1 von 23 Gemeinde St. Marein-Feistritz


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004-1-2-2015 

öffentliche Verhandlungsschrift der GR-Sitzung vom 11.06.2015 

Seite 1 von 23 

Gemeinde 



St. Marein-Feistritz 

 

 



GZ:  

004-1-2-2015 

Verhandlungsschrift 

über die öffentliche Gemeinderatsitzung der Gemeinde St. Marein-Feistritz vom 11. Juni 2015. 



Ort: 

Standort St. Marein 



Beginn:   19:00 Uhr 

Ende: 

21:25 Uhr 

 

Die Einladung erfolgte durch  Bürgermeister  Ing. Bruno Aschenbrenner per  E-Mail-Benachrichtigung 



(für 13 GR-Mitglieder), Fax-Übermittlung (1 GR-Mitglied) und Kurende (1 GR-Mitglied). 

 

Anwesende:  

Bürgermeister Ing. Bruno Aschenbrenner 

 

Vizebürgermeister Peter Ring 



 

Gemeindekassier Ing. Andres Berger 

 

GR  Mag.  Christine  Nilica,  GR  Gerhard  Scherz,  GR  Roswitha  Sulzbacher, 



 

GR Herbert Sundl 

 

GR Ing. Alfred Prutti, GR Bernhard Spitzer 



 

GR  Alexandra  Schneidler,  GR  Karl  Heinz  Egger,  GR  Albin  Krenn,  GR  Johann  

 

Puster, GR Ing. Christof Sonnleitner 



 

Entschuldigt:  

GR Wolfgang Kuhelnik 

 

Zuhörer:  

Seiger Franz, Haßler Theodor, Reibenbacher Gerlinde, Reibenbacher Josef, Egger  

 

Thomas,  Plöbst  Edmund,  Lerchbacher  Heinz,  Galler  Isabella,  Mossauer  Hilde,  



 

Wolfsberger Kurt (ab 19:15 Uhr) 

Protokollführerin:  Helga Puster 

 

1.



 

Eröffnung, Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit 

Bgm Ing. Bruno Aschenbrenner eröffnet um 19:00 die öffentliche Gemeinderatssitzung, begrüßt alle 

Gemeinderatsmitglieder und Zuhörer und stellt die Beschlussfähigkeit fest, da 14 von insgesamt 15 

Gemeinderatsmitgliedern erschienen sind. 

 

2.

 

Genehmigung der Tagesordnung 

 

Tagesordnung





1.

 

Eröffnung, Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit 

2.

 

Genehmigung der Tagesordnung 

3.

 

Genehmigung des Protokolls 

4.

 

Berichte 

a)

 



Bericht des Bürgermeisters 

b)

 



Fragestunde gem. § 54 Stmk GemO i.d.g.F. 

5.

 

Voranschlag 2015 

6.

 

Mittelfristiger Finanzplan 2015 – 2019 

Am Kirchbichl 4, 8733  St. Marein-Feistritz 

 


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7.

 

Satzungen marktbestimmter Betriebe 

8.

 

Betriebsgründungsförderrichtlinie 

9.

 

Geburtstagsgratulationen – Seniorenadventfeier 

10.

 

Änderung Mindestabnahmemenge 100 m³ Wasser/1 Personenhaushalte 

11.

 

Allfälliges 

Nicht öffentlich: 



12.

 

Personalangelegenheiten Kindergarten St. Marein 

a)

 



Vereinbarung Schweiger – Zechner 

b)

 



Nachmittagsbetreuung 

c)

 



Saisonbetrieb – Personal 

d)

 



Fusionsprämie Bedienstete 

 

 



 

Beschlussantrag:  

Bürgermeister Aschenbrenner beantragt aufgrund von Dringlichkeit die zusätzliche Aufnahme eines 

Tagesordnungspunktes im nicht öffentlichen Teil der Gemeinderatssitzung: 

13.

 

Angelegenheiten des Bauamtes 

 

Abstimmung: 



Einstimmige Annahme 

Die Tagesordnung wird einstimmig genehmigt 

 

 

 



3.  Genehmigung des Protokolls 

Jedem  Fraktionsvorsitzenden  wurde  das  Protokoll  der  öffentlichen  Gemeinderatssitzung  vom 

19.05.2015  zugestellt.  Keines  der  Gemeinderatsmitglieder  erhebt  Einwendungen  gegen  die 

Verhandlungsschrift.  Damit  gilt  diese  gemäß §  60  Abs  6  als  genehmigt  und  wird  vom  Vorsitzenden 

und den Schriftführern unterzeichnet.  

 

 



4.

 

Berichte 

 

a)

 

Bericht des Bürgermeisters 

 

Vereinbarungen zur Inanspruchnahme von öffentlichen Weggrundstücken  

In der Gemeinderatssitzung am 19.05.2015 wurde unter Top 12 beschlossen, mit den Antragstellern  

a)

 

Leitner-Burtscher 



b)

 

Klumaier 



Vereinbarungen  abzuschließen,  die  es  den  Liegenschaftseigentümern  erlauben  zum  Zweck  der 

Asphaltierung  der  Grundstückszufahrten  zu  den  jeweiligen  Liegenschaften  öffentliches  Gut  in 

Anspruch  zu  nehmen.  Die  Ausfertigungen  der  Vereinbarungen  liegen  jetzt  auf  und  Bürgermeister 

Aschenbrenner ersucht, dass am Ende der Sitzung ein Gemeinderatsmitglied die noch fehlende letzte 

Unterschrift auf den Vereinbarungen leistet.  

 

Team Styria  -  Errichtung eines Wohlfühlladens mit Tageskaffee 

Am Mittwoch, 10.06. hat es unter Beisein des Bürgermeisters, Vizebürgermeister Ring, Herrn Karl der 

RB Aichfeld (wegen der Begutachtung der Räumlichkeiten der ehemaligen Raiffeisenbank) und Frau 

Birgit Wurzwallner - Team Styria GmbH, Graz, eine Begehung der Räumlichkeiten in der Poststraße 

5a  im  Hinblick  auf  die  Errichtung  eines  Wohlfühlladens  mit  Tageskaffee  statt  gefunden.  Frau 

Wurzwallner  hat  zugesichert  bis  Freitag,  26.06.  2  Varianten  zur  Errichtung  des  Wohlfühlladens 

auszuarbeiten und gemeinsam mit Herrn Ebner, Geschäftsführer des Teams Styria, zu präsentieren. 



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Unter Umständen ist es nicht erforderlich, die Räumlichkeiten der RB zum Zweck des Wohlfühlladens 

anzukaufen. 

 

Bericht Wasserversorgung: 

Auf  Grund  der  anhaltenden  Trockenheit  und  des  damit  verbundenen  höheren  Wasserverbrauches 

hat  es  am  vergangenen  Wochenende  Probleme  mit  der  Wasserversorgung  bei  den  Liegenschaften 

Oberhof  9  und  Oberhof  7,  Wagner  Werner  und  Dietmair  Helmuth,  sowie  in  Greith  mit  der 

Aufspiegelung des Hochbehälters und in weiterer Folge kein Wasser am Abend bei Seitweger Peter 

gegeben. 

Es  wurde  Kontakt  mit  dem  Wasserverband  aufgenommen.  Als  erste  Maßnahme  wurde  vom 

Wasserverband in der Quellstube im Beisein von Enzinger Lorenz als Vertreter der Agrargemeinschaft 

Weinmeisterboden der Schieber geöffnet und der Zählerstand notiert. Von Sonntag auf Montag war 

es möglich den Hochbehälter wieder aufzuspiegeln. Am Dienstag hatte Bürgermeister Aschenbrenner 

mit Geschäftsführer Bergmann vom Wasserverband Kontakt, der berichtete, dass sich die Situation 

wieder normalisiert habe. Überrascht hat die verbrauchte Wassermenge: an normalen Tagen werden 

800 m³ verbraucht, am Spitzentag zuletzt 1.250 m³, was wohl auf die Füllung des einen oder anderen 

Schwimmbeckens zurück zu führen ist. Das wird es aber alleine nicht gewesen sein. Ein Rohrbruch ist 

auszuschließen, da sich zwischenzeitlich der Wasserverbrauch wieder normalisiert hat.  

