Sich Zeit nehmen! In der SteIermark Jahrgang 2 · 1/2016 · april 2016


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Neumarkt

Neumarkt


Amtliche Mitteilung · Zugestellt durch Post.at

Sich Zeit nehmen!

In der SteIermark

Jahrgang 2 · 1/2016 · april 2016

Redaktion

Bürgermeister

2    


Neumarkt

 

IN DER STEIERMARK  |  Amtliche Mitteilung April 2016



Amtliche Mitteilung April 2016  |  

Neumarkt


 

IN DER STEIERMARK

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Die gemeinsamen Bemühungen der Kommunalpolitik mit den Verant-



wortlichen des Gesundheitswesens zur Aufrechterhaltung einer patien-

tenfreundlichen  Gesundheitsversorgung in unserer Gemeinde sowie 

im Bezirk Murau sind von unzähligen Gesprächen, Verhandlungen und 

Interventionen geprägt.  Leider wird seitens der Verantwortlichen auch  

hier mit der demographischen Entwicklung  des Bezirkes argumentiert, 

ohne dabei auf schwerwiegende Argumente der Peripherie einzugehen. 

Sind es nicht gerade derartige Tendenzen, die die Abwanderung zu-

sätzlich fördern? Wenn elementare Strukturen nicht gewährleistet er-

scheinen, wird es zunehmend schwieriger, junge Menschen für den 

ländlichen Raum zu begeistern. Ein Verständnis seitens der Verantwort-

lichen vermisst man oftmalig.

Die medizinische Primärversorgung unserer Gemeinde ist von der 

geplanten Reduktion von derzeit drei bestehenden Planstellen für 

Allgemeinmediziner auf mögliche zwei betroffen. In Neumarkt und 

auch in  Murau will die Steiermärkische Gebietskrankenkasse je eine 

Planstelle erstmals nicht mehr nachbesetzen.  Dieser Einschnitt würde 

für die Gesundheitsversorgung  unserer Bevölkerung  einen gravieren-

den Nachteil bedeuten. Das zu erwartende  Arbeitsaufkommen könnte 

von zwei ansässigen Medizinern wohl nur sehr schwer bewältigt wer-

den. Bei etlichen Terminen in Graz habe nicht nur ich immer wieder 

darauf verwiesen, dass die Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum 

anderen Rahmenbedingungen unterliegt als in den Ballungszentren. 

Die weiteren Wege und eine alternde Bevölkerung  sind für mich An-

trieb genug,  um die erforderliche Nachbesetzung der dritten Kassen-

stelle unentwegt und bei jeder Gelegenheit einzufordern.  Eine Ent-

scheidung  dieser Thematik steht noch aus. 

Das dominierende Thema der letzten Gemeinderatssitzungen war gewiss 

die Neuausrichtung des bereits vor der Gemeindefusion begonnenen  

Bauprojektes am Hauptplatz: der Umbau der alten Volksschule und des 

Gebäudes Hauptplatz 4. Dieser beinhaltete ursprünglich die Sanierung 

und Adaptierung der Gebäude für Vereine, Tourismusverband und der 

Musikschule. Da eine Förderzusage seitens des Landes aufgrund der zu 

erwartenden enormen Erhaltungs- und Finanzierungskosten für das 

vorliegende und bereits begonnene Projekt verneint wurde und seit der 

Gemeindefusion völlig andere Voraussetzungen für dieses Bauvorhaben 

bestehen, wurde in Kooperation mit der Landesregierung eine notwen-

dige Nutzungsänderung durchgeführt. Es ging darum, parallel zu den 

bereits begonnenen und fortschreitenden Bauarbeiten in der alten 

Volksschule eine nun finanzierbare Neuausrichtung zu erarbeiten. Das 

Ergebnis einer umfassenden Analyse- und Planungsphase ist die Verei-

nigung sämtlicher Verwaltungsbereiche der Marktgemeinde Neumarkt 

unter einem Dach im mittlerweile fertiggestellten Gebäude der alten 

Volksschule sowie dem noch fertigzustellenden Gebäude Hauptplatz 4. 

