Informationen zum Triesting-Gölsental-Radweg und seinen radfreundlichen Betrieben


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Museum Historischer Bierkrüge

Erstes und derzeit einziges Bierkrugmuseum Österreichs in unmittelbarer Nachbarschaft 

der Brauerei. Rund 150 Krüge aus der Zeit von 1750-1950 sind kulturhistorisch dargestellt 

nach Manufakturen und Künstlern. Alle erzählen interessante Details über ihre Nutzer und 

Verwendungen (Zunft-, Vereins-, Erinnerungs-, Jubiläums- und Studentenkrüge, großen 

Schenkkrüge, handliche Trinkkrüge). 

Öffnungszeiten und Preise: 

Sa 13-17 Uhr; Sonderführungen ab 10 Personen auf Anfrage

Preise: Erwachsene: ¤ 5,00; Ermäßigungen und Gruppen: ¤ 3,00

Anfragen, Information und Voranmeldung unter: T 02764 224682 oder 0676 9754186 

kontakt@hainfeldmuseum.at, www.bierkrugmuseum.at



Waldlehrweg (Ausgangspunkt bei Kinderspielplatz)

Berühmte und illustre Persönlichkeiten

Marianne Zoff (1893-1984) 

in Hainfeld geborene Schauspielerin und Opernsängerin; erste Frau von Bertolt Brecht; 

1928 heiratete Marianne Zoff den Schauspieler Theo Lingen. Die Tochter aus erster Ehe mit 

Bert Brecht wuchs bei Marianne Zoff und Theo Lingen auf und feierte später unter dem 

Künstlernamen Hanne Hiob Erfolge als Bühnendarstellerin.

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(470 m)


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Anreise / Heimreise - Bahn & Rad

Kein direkter Bahnanschluss in Ramsau; nächstgelegener Bahnhof ist Hainfeld; 

St. Pölten – Traisen, 24-36 MInuten St. Pölten - Traisen, 18 Minuten bis Hainfeld; 

T 05 1717, www.oebb.at; dann 5,7 km bis Ramsau



Zertifi zierte RADfreundliche Gastbetriebe



Gasthaus Brücklmühle  

Unterdörfl  2, 3172 Ramsau, T: 02764 302 26

Geöffnet: Mo+Do 11–22 Uhr; Fr 11–24 Uhr; Sa 10–24 Uhr; So 9–21 Uhr; Ruhetag: Di-Mi

Rustikales Gasthaus, Hausmannskost, Spezialitätentage

Freizeitangebote



Freibad (im Ortszentrum) 

Solarbeheiztes Freibad mit der längsten Wasserrutsche Niederösterreichs. 



Kinderspielplatz hinter Freibad

Gäste-Information: Gemeindeamt, Dorfplatz 1, 3172 Ramsau

AnsprechpartnerIn: Fr. Gertraud Steinacher

T 02764 8203, F 02764 8285; gemeinde@ramsau.gv.at

www.ramsau.gv.at



Ramsau

Seehöhe 470 m, 873 EinwohnerInnen

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Das Wappen der Gemeinde Ramsau zeigt unter anderem zwei Sensenblätter vor dem Hintergrund eines Nadelbaumes. Beide 

Elemente stehen für die Gemeinde:  Der Waldanteil an der Gemeindefl äche ist mit 82 Prozent doppelt so hoch wie im Durchschnitt 

Österreichs. Und die in Ramsau in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts erzeugten Sensen waren weltberühmt, sie wurden bis 

Russland und auch in die Türkei geliefert. 

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Ramsau

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Sehenswertes und Wissenswertes



Pfarrkirche (im Ortszentrum)

Schlanker hoher Kirchenbau im Stil der Neugotik mit Spitzbogenfenster aus der Zeit der 

„echten“ Gotik im 14. Jahrhundert. Die baulichen Veränderungen im neugotischen Sinne 

erfolgten durch den Architekten Dominik Avazano zwischen 1901-1905. Er  wurde daraufhin 

zum Ehrenbürger von Ramsau ernannt.



Torbogen zum Ramsauerhof (hinter Gemeindeamt)

Erahnen lässt sich die einstige Sommerfrische-Villenarchitektur noch am neu renovierten 

Tor des einstigen Aufganges zum Ramsauerhof hinter dem Gemeindeamt. Errichten ließ sie 

1903 Kommerzialrat Hugo Anbelang. 1924 wurde sie von Dr. Franz Pauker erworben, dem 

Generaldirektor der 1. Brünner Maschinenfabrik. Am Ende des 2. Weltkrieges diente die 

Villa als Verteidigungsstützpunkt der Deutschen Wehrmacht.