Am  Montag  hat  der  Wasserverband  als  weitere  Maßnahme  den  Schieber  beim 

Hochwegschneiderkreuz kurzzeitig geschlossen, sodass Feistritz und St. Lorenzen nur noch über die 

Leitung  St.  Marein  –  Mitterfeld  versorgt  wurden.  Seitdem  hat  sich  die  Situation  für  Oberhof 

verbessert. 

 

Gehweg Prankh – Wasserleith entlang der L551 

Die  vonseiten  der  Baubezirksleitung  Obersteiermark-West  ausgearbeitete  Projektstudie  für  den 

Gehweg ist sowohl für die Ost- als auch für die Westseite eingelangt. Der Höhenunterschied auf der 

Westseiten-Variante  ist  nicht  in  dem  Ausmaß  berücksichtigt,  wie  er  in  der  Natur  gegeben  ist. 

Außerdem  müsste  der  Gehweg  der Westvariante  um  das Marterl  und  den  naturgeschützten  Baum 

herumgeführt  werden  und  die  Westvariante  sieht  die  Verrohrung  des  bestehenden 

Entwässerungsgerinnes vor, was nicht günstig ist. Es ist für die konkrete Planung wohl der Variante 

auf  der  Ostseite  der  Vorzug  gegeben,  zumal  dort  bereits  eine  teilweise  bestehende  Anlage 

vorhanden ist. 

 

 



Setzung Mühlenweg – Gefahr in Verzug 

Bei  einer  der  letzten  Begehungen  wurde  oberhalb  des  Anwesens  Reiter  Heide  am  Mühlenweg 

festgestellt, dass die Künette des Kanalstrangs um rund 5 cm abgesackt ist. Vor allem Radfahrer, die 

diesen  Straßenteil  benützen,  könnten  durch  den  hohen  Absatz  zu  Sturz  kommen.  Die 

Sanierungsarbeiten  wurden  im  Sinne  der  Verkehrssicherheit  bereits  umgesetzt  und  verursachten 

Kosten in der Höhe von € 1.127,28 inkl. UST. 

Bgm  Aschenbrenner  ruft  die  Probleme  in  Erinnerung,  die  es  für  die  Gemeinde  als  Straßenerhalter 

nach einem Radunfall in Laas gegeben hat, wo es im Schadensersatzverfahren in der 1. Instanz für die 

Gemeinde  noch  glimpflich  ausgegangen  ist.  Allerdings  hat  die  betroffene  Person  die  Berufung 

eingelegt. Die Angelegenheit ist also immer noch nicht ausgestanden.  

 

 

Sanierung Posthaus 



Mit  Ing.  Di  Vora,  OWG,  wurde  das  zuletzt  vorliegende  Angebot  für  die  Sanierungen  am  Posthaus 

überarbeitet.  Mit  dem  Aufstellen  des  Gerüstes  wäre  es  sinnvoll  sowohl  die  Arbeiten  am  Dach  als 

auch  an  der  Fassade  zu  erledigen.  Somit  verbleiben  Kosten  in  Höhe  von  rund  €  26.400,--.  Der 

Rücklagenstand  beläuft  sich  auf  rund  €  10.500,--.  Ohne  bestehende  Mieten  zu  erhöhen  kann  die 

Sanierung nicht finanziert werden, was nicht beabsichtigt ist. 


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öffentliche Verhandlungsschrift der GR-Sitzung vom 11.06.2015 

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Eine  Sicherheitsüberprüfung  der  Balkone  ist  aber  dringend  notwendig  und  der  Gemeindevorstand 

hat beschlossen, dies durchführen zu lassen. Die Kosten werden über die Rücklagen zu tragen sein. 

 

 



Verein Gegko – Wiedereingliederung von Langzeitarbeitslosen 

Seit  01.  Juni  ist  Herr  Ernst  Madl  im  Ausmaß  von  35  Wochenstunden  über  den  Verein  GEGKO  drei 

Monate  lang  in  der  Gemeinde  St.  Marein-Feistritz  zur  Unterstützung  der  Gemeindearbeiter 

beschäftigt.  Kosten:  Euro  360,--/Monat;  Zwei  Damen,  die  laut  Liste  zur  Verfügung  standen,  haben 

inzwischen  einen  Arbeitsplatz  gefunden  und  stehen  nicht  mehr  zur  Verfügung.  Eine  weitere  Dame 

aus St. Marein-Feistritz wird ab Mitte Juni 3 Monate lang mit 20 Wochenstunden im Reinigungsdienst 

und mit Grünraumpflege beschäftigt werden. Kosten: Euro 205,80/Monat; 

 

 



NMS Seckau – Besprechung im Marktgemeindeamt Seckau am 28.05.2015 

a)

 



Erläuterungen des Rechnungsabschlusses 2014 

Die  Marktgemeinde  Seckau  führt  zur  Verwaltung  des  Kindergartens,  der  VS,  der  NMS,  sowie  des 

Sport-  und  Musikheimes  aus  umsatzsteuerrechtlichen  Gründen  eine  KG.  In  diesem  Zusammenhang 

klärt  Bürgermeister  Simon  Pletz  die  Anwesenden  über  Unregelmäßigkeiten  in  Bezug  auf  die 

Verrechnung  der  AfA-Komponente  seit  2010  auf.  Irrtümlich  wurde  nämlich  in  die  verrechneten 

Mieten die AfA-Komponente mit eingerechnet, was  zu falscher Verrechnung geführt  hat. Leider  ist 

das,  obwohl  die  KG  über  einen  Steuerberatungsbüro  abgerechnet  wird,  erst  im  letzten  Jahr 

aufgefallen.  

Die Unregelmäßigkeiten wurden jetzt im Rechnungsabschluss 2014 der KG aufgearbeitet und führten 

schlussendlich zu Guthaben bei der Jahresendabrechnung der Schulkostenbeiträge der eingeschulten 

Gemeinden.  Für  St. Marein-Feistritz  Euro  2.775,61  bei  einem  Vorschreibungsbetrag  von  Euro 

48.982,91 im Jahr 2013. 

 

b)

 



Neue Laufbahn und Sprunggrube 

Die Marktgemeinde Seckau richtet eine 2. Kindergartengruppe ein. Dazu werden Räumlichkeiten der 

VS  umgebaut  und  es  ist  eine  gesetzeskonforme  Freispielfläche  zu  errichten,  die  aus  praktischen 

Gründen  unmittelbar  an  die  Kindergartenräumlichkeiten  anschließen  soll.  Im  Weg  sind  der 

Freispielfläche  die  bestehende  Sprunggrube  und  die  bestehende  Laufbahn  der  VS  bzw.  NMS,  die 

ohnehin in die Jahre gekommen sind und dringend saniert werden müssten. 

Auf der Suche nach einer Lösung ist die Marktgemeinde an die Abtei Seckau herangetreten, ob nicht 

die Sportanlagen der Abtei mit genützt werden könnten. Gegen Entgelt wäre das möglich, stößt aber 

aufseiten  der  Turnlehrerschaft  auf  vehementen  Widerstand,  der  wegen  der  zu  erwartenden 

Terminkollisionen  die  Benützung  der  Anlagen  betreffend  seitens  des  Schulerhalters  durchaus 

eingesehen wird. 

Die zweite Möglichkeit das Problem zu lösen, der schlussendlich von den eingeschulten Gemeinden 

auch  zugestimmt  wird,  ist die  Errichtung  gänzlich  neuer  Anlagen,  die mit  Kosten  in  Höhe  von  Euro 

50.000  brutto  berechnet  sind  und  von  den  eingeschulten  Gemeinden  zu  finanzieren  sind.  Für  die 

Gemeinde  St.  Marein-Feistritz  bedeutet  das  mit  zuletzt  26,81  %  des  Gesamtfinanzierungsbeitrages 

Kosten in Höhe von rund Euro 13.500,--. Die Sportanlagen werden über den Sommer 2015 errichtet 

werden.  Die  Finanzierung  für  die  eingeschulten  Gemeinden  wird  im  Jahr  2016  anlässlich  des 

Rechnungsabschlusses schlagend werden. Der Gemeindevorstand unterstützt die Vorgehensweise. 

c)

 

Gesamtsanierung der NMS Seckau 



Es  wird evaluiert  werden, welche  Sanierungsvariante vernünftig und realisierbar ist  (Architekten DI 

Gierer  Harald  oder  DI  Gruber  Claudia).  Derzeit  wird  von  Gesamtkosten  von  Euro  4,6  Mio 

ausgegangen, NMS-Anteil Euro 2,6 Mio, Kostenanteil St. Marein-Feistritz rund € 1 Mio. Geplant sind  

 



2015 das Konzept Planung und Finanzierung 

 



2016 Baubeginn 

 



2017 Fertigstellung 

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öffentliche Verhandlungsschrift der GR-Sitzung vom 11.06.2015 

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Eine  Einigung  in  Bezug  auf  den  Aufteilungsschlüssel  der  Kosten  ist  zu  finden.  Eine 

Hauptschulausschusssitzung ist einzuberufen und folgende Punkte zu klären: 

1.