Dieser neue Weg wurde von der Abteilung 17, Referat Kommunale In-

frastruktur, geprüft und für sachlich angemessen und sinnvoll beurteilt. 

Durch die höhere Effizienz gibt es nun auch vom Land eine kräftige 

finanzielle Unterstützung für dieses neue Projekt. 

Leider bleibt in der Diskussion 

um die Gebäuderochade unbe-

merkt, dass ein neues visionä-

res EU-Leaderprojekt in Koope-

ration mit dem Naturpark Zir-

bitzkogel-Grebenzen und der 

Holzwelt Murau in Planung ist. 

Im derzeitigen Amtsgebäude 

wird sich zukünftig sowohl das Zentrum des Naturparks, das Touris-

musbüro als auch die innovative NaturLese-Schule mit Ausstellungsflä-

chen befinden. Durch diese Nachnutzung wird ein ökonomischer 

Betrieb der historischen Gebäude erst möglich. Touristisch gesehen ist 

es mit Sicherheit eine tolle Zukunftschance, die wir hier haben. Eine 

Reduktion der ursprünglich immensen Erhaltungskosten erleichtert es, 

auch zukünftig in andere Projekte zu investieren. Ängste, dass andere 

Projekte wie Senioren- und Pflegewohnheim, Hochwasserschutz, Ver-

einsheim, Straßen etc. nicht mehr oder kaum gefördert werden, sind 

unbegründet. Durch entsprechende Fördersätze werden natürlich auch 

diese Projekte weiterhin unterstützt. Es ist gelungen, unter den gebo-

tenen Möglichkeiten das Optimum zu erreichen. Jetzt haben wir ein 

insgesamt wirtschaftlicheres Projekt mit einer überschaubaren Finan-

zierung und mit der NaturLese-Schule ein absolutes Innovationsprojekt 

mit Zukunftsperspektive. In Summe ein Mehrwert für unsere Gemeinde. 

Näheres zum Gemeindezentrum Neu lesen Sie auf den Seiten 6 und 7.

An der  Harmonisierung des Gebühren- und Abgabenhaushaltes wird 

derzeit intensiv gearbeitet. Damit soll eine kostenmäßige Gleichstellung 

aller Gemeindebürger im Bereich der öffentlichen Versorgung mit 

Wasser und Abwasser erreicht werden. Eine kostendeckende Ausrich-

tung des Gebühren- und Abgabenwesens ist Voraussetzung für die 

Förderbarkeit von Projekten durch das Land Steiermark. Eine  verwal-

tungsinterne Aufgabenstellung, die viel an Zahlen- und Datenmaterial 

erfordert, um mögliche Ungleichstellungen vorweg auszuschließen. 

Mein größter Dank gilt den Mitarbeitern der Verwaltung sowie des 

Bauhofes, die im ersten Jahr nach der Gemeindezusammenlegung vor 

vielen Herausforderungen standen und allesamt massiv gefordert wa-

ren. Ohne die, über die  Normalarbeitszeit hinausreichende Einsatzbe-

reitschaft sowie die vielfach geforderte Kompromissbereitschaft, wäre 

es nicht möglich gewesen, einen größtenteils reibungslosen Betrieb zu 

gewährleisten - wohlwissend, dass noch viele Aufgabenstellungen 

hinsichtlich der Neustrukturierung auf ihre Erledigung warten. In die-

sem Zusammenhang bedanke ich mich für Ihr Verständnis für mögliche 

anfängliche Fehler in der Administration sowie für eine verzögerte 

Abwicklung Ihrer Anliegen.

