Hochkultur in der Region


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Schärding

16.05.2018 / KW 20 / www.tips.at

Ortsreportage

Altschwendt

ab Seite 10

Sommeroperette

  Hans 


Hingsamer unterstützt als Präsident 

des Vereines „Freunde der Pramta-

ler Sommeroperette“ den Erhalt der 

Hochkultur in der Region. 

Seite 5 

Foto:


 OÖ Gemeindebund

Trotz Lehre droht 

Abschiebung 

Seite 2




Sympathicus

Tips sucht die beliebteste Feuer-

wehr des Landes. Die Sympathi-

cus-Bezirkssieger stehen mittler-

weile fest.  

>> Seite 3



Spatenstich

In Schardenberg erfolgte der Spa-

tenstich für den Kindergartenan-

bau und auch der für den Neubau 

des Feuerwehrhauses. 

>> Seite 13



iSchool

Die Arbeitsgruppe Bildung der 

Initiative „Hot Spot! Innviertel“ 

hat ein neues schulisches Konzept 

entwickelt. 

>> Seite 15



SKSSL-Cup

Der SK Saufen statt laufen (SKS-

SL) veranstaltet auch heuer wieder 

das Hobbyfußballturnier SKSSL-

Cup in St. Aegidi. 

>> Seite 36



Maifest

Am Pfi ngstmontag stürzen sich 

Wagemutige wieder aus 4000 

Metern Höhe im freien Fall auf 

das Maifest in Simling. 

>> Seite 42



Inntöne

Am Pfi ngstwochenende fi ndet 

wieder das bekannte Inntöne-

Jazzfestival auf dem Bauernhof 

von Paul Zauner statt. 

>> Seite 41



Musikermesse 

Ein buntes Programm und beeindruckende Akustik erwarten die Besucher der Musikermesse am 

Sonntag, 27. Mai, in der Stiftskirche Suben. 

Seite 41 / Foto: Margareta Hofi nger



Workshop

  Schreibbegeistert, 

engagiert  und  zwischen  17  und  24 

Jahren?  Dann  jetzt  für  den Tips-Re-

daktions-Workshop bewerben. 

Seite 19 



Regionales

Schärding

2

20. Woche 2018



Land & Leute

auSBILdunG

Zukunft ungewiss: Jawid Naaimi soll 

trotz Lehrstelle abgeschoben werden

MÜnZKIRCHen. 349 Asylwer-

ber  absolvieren  eine  Lehre  in 

Mangelberufen in oberösterrei-

chischen Betrieben. Einer davon 

ist  Jawid  Naaimi  aus  Afgha-

nistan, der im Jänner 2018 eine 

Friseurlehre bei Ingeborg Sallet-

mayr aus Münzkirchen begon-

nen hat. Im März, an seinem 

20. Geburtstag, kam dann die 

große, leider negative, Überra-

schung: Sein Asylantrag wurde 

abgelehnt.

von ELENA AUINGER

Bei  der  Lehrlingsmesse  2017 

hoffte Ingeborg Salletmayr einen 

Lehrling für ihren Friseursalon 

zu fi nden. Unter den vielen Ju-

gendlichen aus den Schulen des 

gesamten  Bezirks  zeigte  aller-

dings niemand Interesse. Einzi-

ger Bewerber war der Asylwerber 

Jawid Naaimi. Die Friseurmeiste-

rin wollte dem jungen Afghanen 

eine Chance geben. 



Mangelberuf Friseur

„Ich  bin  an  diesem  Tag  gleich 

noch zum Stand des AMS gegan-

gen und habe mich erkundigt, ob 

Jawid überhaupt bei mir arbeiten 

dürfe. Dort habe ich dann erfah-

ren, dass Friseur mittlerweile zu 

den Mangelberufen zählt und ich 

somit auch junge Asylwerber als 

Lehrlinge aufnehmen darf“, er-

zählt die Münzkirchnerin, die seit 

rund zwei Jahren Probleme hat, 

Lehrlinge  zu  finden.  Nachdem 

Jawid ein paar Schnuppertage im 

Friseurteam Ingeborg verbracht 

hat, war es beschlossene Sache: 

Jawid wird der neue Lehrling von 

Ingeborg  Salletmayr.  „Bei  den 

Schnuppertagen hat sich gezeigt, 

dass Jawid engagiert und ehrgei-

zig ist. Ich wollte ihm auf jeden 

Fall eine Chance geben, obwohl 

ich gewusst habe, dass auch das 

Risiko besteht, dass ich Kunden 

verliere. Zum Glück war das aber 

nicht so. Die Kunden und auch 

meine Mitarbeiter sind von Jawid 

begeistert  und  mögen  ihn  sehr 

gerne“, freut sich Ingeborg Sal-

letmayr, dass ihre Entscheidung 

so positiv angenommen wird.

