Karl ferdinand


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04. Januar 

06

        Juni



BRAUN 

KARL FERDINAND

* 06.06.1850 in Fulda

 20.04.1918 in Brooklyn



Deutscher Physiker

BIOGRAPHIE:

06. Juni

Karl  Ferdinand  Braun  ist  den  meisten  Menschen  kaum 

bekannt, obwohl er mit  seiner  Erfindung  der sog. Braunschen 

Röhre,  deren  Technik  Grundlage  des   früheren  Röhren-

fernsehers ist, unser Leben nachhaltig verändert hat. 

Ferdinand  Braun,  geboren  1850  in  Fulda  als  Sohn  eines 

Beamten,  besuchte  das  Gymnasium  seiner  Geburtsstadt  und 

studierte anschließend Mathematik und Physik in Marburg und 

Berlin.  Bereits  mit  20  Jahren  begann  er  als  Assistent  an  der 

Berliner  Universität  zu  arbeiten  und  führte  seine  ersten 

selbständigen  Untersuchungen  „über  den  Einfluss  von 

Steifigkeit,  Befestigung  und Amplitude auf  die  Schwingungen 

von Saiten“ durch, worüber er 1872 promovierte.

In  den  beiden  darauf  folgenden  Jahren  kam  er  einer 

Assistententätigkeit  an  der  Universität  Würzburg  nach  und 

legte  zur  selben  Zeit  auch  sein  Staatsexamen  als  Gymnasial-

lehrer ab. So unterrichtete Braun schließlich von 1874 bis 1876 

am  Thomas-Gymnasium  in  Leipzig,  wo  er  mit  den  be-

scheidenen Laborgeräten weiterhin experimentierte. 

Danach  folgten  Lehrtätigkeiten an den Universitäten  Marburg, Straßburg,  Karlsruhe und  Tübingen, wobei 

Braun  unter  den  Studenten  als   Meister  des  verständlichen  Vortragens  galt.  Während  seines   zweiten 

Aufenthalts   in  Straßburg  erfand  Braun  seine  bekannte  Braunsche  Röhre  (1896)  und  konstruierte  den 

braunschen gekoppelten Sender, für den er 1909 gemeinsam mit Marconi den Nobelpreis für Physik erhielt.

Braun bereiste Amerika  insgesamt zweimal. Beim  ersten Besuch  stellte er  seine Braunsche  Röhre vor, beim 

zweiten  Mal  (1914)  standen  Verhandlungen  wegen  Patentstreitigkeiten  auf  der  Tagesordnung.  Die 

Verhandlungen  zogen  sich  aber  der  Art  in die  Länge,  so dass zwischenzeitlich in Europa  der  1.  Weltkrieg 

ausgebrochen war. Unter diesen Umständen konnte Braun nun nicht nach Deutschland zurückkehren. Kurz 

vor Ende des Kriegs starb er in Brooklyn, New York, ein Jahr nach seiner Ehefrau Amélie.

Braun war  bei  seinen  Kollegen,  Assistenten  und  Studenten stets  sehr  beliebt,  da  er  äußerst  freundlich  und 

natürlich  war  und  auch  in  schwierigen  Zeiten  nie  seinen  Humor  verlor.  Dabei  war  Braun  nicht  nur 

Wissenschaftler, sondern auch Techniker, Industrieller und Gründer der Braun-Gesellschaft.


WISSENSCHAFTLICHE LEISTUNGEN:

1874 beobachtete  Braun,  dass eine  große  Anzahl  natürlicher  und  künstlicher  Schwefelmetalle  dem  Strom 

einen  größeren  bzw.  kleineren  Widerstand  entgegensetzen,  je  nachdem  wie  die  Richtung,  Intensität  und 

Dauer des  Stromes war. (Somit wies  er als  Erster auf  einen veränderbaren Ohmschen Widerstand hin.) Dieses 

von  Braun entdeckte Phänomen wird als  Gleichrichtereffekt bezeichnet  und ist  ein Grundbestandteil in der 

Halbleiterphysik und somit Basis für die moderne Elektronik.

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Auf  Grund  der  Erfindung  seiner  Röhre, 

begann  Braun  kurze  Zeit  später  auch  auf 

dem Gebiet  der  drahtlosen  Telegraphie  zu 

forschen  und  konnte  der  Funktechnik  zu 

großem Fortschritt  verhelfen. Braun trennte 

den Schwingkreis vom Antennenkreis (diese 

waren  ursprünglich  eine  Einheit),  wodurch 

es   nun  einen  Primärkreis,  bestehend  aus 

Kondensator und Funkenstrecke, und einen 

induktiv  angekoppelten  Antennenkreis gab. 

(Nobelpreis  1909) Mit dieser nun wesentlich 

leistungsfähigeren  Anlage  konnte  man 

Funkbrücken  von  über  20  km  Entfernung 

errichten.

Weitere Erfindungen von Braun waren die Rahmenantenne (1913) und das  Elektrometer, ein Elektroskop mit 

kalibrierter Skala zum Nachweis elektrischer Ladungen oder Spannungen.




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