Ausgabe 1/ 2013 Stift St. Georgen am Längsee


Der Corporate Social Responsibility (CSR)-


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Der Corporate Social Responsibility (CSR)- 

und Nachhaltigkeitsbericht 

2 Enkeltaugliche Zukunft ist ein Begriff, der in der „Kinderagenda für   

   Gesundheit und Umwelt 2001“ Verwendung findet

3 Unter dem Namen WEISS wurde das Wirtschaftsethikinstitut Stift St. 

   Georgen gegründet, welches am Haus eingerichtet wird.

4 Grünbuch Europäische Rahmenbedingungen für die soziale 

   Verantwortung der Unternehmen, KOM (2001). Brüssel 2001.

5 Erfolg mit Verantwortung. Ein Leitbild für zukunftsfähiges Wirtschaften, S. 7.

6 www.stift-stgeorgen.at/site/de/dasstift/stift/balancedscorecardrio

g


7

3.1 Vision und Strategie

3. Stift St. Georgen am Längsee    

Sehr detailliert und intensiv wurde im Zuge der Implementierung 

der  Balanced  Scorecard  daran  gearbeitet.  Als  DIE  zentrale 

Vision  erwies  sich  der  Wahlspruch  des  Diözesanbischofs, 

jenseits aller für das Marketing geglätteten Überlegungen als 

Auftrag. “Et verbum caro factum est – und das Wort ist Fleisch 

geworden“  (Joh  1,14).  D.h.  es  geht  darum,  aufzuzeigen,  wie 

sich  dieses Wort  in  den  konkreten  Strukturen  und  Prozessen 

des  Bistums  entfaltet.  Dazu  wurde  folgendes  strategische 

Ziel  mit der daraus folgenden Positionierung für das Stift St. 

Georgen formuliert (2007):

Das  Stift  St.  Georgen  bildet  in  Inhalt  und  Struktur  das 

Geheimnis der Menschwerdung Gottes (Inkarnation) und die 

Treue zu Gott und dem Menschen ab, indem

es ein Ort der Reflexion der Grundlagen kirchlichen und 

gesellschaftlichen Lebens ist und



aufzeigt, dass Kirchlichkeit und Leben (ökonomisch, öko-

logisch, sozial) miteinander verschränkt sind.



Dadurch  erweist  es  sich  als  wirksames  wirtschafts-,  bil-

dungs-,  gesellschafts-  und  kirchenpolitisches  Instrument  des 

Diözesanbischofs  für  die  Diözese  Gurk-Klagenfurt  und  das 

Bistum Gurk.

Es  ging  also  in  den  nächsten  Jahren  darum,  einen 

Referenzbetrieb  zu  entwickeln,  der  aufzeigt,  wie  kirchliche 

Trägerschaft  in  einem  touristischen  Wirtschaftsbetrieb,  der 

sich  den  Kriterien  der  Nachhaltigkeit  verpflichtet  weiß, 

funktionieren  kann  und  Erfolg  hat.  Aus  dem  heraus  bie-

ten  sich  auch  inhaltliche  Schwerpunkte  für  die  kirchliche 

Bildungseinrichtung, die im Stift eingegliedert ist. 

Das Stift St. Georgen am Längsee wird als Bischöfliches 

Bildungshaus, Hotel und Seminarzentrum geführt. Als 

Referenzbetrieb in Kärnten verbindet es Bildung und quali-

tätsvollen Seminar-Tourismus.

Ausstattung: 

Es bietet 12 Seminarräume, einen Festsaal und 

modernste technische Ausstattung. 30.000 m



2

 Garten 


laden zur Ruhe ein. 

67 Zimmer (Internetanschluss, heimisches Zirbenholz, 

Garten- oder Seeblick) 



eine Zirbenholzsauna  (Ruheraum mit Blick auf den See), 

ein gemütliches Kaminzimmer, 



ein Gartenrestaurant und ein Café mit Seeblickterrasse

und ein eigener Badestrand lassen auch im touristischen 



Bereich keine Wünsche offen.

Auslastung 2012:

17.987 Nächtigungen, 29.516 Teilnehmer 3.625 Eigen-

kursbesucherInnen, 25.891 GastkursbesucherInnen)



1154 Veranstaltungen (283 Eigenkurse, 871 Gastkurse)

40.000 BesucherInnen, 37 MitarbeiterInnen.





3.2 Rahmendaten und Profil

Die  „Validierung“  kann  von  jedem  Interessierten  anhand 

unserer  Veröffentlichungen  (Bericht,  Homepage,  Plattform 

respACT) und unseres Handelns vor Ort durchgeführt werden. 

Wichtig ist, von der akademisch anmutenden Diskussion zum 

konkreten Tun zu kommen.

Gesetzliche  Vorgaben  setzen  wir  voraus,  was  ja  auch  ent-

sprechend  auditiert  und  zertifiziert  ist.  D.h.,  dass  wir  die 

Freiwilligkeit  von  CSR  betonen  und  auch  so  im  Bericht  dar-

stellen.  Aus  der  Selbstverpflichtung  und  der  gemeinsamen 

Erarbeitung  ergibt  sich  für  uns  ein  hoher  Grad  an  Ver-

bindlichkeit,  und  die  Verpflichtung  zur  Transparenz  unseren 

40.000 BesucherInnen gegenüber.

So denken wir, in unserem Bericht die wesentlichen Themen in 

Bezug auf Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Auswirkungen 

in  entsprechender  Klarheit,  Genauigkeit  und  Zuverlässigkeit 

aktuell dargestellt zu haben.

Für  den  ersten  Bericht  unseres  Hauses  war,  da  er  ja  eine 

Bestandsaufnahme darstellt, eine angemessene Ausführlichkeit 

notwendig, um den Informationsgehalt sicher zu stellen.

Das  Stift  St.  Georgen  am  Längsee  wurde  1959  vom  Bistum 

Gurk angekauft und ist ein Teilbetrieb desselben. Das Bistum 

Gurk  ist  das  Mensalgut  des  jeweiligen  Diözesanbischofs  der 

Diözese Gurk-Klagenfurt und wurde im Jahr 1072 ursprünglich 

als  eine  Stiftung  der  Gräfin  Hemma  von  Zeltschach  gegrün-

det. 


Die  Zielsetzung  ist  die  nachhaltige  Wertschöpfung  unter 

Wahrung  und  Verbesserung  der  Substanz  als  wirtschaftliche 

Grundlage für Aufgaben des Diözesanbischofs.


8

   3. Stift St. Georgen am Längsee 



3.3 Innovation in Management - Bildung - Tourismus

… damit formulieren wir unser „Kerngeschäft“



Bildung und Tourismus, verbunden mit einem ethisch ver-

antworteten Management.

Seit  mehr  als  1000  Jahren  ist  dieses  klösterliche  Haus  am 

idyllischen  Längsee  im  Zentrum  Kärntens  ein  friedvoller  Ort 

der  Kraft,  an  dem  Generationen  von  Menschen  aus  nah  und 

fern Schutz, Trost und Frieden mit sich selbst gefunden haben. 

Dieses Haus lässt Ewigkeit erahnen.

Das  ehemalige  Benediktinerinnenkloster  wurde  zwischen 

1002 und 1008 von der Gräfin Wichburg, der Gattin des Grafen 

Otwin von Sonnenburg (Pustertal) gegründet. Hier findet auch 

der  heutige  Mensch  Ruhe,  Kraft  und  Erholung.  Das  älteste 

durchgehend  bewohnte  Kloster  Kärntens  ist  ein  spiritueller 

Platz,  geprägt  vom  religiösen,  geistigen  und  wirtschaftlichen 

Wirken der Benediktinerinnen.