Lehrstart, Interview und

negativbescheid

Am 16. Jänner 2018 startete Jawid 

mit seiner Lehre und ist seither 

wissbegierig  und  lernbereit. 

Auch  die  Sprachbarriere  wird 

von Tag zu Tag geringer, da der 

junge Afghane mittlerweile schon 

gut Deutsch spricht. Im Februar 

musste Jawid zum Interview. Im 

März, an seinem 20. Geburtstag, 

folgte dann der große Rückschlag 

für ihn: Negativ, sein Asylantrag 

wurde abgelehnt mit der Begrün-

dung, dass Afghanistan für ihn 

ein sicheres Land sei und er auch 

dort eine Friseurlehre absolvie-

ren  könne.  Dieser  Negativbe-

scheid war sowohl für Jawid als 

auch für Ingeborg Salletmayr ein 

Schock und löste Unverständnis 

aus. „Ich war wie vor den Kopf 

gestoßen und konnte nicht ver-

stehen,  warum  man  einen  jun-

gen Menschen zuerst in unserem 

Land willkommen heißt und ihm 

die Möglichkeit gibt, eine Ausbil-

dung zu machen, und diesen dann 

kurz darauf abschieben will“, so 

Salletmayr. Gegen den negativen 

Asylbescheid hat Jawid Naaimi 

nun Berufung eingelegt. Die Un-

terstützung seiner Lehrherrin ist 

ihm sicher. „Wir werden alles ver-

suchen, damit Jawid in Österreich 

bleiben und seine Lehre hier be-

enden darf“, zeigt sich die Münz-

kirchnerin bereit, auch über meh-

rere Instanzen für ihren Lehrling 

zu kämpfen.

Modell 3+2

Dabei  geht  es  ihr  allerdings 

nicht  darum,  gegen  das  beste-

hende Asylrecht vorzugehen. Ihr 

Wunsch wäre es, dass Jawid seine 

Lehre hier beenden kann und da-

nach noch zwei Jahre in Öster-

reich arbeiten darf, so wie es in 

Deutschland bereits möglich ist. 

Auch Integrationslandesrat Rudi 

Anschober hat dieses Modell ins 

Auge gefasst und startete im ver-

gangenen Dezember die Initiative 

„Ausbildung statt Abschiebung“, 

bei der er für das deutsche Mo-

dell „3+2“ wirbt. Dieses Modell 

erlaubt es Asylwerbern, für den 

Zeitraum der Ausbildung und für 

zwei weitere Jahre als Fachkraft 

im Land zu bleiben. Dann wird 

der Aufenthaltsstatus neu geprüft. 

„Diese 3+2-Regelung wäre auch 

in Österreich schnell einzufüh-

ren. Wir können aber über diverse 

Lösungsansätze gern diskutieren, 

mir geht es darum, in einem ers-

ten Schritt möglichst rasch einen 

allgemeinen Abschiebestopp für 

unbescholtene Lehrlinge zu errei-

chen“, erklärte Rudi Anschober in 

einer Pressekonferenz.

Zukunft ungewiss

Für den 20-jährigen Jawid Naai-

mi  heißt  es  nun  weiter  hoffen 

und  bangen.  Sollte  er  wirklich 

zurück in sein Heimatland Af-

ghanistan  müssen,  das  immer 

wieder von Krieg und Terror ge-

prägt ist, dann ist seine Zukunft 

ungewiss.

Ingeborg Salletmayr und ihr Lehrling Jawid Naaimi hoffen, dass der junge Afghane in Österreich bleiben darf. 



Foto: EAuinger

www.tips.at

Regionales

3

LAND & LEUTE

SYMPATHICUS

Die Feuerwehr St. Roman ist die

beliebteste im Bezirk Schärding

BEZIRK  SCHÄRDING.  Die  Be-

zirkssieger der diesjährigen Sym-

pathicus-Wahl  sind  gefunden. 

Aus insgesamt 158 Einreichun-

gen und mehr als 311.000 abgege-

benen Stimmen konnten die Top 

Drei aus jedem Bezirk ermittelt 

werden. Nun heißt es Stimmen 

sammeln für die Landeswahl.