 



Festlegung eines Kosten-Aufteilungsschlüssels, formuliert durch Rechtsbeistand 

2.

 



Abänderungen des Aufteilungsschlüssels bei Änderung des Sprengels 

3.

 



Entscheidung über das Projekt (Architekten DI Gierer Harald oder DI Gruber Claudia) 

 

 



Wirkungsbereiche der Fachausschüsse 

Aufgrund  der  Anregung  in  der  letzten  Gemeinderatssitzung  wurde  in  Spielberg  und  Knittelfeld 

angefragt, inwieweit in diesen Gemeinden die Wirkungsbereiche der Fachausschüsse näher definiert 

sind. Das Ergebnis:  

Die  Stadtgemeinde  Spielberg  hat  keine  Wirkungsbereiche/Arbeitsgebiete  für  die  Ausschüsse 

festgelegt. Grundsätzlich ergibt sich aus dem Namen des Ausschusses, für welchen Wirkungsbereich 

er zuständig ist, wird dort erläutert. 

In  Knittelfeld  bestehen  wenige  Ausschüsse  für  die  es  keine  festgelegten  Wirkungsbereiche  gibt. 

Referenten gem. § 49a GemO sind dort für viele Fachbereiche zuständig. 

Aufgrund der Arbeitsüberlastung in Gemeindeamt konnte weiteres bisher nicht erarbeitet werden. 

 

 

Weganlage Sonnenhang – Übernahme ins Öffentliche Gut 



Die  Miteigentümer  der  Weganlagen  am  Sonnenhang  ersuchen  die  Gemeinde  um  Übernahme  der 

Weganlagen  in  das  öffentliche  Gut.  Eine  praktikable  Lösung  könnte  in  der  Zusammenarbeit  mit 

Rechtsanwalt Mag. Dr. Gabriel Jäger gefunden worden sein. Er bietet den Liegenschaftseigentümern 

die  erforderliche  Vertragserrichtung  pro  Liegenschaft  mit  €  200,-  brutto,  inkl.  Nebenkosten, 

ausgenommen  etwaige  Bankspesen  für  die  Lastenfreistellung  an  (die  Weganlagen  sind  teils  mit 

Landesdarlehen  und  Bankdarlehen  belastet.)  Anlässlich  eines  Info-Abends  wird  das  Konzept  den 

Betroffenen  erläutert  bzw.  vorgeschlagen  werden.  Das  Einverständnis  vorausgesetzt,  finden  die 

Vorbereitungen  statt  (Vertragserrichtung  und  Lastenfreistellung  der  Grundstücke).  Nach  Abschluss 

dieser  Arbeiten  könnten  im  Anschluss  an  die  Gemeinderatssitzung  in  der  über  die  Übernahme  der 

Weganlagen  ins  öffentliche  Gut  beschlossen  wird,  die  Liegenschaftseigentümer  gesammelt  den 

Abtretungsvertrag im Beisein eines Notars im Gemeindeamt unterzeichnen. 

 

 



Hochwasserschutzmaßnahmen Ramberg – laufende sachverständige Wartung 

Zur  laufenden  sachverständigen  Betreuung  der  Hochwasserschutzanlagen  Ramberg  hat  der 

Gemeindevorstand  beschlossen,  die  Aufnahme  in  das  geförderte  Betreuungssystem  der 

Bundeswasserbauverwaltung  zu  beantragt,  was  Kosten  in  der  Höhe  von  €  500,--/Jahr  verursachen 

wird. (lfd. Kosten für die sachverständige Wartung inkl. Versicherung, die Schäden an Gebäuden und 

Einrichtungen abdeckt, wenn die Hochwasserschutzmaßnahme versagt.)  

 

 

Breitbandinitiative Grundsatzbeschluss  



Seitens  des  Bundes  wurde  die  Breitbandinitiative  ins  Leben  gerufen,  um  unter  anderen  mit 

Förderungen  den  Ausbau  des  digitalen  Netzes  mit  hohen  Bandbreiten  zu  forcieren.  Im 

Regionalentwicklungsverein Obersteiermark West (ROW) wurde der Beschluss gefasst,  dass für alle 

Gemeinden der Bezirke Murau und Murtal ein Arbeitskreis/-gruppe gebildet wird, um auszuloten, wo 

etwaige  Maßnahmen  notwendig  und  möglich  sind,  für  die  gleichzeitig  im  Sinne  der 

Breitbandinitiative  Förderfähigkeit  besteht.  Der  Gemeindevorstand  hat  den  Grundsatzbeschluss 

gefasst,  diese  Initiative  zu  unterstützen.  Der  ländliche  Bereich  ist  in  Bezug  auf  Anbindung  an  das 

Internet unterversorgt und Handlungsbedarf ist gegeben. 

 

 

 



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öffentliche Verhandlungsschrift der GR-Sitzung vom 11.06.2015 

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Kopienersatz für Vereine 

In der letzten GR-Sitzung vom 19. Mai 2015 wurde nicht über die Anzahl kostenloser Kopien für die 

Vereine beschlossen. Zuletzt waren in der Altgemeinde St. Marein 1000 Kopien pro Verein gratis. Der 

Gemeindevorstand  hat  in  seiner  Sitzung  am  02.06.2015  beschlossen,  pro  Verein  1500 

Schwarzweißkopien pro Jahr gratis zu gewähren (bunte Kopien zählen doppelt). 760 Kopien sind für 

eine  Postwurfsendung  erforderlich.  Wird  bunt  kopiert,  entsprechen  die  Freikopien  also  einer 

gemeindeweiten Aussendung. Postgebühren sind natürlich zu bezahlen. 

 

 



Aufnahme des Jugendchors in die Vereinsliste 

Frau Schneidler Alexandra leistet mit ihrem Jugendchor wertvolle Kulturarbeit in der Gemeinde. Der 

Gemeindevorstand hat einstimmig beschlossen, dem Jugendchor - obwohl kein Verein in dem Sinn - 

wegen seiner kulturellen Leistungen eine jährliche Förderung von € 250,-- zukommen zu lassen und 

kostenfreies Kopieren bis 1500 Kopien/Jahr zu gewähren.  

 

 



Anrainerbeschwerden wegen unzumutbarer Belästigung durch Tierhaltung, im Bereich der 

Mehrfamilienwohnbauten SG Ennstal, Rambergweg 

Eine  Bürgerinitiative  der  Bewohner  beschwert  sich  über  die  Tierhaltung  des  anrainenden 

landwirtschaftlichen  Betriebes  Schwaiger  Bernhard,  wegen  Lärms  (andauerndes  Brüllen  der  Tiere), 

Betriebslärm  zu  Ruhezeiten  wegen  Fütterung  der  Tiere  mittels  landwirtschaftlichen  Geräten, 

Fliegenplage  etc.  Bürgermeister  Aschenbrenner  verliest  das  Schreiben,  in  dem  die  Bewohner  der 

Mehrfamilienwohnbauten  SG  Ennstal,  Rambergweg,  um  Hilfe  bitten.  46  Familien  haben  die 

Beschwerdeschrift  unterzeichnet.  Nach  Ansicht  der  Bürgerinitiative  werden  zu  viele  Tiere  auf 

engstem  Raum  auf  einer  Wiese  gehalten,  die  inzwischen  komplett  aufgetreten  ist.  Es  gibt  keine 

Grasnarbe  mehr.  Bei  Trockenheit  gibt  es  kontaminierte  Staubbelästigung,  die  gesundheitsschädlich 

ist.  