Auf  dem  Weg  in  das  dritte  Jahrtausend  wurde  auch  der 

Auftrag dieser Einrichtung weiterentwickelt. Ein Bischöfliches 

Bildungshaus, ein Hotel und ein Seminarzentrum präsentieren 

sich als das Stift St. Georgen am Längsee im Schnittpunkt von 

Kirche, Wirtschaft,  Gesellschaft  und  Kultur. Als  erster  kirch-

licher Betrieb in Österreich wurde für das Stift eine Balanced 

Scorecard  RIO  (=  Religion  in  der  Organisation,  2005-2007) 

erarbeitet  und  implementiert,  um  die  Strategien  nach  bestim-

men Kirchlichkeitskriterien umzusetzen.

Wir  sehen  es  als  unseren  Auftrag,  diesen  Beitrag  zur 

Unternehmensethik  vielen  Menschen  zugänglich  zu  machen. 

Das  Dreieck  Management-Bildung-Tourismus  macht  uns 

zu  einem  unverwechselbaren  Referenzbetrieb  in  allen  drei 

Bereichen.  In  der  Bildung  bieten  wir  ein  breit  gefächertes 

Seminarprogramm  an  katholischer  Erwachsenenbildung  an. 

Neben diesem Angebot sind es die Schwerpunkte, die sich aus 

dem  bischöflichen  Auftrag  ergeben,  die  unser  Profil  ausma-

chen:  Schöpfungsverantwortung,  öko-soziales  Wirtschaften 

und Leben im ländlichen Raum.

Verschiedene Zertifikate (ISO, EMAS, Klimabündnis,...) hel-

fen uns, unsere Qualität nicht nur zu sichern, sondern ständig 

zu verbessern. Unsere Bemühungen im Bereich Nachhaltigkeit 

und Corporate Social Responsibility (CSR) wurden 2007 mit 

dem Gewinn des TRIGOS Österreich ausgezeichnet.

3.4 Management, Steuerung, Organigramm

Zur  Umsetzung  der  in  3.1.  vorge-

stellten strategischen Positionierung 

wurden in den vier Perspektiven der 

Scorecard  12  Ziele  formuliert  und 

operationalisiert.  Damit  blieb  das 

Stift auch in bewegten und schwie-

rigen Zeiten auf Kurs. 

Die  Vorbereitung  auf  die 

Zertifizierung nach ISO 14001 war 

der  letzte Anstoß,  den  längst  über-

fälligen  Nachhaltigkeitsbericht  zu 

verfassen.  Da  ihm  ein  jahrelanges 

Engagement zugrunde liegt, konnte 

für  einen  CSR-Bericht  quasi  aus 

dem Vollen  geschöpft  werden,  was 

sowohl die Inhalte als auch die kon-

krete Umsetzung betrifft. 

D.h.,  dass  sich  Stift  St.  Georgen 

zur  Umsetzung  der  strategischen 

Ziele  des  Tools  einer  Balanced 

Scorecard-RIO  bedient  und  die 

Qualität mittels der Umsetzung der 

entsprechenden ISO-Normen sichert 

und ständig verbessert.

 

 



Vision & 

Strategie

Leistungs‐

perspektive

Prozess‐

perspektive

Lern‐ & 

Entwicklungs‐

perspektive

Kunden‐


perspektive

9

3. Stift St. Georgen am Längsee    



Stift St. Georgen am Längsee 

Stiftsdirektion 

Mag. Dr. Franz Schils 

Hotel 

Hoteldirektion 

Mario Bergmoser 

Bildungshaus

Pädagogische Leitung 

Mag. Dr. Franz Schils 

Rektor  

DDr. Christian Stromberger 



Kreuzschwestern  

Isabella und Bernadette 

Kurssekretariat 

BildungsreferentInnen 

Pädagogische  MA 

Vertrieb/Marketing 

Rezeption/ Bankett 

Administration  

Küche 

Service 


 (Restaurant, Café) 

Haustechnik 

Schlossbad 

Reinigung 



Assistenz d. 

Geschäftsführung,  

PR, Qualitäts- und 

Umweltmanagement 

Nina Vasold 



3.5 Netzwerke, Aktivitäten, Mitgliedschaften

Stift  St.  Georgen  ist  in  vielen  Bereichen  ein  gefragter 

und  engagierter  Partner.  Im  Anschluss  sind  die  wichtigsten 

Initiativen aufgezählt. Im Bildungsbereich ist das Bildungshaus 

auch Mitglied bei der ARGE der Bildungshäuser in Österreich. 

In  Kärnten  bringt  es  sich  in  die  PEKK  (Plattform  für 

Erwachsenenbildung  Kärnten/Koroska)  und  das  Forum  für 

kath. Erwachsenenbildung ein. Das Stift gehört dem Netzwerk 

der Klimabündnisbetriebe an und ist regional vor allem durch 

den  Freundeskreis  Bildungshaus  Stift  St.  Georgen  veran-

kert.  Als  Beherbergungsbetrieb  ist  es  natürlich  in  den  wich-

tigsten touristischen Initiativen und Plattformen vertreten. Dazu 

zählen  Einkaufsgemeinschaften  (Hogast,  AMA,  …)  genauso 

wie  touristische  Initiativen  bzw.  Internetcommunities  und 

Buchungsplattformen (booking.com, HRS), die Gemeinschaft 

der  “GGF  –  Zertifizierte  Fasten  für  Genießer®  Hotels“, 

Avance (Bus -Tourismus), Conventionland Kärnten (Werbung 

Seminartourismus),  Tourismusverband  Mittelkärnten  ,  TQI  – 

Kärnten Werbung Region Mittelkärnten. 

In der Regionalentwicklung, in der Nachhaltigkeitsdiskussion 

und im Bereich CSR bringt sich das Stift auch immer wieder ein 

(Norische  Region,  Klimabündnis,  respACT,  „Verantwortung 

zeigen“,…).  Die  Mitarbeit  bei  konkreten  Projekten  und  das 

eigene Angebot  in  den  Bereichen  Bildung  und  im Tourismus 

ergänzen sich und tragen zur Einmaligkeit dieses Ortes und der 

Einrichtung bei.



10

Im  Rahmen  der  Vorbereitung  der  Implementierung  des 

Managementtools  Balanced  Scorecard  RIO  (=Religion 

in  der  Organisation)  wurden  für  das  Bistum  Gurk  12 

Kirchlichkeitskriterien  erarbeitet,  welche  den  Hintergrund  für 

alle konkreten Maßnahmen und Handlungen zu bilden haben. 

Sie  sollen  die  kirchliche  Grundstruktur  des  Betriebes  Bistum 

Gurk (und damit natürlich auch des Stifts St. Georgen) sicher-

stellen.

Sie sollen in 3x4 Kriterien darstellen, dass das Bistum Gurk

ein bestimmtes Zeichen ist,

für bestimmte Strukturen steht und auf 



eine bestimmte Zukunft hinweist.

Damit  erhält  der  kirchliche  Betrieb  Bistum  Gurk,  analog  zur 



Kirche, eine sakramentale Grundstruktur, indem er Zeichen und 

Werkzeug ist.



4.1 Kirchlichkeitskriterien des Bistums Gurk

   4. Grundsätze für die Arbeit des Stifts 

Das Bistum ist eine Instanz gegen den Machbarkeitswahn – es hat eine Orientierungsfunktion.