Die Ramsauer

Das Geschlecht der Ramsauer (1263-1414) besaß als einstige Adelsfamilie in Ramsau 

einmal eine Burg. Doch davon gibt es heute keine Spuren mehr. Wegen fi nanzieller 

Schwierigkeiten wurden sie zu Beginn des 14. Jahrhunderts an das Stift Lilienfeld verkauft. 

In diesem Jahrhundert herrschte historischen Dokumenten zufolge das Raubrittertum, zu 

denen auch die Ritter der nahen Araburg zählten.



„Sommerfrische im Gebirge“

Ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entdeckten zunehmend mehr begüterte Wiener 

Familien Ramsau als vorzüglichen Ort der „Gebirgssommerfrische“. Zum Teil wurden gleich 

mehrere Gehöfte oder gar halbe Täler aufgekauft: Der Wiener Advokat Dr. Viktor Capesius 

kaufte 14 Bauerngüter im Haraseck und Kieneck und vereinigte sie zum Gut Mariental. 

Anton Adam kaufte Teile des Gaupmannsgraben an und errichtete 1885 eine Sommerfrische 

„Adamstal“. 1895 zählte man 70 Sommerparteien. Im Inneren Gaupmannsgraben wurden 

Bauernhäuser von dem Baumwollfabrikanten Karl Scheibler aufgekauft und unter dem 

Gutsnamen „Annental“ zusammengeführt. Einer der bekanntesten „Sommerfrischler im 

Gebirge“ war der Wiener Marmeladenfabrikant Julius Meinl, der sich 1910 ein Anwesen in 

Ramsau zulegte. Heute ist der Golfplatz des Golfclubs Adamstal das touristische Vorzeige-

projekt in der Gemeinde.



Berühmte und illustre Persönlichkeiten

Maximilian Mück (1908 - 1943)

Der in jungen Jahren psychisch erkrankte und in der NS-Zeit in Mauer-Öhling vermutlich 

ermordete Schriftsteller wurde in Wien als Sohn einer niederösterreichischen Lehrer- und 

Beamtenfamilie geboren. Er absolvierte 1930 die Bundes-Lehrerbildungsanstalt, fand aber 

aufgrund der damals in Wien bestehenden Aufnahmesperre für Lehrer keinen Posten. 

1933/34 ging er als unbezahlter Probelehrer nach Purkersdorf und erhielt danach eine 

Anstellung als Hilfslehrer in der Volksschule von Ramsau bei Hainfeld. Er blieb knapp 

zwei Jahre, immer in der Hoffnung auf eine baldige Versetzung nach Wien, um seine 

Studien fortsetzen zu können und seine Künstlerfreundschaften zu pfl egen. Die Jahre vor 

und in Ramsau waren seine schöpferischste Zeit. Überall und zu jeder Zeit schrieb er: im 

Kaffeehaus, in der Natur, in der Mittagspause, in der Nacht. Allein in der kurzen Ramsauer 

Zeit entstanden an die 70 nachweisbare literarische Arbeiten.



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Ramsau

Golfplatz Ramsau



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Kaumberg

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Anreise / Heimreise - Bahn & Rad

Fahrzeit: 32 min. Wien/Südbhf. - Leobersdorf; 31 min. Leobersdorf - Weissenbach/

Neuhaus, im Stundentakt; von dort aus 13,6 km nach Kaumberg

Zertifi zierte RADfreundliche Gastbetriebe



Café Maria Theresia (im Ortszentrum)     

Markt 2, 2572 Kaumberg, T 02765 547,  www.cafe-maria-theresia.at 

Geöffnet: Mo 6-12 Uhr und 14.30-22 Uhr; Di und Mi 6.30–19 Uhr; Do 6.30–12 Uhr; Fr 

und Sa 6.30-19 Uhr; So und Feiertag 8-18 Uhr; Mehlspeisen, Eis, Imbisse, frisches Gebäck. 

Jeden Montag „Fünf-Uhr-Tee“. Auf besonderen Wunsch Besichtigung des sogenannten 

„Kaiserzimmers“.



Kirchenwirt Kaumberg (im Ortszentrum)

Markt 4, 2572 Kaumberg, T 02765 229, www.halb.wax.at

Geöffnet: Mo 11-15 Uhr; Di 11-20 Uhr; Do, Sa 11-22 Uhr; Fr ab 11 Uhr; So 9.30-14 Uhr, 

Ruhetag: Mi; Rustikales Gasthaus. Das Stüberl lädt zum Einkehren, Rasten und 

Wohlfühlen ein; Salatvariationen im Sommer, Genusswirt.