Vizebürgermeister  Ring  schildert  die  Problematik  aus  seiner  Sicht  zumal  die Thematik  nicht  neu  ist 

und  in  den  vergangenen  Jahren  immer  wieder  in  der  Altgemeinde  Feistritz  ein  latentes  Problem 

darstellte. Wird der Landwirt nämlich auf das Problem hingewiesen, wird seinerseits kurz darauf mit 

Verbesserungsmaßnahmen reagiert. Kehr um die Hand ist aber alles wieder beim Alten. Neben der 

Lärmbelastung  hält  Vizebürgermeister  Ring  insbesondere  die  Gesundheitsgefährdung  der  Anrainer, 

ausgehend  von  der  Staubentwicklung  des  mit  Fäkalien  kontaminierten  Erdreichs  für  äußerst 

problematisch. Die Anrainer klagen über Schlaflosigkeit und Hustenreiz. 

Bgm  Aschenbrenner  hatte  mit  einer  Amtstierärztin  bereits  Kontakt.  Ein  Gespräch  sollte  mit  Herrn 

Schwaiger stattfinden, kam aber nicht zustande, weil Herr Schwaiger mit dem Transport der Tiere auf 

die Alm beschäftigt war. Bgm Aschenbrenner wird mit dem Leiter des Veterinäramtes Dr. Leitner und 

parallel dazu mit dem Landwirt das Gespräch suchen. 

 

 



b)

 

Fragestunde gem. § 54 Stmk. GemO 

GR  Berger:  In Bezug auf die Hochwasserrückhaltebecken  am Ramberg, stellt sich ihm die Frage, ob 

die  Hochwasserrückhaltebecken  in  St.  Marein  bei  Stibora  und  dem  Feuerbach  auch  in  die 

Zuständigkeit  der  Gemeinde  fallen  zumal  das  Becken  bei  Stibora  sehr  verdreckt  ist.  Bgm 

Aschenbrenner  antwortet,  dass  diese  Becken  in  den  Zuständigkeitsbereich  der  Wildbach-  und 

Lawinenverbauung (WLV - Wildbach) fallen. Die Wildbachbegeher der Gemeinde haben nicht die 

Kompetenz/Aufgabe Sperren und Einrichtungen zu kontrollieren. 

Bgm  Aschenbrenner  berichtet  im  Zusammenhang  mit  dem  Feuerbach,  dass  demnächst  seinerseits 

ein  dienstliches  Zusammentreffen  mit  dem  Zuständigen  der  Wildbach  in  Apfelberg  statt  finden 

wird. Unter Umständen könnte über den Wildbach ein Projekt initiiert werden, welches bereits im 



Oberlauf  des  Feuerbaches  der  Hochwassergefährdung  ausgehend  vom  Feuerbach 

entgegenwirkt.  Es  geht  dabei  nicht  um  Verbauungsmaßnahmen  in  dem  Sinn,  sondern,  dass 



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Maßnahmen,  wie  sie  bereits  vor  5  Jahren  in  St.  Marein  begonnen  wurden,  fortgesetzt  und 

begleitende  Maßnahmen  durch  forstliche  Bewirtschaftung  mit  Böschungssicherungen  gesetzt 

werden,  um  das  Anbrechen  der  Böschung  zu  verhindern  und  das  Geschiebe  in  Griff  zu 

bekommen.  Solche  Projekte  werden  extrem  gut  gefördert.  Umgesetzt  würde  das  Projekt  durch 

die Wildbach, die Gemeinde kann nur begleiten. 

GR Egger berichtet, dass Bäume über dem Feuerbach und ein Strauch über dem Feistritzbach liegen, 

die  jederzeit  zu  Verklausungen  führen  könnten.  Bgm  Aschenbrenner  antwortet,  dass  bereits 

seitens der Gemeinde bei den Grundeigentümern urgiert wurde, aber aufgrund soeben erfolgter 

Mitteilung noch einmal aufgefordert werden wird, die Missstände zu beseitigen. 

GR Berger:  Ein  Wurzelkörper, der zu beseitigen ist, liegt am alten Fressenbergweg  (im öffentlichen 

Gut). Der Weg wird zum Spazierengehen und Holzbringen genützt.  

GR Berger  fragt  an, ob der  Waldlehrpfad  bei Jelinek  noch besteht. Bgm Aschenbrenner  antwortet, 

dass  das  nicht  der  Fall  ist.  Die  Tafel  wurde  weggeräumt  und  es  ist  derzeit  kein  aktives  Projekt. 

Durch  private  Initiative  könnte  der  Lehrpfad  mit  Unterstützung  der  Gemeinde  wieder  errichtet 

werden. 


GR  Berger:  Die  Laufbahn  der  Volksschule  in  St.  Marein  ist  desolat  (Sandbahn).  Die  Schüler  laufen 

derzeit auf der Wiese. Die Thematik wird  an den Sportausschuss verwiesen. 

GR  Berger:  Der  Geldausgabeautomat  war  außer  Betrieb,  und  das  vor  dem  Wochenende. 

Gemeindeseits wird dafür gesorgt werden, mittels telefonischen Kontakts mit der Betreiberfirma 

solche Situationen zukünftig zu bereinigen. 

GR  Spitzer:  Im  Zusammenhang  mit  der  Anrainerbeschwerde  betreffend  der  Betriebsführung  des 

landwirtschaftlichen  Betriebes  Schwaiger:  Was  bedeutet,  „Landwirtschaft  wird  toleriert?“ 

Vizebgm  Ring  bzw.  GR  Scherz  antworten:  Ortsübliche  Landwirtschaft  wie  sie  die  Landwirte 

Schlacher,  König,  Spitzer  in  Feistritz  betreiben,  wird  toleriert,  keine  Massentierhaltung  auf 

engstem Raum. 

GR Prutti: Wie viele Geldbehebungen finden beim Geldausgabeautomat Poststraße 5a statt? Um die 

250  bis  270  pro  Woche,  antwortet  Bgm  Aschenbrenner,  das  sind  rund  1050  pro  Monat.  Ein 

überraschender  Wert  zumal  die  Raiffeisenbank  weniger  Behebungen  zu  verzeichnen  hatte.  Die 

Differenz auf 1800 Behebungen pro Monat hat die Gemeinde mit € 0,45 exkl. UST zu finanzieren 

(rund € 400,-- brutto/Monat). Stromkosten kommen noch dazu. 

GR  Prutti  regt  an,  mit  der  Agrargemeinschaft  Weinmeisterboden  (AG)  Kontakt  aufzunehmen,  um 

über  Wasserankauf  für  Spitzenverbrauch  zu  verhandeln.  Außerdem  ist  zu  erwarten,  dass 

zukünftig  der  Wasserverbrauch  steigt,  zumal  die  Bevölkerung  wächst.  Bgm  Aschenbrenner 

informiert,  dass  die  Abdeckung  von  Spitzenverbrauch  insofern  geregelt  ist,  als  Wasser  jederzeit 

von  der  Agrargemeinschaft  zum  Preis  des  Satzes,  wie  er  für  die  Altgemeinde  St.  Lorenzen  gilt, 

angekauft  werden  kann.  Das  Ankaufen  zusätzlicher  Sekundenliter  wäre  anzudiskutieren.  Es  ist 

anzunehmen,  dass  die  AG  eher  nach  dem  tatsächlichen  Verbrauch  abrechnen  wird  wollen  und 

nicht  nach  Sekundenlitern.  Zum  Problem  werden  könnte  außerdem  die  fehlende 

Leitungsdimension,  um  die  Wassermengen  aus  dem  Weinmeisterboden  auszuleiten.  Derzeit 

besteht guter Kontakt mit der AG und Bgm Aschenbrenner wird das Gespräch suchen. 

Vizebgm  Ring  regt  an  die  Grünanlagen  und  Blumenanlagen  beim  Kirchplatz  und  der  Verkehrsinsel 



Fentsch besser zu pflegen. Bgm Aschenbrenner berichtet, dass vor zwei Tagen eine Bepflanzung 

und  Bemulchung  beim  Kirchplatz  durchgeführt  wurde.  Es  zeigt  sich  aber,  dass  der  Boden 

ausgelaugt ist und die Bäume zu groß sind, als dass Blumen darunter gut gedeihen können. Das 

Gießen hat Egger Magret übernommen. 