1. 


Das Bistum ist auch deshalb kirchlich, weil es am rechten Maß fest hält.

2. 


Durch seine Ausrichtung bildet das Bistum das Geheimnis der Menschwerdung 

3. 


      (et verbum caro factum est – und das Wort ist Fleisch geworden) ab und gibt Orientierung, 

      die der Welt gut tut.

Im Bistum gelingt es, Widersprüchlichkeiten durch Gottes Kraft und Weisheit zu (er-)lösen.

4. 


Das Bistum stellt die Ausgewogenheit zwischen Arbeitszeit und freier Gesellschafts-Zeit sicher.

5. 


Das Bistum sorgt dafür, dass heilige Auszeiten für Gott vorgehalten werden.

6. 


Das Bistum verbürgt das Recht des Menschen.

7. 


Das Bistum steht für das Angebot von Asylraum für existenziell wichtige Lebensbereiche 

8. 


      und bietet Zufluchten.

Im  Bistum  Gurk  wird  die  Ewigkeit  mitgedacht  und  damit  das  Wissen 

9. 

um  die  Vollendung                            



der Welt/Zeit lebendig gehalten.

Das Bistum steht für Innovation und versteht diese als wirklich Neues (Wandlung), 

10. 

      was die neue Zeit vorwegnimmt.



Das Bistum ermöglicht Worte des Heils.

11. 


Im Bistum wird das Mahl des Lebens gefeiert.

12. 


Weithin  wahrnehmbar  lädt  das 

Stift  ein,  über  das  Sichtbare  hinaus 

den  Einklang  mit  der  Schöpfung 

zu  suchen  und  so  das  Leben  zu 

gestalten.

Von  der  Vollendung  der  Zeit  her 

zu  denken,  verleiht  der  Gegenwart 

mehr Tiefe  und  bildet  einen  beson-

deren Auftrag an die Gestaltung des 

Jetzt ab.

Das Stift ist der Ort, wo dem Weg in 

die Zukunft konkrete Zeit und kon-

krete Räume gegeben werden.

 

ZEICHEN 

 

 

 

   STRUKTUR  

 

 

     ZUKUNFT


11

   4. Grundsätze für die Arbeit des Stifts 

Wir  führen  ein  Umweltmanagementsystem  für  alle  Geschäftsbereiche  (Bildungshaus  -  Hotel  - 

1. 


Seminarzentrum) ein, das die kontinuierliche Verbesserung im Bereich Umweltschutz auf der Basis 

der Erfüllung aller Rechtsvorschriften sicherstellt.

Wir erfassen und bewerten regelmäßig unsere Umweltleistungen und Umweltbelastungen, wir ent-

2. 


wickeln Zielvereinbarungen und benennen Verantwortliche. Wir dokumentieren und überprüfen unse-

re Ergebnisse, mit dem Ziel einer kontinuierlichen Verbesserung.

Die Mitarbeitenden sollen erleben, dass die Leitung das Bemühen um eine ökologisch verträglichere 

3. 


Arbeitsweise unterstützt, und gemeinsam mit ihnen die Umweltqualität für die Kunden verbessert.

Wir informieren unsere Gäste über unser Umweltmanagementsystem, und motivieren sie, 

4. 

      selbst einen Beitrag zum umweltgerechten Handeln zu leisten.



Durch den Programmschwerpunkt „Öko-soziales Wirtschaften“ verpflichten wir uns, 

5. 


      regelmäßig Veranstaltungen zu diesem Themenbereich im Bildungshaus anzubieten.

Wir bevorzugen einen regionalen, saisonalen und biologischen Einkauf, 

6. 

      sowie Waren aus Fairem Handel.



Wir suchen den Dialog zu den Lieferanten, um die indirekten ökologische Zielsetzung zu erreichen. 

7. 


Wir versuchen mit den Behörden, Umweltverbänden und Entscheidungsträgern durch unser 

      Handeln einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz zu leisten.

Wir wollen den Abfall reduzieren und unvermeidbare Abfälle umweltverträglich entsorgen.

8. 


Wir wollen Umweltbelastungen (Energie, Wasser, Lärm,...) reduzieren und 

9. 


      Maßnahmen zur Gesunderhaltung der Mitarbeitenden treffen.

Wir unterstützen Maßnahmen zur Reduzierung des Kunden- und Lieferantenverkehrs.

10. 

4.2 Ökologische Leitlinien Stift St. Georgen a. L.

Die angeführten Leitlinien sind auch Teil der Umwelterklärung 

des Stifts.

Im  Bewusstsein,  in  besonderer  Weise  auch  für  die  nicht-

menschliche  Schöpfung  Verantwortung  zu  tragen,  sollen 

die  Leitlinien  ökologische  Verantwortung  und  nachhaltiges 

Wirtschaften modellhaft erlebbar machen.

„Glaubwürdig  nachhaltig  wirtschaften“  soll  im  Stift  St. 

Georgen nicht nur referiert, sondern auch gelebt werden. Deshalb 

verpflichten sich Leitung und Mitarbeiterschaft des Stifts St. 

Georgen  zur  Wahrnehmung  ihrer  Schöpfungsverantwortung 

nach den Prinzipien der Nachhaltigkeit anhand der folgenden 

Leitlinien:


12

Zum Abschluss des ersten Führungskräftlehrganges “WertVoll 

SinnVoll.  Mit  Sinn  und  Werten  erfolgreich  sein“  wurden  die 

Erkenntnisse  im  sogenannten  St.  Georgener  Manifest  zusam-

mengefasst und der Öffentlichkeit präsentiert.

St. Georgener Manifest für neues Wirtschaften und ethisches 

Führen

Neues Wirtschaften

1. Würde

Geht’s den Menschen gut, geht’s der Wirtschaft gut.

Erfolgreiche  Unternehmen  bewahren  die  Würde  der 

Menschen.



2. Nachhaltigkeit

Sinnvolle Produkte oder Dienstleistungen mit echten und nach-

haltigen  Werten  für  die  Gesellschaft  anbieten.  Rücksichtslos 

um jeden Preis besser sein zu wollen, ist alleine zu wenig und 

führt zu Gier und Neid.

3. Werte

Gelebte Unternehmenswerte sind Voraussetzung für Erfolg.



4. Verantwortung

Nur soziale Verantwortung im Wirtschaften ermöglicht langfri-

stiges Wachstum.

5. Chancen

In  Chancen  denken,  nicht  in  Krisen:  Wahrnehmen  von 

Zukunftstrends!  Umbruch  der  Märkte  ergibt  Chancen  für  neue 

Produkte,  Dienstleistungen  und  Lösungen  in  den  Bereichen 

Nachhaltigkeit,  Umwelt,  Energie,  Ressourcenverteilung  und 

Gesundheit. Innovative Unternehmermodelle verbinden wirtschaft-

lichen Erfolg und sozialen Mehrwert für die Gesellschaft – social 

entrepreneure!



Ethisches Führen

6. Selbstverpflichtung

„Hippokratischer  Eid“  für  Führungskräfte  würde  hohe 

Verantwortung unterstreichen.

7. Authentizität

Führungskräfte  müssen  authentisch  sein  und  gemeinsame 

Werte leben, um ganzheitlich erfolgreich zu sein.

8. Vertrauen

Führen mit Vertrauen, Glaubwürdigkeit und Leidenschaft ent-

faltet Potentiale der MitarbeiterInnen.