Brandtner Komfortzimmer

Markt 46, 2572 Kaumberg, T 02765 8010, http://seminar.joiner.at, seminar@joiner.at

4 DZ-, ein Dreibett-, ein Fünfbettzimmer sowie 1 Schlafraum mit 20 Betten und 15 Betten 

für Bettenlager. W-LAN und SAT-TV, Frühstücksbuffett

Abendessen gegen Vorbestellung, Nichtraucherhaus, 90m

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 Seminarraum, Sauna



Gäste-Information: Gemeindeamt, Markt 3, 2572 Kaumberg

Ansprechpartner: Bürgermeister Michael Wurmetsberger

T 02765 282, gemeinde@kaumberg.gv.at

www.kaumberg.at 



Kaumberg

Seehöhe 494 m, 1.005 EinwohnerInnen

In Kaumberg ist der Übergang vom Wienerwald mit seiner sanften Hügellandschaft zum Voralpengebiet besonders deutlich 

erkennbar. Die Gemeinde liegt am Übergang vom Triesting- zum Gölsental über den Gerichtsberg. Der offi zielle „Übergangsweg“ 

führt landschaftlich sehr reizvoll, aber stark steigend auf  ca. 3 Kilometer bis auf  800 m hinauf, vorbei an der Araburg, nach 

Ramsau und dann nach Hainfeld. Eine viel sanftere Version führt zwar entlang der teilweise befahrenen Bundesstraße, aber mit 

wesentlich weniger Steigung über den Gerichtsberg nach Hainfeld.

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Gänswoad Hof (B18 Richtung Altenmarkt, direkt am Triestingtalradweg)

Untertriesting 17, 2572 Kaumberg, T 02765 375, M 0680 2311641, www.gaenswoad.at

2 großzügig ausgestattete Ferienwohnungen für 4 bzw. 6 Personen, mit Balkon und Loggia, 

W-LAN und SAT TV, werden auch als Doppelzimmer mit Frühstück vergeben. Frühstück mit 

hausgemachtem Holzofenbrot und Produkten vom Bauernhof, Abendessen im benachbarten 

Gasthaus möglich.



Sehenswertes und Wissenswertes



Pfarrkirche Kaumberg

Das Gotteshaus ist im gotischen Stil als typische Wehrkirche erbaut. Der Glockenturm, 

das Schiff mit dem Kreuzrippengewölbe und die Wehrmauer stammen aus dem 15. 

Jahrhundert. Die Pfarre wurde um 1280 vom Kloster Klein-Mariazell gegründet. Seit 1653 

gehört sie dem Stift Lilienfeld an. Alljährlich im September, am Michaelisonntag, fi ndet das 

jährliche Kirchweihfest mit Bauernmarkt statt.

 



Marktbrunnen (unweit des Gemeindeamtes)

Das Wasser aus dem Marktbrunnen wird nicht nur von den Einheimischen noch gerne zur 

Erfrischung getrunken, sondern es empfi ehlt sich auch für RadlerInnen, insbesondere vor 

dem Aufstieg zur Araburg oder zum Übergang nach Ramsau. Bis 1953 versorgte der einstige 

Fassbrunnen die MarktbewohnerInnen mit Wasser. 1990 wurde er von einem örtlichen 

Wagnermeister zur Gänze erneuert.

 



Araburg (ca. 5 km vom Ortszentrum entfernt)



Sie ist auf 800 m Seehöhe die höchstgelegene Burgruine im südlichen Niederösterreich. 

Errichtet wurde die Burg im 12. Jahrhundert vom Geschlecht der Arberger. Der Name 

leitet sich vom Aar ab, demnach handelt es sich hier um eine Adlerburg. Seit 1625 ist die 

Araburg im Eigentum des Stiftes Lilienfeld, im Zuge der Türkenbelagerung 1683 wurde sie 

stark zerstört. Heute ist die Araburg nicht nur ein lohnendes Ausfl ugsziel. Besonders zu 

empfehlen sind die Rundblicke vom Aussichtsturm am Bergfried. 



Das Burgstüberl ist von April bis Oktober täglich geöffnet

(T 02765 362). Zu Fuß ist die Araburg von der Ortsmitte Kaumbergs über einen grün 

markierten Wanderweg und einer Gehzeit von 1,5 Stunden erreichbar.

 

 



Kaumberger Burgschauspiele (ca. 5 km vom Ortszentrum entfernt)

Ein Erlebnis sind die Sommerspiele auf der Araburg, die alle zwei Jahre in den 

Sommermonaten von der Theatergruppe aufgeführt werden. Mit dem Reinerlös wird die 

Erhaltung der Araburg fi nanziert.