Trotz der vielfältigen Herausforderungen sollte es uns gelingen, das 

Erwachen der Natur bewusst mitzuerleben, denn jeder Frühling trägt 

den Zauber eines Anfangs in sich. Ich wünsche Ihnen die Zeit, unsere 

wundervolle Heimat wahrzunehmen. 

G e s c h ä t Z t e   N e u M A r k t e r i N N e N   

u N d   N e u M A r k t e r ! 

Bürgermeister Josef Maier

Gemeindezentrum NEU

Nachdem die Neuausrichtung des Projektes beschlossen wurde, informieren 

wir Sie auf den Seiten 6 und 7, warum es zu dieser Neuausrichtung gekommen 

ist, über die geplanten Maßnahmen und die nächsten baulichen Schritte.  

L i e B e   L e s e r i N N e N ,   

L i e B e   L e s e r !

redaktion

i M P r e s s u M

Herausgeber: 

 

Marktgemeinde Neumarkt in der Steiermark 



Hauptplatz 1, 8820 Neumarkt in der 

Steiermark 

Redaktion: 

 

Bgm. Josef Maier, Vzbgm. Elisabeth Edlinger,  



Mag. Petra Kaiser-Salzer, Ing. Gerhard 

Hörmann BEd MSc, Daniel Holler und Elke 

Feichtinger

Fotonachweis: 

Redaktion, privat 

Titelfoto: 

Anna Traumüller   

Gesamtherstellung: 

Satz- & Druck-Team GesmbH, Klagenfurt 

Für jeden Beitrag ist der genannte  

Verfasser verantwortlich. 

Satz- und Druckfehler vorbehalten.

Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe: 

17. August 2016 | Erscheinung: KW 35

i N h A Lt   A P r i L   2 0 1 6

Bürgermeister  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3

Ausschüsse  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4

Gemeinde  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6

Einsatzorganisationen   . . . . . . . . . . . . . . . .17

Naturpark  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .20

Europahaus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .21

Kinderbetreuung  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .22

Schulen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .24

Werbegemeinschaft  . . . . . . . . . . . . . . . . . .33

Vereine  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .34

Veranstaltungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .46

Für Ihre persönlichen Anliegen stehe ich während der Sprechstunden gerne zur Verfügung:  

Dienstag und Donnerstag von 8 bis 12 Uhr oder nach terminlicher Vereinbarung

Aus Gründen einer einfacheren Lesbarkeit sind Bezeichnungen in dieser Zeitung ausnahmslos geschlechtsneutral  

zu verstehen, das heißt, sie gelten sowohl für Frauen als auch für Männer gleichermaßen.



Aktives Vereinsleben

Unsere Vereine berichten ab Seite 33 über ihre Aktivitäten, Feste und Brauchtums-

veranstaltungen und wir bedanken uns bei allen, die immer wieder einen wertvollen 

Beitrag zum kulturellen und gesellschaftlichen Leben in unserer Gemeinde leisten. 

Eine Übersicht über kommende Veranstaltungen finden Sie auf den letzten Seiten 

dieser Ausgabe, soweit uns diese bis Redaktionsschluss mitgeteilt wurden – unter-

stützen Sie die Veranstalter mit Ihrem Besuch!

Hauptplatz 4

Die Grazluppas


Ausschüsse

Ausschüsse

4    


Neumarkt

 

IN DER STEIERMARK  |  Amtliche Mitteilung April 2016



Amtliche Mitteilung April 2016  |  

Neumarkt


 

IN DER STEIERMARK

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Neben dem Großprojekt Gemeindezentrum sind im Jahr 2016 zahl-



reiche weitere Projekte in unserer Gemeinde geplant. Die Planungs-

phase für das Vereinsheim der Sektion Fußball ist bereits größtenteils 

abgeschlossen. Bei der Raumgestaltung wurde auf die Mitarbeit der 

Funktionäre des Gesamtvereines und der Sektion Fußball gesetzt. 