9. Sinn

Aufgabe der Führungskräfte: MitarbeiterInnen wissen um ihren 

Beitrag, dadurch entsteht Raum, um Sinn zu erfahren.

10. Erfolg

Der Arbeitsplatz  wird  damit  wieder  sinnstiftend,  ein  Ort  der 

Kraft, Lebensfreude und des Erfolges.

4.3 St. Georgener Manifest

7

   4.Grundsätze für die Arbeit des Stifts  



7 Wurde im Anschluss an den ersten Lehrgang „WertVoll SinnVoll“ aus- 

   formuliert.



13

Die  nun  folgenden  CSR-Leitlinien  waren  u.a.  die  Grundlage 

für  die  interne  Arbeit  mit  den  MitarbeiterInnen  und  für  die 

Absprache mit dem Diözesanbischof. Nach außen hin waren 

sie die Grundlage für die Eröffnung des Dialogs mit unseren 

Stakeholdern, der durch eine Umfrage mittels eines digitalen 

Fragebogens  eröffnet  wurde.  Weiters  wurden  10  qualitative 

Interviews mit Meinungsbildnern geführt. 

Aus  der Vielzahl  der  vorhandenen  Daten  und Anregungen 

gilt  es  nun,  für  die  einzelnen  Handlungsfelder  einzelne 

Schlüsselkennzahlen  zu  benennen,  und  an  ihnen  das  gesell-

schaftliche Wirken von Stift St. Georgen zu messen, zu über-

prüfen, darzustellen und wenn notwendig zu verbessern. 

Jedem  Handlungsfeld  wurden  zwei  kurze  Fragen  zuge-

ordnet.  Der  Fragebogen  wurde  digital  an  119  ausgewählte 

Stakeholder übermittelt und von 36 beantwortet. Der Rücklauf 

zeigt, dass die Auswahl passend war und die Befragung auf 

Interesse  gestoßen  ist.  Ergänzt  wurde  der  Fragebogen  durch 

die 10 qualitativen Interviews, die vom Leiter des Projektes 

geführt wurden. Für die Auswertung wurden die Stakeholder 

in interne (Träger und MitarbeiterInnen) und externe (übrige) 

gegliedert. 

Interviewpartner waren:

Bischof Dr. Alois Schwarz, Diözese Gurk-Klagenfurt

Mag. Hans Schönegger, Kärntner Landesholding

GF Richard Lernbass, software-systems

Dir. Mag. Gerhard Schöffmann, Kärntner Landesversicherung

DI Hans Mikl, Landwirtschaftskammer Kärnten

Dr. Ernst-Hans Lackinger, Bistum Gurk

Mag. Wernher Kraker, Raiffeisenlandesbank

Ing. Harald Sucher, Landarbeiterkammer Kärnten

Mag. Franz Lamprecht, Finanzkammer d. Diözese Gurk-Klgft.

Dr. Gerald Heschl, Kirchenzeitung d. Diözese Gurk-Klagenfurt

5.1 Grundlagen und Interviewpartner

 

5. CSR-Leitlinien und Stakeholderbefragung    



0,00

0,50


1,00

1,50


2,00

2,50


3,00

3,50


4,00

4,50


5,00

MitarbeiterInnen

Träger

Externe


Auswertung der Stakeholderbefragung

Die TeilnehmerInnen bewerteten die gestellten Fragen auf einer Skala von 1 – 5, wobei der schlechteste, niedrigste Wert 1 und die maximale 

Bewertung 5 war.


14

   5. CSR-Leitlinien und Stakeholderbefragung     

Zu  den  vorher  benannten  Handlungsfeldern  wurden,  unter 

Einbeziehung  der  Ergebnisse  der  Mitarbeiterworkshops,  der 

stattgefundenen Befragungen (Stakeholder intern und extern), 

der  Interviews  und  der  Überarbeitung  im  Qualitätszirkel 

und  Leitungsteam,  eine  überschaubare  Anzahl  von  Schlüs-

selkennzahlen  festgelegt,  anhand  der  wir  glauben,  unsere 

Auswirkungen auf Gesellschaft und Umwelt messen und damit 

auch  steuern  zu  können.  In  den Anmerkungen  kommen  auch 

unsere  Stakeholder  (Interviews)-Schlussfolgerungen  immer 

wieder zur Sprache.

In  den  einzelnen  Managementtools  unseres  Unternehmens 

(ISO  9001  und  14001,  der  Balanced  Scorecard  RIO)  werden 

noch  viele  andere  Zahlen  und  Werte  erhoben,  die  auch  bei 

Bedarf abrufbar sind und zur Verfügung stehen, sollte es not-

wendig  sein,  in  einzelnen  Bereichen  noch  mehr  in  die  Tiefe 

zu  gehen.  So  ist  der  Bericht  als  eine Art  Benutzeroberfläche 

zu  sehen,  unter  der  noch  einige  notwendige  und  nützliche 

„Programme“ laufen und den Betrieb ermöglichen.

Da  das  für  unseren  Betrieb  der  erste  derartige  Bericht  ist, 

hat  er  auch  den  Charakter  einer  Bestandsaufnahme  und 

Dokumentation. Um Entwicklungen besser im Auge zu haben-

bzw. darstellen zu können, haben wir zum Vergleich den noch 

immer  überschaubaren  Horizont  von  5  Jahren  herangezogen. 

Innerhalb der einzelnen Handlungsfelder streben wir an, „klas-

sisch“ im Bereich Ökonomie, Ökologie und Soziales, ergänzt 

nach unserem Verständnis mit Spiritualität/Kirchlichkeit/Ethik 

als vierte Säule, entsprechende Leistungskennzahlen quantita-

tiv, aber auch qualitativ zu formulieren. Von großem Einfluss 

war das Leitbild „Erfolg mit Verantwortung“ (respACT), des-

sen  Formulierungen  auch  unsere  Leitlinien  stark  beeinflusst 

haben.

5.2 Handlungsfelder

von CSR im Stift St.

 

Georgen

 

5.2.1 Führung und Gestaltung

Die  Unternehmensleitung  ist  dafür  verantwortlich,  dass  das 

Stift St. Georgen für eine nachhaltige unternehmerische Praxis 

steht.  Es  verbindet  die  konkrete  Dienstleistung  mit  sozi-

aler  Gerechtigkeit,  ökologischer  Verantwortung  und  ökono-

mischen Zielen auf der Grundlage eines christlich-spirituellen 

Hintergrundes.  Damit  wird  es  seinen  auf  einem  christlichen 

Menschen-  und  Weltbild  basierenden  Kirchlichkeitskriterien 

als dem ethischen Grundgerüst und dem Auftrag, der sich aus 

der Stiftung der Hl. Hemma ergibt, gerecht.

Das  wird  durch  das  persönliche  Vorbild,  die  strategische 

Verankerung, die entsprechenden Strukturen und Abläufe  und die 

Schaffung der entsprechenden Rahmenbedingungen gefördert.

Fragen:

1. Die Unternehmenskultur im Stift St. Georgen erfahre ich  

   als ansprechend.

2. Ich spüre im Stift das Bekenntnis der Unternehmens-

   führung zu Nachhaltigkeit und sozialer Verantwortung.

Grundlage  für  längerfristiges  Engagement  und  Bestehen  des 

Betriebes ist eine solide wirtschaftliche Entwicklung, für die wir 

die Eckzahlen „Betriebsleistung“ und „Nächtigungsentwicklung“ 

heranziehen.  Der  Nachhaltigkeitsbericht  und  die  organi-

sierte  Kommunikation  mit  den  Stakeholdern  sind  für  die 

Initialzündung mitverantwortlich.