Die Top Drei aus dem Bezirk Schär-

ding stehen fest: Die Feuerwehr St. 

Roman ist die beliebteste im Be-

zirk mit 17.254 Stimmen, dahinter 

die FF Aichberg-Waldkirchen mit 

6042 Stimmen und die FF Pimpfi ng 

mit 5184 Stimmen. Die Gewinner 

wurden bei der Siegerehrung im 

ORF-Landesstudio auf die Bühne 

geholt und freuen sich über einen 

Gutschein  für  einen  Zipfer-Wirt 

in der Umgebung. Diesen könnte 

man zum Beispiel auch für einen 

„Schnippselabend“ nutzen – denn 

mit dem Bezirkssieg ist die FF St. 

Roman automatisch für die Lan-

deswahl qualifi ziert. Hier gibt es 

2000 Euro und eine Führung in der 

Brauerei Zipf inklusive Verpfl egung 

für 50 Personen zu gewinnen. Bis 

27. Juni kann jetzt wieder gevotet 

werden, entweder mit den Original-

Stimmzetteln oder einmal pro Tag 

auf www.tips.at, www.4more.at und 

auf Facebook. Die Siegerehrung fi n-

det am 2. Juli im Landesstudio des 

ORF in Linz statt.

Die FF St. Roman holte sich den 



Sympathicus-Bezirkssieg. 

Foto: FF St. Roman

Tips sucht die sympathischste Feuerwehr Oberösterreichs

Sympathicus 2018 - Landeswahl

#

MEIN LAND. MEIN RADIO.

STIMMZETTEL (nur Originale, handschriftlich ausgefüllt) 

bis spätestens 27. Juni, 12 Uhr

 

per Post an:



 

Tips Zeitungs GmbH & Co KG, 

Promenade 23, 4010 Linz oder in Ihrer Tips Geschäftsstelle abgeben.

NAME DER FEUERWEHR*: ..................................................................................................

PLZ und Ort*: ..........................................................................................................................



Für die Gewinnspiel-Teilnahme**:

Name: ....................................................................................................................................

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Straße: ...................................................................................................................................



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PLZ und Ort: ..........................................................................................................................

..

*

Pflichtfeld: Bitte beachten Sie, dass diese Felder vollständig handschriftlich ausgefüllt werden müssen.



**

Alle  Einsender  mit  Namen  &  Anschrift  sind  beim  Gewinnspiel  mit  dabei.  Pro  Woche  werden  unter 

den Teilnehmern 1x2 Kinokarten von Starmovie verlost. Sie erklären sich bereit, dass Ihre Daten für 

Marketingzwecke genutzt werden können. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. 



Passau • Waldkirchen • www.schwaiberger.de

DEZ, Neuburger Str. 104b · 94036 Passau

Alte Straße 65 · 94034 Passau-Grubweg

Bannholzstraße 35 · 94065 Waldkirchen

Gültig vom 16.05. bis Samstag, den 19.05.2018

Fehler und Irrtum vorbehalten /Abgabe nur in haushaltsüblichen Mengen / Solange Vorrat reicht

Ideal zum Grillen

Ideal zum Grillen

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Frisches

Lachsfilet

versch. mariniert

100g

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je 500-1500ml Becher

1000ml=3,76-1,25€

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vom Schweinehals

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Kotelett

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1kg

0,44



1,33



1,79



0,59



1,88



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Tiroler Adler

Österreichischer Hartkäse

45% Fett i. Tr.

je 100g

2,59



1,99



Regionales

Schärding

4

20. Woche 2018



Land & Leute

JaHReSHauPtVeRSaMMLunG

Neuwahlen bei der FF Enzenkirchen 

enZenKIRCHen. Da die fünf-

jährige Amtsperiode des Kom-

mandos zu Ende gegangen war, 

führte  die  Feuerwehr  Enzen-

kirchen bei der Jahresvollver-

sammlung Neuwahlen durch. 

Im  Schnitt  war  die  Feuerwehr 

Enzenkirchen  2017  einmal  pro 

Woche im Einsatz – 47-mal bei 

technischen  Einsätzen,  dreimal 

bei  Brandeinsätzen  und  einmal 

bei  einem  Hilfseinsatz  in  einer 

Nachbargemeinde. 42 Urlaubsta-

ge nahmen sich die Kameraden 

im Vorjahr, um Ausbildungen zu 

machen. Insgesamt kam die Feu-

erwehr Enzenkirchen auf eine Ge-

samtstundenzahl von 10.459.

