Kosten von 36,5 Millionen Franken


Download 15.42 Kb.

Sana23.05.2017
Hajmi15.42 Kb.

Dienstag,  4.  September  2012 | az | www.aargauerzeitung.ch

37

Zurzach-Aaretal



Im Gebiet Schwächeler in Kleindöttin-

gen werden 97 neue Wohnungen ge-

baut. Das gesamthaft 2,7 Hektaren

grosse Areal am südwestlichen Dorf-

rand befindet sich in der Zone W2

und ist mit einer Sondernutzungspla-

nungspflicht belegt. Diese Pflicht ist

mit dem Gestaltungsplan Schwä-

cheler aus dem Jahr 2006 erfüllt.

Überbaut wird eine Parzelle mit ei-

ner Grösse von 1,66 Hektaren. In zehn

Mehrfamilienhäusern entstehen 9

Fünfeinhalbzimmer-Wohnungen, 46

Viereinhalbzimmer-Wohnungen, 27,

Dreieinhalbzimmer-Wohnungen so-

wie 15 Zweieinhalbzimmer-Wohnun-

gen. Bauherr ist ein Konsortium

Schwächeler innerhalb der KPM Ar-

chitektur AG in Wettingen.

Kosten von 36,5 Millionen Franken

Die Bausumme liegt laut Bauge-

such, das bis 5. September zur öffent-

lichen Einsichtnahme auf der Ge-

meindekanzlei Böttstein aufliegt, bei

36,5 Millionen Franken. Die Verkehrs-

erschliessung der neuen Überbauung

erfolgt von der Böttsteinerstrasse über

den als Stichstrasse ausgebauten Enzi-

anweg. Mit dem Bau des Enzianwegs

ist auch die Bushaltestelle in Fahrt-

richtung Brugg um rund 60 Meter

nach Westen verlegt worden. Parkiert

wird in einer gemeinsamen Tiefgara-

ge. Das Baugesuch sieht eine Spielflä-

che von 1731 Quadratmeter vor, die

Umfassungsmauern der Mehrfamili-

enhäuser bestehen aus Backsteinen,

die Flachdächer werden extensiv be-

grünt. Beheizt wird die Überbauung

mit Luft-Wasser-Wärmepumpen.

Rund 300 neue Einwohner

Mit der Realisierung der Überbau-

ung Schwächeler wächst die aus den

vier Ortsteilen Böttstein, Eien, Klein-

döttingen und Burlen bestehende Ge-

meinde Böttstein um schätzungswei-

se 300 Personen und zählt nach der

Fertigstellung und Bezug über 4000

Einwohner. Aktuell leben 3715 Perso-

nen in der Gemeinde.

Für Vizeammann Bruno Rigo res-

pektive für den gesamten Gemeinde-

rat stellt die abrupte Steigerung der

Einwohnerzahl kein Problem dar:

«Die Infrastruktur lässt dies ohne wei-

teres zu. Abwasseranlage und Schule

weisen genügend Kapazitäten auf, um

300 Neuzuzüger zu verkraften.»

VON  ANGELO ZAMBELLI

Böttstein wächst auf einen

Schlag um 300 Einwohner

Kleindöttinngen

 Grossüberbauung auf dem Areal Schwächeler



Die Erschliessung

erfolgt über den als

Stichstrasse ausge-

bauten Enzianweg.

Im Vordergrund die verschobene Bushaltestelle; dahinter das Bauge-

biet Schwächeler.

Im Frühling 2011 hat Pro Natura Aar-

gau in der Nähe der Kiesgrube 17 Zie-

gen platziert. Ihnen war die Aufgabe

zugedacht, das Unterholz auszulich-

ten, indem sie Neophyten. Brombeer-

stauden und anderes Dornengestrüpp

wegfressen. Nun ist die Aufgabe der

Ziegen auf rund 60 Aren ausgedehnt

worden. «Wir werden die Tiere jedes

Jahr während zweier bis dreier Mona-

te am Waldhang weiden lassen», sagt

Thomas Wettstein von Pro Natura

Aargau. Mit dem Fresseinsatz der Zie-

gen entfallen die traditionellen Pflege-

massnahmen.



Das Gebiet wird aufgewertet

Der Einsatz der Pro-Natura-Ziegen

ist Teil des Döttinger Landschafts-

Entwicklungskonzepts respektive

Teil der Aufwertung des Gebiets Sur-

be-Neuwingerte. Mit Massnahmen

wie extensiv genutzten Wiesenflä-

chen, unterschiedlichen Gehölzen

und offenen Ruderal- und Wasserflä-

chen soll der Arten- und Struktur-

reichtum vergrössert werden.

Das Aufgabengebiet

der Ziegen wird grösser

Döttingen

 Pro Natura Aargau

hat den Hang im Naturschutz-

gebiet Surbe-Neuwingerte neu

eingezäunt. Damit wachsen die

Aufgaben der Ziegen.

VON ANGELO ZAMBELLI

Den Ziegen ist die Aufgabe zugedacht, Gestrüpp wegzufressen. 

ZA

Privatmann sucht

Pelze, Schmuck, Uhren, Gold- und Silber-

münzen, Silberbesteck, Antiquitäten.

Seriöse Geschäftsabwicklung.



R. Wolf, Telefon 076 257 11 94

INSERAT


Do'stlaringiz bilan baham:


Ma'lumotlar bazasi mualliflik huquqi bilan himoyalangan ©fayllar.org 2017
ma'muriyatiga murojaat qiling