Anmerkungen und Schlussfolgerungen:

„Auffallend ist die Neigung, sich Zertifizierungen und Vergleichen zu 

stellen und sie nicht zu scheuen.“

„Die Themen werden zu wenig transportiert und sind zu wichtig, als 

dass sie nur im Stift gelebt werden sollen.“

Ziele, Maßn., Kennz.

Einh.

2007

2012

2013

Umsatzentwicklung

1.205.000 1.932.000 1.972.000



Nächtigungen

Stk.


13.818

17.987


18.386

Erstellung & Präsenta‐

tion eines CSR‐ u. Nach‐

haltigkeitsberichtes

Stk.

0

0



1

VA mit & für Lieferan‐

ten u. Koop.‐Partner

Stk.


0

0

1



15

 

5. CSR-Leitlinien und Stakeholderbefragung    



5.2.2 Markt

Als  verantwortungsvolles  Unternehmen  trägt  das  Stift 

durch  seine  Wertschöpfung  zur  Weiterentwicklung  der 

Gesellschaft, seiner Partner, Lieferanten und Kunden bei, d.h. 

es  geht  um  Gewinnoptimierung  anstatt  Gewinnmaximierung. 

Ständige  Beobachtung  des  Umfeldes  und  die  entsprechende 

Weiterentwicklung  seiner  Dienstleistung  sichern  das  langfri-

stige Überleben des Betriebes und verbessern die Auswirkungen 

auf die Umwelt.

Die Verantwortung für globale Vorgänge und die Auswirkungen 

auf  Umwelt  und  Gesellschaft  vermittelt  das  Stift  respektvoll 

auch  seinen  Lieferanten  und  Kunden  und  berücksichtigt  sie 

auch bei seinen Anschaffungen und Investitionen.

Fragen:

3. Stift St. Georgen begegnet seinen Zulieferern, Mitbe-

    werbern und Kunden partnerschaftlich und mit Respekt.

4. Stift St. Georgen steht für einen fairen Wettbewerb.

MitarbeiterInnen und Partner kennen die Kriterien, nach denen 

das Stift einkauft, investiert, anbietet und arbeitet. Das Angebot 

von biologischen und fair gehandelten Produkten wird erhoben 

und verstärkt.

Anmerkungen und Schlussfolgerungen:

„Ich  habe  das  Gefühl,  St.  Georgen  begegnet  allen  auf  gleicher 

Augenhöhe.“

„Trotz der guten Location denkt man bei Seminarhotel nicht sofort 

an St. Georgen.“

Ziele, Maßn., Kennz.

Einh.

2007

2012

2013

Erarbeitung, Präsen‐

tation, Kommunikation 

u. Vermittlung verbindl. 

Beschaffungsrichtlinien

Stk.


0

1

1



Setzt verstärkt auf 

regionale Produkte: 

AMA‐Gastrosiegel

Stk.


0

1

1



Anteil an kontrolliert 

biologischen 

Lebensmitteln

%

3,63



4,68

4,75


Fördert den Verkauf u. 

Konsum von Fairtrade‐

Produkten im Shop 

2.854,71



3.674,84

3.800,‐


Fördert den Verkauf 

und Konsum von 

Fairtrade‐Produkten im 

Restaurant 

0

12.631,62 13.000,‐



Erarbeitet und präsen‐

tiert ein Öko‐Package

Nächt.

0

0



20

16

5.2.3 MitarbeiterInnen 

   5. CSR-Leitlinien und Stakeholderbefragung 

Die Förderung der MitarbeiterInnen im Sinne einer christlichen 

Persönlichkeitsbildung und die Sorge für sie sichert dem Stift 

und dem/der Einzelnen eine erfolgreiche Zukunft. Es ist wich-

tig,  dass  die  MitarbeiterInnen  die  Werte  des  Unternehmens 

kennen  und  mittragen  können.  Die  entsprechende  Gestaltung 

des Arbeitsplatzes und die Sinnstiftung werden als ein Beitrag 

zur Lebensqualität der MitarbeiterInnen verstanden.

Fragen:

5. Stift St. Georgen gilt als verantwortungsvoller Arbeitgeber.

6. Stift St. Georgen hat motivierte MitarbeiterInnen.

Die  Schulungen  und  Fortbildungen  betreffen  nicht  nur  die 

jeweiligen Fachbereiche, sondern auch die Inhalte des Hauses 

und persönliche Haltungen (Nachhaltigkeit, Spiritualität).



Anmerkungen und Schlussfolgerungen:

„St. Georgen gilt als fairer Dienstgeber, wo Erwartungen auch aus-

gesprochen werden und „menschliche Ausrutscher“ verziehen, aber 

Offenheit erwartet wird.“

„Gut motivierte MitarbeiterInnen, sehr freundlich, hilfsbereit und mit 

Freude an der Arbeit.“



Ziele, Maßn., Kennz.

Einh.

2007

2012

2013

Fördert die Mitarbei‐

terInnenfortbildung

Tag/A


2,83

1,76


1,90

Schult die Mitarbei‐

terInnen besonders im 

Hinblick auf Nach‐

haltigkeit, CSR, Ethik        

Tag/A


0

1

2



Fördert die Sinnstiftung 

durch geistliche bzw. 

Gemeinschaft stiftende 

Angebote für 

MitarbeiterInnen 

Stk.


3

4

4



Sorgt sich um die 

Gesundheit der 

MitarbeiterInnen 

Krank‐


entag/

MA

6,92



11,05

5,41


Unterstützt sportliche 

Aktivitäten um das Stift 

Stk.

0

1



1

Gute Rahmenbedin‐

gungen halten die Fluk‐

tuationsrate unter den 

MitarbeiterInnen gering 

%

46,03



54,05

35

Implementiert ein 



Vorschlagssystem

Stk.


0

0

1



17

5. CSR-Leitlinien und Stakeholderbefragung    

Stift  St.  Georgen  gestaltet  im  Sinne  des  Schöpfungsauftrages 

die  Natur  und  Umwelt  in  ökologischer  Vielfalt.  Durch 

Effizienzsteigerung  und  innovative  Lösungen  und  Ansätze 

trägt das Stift proaktiv dazu bei, Umweltproblemen, wie z.B. 

dem Klimawandel, entgegenzuwirken.

Stift  St.  Georgen  minimiert  schädliche  Folgen  des  wirt-

schaftlichen  Handelns  und  setzt  die  vorhandenen  Ressourcen 

effizient ein. Das hat auch positive Auswirkungen auf den wirt-

schaftlichen Erfolg und die Reputation.

Als  mehrfach  ISO-zertifiziertes  Unternehmen  befindet  es 

sich in einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess.

Fragen:

7. Im Stift St. Georgen treffe ich auf regionale, nachhaltige    

   Produkte und Dienstleistungen.

8. Das Stift St. Georgen pflegt einen schonenden Umgang    

   mit Ressourcen.

Die klassischen Kennzahlen im Bereich Energie, Wasser, Müll, 

werden auf CO2-Ausstoß umgerechnet.

Anmerkungen und Schlussfolgerungen:

„Der  Unterschied  (z.B.  bei  den  Nahrungsmitteln)  muss  aufgezeigt 

werden. Die Sensibilisierung dafür ist ja auch eine Aufgabe.“

„Ich schätze das Anliegen hoch ein und vertraue auf das Haus, dass 

nichts verschwendet und auch alles richtig entsorgt wird.“

Ziele, Maßn., Kennz.