Wahl des neuen Kommandos

Nach 20 Jahren im erweiterten 

Kommando und in der letzten 

Periode  als  Feuerwehrkom-

mandant der Feuerwehr Enzen-

kirchen stellte Josef Mair sein 

Amt  zur  Verfügung.  Markus 

Essl  trat  seine  Nachfolge  an. 

Der stellvertretende Komman-

dant Reinhard Ringer, Schrift-

führer  Christopher  Heitzinger 

und  Kassier  Lucas  Stiglbauer 

wurden  einstimmig  in  ihren 

Ämtern bestätigt. Florian Rin-

ger bleibt Gerätewart, Christi-

an Essl Zugskommandant. Zum 

neuen Lotsen- und Nachrichten-

kommandanten wurde Vizebür-

germeister Roland Litzlbauer er-

nannt und zum Atemschutzwart 

Silvio Allmannsberger. Das Amt 

des Jugendbetreuers übernimmt 

Niklas  Gföllner  und  das  des 

Gruppenkommandanten David 

Jobst. 

ehrungen

Für 25-jährige Tätigkeit bei der 

FF Enzenkirchen zeichnete Bür-

germeister  Franz  Hochegger 

Christian  Essl  und  Silvio  All-

mannsberger aus, für 50-jährige 

Mitgliedschaft Hermann Grüneis 

und  Hubert  Oberauer.  Josef 

Kornfelder  bekam  die  Ehren-

urkunde für stolze 60 Jahre bei 

der Feuerwehr. Der scheidende 

Kommandant  wurde  zum  Eh-

rendienstgradträger ernannt und 

erhielt die Bundesfeuerwehrver-

dienstmedaille der Stufe drei.

Der ehemalige Kommandant Josef Mair gibt den Helm weiter an Markus Essl. 



Foto: FF Enzenkirchen

VOLLVeRSaMMLunG

Neues Kommando 

bei der Feuerwehr Riedau

RIedau. Bei ihrer Vollversamm-

lung warfen die Kameraden der 

Freiwilligen Feuerwehr Riedau 

einen Blick zurück. Drei Brand- 

und 25 technische Einsätze hatten 

diese im Jahr 2017 zu bewältigen.



Für Verdienste ausgezeichnet 

Über  die  Feuerwehr-Verdienst-

medaille des Bezirkes der zweiten 

Stufe durften sich Günter Ortner 

und Alois Steinmetz freuen. Mit 

der Feuerwehr-Verdienstmedail-

le in Gold (Stufe 1) wurde Her-

bert  Probst  ausgezeichnet.  Das 

Verdienstzeichen  des  österrei-

chischen  Bundesfeuerwehrver-

bandes der dritten Stufe wurde 

Gerhard Payrleitner sowie Alois 

Schwarz von der Betriebsfeuer-

wehr Leitz Riedau verliehen.



Kommandowahl

Das  neue  Kommando  der  FF 

Riedau setzt sich zusammen aus 

Kassier Andreas Schroll, Atem-

schutzwart  Florian  Heitzinger, 

Schriftführer  Ralf  Donninger, 

Gerätewart Gotthard Schönbau-

er, Kommandant Anton Schroll, 

Lotsen-  und  Nachrichtenkom-

mandant Roland Stiglmayr, Kom-

mandant-Stellvertreter Manfred 

Brunner und Zugskommandant 

Thomas Schroll. Bürgermeister 

Franz Schabetsberger bedankte 

sich  bei allen ausgeschiedenen 

Kommandomitgliedern für ihre 

langjährige  Tätigkeit  bei  der 

Freiwilligen Feuerwehr Riedau 

und wünschte dem neuen Kom-

mando alles Gute.

Das neue Kommando der Freiwilligen Feuerwehr Riedau mit Bürgermeister 



Franz Schabetsberger  

Foto: Gemeinde Riedau



SCHÄRdInG. Ein voller Erfolg 

war  die  Veranstaltung  „Ganz 

Schärding ist Flohmarkt“ in der 

Schärdinger  Innenstadt.  Mehr 

als  100  Teilnehmer  waren  bei 

bestem  Wetter  gekommen,  um 

ihre Ware vor der Kulisse der Sil-

berzeile feilzubieten. 250 Meter 

„Flohmarktmeile“ konnten hun-

derte Besucher Schnäppchen am 

laufenden Band erstehen. Nicht 

nur  Privatpersonen  beteiligten 

sich an der Aktion, sondern auch 

Vereine und Institutionen.



eRFOLG

250 Meter 

Schnäppchen

Der Flohmarkt zog Schnäppchenjäger an.