Ziel der Zusammenarbeit war eine optimale Lösung für sämt-

liche Beteiligten. Das Ergebnis wird in der nächsten Aus-

gabe der Gemeindezeitung vorgestellt.

Das äußerst wichtige Thema Altstoffsammelzentrum 

wird in diesem Jahr ebenso behandelt. Dieses wird 

am Gewerbegrund am Bahnhof neben den beste-

henden Gewerbebetrieben angesiedelt werden. Um 

gewisse Ängste zu entkräften, möchte ich an dieser 

Stelle betonen, dass es durch das Altstoffsam-

melzentrum zu keiner Lärm- oder Geruchs-

belästigung für die Anrainer kommen 

wird.


Unser Wegenetz wurde in Zusammenarbeit mit der Abteilung 7 länd-

licher Wegebau besichtigt, und es wurde eine Prioritätenliste für unsere 

Straßensanierungen erstellt. Für unsere Wege wurden 2016 € 700.000,– 

budgetiert.

Neben den Bauprojekten führt der Bau- und Umweltausschuss heuer 

einen Blumenschmuckwettbewerb durch. Der Bewerb wird in zwei 

Kategorien aufgeteilt:

– Balkongestaltung

– Garten- bzw. Hofgestaltung

Die Bewertung  wird je nach Witterung im Monat August durch eine 

Fachjury durchgeführt. Teilnahmekarten liegen im Bürgerservice der 

Gemeinde auf. Die Teilnehmer mit den schönsten Beiträgen erhalten 

von der Gemeinde bei der Preisverleihung ein kleines Dankeschön.

Wenn Sie noch beim steirischen Frühjahrsputz mitmachen wollen, 

können Sie die dafür vorgesehenen Sammelsäcke sowie die Teilnah-

mekarten für das Gewinnspiel im Bürgerbüro abholen. Die Aktion 

endet am 30. April 2016.

Wir haben in letzter Zeit sehr viele Themen in unserem Ausschuss 

beraten und ausgeführt. Über zwei Projekte möchte ich Sie im Detail 

informieren:



Taxigutscheine

Wir diskutieren schon seit längerer Zeit die Problematik der Trans-

portmöglichkeiten für Jugendliche und Pensionisten. Die Idee von 

Taxigutscheinen wurde geboren und jetzt umgesetzt! Der Taxigut-

schein ermöglicht Jugendlichen, Studenten, Zivil- und Präsenzdie-

nern sowie Pensionisten mit Hauptwohnsitz in der Marktgemeinde 

Neumarkt in der Steiermark günstigere Taxifahrten. Man kann im 

Gemeindeamt einen Taxigutschein im Wert von € 10,– für nur € 5,– 

kaufen und erspart sich somit € 5,–. Eingebunden in diese Aktion 

sind die Taxiunternehmen Zirbitzblitz, Naturparkbus Lercher, Taxi 

Robinig und Andis Taxi! Wir bedanken uns bei den Unternehmen 

für die gute Zusammenarbeit und freuen uns schon 

auf eine zahlreiche Inanspruchnahme seitens der 

Bevölkerung!



Schülerhilfe/Sommerakademie

Es ist eine Tatsache, dass immer mehr Jugend-

liche bereits im Pflichtschulalter Schwierigkei-

ten in einzelnen Fächern haben und eine dies-

bezügliche Unterstützung brauchen wür-

den. 


In Zusammenarbeit mit der Schülerhilfe 

Judenburg, Mag. Wolfgang Lindner, ist 

J u G e N d ,   s P o r t   

u N d   B i L d u N G

klaus straner

B A u   u N d   u M w e Lt

Mag. harald diechler

Die Wirtschaft als Motor

Gemeinsam und parteiübergreifend wurden in einem einstimmigen 

Beschluss die Wirtschaftsförderrichtlinien erstellt und in der Gemein-

deratssitzung vom 16.3.2016 in die Umsetzung gebracht.