Ein.

2007

2012

2013

Anteil Recyclingpapier

%

5

5



5

Förderung des Bewußt‐

seins bei MitarbeiterIn‐

nen u. KundInnen durch 

Aktionen

Stk.


0

0

2



Umweltbelastung/ 

Leistungstag

6,63*


6,58

6,60


CO2 Verbrauch

t

133,67



18,67

20

5.2.4 Umwelt

* 2006


18

   5. CSR-Leitlinien und Stakeholderbefragung     

Als  verantwortungsvolles  Unternehmen  ist  das  Stift  St. 

Georgen  ein  Leitbetrieb  und  schafft  einen  Mehrwert  für  die 

Gesellschaft.  Es  hilft,  die  ökonomischen,  sozialen  und  öko-

logischen  Herausforderungen  auf  eine Art  zu  bewältigen,  die 

auch Sinnstiftung und Lebensglück schenkt.

In  Kooperation  mit  verschiedenen  Einrichtungen  för-

dert  Stift  St.  Georgen  das  gemeinnützige  Engagement  von 

Führungskräften und MitarbeiterInnen.

Der  offene  Dialog  mit  den  Stakeholdern  ermöglicht  die 

rasche  Reaktion  auf  Veränderungen  und  kontinuierliche 

Verbesserung.

Fragen:

9. Gesellschaftliche Herausforderungen und soziale   

    Problemstellungen werden vom Stift St. Georgen wahrge-

   nommen.

10. Stift St. Georgen fördert das gemeinnützige Engagement  

   seiner Mitarbeiter.

Durch  eine  Auswahl  aus  einer  Vielzahl  von  Aktivitäten  und 

Projekten  wird  dargestellt,  welchen  Gewinn  Gesellschaft  und 

Umfeld des Stifts auch aus der Stiftung beziehen können.



Anmerkungen und Schlussfolgerungen:

„St.  Georgen  ist  ein  „Kleinmodell“  –  wie  eine  Gesellschaft  besser 

funktionieren könnte.“

„Aktivitäten werden eher weniger wahrgenommen, die Themen aber 

schon.“

5.2.5 Gesellschaft

Ziele, Maßn., Kennz.

Einh.

2007

2012

2013

Durchführung von 

mind. 3 Proj./Jahr mit 

soz. Hintergrund u. För‐

derung d. Engange‐

ments d. MA, beson‐

ders d. Führungskräfte 

in diese Richtung

Stk.

0

3



3

Zusammenarbeit mit 

NGO´s, die im Bereich 

Nachhaltigkeit, CSR, So‐

ziales, Umwelt, Men‐

schenrechte… engagiert 

sind

Stk.


4

4

4



Bietet Menschen mit 

erhöhtem Förder‐

bedarf Möglichkeit für 

Praktika und 

Arbeitseinsatz

Tage


0

67,18


10

Organisiert VA im Be‐

reich Wirtschafts‐ethik, 

Soziales, Umwelt u. 

verbreitet die 

Ergebnisse

Stk.

4

4



2

19

5. CSR-Leitlinien und Stakeholderbefragung        

An  der  Einrichtung  Stift  St.  Georgen  am  Längsee  kann  man 

ablesen, dass Kirche Zeichen und Werkzeug für die Einheit der 

Welt mit Gott in einem wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und 

kulturellen Umfeld ist. 

So  steht  Stift  St.  Georgen  für  die  gestaltende  Kraft  des 

Glaubens  in  der  Zivilgesellschaft  und  im  öffentlichen  Leben, 

und  leistet  einen  wichtigen  Beitrag  zur  Lebenssicherung  in 

einem freien, demokratischen Staat.

Für  den  Bischof  von  Gurk  in  Klagenfurt  ist  das  Stift  St. 

Georgen  ein  weiteres  Instrument,  um  in  besonderer  Art  und 

Weise  die  Intentionen  der  Stiftung  der  Hl.  Hemma  im  3. 

Jahrtausend  zum  Wohle  von  Kirche  und  Gesellschaft  umzu-

setzen.

Fragen:

11. Der geistliche Hintergrund ist im Stift St. Georgen spür-

     bar.

12. Stift St. Georgen steht für eine zukunftsweisende 

     Unternehmensethik.

Neben  der  Sachqualität  in  den  verschiedenen  Bereichen  und 

Handlungsfeldern, geht es hier noch einmal um ein inhaltliches 

Anliegen,  das  auch  der  Öffentlichkeit  präsentiert  und  zur 

Verfügung gestellt wird.

Anmerkungen und Schlussfolgerungen:

„St. Georgen wird vom Umfeld so wahrgenommen und automatisch 

mit  spirituellen  Kompetenzen  assoziiert.  Es  nimmt  seinen  Auftrag 

wahr, die Inhalte zu transportieren, ohne aufdringlich zu sein.“

„Wenn  St.  Georgen  selber  alle  Kriterien  erfüllt,  dann  ist  es  sicher 

zukunftsweisend.“



5.2.6 Spiritualität, Ethik 

& Kirchlichkeit

Ziele, Maß., Kennz.

Einh.

2007

2012

2013

Bietet einen Lehrgang 

der Ethik & Spiritualität 

verbindet an

Stk.

0

1



1

Steht auch für ein nie‐

derschwelliges Ange‐

bot, welches Sinnstift‐

ung, religiöses Wissen 

und Spiritualität durch 

VA mit freiem Eintritt 

fördert


Stk.

9

21



18

Informiert die Öffent‐

lichkeit über seine Un‐

ternehmensethik in 

einer VA und berichtet 

davon


Stk.

1

0



2

20

   Ausgewählte Kooperationspartner

Wir haben Partner, die uns im Anliegen der Nachhaltigkeit schon jahrelang begleiten und immer 

wieder unterstützen. Auch zur vorliegenden Publikation haben sie wieder einen Beitrag gelei-

stet.  Deshalb  ist  es  uns  ein Anliegen,  die  Einstellung  und  Motivation  wichtiger  Vertreter  der 

Organisation zum Thema hier einzubringen

.

Schelhammer 

& Schattera

und Stift St. Georgen

Beide  können  wir  auf  Eigentümer  aus  dem  Bereich  der  römisch  katholischen  Kirche 

Österreich  verweisen.  Die  Katholische  Soziallehre  gepaart  mit  der  ökosozialen 

Marktwirtschaft ist uns wesentlich. Fairness, und die Bereitschaft zuzuhören, sich ausrei-

chend Zeit für seine Anspruchsgruppen nehmen, sind wesentlich. Es gilt vorausschauend 

zu agieren, den Menschen Wertschätzung zu zollen und die Ehrfurcht vor der Schöpfung 

nicht zu verlieren.

Wir  gratulieren  zum  bisherigen  Erfolg  und  freuen  uns  über  viele  neue  gemeinsame 

Schritte in der Zukunft.

Günter Bergauer



software-systems.at

Immer  mehr  Menschen  engagieren  sich  für  soziale  Gerechtigkeit  und  Umweltschutz. 

Unsere  ethischen  Werte  und  Betrachtungsweisen  zwingen  uns  zu  oft  unbequemen 

Entscheidungen.  Doch  wir  müssen  uns  manchmal  auch  unangenehme  Gewissensfragen 

stellen, wie z.B.: Kann unser Geld katastrophale Folgen auslösen? Arbeitet unser Geld auch 

für unsere Überzeugung oder nur für die Rendite? Der gute Wille allein reicht nicht mehr 

aus. software-systems.at mit der Finance & Ethics Research Abteilung kann als führender 

Finanzdatenspezialist  Investoren  helfen,  nachhaltig  und  zugleich  rentabel  zu  investieren, 

ethische Fallstricke zu vermeiden und gemeinsam für eine bessere Zukunft anzulegen.