Foto: Stadtgemeinde Schärding


www.tips.at

Regionales

5

Land & Leute

aBSICHeRunG

Hingsamer ist „Freund der 

Pramtaler Sommeroperette“

ZeLL/PRaM. Rund 40 Mitglie-

der der „Freunde und Förderer 

der Pramtaler Sommeroperet-

te“ leisten einen Beitrag zum 

Erhalt der Hochkultur in der 

Region. Tips spricht mit einem 

Unterstützer der ersten Stunde. 

Seit der Gründung im Jahr 2016 

ist Hans Hingsamer aus Egger-

ding Präsident des Vereins. 

von ALEXANDRA DICK

Tips:  „Regionale  Hochkultur 

braucht  Unterstützung  und  För-

derung  in  jeder  Hinsicht“,  Ihre 

Worte.  Und  dafür  treten  Sie  als 

Präsident  des  Vereins  „Freun-

de  und  Förderer  der  Pramtaler 

Sommeroperette“  ein.  Wie  sieht 

diese Unterstützung aus?

Hans  Hingsamer:  In  den  An-

fangsjahren war sowohl die Büh-

ne wie auch die Bestuhlung für die 

Aufführung  im  Freien  ein  reines 

Provisorium. Das wollten wir än-

dern. Der Verein hat die Ausstat-

tung für die Aufführung im Innen-

hof  des  Schlosses  angekauft  und 

organisiert.  Über  die  Vereinslö-

sung konnten wir Förderungen für 

diese Anschaffungen bekommen. 

Tips:  Wir  leben  in  einer  Zeit, 

in der das Land OÖ im Bereich 

„Kultur“  den  Sparstift  ansetzt. 

Wie  sehen  Sie  diese  Entwick-

lung,  hier  Förderungen  zu  kür-

zen? Blutet Ihnen da das Herz?

Hingsamer:  Das  Land  OÖ  be-

treibt das Musikschulwerk. Hier 

wird auch nicht gekürzt. Die Mu-

sikschulen sind auch die Basis für 

das  Salonorchester   sInnfonietta. 

Die  kulturellen  Aktivitäten  am 

Land  sind  weitgehend  von  eh-

renamtlichem  Engagement  ge-

tragen,  so  auch  die  Pramtaler 

Sommeroperette.  Diese  wird 

auch weiterhin unterstützt.  

Tips: Sie sind seit 2016 Präsident 

des Vereins. Wie sind Sie zu dieser 

ehrenvollen Aufgabe gekommen? 

Hingsamer: Mein Anliegen war 

es,  dass  die  Sommeroperette  im 

Schloss Zell an der Pram eine Ab-

sicherung für die Zukunft erfährt. 

Intendant  Harald  Wurmsdob-

ler und sein ganzes Team haben 

sehr  viel  dazu  beigetragen.  Im 

Salonorchester  engagieren  sich 

ausgezeichnete  Musiker  aus  der 

Region.  Mir  war  es  von  Beginn 

an wichtig, diese Aktivitäten, die 

ja alle von Leuten aus der Region 

gekommen sind, zu unterstützen.  

Tips:  Wie  setzt  sich  der  Verein 

zusammen?

Hingsamer:  Wie  jeder  andere 

Verein auch. Die wertvollste und 

wichtigste  Arbeit  leistet  unser 

Geschäftsführer  Reinhard  Pfl e-

ger. Er macht dies natürlich, wie 

alle anderen auch, ehrenamtlich 

und sorgt dafür, dass alles seine 

Ordnung hat. 



Tips:  Wie  kann  ich  Mitglied 

werden?

Hingsamer: Bereits ab 15 Euro 

Mitgliedsbeitrag  ist  man  dabei, 

unterstützende  Mitglieder  ab 

100 Euro. „Freunde der Pramta-

ler  Sommeroperette“  sind  nicht 

nur Zeichen der Wertschätzung, 

sie leisten einen Beitrag, um die 

Hochkultur in der Region abzu-

sichern. Kunst braucht die Gunst 

von  Förderern.  Diesen  Beitrag 

will der Verein bringen.

Tips: Was ist für Sie das Beson-

dere an der Sommeroperette im 

Schloss Zell an der Pram?




Do'stlaringiz bilan baham:
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