Oberstes Ziel stellt die Erhöhung der Attraktivität der Marktgemeinde 

Neumarkt in der Steiermark sowohl für Menschen als auch für Un-

ternehmen dar. Die Marktgemeinde Neumarkt positioniert sich als 

attraktive Lebens- und Arbeitswelt, die für ihre Einwohner unter-

schiedlicher Generationen und Kulturen bestmögliche Rahmenbe-

dingungen zur Sicherstellung und Steigerung der Le-

bensqualität bietet. Nähere Informationen dazu 

finden Sie auf Seite 15.

Das nächste Projekt des Ausschusses Wirtschaft, 

Entwicklung, Tourismus und Arbeit, wird sich mit 

der Entwicklung der Marktgemeinde „NEU“markt 

beschäftigen. Dieses Projekt wird mit einer Leit-

bilderstellung beginnen, um dabei die wich-

tigsten Leitthemen der Marktgemeinde Neu-

markt abzubilden. Ein Projekt, welches 

unter Beteiligung von BürgerInnen aus 

w i r t s c h A f t s A u s s c h u s s

edith Juritsch MAs, MPh

der Marktgemeinde Neu-

markt stattfinden wird. 

Unsere Bürger können 

dadurch unmittelbar 

Einfluss auf wichtige 

Leitthemen der Markt-

gemeinde Neumarkt 

nehmen. Es geht da-

rum sich gegenseitig 

ernst zu nehmen, auf 

Augenhöhe zu kom-

munizieren und ge-

meinsam Projekte zu 

entwickeln. Dabei 

werden wir uns in ei-

nem Spannungsfeld 

zwischen unterschiedlichen 

Sichtweisen und Interessen von Politik und BürgerInnen bewegen, 

welches den demokratischen Grundgedanken widerspiegelt.

Gemeindearbeit bedeutet mehr als nur an Sitzungen teilzunehmen. 

Eine Gemeinderatssitzung ist somit nur die Spitze des Eisberges, die 

von den Bürgerinnen und Bürgern wahrgenommen wird. Bis dahin 

gilt es in Einzelgesprächen, Lokalaugenscheinen und in den Aus-

schüssen über anstehende Aufgaben zu beraten und Erledigtes zu 

rekapitulieren. Erst dann ist die Aufnahme in die Tagesord-

nung einer öffentlichen Gemeinderatssitzung üblich. 

Im Ausschuss für Gesundheit, Soziales, Familie, In-

tegration und Personal wurde in den vergangen 

Wochen versucht, unter möglichst fairen Bedingun-

gen die Vorarbeit für Personalangelegenheiten zu 

treffen. Im Bereich der Integration hat sich in der 

Zwischenzeit das Begegnungscafé jeden zweiten 

Dienstagnachmittag um 14 Uhr im Pfarrheim in 

Neumarkt durchgesetzt (nächster Termin: 19. April 2016). Ich möchte 

hier öffentlich die Möglichkeit nutzen, um allen freiwilligen Helfern 

für ihr unermüdliches Tun und Dasein für bedürftige Menschen und 

Flüchtlinge ein herzliches Danke zu sagen. 

Ziel des Ausschusses werden in den kommenden Jahren aber auch 

Maßnahmen sein, die für unsere Bürgerinnen und Bürger ein fami-

lienfreundliches Netzwerk erhalten, das in vielen Lebensbereichen 

die Attraktivität unserer Gemeinde stärken soll. Gerne lade ich auch 

Sie, liebe Leserin und lieber Leser, dazu ein, aktiv an unserem Ge-

meindeleben teilzunehmen. Unabhängig davon, in welchem Hand-

lungsfeld Sie sich gerne einbringen möchten. Jeder ist willkommen 

und alles ist wichtig! Nur gemeinsam können gute Ideen entstehen 

und umgesetzt werden. Nur „durch’s Reden kommen die Leut 

z’samm“. 

s o Z i A L e s   u N d   P e r s o N A L ,   fA M i L i e   u N d   G e s u N d h e i t

Barbara Paulitsch BA

Kultur ist die Gesamtheit allen menschlichen Wirkens und umfasst auch 

in der Gemeinde sämtliche Lebensbereiche. Dies schließt nicht nur 

Kunst und Literatur ein, sondern auch Lebensformen, die Grundrechte 

des Menschen, Wertesysteme, Traditionen und Glaubensrichtungen.