Richard Lernbass



Kärntner Landesversicherung

Erfolgsfaktor Vertrauen - In einer Zeit, die von wirtschaftlicher Unsicherheit geprägt ist, 

wird der Ruf nach Nachhaltigkeit und Verantwortungsbewusstsein immer lauter. Für die 

Kärntner  Landesversicherung  waren  dies  aber  schon  immer  grundlegende  Werte.  Seit 

Anbeginn  unserer  fast  120jährigen  Geschichte  war  wirtschaftlicher  Erfolg  untrennbar 

verbunden mit Seriosität und großer Verantwortung für unser Land, aber auch für die uns 

anvertrauten Gelder. Als regionales Unternehmen hätten wir auch gar keine andere Wahl 

gehabt – ist und bleibt doch das Vertrauen unserer Kunden und Mitglieder unser höchstes 

Gut.

Mag. Gerhard Schöffmann



21

Ausgewählte Kooperationspartner / Projekte, Aktivitäten, Praktisches



Freunde des Bildungshauses

Stift St. Georgen

Was werden wir unseren Enkeln erzählen?

Welche Fragen werden wir beantworten können?

Welche Geschichten werden sie von uns hören wollen?

Bildung  ist  in  die  persönliche  und  gesellschaftliche  Zukunft  gerichtet,  Bildung  setzt 

Bedürfnisse voraus, lässt wach sein für viele Fragen auf unterschiedlichen Wegen zu indi-

viduellen Zielen. Einer dieser Wege führt ins Stift St. Georgen – der Freundeskreis möchte 

Wegweiser sein, vor allem für die Menschen in der Region.

Harald Unterberger

Projekte, Aktivitäten, Praktisches

An dieser Stelle zeigen wir nur einige Möglichkeiten bzw. kon-

krete Aktivitäten auf, die es Unternehmen und Organisationen 

ermöglichen,  gesellschaftlich  positiv  zu  wirken,  und  die  wir 

auch  erproben  bzw.  erprobt  haben.  Vieles  ist  noch  ausbau-

fähig  und  braucht  noch  weitere  Entwicklung.  In  einzelnen 

Punkten  sind  wir  schon  weiter,  andere  müssen  noch  weiter-

entwickelt  werden  –  aber  davon  wird  hoffentlich  in  den  fol-

genden Berichten zu lesen sein. Und wir können vieles nur zur 

Nachahmung empfehlen.



Verantwortung zeigen

Seit  2007  beteiligt  sich  das  Stift  am  Unternehmensnetzwerk 

„Verantwortung  zeigen“.  Die  CSR-Aktivitäten  und  Formate, 

die durch die Verantwortlichen geschaffen wurden, haben ihren 

Fixplatz in der Fortbildung und im Corporate volunteering des 

Stifts.


„Verantwortung  zeigen“  ist  ein  „Netzwerk  -  ein  einzig-

artiger  unternehmensgetragener  Verbund  engagierter  Partner 

aus  Wirtschaft,  Gesellschaft,  Wissenschaft  und  Kirche  im 

Süden  Österreichs.  Das  gemeinsame  Ziel  aller  Partner: 

Verantwortliches  Wirtschaften  gut  gelingen  lassen  und  Wirt-

schaft und Gesellschaft näher aneinander bringen. Durch unter-

nehmerisches Engagement, das Sinn macht“.

Für uns war es das konkrete Engagement des Leitungsteams 

für  das  Haus  der  Generationen  in  Völkermarkt  bei  der 

Gartengestaltung  und  des  Küchenteams  (2x)  beim  Einkochen 

von  Marmeladen  und  der  Adventvorbereitung.  Für  den 

Integrationsverein  autARK  mit  seiner  Einrichtung  in  Brückl 

standen  Küchen-  und  Servicemitarbeiter  für  die  Gestaltung 

und  Durchführung  eines  vorweihnachtlichen  Festessens  zur 

Verfügung.  Den  Klienten  dieser  Einrichtung  boten  unsere 

MitarbeiterInnen  auch  die  Möglichkeit  in  den  verschiedenen 

Bereichen des Stifts zu „schnuppern“ und begleiteten sie dabei 

durch die Bereiche und den Tag. www.verantwortung-zeigen.at



22

   Projekte, Aktivitäten, Praktisches 



Vinzipasta

Wer  bei  uns  diese  Nudeln  isst  und  kauft,  unterstützt  damit 

ein  konkretes  Projekt  des  Grazer  „Armenpfarrers“  Wolfgang 

Pucher,  der  nicht  nur  damit  engagiert  für  die  slowakischen 

Roma eintritt. Den Bettlern sollen dadurch in ihrer Heimat wirt-

schaftliches  Überleben  ermöglicht  und  Zukunftsperspektiven 

geboten werden.

    Die  Zutaten  sind  zu  100%  kontrolliert  biologisch  und  die 

Nudeln  handgefertigt.  Das  Motto  ist:  „Essen  Sie  Ihre  Spende 

einfach  auf!“  Diese  köstlichen  Nudeln  werden  nach  traditio-

neller Methode von Frauen aus Hostice in der Slowakei herge-

stellt. Unter dem Motto „Arbeit statt Betteln“ erhalten sie über 

50% des Verkaufspreises. Die Vinzenzgemeinschaft Eggenberg 

kauft mit dem Rest des Geldes in der Steiermark Zutaten und 

Verpackung für die VinziPasta.  Es verschwindet garantiert kein 

Cent in irgendwelchen dunklen  Kochtöpfen. Seit 2007 stellen 

im slowakischen Hostice 14 Frauen, vorwiegend Romni, jedes 

Monat rund 1000 Packungen VinziPasta her. Die Verwirklichung 

dieser  Idee  war  möglich,  weil  die  Nudelproduktion  in  der 

Slowakei eine lange Tradition hat. Die Frauen sind somit nicht 

mit  einem  ihrer  Lebenswelt  völlig  fremden  Produkt  konfron-

tiert. www.vinzi.at/vinzenz/vinzipasta



IMPULSE Radverleih

Das  Stift  nimmt  für  den    Fahrradverleih  die  Dienste  von 

IMPULSE in Anspruch, um damit ein Sozialprojekt zu unter-

stützen. Gäste, die im Stift ein Rad ausleihen, unterstützen damit 

ein  Projekt,  das  Langzeitarbeitslosen  die Wiedereingliederung 

in  den Arbeitsmarkt  erleichtern  soll.  Der  Fahrradverleih  stellt 

die Räder zur Verfügung, wartet und betreut sie auch und pro-

fitiert  für  die  konkreten  Arbeitslosen  vom  Freizeitvergnügen 

unserer Gäste.