 

 

Kaiserzimmer (im Café Maria Theresia)



In diesem prächtigen Zimmer hat Kaiserin Maria Theresia 1765 übernachtet, damals war es 

noch der Einkehrgasthof „Zum Goldenen Kreuz“.

 

 

Heimatmuseum Kaumberg



Das Heimatmuseum befi ndet sich im einstigen „Wanderhäusl” (Herberge), das auch 

einmal als Gefängnis (Gemeindekotter) diente. Themen der Darstellungen zur Geschichte 

und Entwicklung der Marktgemeinde sind Landwirtschaft und Landmaschinen, Tourismus 

(um die Jahrhundertwende war Kaumberg ein gern besuchter Luftkurort) sowie vor allem 

auch die Geschichte der Besitzer der Araburg. Die „Jörger-Stubn” ist den Besitzern der 

Araburg, dem protestantischen Adelgeschlecht der Jörger gewidmet. Dort werden auch 

Fundstücke der Araburg gezeigt. Eine andere ständige Ausstellung befasst sich mit der NÖ-

Südwest-Eisenbahn, der Verbindung von St. Pölten über das Gölsen- und Triestingtal nach 

Leobersdorf. Dieses Thema wird sehr anschaulich mit einer Modellanlage dargestellt.

Öffnungszeiten: jeweils Sonntag von 10-12 Uhr; 

Besichtigungen jederzeit gegen Voranmeldung unter T 02765 282 oder T 0650 676 25 41; 

http://museum-kaumberg.123webseite.at



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Anreise / Heimreise - Bahn & Rad

Fahrzeit: 32 min. von Wien-Südbahnhof nach Leobersdorf, weitere 

31 min. nach Weissenbach-Neuhaus im Stundentakt, von dort sind es 

noch 5,2 km nach Altenmarkt. ÖBB-Info: T: 05 1717, www.oebb.at



Zertifi zierte RADfreundliche Gastbetriebe



Café an der Via Sacra (im Ortszentrum )   

Hauptstraße 34, 2571 Altenmarkt, T 02673 22 23

www.cafe-maria-theresia.at, offi ce@cafe-maria-theresia.at

Geöffnet: Mo und Di 7-12 Uhr; Mi bis Sa 7–19 Uhr

So und Feiertage 9–18 Uhr; Mehlspeisen, Eis, Imbisse, frisches Gebäck



Kirchenwirt Klein-Mariazell

Klein-Mariazell 3, 2571 Altenmarkt, T 02673 24052

www.kirchenwirt-kleinmariazell.at, offi ce@kirchenwirt-kleinmariazell.at 

Geöffnet: Mi, Do, Fr, Sa von 9-21.30 Uhr (Küche bis 15 Uhr); Mo, Di Ruhetag

5 Einzel-, 7 Doppel- und 2 Mehrbettzimmer à 10 Betten. Bodenständige

Hausmannskost mit saisonalen Schmankerln aus der Region



Aktiv- und Entspannungsangebote



Spielplatz (beim Sportplatz)

Gäste-Information: Gemeindeamt, 2571 Altenmarkt 35

T 02673 2200, marktgemeinde@altenmarkt-triesting.gv.at

www. altenmarkt-triesting.gv.at

Altenmarkt an der Triesting

Seehöhe 397 m, 2.052 EinwohnerInnen

Altenmarkt liegt an der "Via Sacra", der "Heiligen Straße" (frühere Hauptroute von Wallfahrern aus Wien nach Mariazell), 

eingebettet zwischen Wiesen und Bergen. Von diesen zeigen sich drei ganz stolz: der Peilstein mit 716 m im Südosten, das 

Hocheck mit 1.037 m im Südwesten und schließlich im Norden der 893 m hohe Schöpfl , der höchste Berg des Wienerwaldes. Und 

es gibt auch noch andere Spitzen, fünf  Kirchtürme, so viele wie in keiner anderen Gemeinde des Triestingtals. Davon gehören 

drei zu Wallfahrtskirchen. Vielleicht ist es kein Zufall, dass es hier auch eine Vielzahl an mystischen Plätzen gibt.