Besondere Wertschätzung gebührt dem vielfältigen, lebendigen und 

gut funktionierenden Vereins- und Kulturleben, an dem ich mit Freude 

teilnehme. Unsere Musikvereine und Chöre geben klangvolle Impres-

sionen bei ihren gut besuchten Veranstaltungen wieder. Vorspielstun-

den der Musikschule bringen unsere Jugend oft erstmals auf die Bühne.

Gottfried Hofmann-Wellenhofs Lesung „Keine Angst vor Kindern“ im 

Neumarkterhof war kritisch-humorvoll  aus dem Leben gegriffen.

Das „Andere Heimatmuseum-Schloss Lind“ und das Europahaus stehen 

mit neuen, besonderen Veranstaltungen in den Startlöchern. Auch der 

k u Lt u r r e f e r At

Vzbgm. elisabeth edlinger

Museumsverein „Schule der Sinne“, die Burgvereine Dürnstein bzw. 

Steinschloss erwarten gespannt die neue Saison. Durch den Verein 

HistAK (Historischer Arbeitskreis Neumarkter Hoch-

tal) erfolgt erstmalig eine wissenschaftliche Be-

standsaufnahme der regionalen Siedlungsge-

schichte. 

Ohne seine Idealisten könnte kein Verein exis-

tieren, denn was  dem einzelnen nicht möglich 

ist, das bewirken viele. Vor allem zeigt sich Kul-

tur in unserem Mit- und Füreinander. Kultur 

beginnt im Herzen jedes einzelnen, schafft 

Verbindungen und braucht einen wachen 

Geist: Zum Beispiel Ihren (deinen)!

es uns jetzt gelungen, einen Nachhilfeunterricht in Neumarkt anzu-

bieten. Dieser wird  in den letzten drei Ferienwochen in der NMS 

Neumarkt stattfinden. Die Kinder und Jugendlichen können dabei 

ihr Wissen auffrischen und sich auf das nächste Schuljahr intensiv 

vorbereiten. Der Unterricht erfolgt in Kleingruppen durch qualifizier-

tes Fachpersonal der Schülerhilfe Judenburg. 

Die Marktgemeinde Neumarkt wird die Kosten für die Sommeraka-

demie unterstützen, nähere Informationen diesbezüglich werden den 

Schülerinnen und Schülern noch rechtzeitigt in den Schulen bekannt 

gegeben.

Abschließend möchte ich mich bei meinem Team recht herzlich für 

die konstruktive Zusammenarbeit und Einstimmigkeit bedanken und 

hoffe, dass wir gemeinsam noch viele weitere Projekte beraten und 

beschließen werden. 


Gemeinde

Gemeinde

6    


Neumarkt

 

IN DER STEIERMARK  |  Amtliche Mitteilung April 2016



Amtliche Mitteilung April 2016  |  

Neumarkt


 

IN DER STEIERMARK

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h A u P t P L At Z   4   – 



e i N   B A u - P r o J e k t   i M   wA N d e L   d e r   Z e i t

Im Jahre 2006 übersiedelte das Gemeindeamt vom Gebäude Haupt-

platz 4 in das renovierte Gebäude des ehemaligen Bezirksgerichtes 

am Hauptplatz 1 (derzeitiges Amtshaus). Das somit leerstehende 

Gebäude Hauptplatz 4 wurde zum provisorischen Standort der 

Musikschule sowie des Tourismusverbandes. Die Musikschule 

musste aufgrund der damaligen Sanierung des Schulzentrums von 

dort abgesiedelt werden. In der ehemaligen Volksschule fand zwi-

schenzeitlich der Museumsverein mit Ausstellungen seine Heimat. 