IMPULSE - ein Unternehmen - zwei Aufgaben. Und immer der 

Mensch im Mittelpunkt. Zum einen geht es um die KundInnen, 

die  von  Impulse  eine  perfekte  unternehmerische  Leistung 

erwarten dürfen. Zum anderen dreht es sich um langzeitarbeits-

lose Menschen und deren erfolgreiche Wiedereingliederung in 

den Arbeitsmarkt.“ www.impulse.co.at

Mitfahrbörsen für Veranstaltungen

Da  (bildungs-)touristische  Aktivitäten  immer  wieder  auch 

Verursacher von (Individual-)Verkehr sind, versuchen wir zum 

Ausgleich, die Möglichkeit von Mitfahrbörsen zu forcieren. Als 

ersten Schritt haben wir sie in die Homepage des Stiftes eingebun-

den. Wir werden den Erfolg dieser Maßnahmen evaluieren, den 

Erfahrungsaustausch mit anderen, vergleichbaren Institutionen 

suchen, und daran weiter arbeiten. Als zusätzliche Maßnahme 

werden wir die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu den 

eigenen Bildungsveranstaltungen honorieren.

www.gemeinsam-fahren.at


23

   Projekte, Aktivitäten, Praktisches 



Benediconomy

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, WertVoll SinnVoll

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Durch ein entsprechendes Bildungsangebot im Bereich „ökoso-

ziales Wirtschaften“ gibt es Wissensvermittlung und Bildung vor 

allem in den Bereichen Ethik (Wirtschafts- und Führungsethik),  

Management, Spiritualität, Leadership u.ä.. Wichtig ist es uns 

hier auch, Partner zu vernetzen, Kooperationen aufzubauen, und 

bestimmte Themen zumindest kärntenweit zu positionieren. 

Benediconomy

©

  versucht  vor  allem,  die  Erkenntnisse  und 



Praktiken  von  BenediktinerInnen  für  das  Heute  fruchtbar  zu 

machen, und „WertVoll SinnVoll



©

“ ist ein Führungskräftelehrgang, 

der  zeigen  soll,  wie  man  Erfolg  hat  durch  das  Wahrnehmen 

ethischer Verantwortung. Über Jahre hinweg konnte man vielen 

TeilnehmerInnen  wertvolle  Impulse  für  die  Gestaltung  von 

Wirtschaft und Gesellschaft mitgeben.



Ökopackage im Stift 



Beschaffungsrichtlinien

Betriebsintern ist es uns  ein großes Anliegen, nicht nur die fach-

liche  Kompetenz  der  MitarbeiterInnen  (s.  z.B.  5.2.3.)  zu  för-

dern. Uns geht es stark um die Werte, die wir im Unternehmen 

verwirklichen,  also  leben  wollen.  Das  ethische  Fundament, 

welches die Kirchlichkeitskriterien, die gelebte Nachhaltigkeit 

bzw. unsere CSR-Leitlinien bilden (s. v.a. K.5.), er- und bearbei-

ten wir in entsprechenden Workshops mindestens 2 x jährlich. 

Im  Betrieb  gelebt,  sollen  sie  von  unseren  Gästen  gespürt  und 

„mitgenommen“  werden.  Für  weitere  Bildungsmaßnahmen 

im  Rahmen  unseres  eigenen  Seminarprogrammes  wurde  für 

jede/n MitarbeiterIn ein Betrag budgetiert, den er/sie zur freien 

Disposition  hat.  In  besonderer  Weise  unterstützen  wir  auch 

noch unsere Lehrlinge, bzw. die Familien von MitarbeiterInnen 

durch  verschiedene  Beihilfen  für  besondere  familiäre Anlässe 

(Verehelichung, Geburt, Ausbildung der Kinder, …). 

Für  die  Pflege  der    Gemeinschaft  und  des  persönlichen 

Wohlbefindens  haben  die  MitarbeiterInnen  freien  Eintritt  in 

das Schlossbad am Längsee. Für Erholung und Urlaub stehen 

auch  familientaugliche  Appartements  auf  der  Flattnitz  gratis 

zur  Verfügung.  Ein  Betriebsausflug,  die  Klementifeier,  ver-

schiedene Feste im Kirchenjahr (z.B. Rorate) und eine gemein-

same Pilgerwanderung anlässlich des Hemmafestes stützen das 

gemeinsame Leben und Arbeiten auch spirituell.

In der Kommunikation dieser Angebote und der Kommunikation 

der  MitarbeiterInnen  in  den  verschiedenen  Bereichen  (z.B.  in 

der Mitarbeiterzeitung bistum.aktuell) ist noch einiges offen.

Bildung und Schulung, 

Sozialleistungen

Hier  gibt  es  noch  einiges  an  Ent-

wicklungspotential.

  Unsere  ökologischen  Leitlinien,  die  AMA-

Zertifizierung,  QM,  BSC  u.a.  geben  zwar 

Richtlinien  für  Einkauf,  Beschaffung  und 

Investitionen vor, bedürfen aber noch einer wei-

teren Präzisierung. Bei den Verantwortlichen 

zwar  verankert,  aber  noch  zu  wenig  doku-

mentiert, nachgewiesen und dargestellt, war-

tet hier noch einiges an Arbeit auf uns. 

Die  entsprechende  Operationalisierung 

wird unter Einbeziehung  von Lieferanten und 

Stakeholdern  erfolgen  und  dadurch  besser 

mess- und darstellbar sein.

Ein  sogenanntes  Ökopackage  ermöglicht  

es den Gästen, wahlweise durch Verzicht auf 

die  Zimmerreinigung,  die  Umweltbelastung 

zu verringern.


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An dieser Stelle werden die relevanten Indikatoren nach GRI  

im  notwendigen  Ausmaß  angeführt  und  zugeordnet.  Dabei 

wird  die  empfohlene  Gliederung  verwendet  und  der  Bericht 

auf  ökonomische,  ökologische  und  gesellschaftlich/soziale 

Leistungsindikatoren konzentriert.



Strategie und Profil

K 3.1. Stift St. Georgen am Längsee

K 2.   CSR im Stift St. Georgen am Längsee

EC – ökonomische Leistungsindikatoren

K.3.2. Rahmendaten und Profil 

K 3.3. Innovation in Bildung - Management - Tourismus

K 3.5. Management, Steuerung, Organigramm

K 4.   Grundsätze für die Arbeit des Stifts (Kirchlichkeitskri-  

         terien, ökologische Leitlinien, St. Georgener Manifest)



EN – ökologische Leistungsindikatoren

K 5.2.4. Umwelt



LA – HR – SO- gesellschaftliche Leistungsindikatoren

K 5.2.3. MitarbeiterInnen

K 5.2.5. Gesellschaft

K 7.       Projekte, Aktivitäten, Praktisches



PR – Produktverantwortung

K 5.2.2. Markt

K 5.2.6. Spiritualität, Ethik, Kirchlichkeit

Gliederung nach Global Reporting Initiative - 

Referenz

   GRI 


Impressum

Stift St. Georgen am Längsee, Schlossallee 6, 9313 St. Georgen am Längsee, +43 4213 2046, office@stift-stgeorgen.at,  

www.stift-stgeorgen.at. DVR-0029874(10813)

Verantwortungen im Stift St. Georgen am Längsee: 

Mag. Dr. Franz Schils, Stiftsdirektor und pädag. Leiter, DDr. Christian Stromberger, Rektor und Stiftspfarrer

Mario Bergmoser, Hoteldirektor, Nina Vasold, Ass. der GF, Qualitätsmanagement, PR.

Bilder: Fotorechte bleiben bei den AutorInnen. Titelbild: Stift St. Georgen am Längsee, Bilder Innenteil: Stift St. Georgen,  

Impulse, Fotorechte bleiben bei den AutorInnen.

Layout: Nina Vasold, 

Druck: Carinthian Druck Beteiligungs- GmbH.,  Umschlag: Biotop 3  100% TCF, Innenteil: h‘h PEFC-Umweltpapier,TCF, 

FSC-Setzt den Standard für eine verantwortungsvolle Waldbewirtschaftung.

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