In Bezug auf die Verkehrsinsel Fentsch berichtet Bgm Aschenbrenner, dass der Stadtgärtnerei im 

Frühjahr,  obwohl  beauftragt,  die  Kapazitäten  fehlten.  Einmal  wurde  von  Gemeindearbeiter 

Klumaier  gejätet.  Zwischenzeitlich  wurde  von  Frau  Quinz,  Stadtgärtnerei,  doch  zugesichert  in 


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Zusammenarbeit mit der Gemeinde die Verkehrsinsel herzurichten, was demnächst der Fall sein 

wird. 

GR  Prutti  fragt  an,  ob  der  Aufteilungsschlüssel  zur  Finanzierung  der  Sanierung  der  NMS  Seckau 



bereits  besprochen  wurde.  Bgm  Aschenbrenner  verneint  das.  Diese  Verhandlungen  sind  erst  zu 

führen. 


GR  Puster:  Sind  die  Hauptschulsprengel  im  Gespräch,  zumal  Feistritzer  Kinder  in  die  NMS 

Roseggergasse 

eingeschult 

sind 


und 

das 


Schulgebäude 

Roseggergasse 

ebenfalls 

renovierungsbedürftig ist? Bgm Aschenbrenner antwortet, dass die Gemeinde jetzt einen Sitz im 

Schulausschuss Knittelfeld hat, was bisher nicht der Fall war und die erste Sitzung abzuwarten ist. 

Schulsprengeländerungen  sind  komplexe  Verfahren  mit  einer  großen  Anzahl  von 

Mitspracheberechtigten und dementsprechend langwierig durchzuführen.  

Vizebgm Ring erkundigt sich zu den Baugrundstücken Pfarrpfründe. Bgm Aschenbrenner berichtet, 

dass der Diözese die Aufschließung aufgrund des Angebotes der Teerag-Asdag AG zu teuer ist (es 

bleibt  bloß  Reingewinn  für  2  bis  3  Grundstücke).  Der  bei  der  Diözese  zuständige  Leiter  der 

Liegenschaftsverwaltung  DI  Bernhard  Teuffenbach  hatte  zuletzt  keinen  Kontakt  mit  der 

Gemeinde, lässt aber Bgm Aschenbrenner über Baumeister Ing. Stvarnik Michael ausrichten, nur 

die  obersten  3  Parzellen  entlang  der  Straße  nach  St.  Martha  aufschließen  und  verkaufen  zu 

wollen.  Die  Gemeinde  könne  ja  selbst  den  Rest  des  Grundstückes  ankaufen  und  aufschließen. 

Sehr  wohl  aber  wurde  von  Teuffenbach/Stvarnik  mit  DI  Reißner,  Raumordner  der  Gemeinde, 

Kontakt aufgenommen, weil dieser den Bebauungsplan für die Pfarrpfründe errichtet hat. Derzeit 

ist  mit  DI  Reißner  besprochen,  dass  dieser  bei  nächster  Gelegenheit  das  Thema  bei  Baumeister 

Stvarnik andiskutieren wird. 

GR  Scherz  fragt  an,  wann  die  Straßenentwässerung  Waldrandsiedlung  umgesetzt  wird.  Bgm 

Aschenbrenner antwortet, dass das Projekt im Außerordentlichen Haushalt 2015 budgetiert ist, es 

bisher  aber  keine  Ansprechpartner  für  BZ-Mittel-Zusagen  in  Graz  gegeben  hat  und  daher  noch 

nicht  verhandelt  werden  konnte.  Sehr  wohl  aber  wurden  bei  einem  Ortsaugenschein  die 

erforderlichen Arbeiten besprochen. 

GR  Scherz  fragt  an,  ob  über  die  Nachfolge  des  VD  Hatz  Wilhelm  bereits  entschieden  wurde.  Das 

verneint Bgm Aschenbrenner. Derzeit ist die interimistische Leitung (Betrauung) Thema, über die 

am 16.06. in Graz entschieden wird. Ein Vorschlag, der von der Gemeinde unterstützt wird, wurde 

nach Graz übermittelt. Die Leiterstelle wurde noch nicht ausgeschrieben. 

GR Scherz regt an die verblasten Markierungen auf Gemeindestraßen im gesamten Gemeindegebiet 

zu erneuern. Bgm Aschenbrenner wird entsprechend erheben und durchführen lassen.  

GR  Egger  regt  in  Bezug  auf  das  offenbar  von  der  Zotter  BauGmbH  &  Co  KG  geplante  neue 



Stromkraftwerk  am  Feistritzbach  im  Bereich  Altgemeinde  Feistritz  an,  betreffend  die 

Inanspruchnahme von öffentlichem Gut rechtzeitig mit Herrn Zotter in Verhandlung zu treten, um 

entsprechend  gut  abzuschneiden.  Bgm  Aschenbrenner  berichtet,  dass  von  Herrn  Zotter  ein 

Plansatz  im  Gemeindeamt  hinterlassen  wurde,  aber  (noch)  kein  Gespräch  stattgefunden  hat.  In 

drei  Bereichen  wird  laut  Plan  öffentliches  Gut  gequert.  Baumeister  Zotter  ist  versiert  und  einer 

der größten Kraftwerksbetreiber im Land.  

Vizebgm  Ring  hält  dazu  fest,  dass  der  Feistritzbach  im  Brandfall  schon  immer  eine  für  die 

Feuerwehr  bedeutende  Wasserentnahmestelle  war  und  ist.  Das  Ortswassernetz  ist  mit  den 

Hydranten nicht darauf ausgelegt, Großbrände zu löschen. Als zweiter Punkt sind das regelmäßige 

Aufeisen des Feistritzbaches und die darauffolgende Überflutung, die nur mit schwerem Gerät zu 

verhindern ist, zu bedenken. Das wird, wenn zu wenig Wasser im Feistritzbach fließt, zusätzliche 

Kosten  für  die  Gemeinde  zur  Folge  haben.  Das  Aufeisen  des  Baches  ist  aufgrund  der 

Bachverbauung bei 14-tägiger anhaltender Kälte schon jetzt regelmäßig Thema. 

Bgm Aschenbrenner nimmt die Anregungen auf und wird sie bei Verhandlungen entsprechend in 

Feld führen. Damit das Kraftwerk zu verhindern, wird wohl nicht möglich sein. Baumeister Zotter 


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wird  alles  daran  setzen,  das  3.  Kraftwerk  errichten  zu  können,  zumal  erst  dann  sein 

Gesamtkonzept aufgeht. 

 

c)



 

Berichte der Fachausschüsse 

Schul- und Kindergartenausschuss: 

Obfrau  Mag.  Nilica  berichtet  über  die  erste  Ausschusssitzung,  die  vom  ersten  gegenseitigen 

Kennenlernen geprägt war.  

VS  Feistritz:  Besondere  Wünsche  gibt  es  nicht.  Die  VS  Feistritz  wird  im  Schuljahr  2015/2016 

voraussichtlich 3-klassig geführt werden, da die magische Zahl von 10 Kindern in der ersten Stufe 

aus derzeitiger Sicht nicht übersprungen werden wird.  

VS St. Marein: Sanierungsmaßnahmen sind erforderlich, das Außenrollo für die Kanzlei ist Thema. Die 

Nachmittagsbetreuung  wird  ab  Herbst  von  der  Gemeinde  mithilfe  einer  Mitarbeiterin  der 

Volkshilfe organisiert werden. 

Kindergarten St. Marein: Wünsche zum Ankauf von Material wurden deponiert, die im Voranschlag 

budgetiert sind. 

Kindergarten Feistritz: TÜV-Prüfung für Spielplatz und Turngeräte steht an. Die Spielgeräte im Freien 

sind in die Jahre gekommen und werden in absehbarer Zeit zu tauschen sein. 

Pensionierung VD Hatz Wilhelm: VOL Ulrike bereitet ein Programm für die Abschiedsfeier vor, bei der 

sich die Gemeinde beteiligt. 

Die Gemeindezeitung wird heuer aufgrund der Überlastung des Sekretariats nur einmal erscheinen. 

Der Kindersommer ist zu organisieren und wird weitergeführt werden, wie in St. Marein gehandhabt. 