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Altenmarkt an der Triesting

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Erlebnisweg Peilstein - auf den Spuren der Kletterer

Beim Mostheurigen Karner in Nöstach/ Hafnerberg startet ein 5,5 km langer Erlebnisweg 

auf den Peilstein, der als Kletterparadies weit über die Grenzen hinaus bekannt ist. 16 

Erlebnisstationen führen durch die wunderschöne Landschaft zum Gipfel und wieder 

retour. www.erlebnisweg-peilstein.at

Sehenswertes und Wissenswertes



Pfarrkirche Altenmarkt (im Ortszentrum)

Die Kirchenkapelle Altenmarkt dürfte um 1100 gegründet worden sein. Der Kirchturm 

wurde aber erst 1736 erbaut.



Basilika Klein Mariazell  

Klein-Mariazell 1, 2571 Altenmarkt

Der Gründungslegende zufolge konnten sich die beiden Brüder Heinrich und Rapoto von 

Schwarzenburg-Nöstach nach dem Tod ihres Vaters nicht über die Aufteilung des Erbes 

einigen konnten. Als sie schließlich wieder zusammenfanden, gründeten sie 1136 das 

Kloster "Mariazell in Österreich". 1782 wurde das Kloster von Josef II. aufgehoben. Zwischen 

1964 - 1967 wurde die Klosteranlage geschliffen. Die Stiftskirche in Klein-Mariazell zählt 

heute zu den barocken Kostbarkeiten Österreichs. Seit der Aufhebung des Klosters ist die 

ehemalige Stiftskirche auch Pfarrkirche. Ursprünglich hatte sie nur einen Turm, der sich 

über dem Hauptportal erhob. Der letzte Abt von Klein-Mariazell, Jakob Pach (1752-1782), 

ließ ihn abtragen, um zwei Türme zu errichten. Doch es kam nur zur Ausführung des linken 

barocken Seitenturms über dem Eingang. Dieser wird fl ankiert von zwei Steinplastiken, die 

die Verkündigung Mariens darstellen. www.kleinmariazell.at



Wallfahrtskirche Hafnerberg

Der Ursprung der Kirche  geht zurück auf eine Mariensäule, die 1653 ein Müllermeister 

aus Fischamend aus Anlass eines Verlöbnisses errichten ließ. Diese Säule samt Gnadenbild 

steht heute noch hinter dem Tabernakel des Hochaltars. 1716 wurde vom Wiener Kaufmann 

Johann Michael Fürst und seiner Frau Eva Clara eine Kapelle errichtet, mit Genehmigung 

des damaligen Benediktinerklosters Mariazell, dem heutigen Klein-Mariazell. Diese 

wurde jedoch durch das starke Aufkommen der Wallfahrten bald zu klein, weshalb 1729 

schließlich doch eine „richtige“ Kirche gebaut wurde. Nach einem ersten Rückschlag ging 

der Bau des Gotteshauses mit fi nanzieller Unterstützung des Wiener Sattlermeisters Adam 

Petras und dessen Sohn Laurenz rasch voran. Letzterer war nicht nur Bauinspektor, sondern 

er wurde auch zum Priester geweiht. Beide wurden in der Gruft unter dem Hochaltar 

beigesetzt. 1743-1745 wurden der Hochaltar, die Oratorien und die Kanzel nach Entwürfen 

von Balthasar Ferdinand Moll, dem Hofbildhauer Maria Theresias, errichtet. Zur gleichen 

Zeit wurde das Kuppelfresko („Himmelfahrt Mariens“) von Josef Ignaz Mildorfer, einem 

Schüler des berühmten Rokoko-Malers Paul Troger, ausgeführt.

 

Mystische Plätze in Hafnerberg-Nöstach

Mit der Wanderkarte zu "Mystischen Plätze in Hafnerberg-Nöstach" in der Hand auf zum 

Kennenlernen von 17 besonderen Kultplätzen wie Lochsteinen aus prähistorischer Zeit, 

Opfersteinen oder zwei konzentrischen Steinkreisen aus prähistorischer  Zeit. Darunter ist 

auch eine  Felsnadel, ein wunderschöner Menhir, angeblich der kräftigste Kultplatz, der sich 

radiästhetisch im Gebiet nachweisen lässt. Ausgangspunkt ist die Dorfl inde am Hauptplatz 

Hafnerbergs, die jetzt ca. 500 Jahre alt ist und auch Anlass zum Bau der Wallfahrtskirche 

war. Die Broschüre ist am Gemeindeamt erhältlich. 

 

Wallfahrtskirche "Dornau" in Thenneberg

Die 1764 erbaute Filialkirche ist von erlesener Architektur: Doppelturmfassade mit 

Nischenfi guren und herrlichem malerischem Schmuck, sowie dem ehemaligem Bildstock 

"Schmerzensmann" von 1637, im Inneren der Kirche.

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Altenmarkt an der Triesting

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