Die veraltete und in Teilbereichen verwahrloste historische Bau-

substanz im Zentrum von Neumarkt war seit 2008 Gegenstand 

geführter Diskussionen zwischen Funktion, Bedarf und Nutzungs-

optimierung mit den Auflagen eines unter Denkmalschutz stehen-

den öffentlichen Gebäudes.   Die grundsätzliche Aufgabenstellung 

sah vor, beide Gebäude (Hauptplatz 4 und alte Volksschule) in 

ihrer historischen Substanz zu erhalten und die möglichen Nutzun-

gen dahingehend zu optimieren, dass Synergien entstehen und 

eine ganzjährige sinnvolle Belebung die Gebäudequalität nachhal-

tig steigert. Ein ganzjähriger Betrieb war den zwischenzeitigen 

Nutzern nur eingeschränkt möglich (keine winterfesten Sanitäran-

lagen, keine entsprechende Raumheizung, umfangreiche Wasser-

schäden, Schimmelaufkommen etc.). 

Das letzte Konzept sah die Verbindung dieser beiden Gebäude mit 

der Schaffung eines neuen Probelokals für den Musikverein und 

Platz für die Musikschule, den Tourismusverband und den Muse-

umsverein vor. Im Jahre 2014 wurde trotz der bevorstehenden 

Gemeindezusammenlegung noch mit der ersten Bauphase, dem 

Umbau der alten Volksschule, begonnen.

Mit der Gemeindefusion ab 1.1.2015 dominierten völlig neue Vor-

aussetzungen und Anforderungen die Projektausrichtung. Ein zu-

sätzlicher Bedarf an Arbeitsplätzen für die neue zusammengefasste 

Verwaltung sowie die mangelnde Förderfähigkeit des vorliegenden 

und bereits begonnenen Projektes beeinflussten die zukünftigen 

Überlegungen und führten letztlich in Abstimmung mit der Lan-

desregierung zu einer Neuausrichtung des Projektes. 

Die situationsbedingte Notwendigkeit, mutiges Hinterfragen sinn-

voller Nutzungen und das Beschreiten neuer Wege mündeten in 

eine Planung und Konzeption eines zukunftsorientierten, offenen 

und einladenden Gemeindezentrums für alle Bürger der neuen 

Gemeinde in den Gebäuden Hauptplatz 4 und alte Volksschule. 

werden passende Räumlichkeiten für alle Abteilungen und Mitarbeiter geschaf-

fen, mit entsprechendem Platzangebot für Archive und somit Platz für die 

Vergangenheit und Identität der alten Gemeinden. Damit ergeben sich massive 

Vorteile für die verwaltungsinternen Arbeitsabläufe und damit einhergehend 

auch für alle Bürger. Der Tourismusverband und der Museumsverein finden 

im jetzigen Gemeindegebäude Platz und zusätzlich konnte mit der Holzwelt 

Murau und dem Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen durch Verhandlungen die 

Ansiedelung des Projektschwerpunktes „NaturLese-Schule“ in Neumarkt ver-

einbart werden. Benötigte Vortrags- und Veranstaltungsräumlichkeiten für die 

Gemeinde, Organisationen und Verbände können mit einem Dachbodenaus-

bau realisiert werden, der sich auf Grund der erforderlichen Sanierung der 

thermischen Hülle insbesondere der Dachkonstruktion ergibt.

Eine sinnvolle Nachnutzung des derzeitigen Amtshauses wird durch 

den Tourismusverband, den Naturpark- und Museumsverein sowie 

durch ein EU-Leaderprojekt – der NaturLese-Schule –  gewährleistet.



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