Jeweils  dienstags  soll  es  Programm  geben,  zusätzlich  Leseprojekt  und  Chorworkshop.  Die 

Schmiede  Wechselberger Feistritz  ist  bereit  sich  einzubringen  (Termin?).  Auch  das  Museum  des 

Bacher Alfred in Feistritz könnte besucht werden. 

Obwohl  von  GR  Nilica  andiskutiert,  findet  in  Bezug  auf  die  Organisation  des  Kindersommers  keine 

Zuweisung an einen Ausschuss  statt  (Schul-  und Kindergartenausschuss oder Ausschuss für Bildung 

und Kultur). Die Gemeinde wird eine Kinder-Sommer-Sitzung zur weiteren Organisation einberufen.  

In Bezug auf das Recht der Gemeinderatsmitglieder bei Ausschusssitzungen anwesend zu sein, wird 

festgelegt,  dass  zukünftig  die  Fraktionsführer Einladungen  zu  Ausschusssitzungen  an  die  Mitglieder 

ihrer Fraktion weiterleiten werden. 

 

 



 

5.

 

Voranschlag 2015 

 

Bgm Aschenbrenner ersucht VB Helga Puster um den Vortrag des Rechnungswerkes. Diese führt wie 



folgt aus: 

Während  der  Auflagefrist  des  Voranschlagsentwurfes  für  das  Haushaltsjahr  2015  wurden  keine 

Einwendungen eingebracht.  

Für das Haushaltsjahr 2015 ergeben sich im Voranschlagsentwurf folgende Summen: 

 

Ordentlicher Haushalt: 

Einnahmen: 

€ 

3 253 400,-- 



 

Ausgaben: 

€ 

3 253 400,-- 



 

 

Abgang: 



€ 

0,-- 

 

Außerordentlicher Haushalt: 

Einnahmen: 

€ 

101 400,-- 



 

Ausgaben: 

€ 

463 500,-- 



 

Abgang: 

€ 

- 362 100,-- 

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Wie  die  Aufsichtsbehörde  während  der  Auflagefirst  mitgeteilt  hat,  hat  die  Gemeinde  St.  Marein-

Feistritz  die  als  BZ-Mittel  der  Altgemeinde  St.  Marein  zugesagten  Gelder  für  Härteausgleich  (Euro 

40.000,--)  nicht  im  OH  sondern  im  AOH  zu  veranschlagen.  Außerdem  wurde  eine  neue 

Haushaltsstelle zur Veranschlagung der Finanzausgleichs-Fusionsprämie bekannt gegeben.  

 

Beide Umstände verursachen nun Änderungen im Voranschlag 2015, die sich wie folgt auswirken:  



 

VA-Stelle 

Ordentlicher Haushalt 

Ein 

Aus 

VA 2015 neu 

  

Ausgangssummen laut VA-Entwurf in 



Auflage 

3 253 400,00   

3 253 400,00     

1/015/728 

Gemeindezeitung, reduziert auf  

1 Ausgabe  

 

-5 500,00   



5 000,00   

1/016/728 

Elektr. Datenverarbeitung 

Softwareumstellung 

(Verlagerung in AOH) 

 

-21 000,00   



14 000,00   

1/024/728 

Wahlamt - Einsparung 

 

-1 000,00   



3 000,00   

1/031/728 

Flächenwidmung - Bebauungspläne 

(Verlagerung in AOH) 

 

-11 900,00   



100,00   

1/612/611 

Instandhaltung Straßen 

 

-600,00   



58 400,00   

2/940/8611 

Härteausgleich (Verlagerung in AOH) 

-40 000,00   

 

0,00   


2/941/8613 

Fusionsprämie (neue VA-Stelle ) 

80 000,00   

 

80 000,00   



2/944/870 

Fusionsprämie 

-80 000,00     

0,00   


  

Summen OH neu/Saldo 

3 213 400,00   

3 213 400,00   

 0,00 

 

Differenz zu VA-Entwurf Auflage 



-40 000,00   

-40 000,00   

 

VA-Stelle 

Außerordentlicher Haushalt 

Ein 

Aus 

VA 2015 neu 

  

Ausgangssummen laut VA-Entwurf in 



Auflage 

101 400,00   

463 500,00     

5/016/728 

Elektr. Datenverarbeitung 

Softwareumstellung 

(Verlagerung aus OH) 

 

21 000,00   



21 000,00   

5/031/728 

Flächenwidmung - Bebauungspläne 

(Verlagerung aus OH) 

 

11 900,00   



11 900,00   

6/6128/8711 

BZ-Mittel Härteausgleich Gehsteig St. 

Martha 


(Verlagerung aus OH) 

40 000,00     

64 700,00   

  

Summen AOH neu/Abgang 



141 400,00   

496 400,00   

 -355 000,00 

 

 



 

 

 



 

Differenz zu VA-Entwurf Auflage 

40 000,00   

32 900,00   

 

 

Die  Übernahme  der  Jahresabschlussdaten  der  Altgemeinden  aus  2014  sind  in  der  Gruppe  9 



Finanzwirtschaft präliminiert: 

 

Ordentlicher Haushalt 



Einnahmen 

Ausgaben 

Altgemeinde St. Marein, Ansatz 900510 

34 200,-- 

 

Altgemeinde Feistritz, Ansatz 900520 



2000,-- 

52 200,-- 

 

Ausgewiesen sind der Ist-Abgang der Gemeinde St. Marein mit € 34 200,--, und der Soll-Abgang der 



Gemeinde Feistritz mit € 50 200,-- (Differenz zwischen Einnahmen und Ausgaben). 

 

Auszüge  aus  dem  ordentlichen  Haushalt  (OH)  der  Gemeinde  St.  Marein-Feistritz  mit  folgenden 



Voranschlagswerten: 

Feuerwehr St. Marein, Ansatz 1630: 

Einnahmen: 

€ 

9 900,-- 



 

Ausgaben:  

€ 

34 500,-- 



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Anmerkung:  Mit  den  Einnahmen  €  9 900,--  sind  interne  Verrechnungen  in  Bezug  auf  die 

Verwendung der Räumlichkeiten durch den Musikverein und den ÖKB enthalten. 

 

Feuerwehr Feistritz, Ansatz 1631: 

Einnahmen: 

€ 

0,--



 

Ausgaben:  

€ 

29 500,-- 



Anmerkung:  In  den  Ausgaben  sind  €  12 000,--  bin  Bezug  auf  die  anteilige  Ausfinanzierung  des 

Kommunal-/Tanklöschfahrzeuges enthalten, das im Jahr 2015 ausfinanziert wird. 

 

 

Volksschule St. Marein, Ansatz 2110: 



Einnahmen: 

€ 

14 800,-- 



 

Ausgaben: 

€ 

82 000,-- 



Anmerkung:  In  den  Einnahmen  sind  interne  Verrechnungen  in  Bezug  auf  die  Leistungen  des 

Ansatzes  211  VS  für  den  Festsaal  enthalten  (Fernwärmekosten,  anteilige  Lohnkosten 

Reinigung etc). 

 

In  den  Ausgaben  sind  €  10 000,--  Biofernwärme,  €  17 000,--  für  die  Nachmittags-



betreuung  in  der  VS,  €  2 900,--  für  die  Orchesterklasse  (bisher  auf  Ansatz  320)  und 

Vergütungen für Arbeiten der Gemeindearbeiter in Höhe von € 3 000,-- enthalten. 

 

Volksschule Feistritz, Ansatz 2111: 

Einnahmen: 

€ 

3 000,-- 



 

Ausgaben: 

€ 

80 600,-- 



Anmerkung:  In  den  Einnahmen  sind  Vergütungen  für  die  Leistungen  der  Gemeindearbeiter 

enthalten. 

 

In den Ausgaben sind € 45 000,-- an Finanzierung des Zu- und Ausbaus der VS 2009 und 



die Errichtung eines neuen Klassenzimmers 2014 enthalten. 

 

Kindergarten St. Marein, Ansatz 2400: 

Einnahmen: 

€ 

126 400,-- 



 

Ausgaben: 

€ 

194 700,--  



Anmerkung:  Eine  Kindergartengruppe  und  eine  Alterserweiterte  Gruppe  werden  halbtags  im 

Jahresbetrieb  geführt.  Die  Nachmittagsbetreuung  wird  von  einer  Tagesmutter 

abgedeckt  und  ist  mit  Kosten  in  Höhe  von  €  5 200,--  veranschlagt.  Im  kommenden 

Betriebsjahr 2015/2016 ist kein Kind für die Nachmittagsbetreuung angemeldet. 

 

Kindergarten Feistritz, Ansatz 2401: 

Einnahmen: 

€ 

156 300,-- 



 

Ausgaben: 

€ 

275 400,--  



Anmerkung:  Eine  Alterserweiterte  Gruppe  wird  ganztags  im  Jahresbetrieb,  und  eine 

Kinderhausgruppe 

wird 

ganztags 



im 

Ganzjahresbetrieb 

geführt. 

Die 


Nachmittagsbetreuung  der  Volksschulkinder  findet  im  Kindergarten  statt.  Die 

Gemeinde  fungiert  als  Erhalter,  betrieben  wird  die  Einrichtung  über  die  Volkshilfe 

Steiermark. 

Als  letzte  Rate  sind  €  9 200,--  als  Finanzierungskosten  für  die  Erweiterung  der 

Räumlichkeiten  im  Jahr  2009  enthalten.  Die  laufenden  Transferzahlungen  an  die 

Volkshilfe  sind  mit  Euro  202 800,--  veranschlagt.  7  Mitarbeiterinnen  sind  über  die 

Volksshilfe angestellt. 

 

Gemeindebeiträge Musikschule, Ansatz 320:  Ausgaben: 

€ 

52 200,-- 



 

Sozialhilfeverbandsumlage, Ansatz 419: 

Ausgaben: 

€ 

407 800,--  (+ 5,8 %) 



 

ISGS-Beitrag, Ansatz 419: 

Ausgaben: 

€ 

22 300,--  



 

Jugendheim, Ansatz 419: 

Ausgaben: 

€ 

12 700,--  



 

Wasserversorgung, Ansatz 850: 

Einnahmen: 

€ 

172 700,-- 



 

Ausgaben: 

€ 

172 700,-- 



 

Anmerkung:  St. Marein hat zuletzt auf Ansatz 810 veranschlagt bzw. verrechnet. Auf Nachdruck der 

Aufsichtsbehörde  wird  jetzt  die  Wasserversorgung  als  marktbestimmter  Betrieb 


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geführt.  Eine  Rücklagenbildung  in  Höhe  von  25 800,--  wurde  präliminiert.  Die 

Anhebung 

der 


Wasserverbrauchsgebühren 

per 


01.01.2014 

macht 


die 

Rücklagenbildung  möglich  und  gleichzeitig  eine  Gewinnentnahme  in  Höhe  von  Euro 

10 600,--. 

 

Abwasserbeseitigung, Ansatz 851: 

Einnahmen: 

€ 

343 300,-- 



 

Ausgaben: 

€  

343 300,-- 



 

Anmerkung:  Rücklagen in Höhe der zu erwartenden Kanalisationsbeiträge im Betrag von € 19.600,-- 

sind präliminiert.  

 

 



Im  außerordentlichen  Haushalt  (AOH)  der  Gemeinde  St.  Marein-Feistritz  ist  im  Haushaltsjahr  2015 

vorgesehen: 

 

Einnahmen, die allesamt auf die Altgemeinde St. Marein zurückzuführen sind: 



Gemeindevereinigung, St. Marein: Übernahme Sollüberschuss ...................................... € 

3 500,-- 



Gehsteigerrichtung, St. Marein: BZ-Mittel vom Land Steiermark aus 2014 ..................... € 

6 800,-- 



Gemeindestraßen Sanierung, St. Marein: BZ-Mittel vom Land Steiermark aus 2014 ...... € 

40 000,-- 



Gehsteig Fentsch, St. Marein: BZ-Mittel Land Steiermark aus 2014 ................................. € 

25 300,-- 

 

Ist-Überschuss ................................................................... € 



1 100,-- 

Gehsteig St. Martha, St. Marein: BZ-Mittel Land Steiermark aus 2014 ............................ € 

64 700,-- 

AOH Einnahmen insgesamt ................................................................................................ €  141 400,-- 

 

 



Ausgaben – neue Projekte: 

Feuerwehren: FF-Feistritz, Ankauf Einsatzuniformen ....................................................... € 

5 000,-- 



Elektronische Datenverarbeitung – Softwareumstellung inkl. Schulungen  ..................... € 

21 000,-- 



Raumordnung/Raumplanung ............................................................................................ € 

11 900,-- 



Gemeindestraßen: Waldrandsiedlung - Straßenentwässerung ........................................ € 

25 000,-- 



Gemeindestraßen: St. Martha -Straßenentwässerung ..................................................... € 

50 000,-- 



Gemeindestraßen: Seiger Brücke – Asphaltierung ............................................................ € 

30 000,-- 



Gemeindestraßen: Fischbachgrabenbrücke – Sanierung .................................................. €  

3 000,-- 



Gemeindestraßen: Harschtler Durchlass – Sanierung  ...................................................... € 

15 000,-- 



Gemeindestraßen: Laaser Weg – Sanierung ..................................................................... €  100 000,-- 

Winterdienst: Ankauf Schneepflug und Salzstreuer .......................................................... € 

15 000,-- 



Straßenbeleuchtung: Ankauf von Laternen ....................................................................... € 

8 000,-- 



Sonderanlagen: Errichtung Buswartehäuschen ................................................................. € 

10 000,-- 

Summe ................................................................................................................................ €  293 900,-- 

 

Ausgaben – Übernahme von Soll-Abgängen der Altgemeinden 



Feistritz 

Gemeindestrukturreform .................................................................................................. € 

5 300,-- 



Raumordnung und Raumplanung – Feistritz Ost .............................................................. € 

11 700,-- 



Gemeindechronik   .......................................................................................................... € 

15 100,-- 



Gemeindestraßen – Sanierung .......................................................................................... € 

33 800,-- 



Straßenbeleuchtung – LED Erweiterung ........................................................................... € 

7 400,-- 



Straßenverkehrszeichen – Neuausstattung ...................................................................... € 

3 400,-- 

Summe ................................................................................................................................ € 

76 700,-- 

 

St. Marein 

Gehsteigerrichtung St. Marein .......................................................................................... € 

16 500,-- 



Gemeindestraßen und Gehwege, Sanierung .................................................................... € 

17 100,-- 



Gehsteigerrichtung Fentsch  .............................................................................................. € 

29 500,-- 



Gehsteigerrichtung St. Martha .......................................................................................... € 

62 700,-- 

Summe ................................................................................................................................ €  125 800,-- 


004-1-2-2015 

öffentliche Verhandlungsschrift der GR-Sitzung vom 11.06.2015 

Seite 13 von 23 

AOH Ausgaben insgesamt .......................................................................................... €   496 400,-- 

 

Die Steuersätze für das Haushaltsjahr 2015 werden wie folgt festgelegt: 



Grundsteuer: 

a)

 



für land- und forstwirtschaftliche Betriebe ................. 500 v. H. der Grundsteuermessbeträge A 

b)

 



für sonstige Grundstücke ............................................. 500 v. H. der Grundsteuermessbeträge B 

Die 


Lustbarkeitsabgabe 

wird 


entsprechend 

der 


Übertragungsverordnung 

des 


Regierungskommissärs laut zuletzt erlassener Lustbarkeitsabgabe-Verordnungen der Altgemeinden 

mit Geltung in deren jeweiligen Gemeindegebiet erhoben. 

Die Hundeabgabe wird entsprechend der Übertragungsverordnung des Regierungskommissärs laut 

zuletzt  erlassener  Hundeabgabe-Verordnungen  der  Altgemeinden  mit  Geltung  im  jeweiligen 

Gemeindegebiet erhoben. 

 

Der  Höchstbetrag  der  Kassenkredite  wurde  vom  Regierungskommissär  mit  der  Festsetzung  Nr.  16 



vom 26.01.2015 mit € 519 500,-- festgesetzt und bleibt vorab unverändert, zumal sich das Sechstel 

der ordentlichen Einnahmen ausgehend von € 3 213 400,-- mit € 535 566,67 errechnet und damit der 

mögliche Höchstbetrag der Kassenkredite laut Gemeindeordnung nicht überschritten wird.  

 

 



Diskussion: 

GR Prutti erkundigt sich zum Zustandekommen und die Übernahmen der Rechnungsabschlüsse der 

Altgemeinden. Dazu wird erläutert: In Ermangelung anderer Organe hatte der Regierungskommissär 

die Rechnungsabschlüsse zu erstellen und festzusetzen. Eine Prüfung durch einen Prüfungsausschuss 

war laut der Richtlinien der Aufsichtsbehörde nicht vorgesehen. Die Rechnungsabschlüsse wurden in 

einer  Beiratssitzung  in  der  GR  Puster,  der  in  der  Übergangsphase  bis  zur  Neukonstituierung  des 

neuen  Gemeinderates  als  einziger  Beirat  dem  Regierungskommissär  beigestellt  war,  diskutiert. 

Allerdings hatte der Beirat nur beratende Funktion auszuüben. 

 

Die vom Regierungskommissär festgesetzten Rechnungsabschlüsse stellen sich wie folgt dar: 



 

1.

 

Rechnungsabschluss 2014 der Altgemeinde Feistritz bei Knittelfeld: 

 

Schließlicher Kassenbestand ......................................................................................... €     – 129.520,53 



 

 

 



Anordnungssoll 

Ist 


Ordentlicher Haushalt: 

Einnahmen 

1,388.908,63 

1,390.593,15 

 

Ausgaben 



- 1,439.108,59 

- 1,442.835,20 

 

Ergebnis 



- 50.199,96 

- 52.242,05 

 

 

 



 

Außerordentlicher Haushalt: 

Einnahmen 

282.990,57 

297.552,74 

 

Ausgaben 



- 359.568,54 

- 297.552,74 

 

Ergebnis 



-

 

76.577,97 



0,00 

 

Zu übernehmender Darlehensrest am Ende des Jahres 2014:  .................................... €  



914 344,95 

Zu übernehmende Haftungsreste am Ende des Jahres 2014: ...................................... €  

1 147 495,17 

 

 



 

2.

 

Rechnungsabschluss 2014 der Altgemeinde St. Marein bei Knittelfeld: 

 

Schließlicher Kassenbestand ......................................................................................... €     – 161.376,33 



 

 

 



Anordnungssoll 

Ist 


Ordentlicher Haushalt: 

Einnahmen 

1,907.243,18 

1,911.400,71 

 

Ausgaben 



- 1,907.243,18 

- 1,945.600,07 

 

Ergebnis  



0,00 

- 34.199,36 



004-1-2-2015 

öffentliche Verhandlungsschrift der GR-Sitzung vom 11.06.2015 

Seite 14 von 23 

 

 



 

 

Außerordentlicher Haushalt:  Einnahmen 



343.528,76 

466.088,48 

 

Ausgaben 



- 464.628,81 

- 461.469,00 

 

Ergebnis 



-

 

121.100,05 



4.619,48 

 

Zu übernehmender Darlehensrest am Ende des Jahres 2014:  .................................... €  



1 792 771,87 

Zu übernehmende Haftungsreste am Ende des Jahres 2014: ...................................... €  

287 448,72 

 

 



Vizebgm Ring erachtet den Voranschlag als durchaus vorsichtig kalkuliert und daher als in Ordnung. 

 



Beschlussantrag: 

Bgm. Aschenbrenner stellt den Antrag, den ordentlichen und den außerordentlichen Voranschlag in 

der abgeänderten vorgetragenen Form zu beschließen: 

 

Ordentlicher Haushalt: 



Einnahmen: .................................... € 

3 213 400,-- 

 

Ausgaben: ...................................... € 



3 213 400,-- 

 

Abgang: .......................................... € 



0,-- 

 

Außerordentlicher Haushalt: 



Einnahmen: .................................... € 

141 400,-- 

 

Ausgaben: ...................................... € 



496 400,-- 

 

Abgang: .......................................... € 



- 355 000,-- 

 

Abstimmung: 

Einstimmige Annahme 

 

 



 

Beschlussantrag: 

Bgm Aschenbrenner beantragt außerdem zu beschließen: 

1.

 

die Steuersätze wie angeführt,  



2.

 

der Dienstpostenplan laut Vorlage, 



3.

 

der  Höchstbetrag  der  Kassenkredite,  die  im  Haushaltsjahr  2015  zur  rechtzeitigen  Leistung  von 



Ausgaben des ordentlichen Haushaltes in Anspruch genommen werden, mit EUR 519.500,--,  

 

Abstimmung: 

Einstimmige Annahme 

 

 

 

 

6.



 

Mittelfristiger Finanzplan 2015 - 2019 

 

Mit  dem  Einfügen  des  §  74a  in  die  Steiermärkische  Gemeindeordnung  ist  seit  01.01.2012  die 



Erstellung  eines  Mittelfristigen  Finanzplanes  für  5  Jahre  im  Voraus  Gesetz.  Bürgermeister 

Aschenbrenner  legt  dem  Gemeinderat  einen  entsprechenden  Entwurf  vor,  welcher  Summen  wie 

folgt enthält: 

 

OH 



2015 

2016 


2017 

2018 


2019 

Einnahmen 

3 213 400 

3 035 600 

3022 200 

3 007 200 

3 007 700 

Ausgaben 

3 213 400 

3 061 400 

3 060 100 

3 077 700  

3 097 800 

Saldo 



-25 800 

-37 900 

-70 500 

-90 100 

 

AOH 



2015 

2016 


2017 

2018 


2019 

Einnahmen 

141 400 

 



 

 

Ausgaben 



496 400 

147 000 


 

 

 



Saldo 

-355 000 

-147 000 

 

 

 

004-1-2-2015 

öffentliche Verhandlungsschrift der GR-Sitzung vom 11.06.2015 

Seite 15 von 23 

 

Von  Bgm  Aschenbrenner  aufgefordert,  erläutert  VB  Puster,  dass  im  Wesentlichen  die  Zahlen  des 



Voranschlages  2015  in  den  Jahren  2016  bis  2019  mit  Anpassungen,  die  zu  erwarten  sind, 

fortgeschrieben  wurden.  Die  Abgänge  im  ordentlichen  Haushalt  fußen  auf  die  abnehmende 

Fusionsprämie nach dem Finanzausgleichsgesetz, die jährlich um € 20.000,-- abnehmen und im Jahr 

2019  nicht  mehr  fließen  werden.  Im  Außerordentlichen  Haushalt  wurden  lediglich  im  Jahr  2016 

Ausgaben  präliminiert.  €  47.000  für  die  Sanierung  der  Lärmschutzmaßnahmen  der  S36  im 

Gemeindegebiet der Altgemeinde Feistritz, wozu sich die Gemeinde bereits im Jahr 2014 verpflichten 

musste, damit das Projekt der Asfinag in Angriff genommen wurde. Und € 100.000,-- zur Sanierung 

des Laasweges. 

 

 

Beschlussantrag: 

Bgm  Aschenbrenner  beantragt  den  Mittelfristigen  Finanzplan  bis  2019  wie  vorgetragen  zu 

beschließen: 

 

Abstimmung: 

Einstimmige Annahme 

 

 

 

 

7.



 

Satzungen marktbestimmter Betriebe  

In  Bezug  auf  die  Gebührenhaushalte  Wasser  und  Kanal  sowie  die  Gemeindewohnungen  hat  der 

Gemeinderat  der  Gemeinde  St.  Marein-Feistritz  neue  Satzungen  zu  diesen  marktbestimmten 

Betrieben zu beschließen. Voraussetzung für die Errichtung von marktbestimmten Betrieben ist ein 

Kostendeckungsgrad von 50 %. 

Ein  Muster  des  Gemeindebundes  liegt  vor,  das  auf  die  Gegebenheiten  der  Gemeinde  St.  Marein-

Feistritz adaptiert, anschließend in der Gemeindevorstandssitzung diskutiert und schlussendlich den 

Fraktionsführern übermittelt wurde: 



„S a t z u n g

 

für die Errichtung und Führung Wasserversorgung, Abwasserbeseitigung, Immobilienverwaltung mit 

marktbestimmter Tätigkeit der 

Gemeinde St. Marein-Feistritz 

(Betriebssatzung) 

 

Der Gemeinderat hat am 11.06.2015 mit Wirkung vom 12.06.2015 folgende Satzung beschlossen: 



 



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