Ausgabe 21 (erschienen im Juni 2010)


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ER ROTE 



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ADEN


…… 

Ausgabe 21 

(erschienen im Juni 2010) 

 

VORWORT: 



 

Sehr geehrte Damen und Herren

die ersten vier Monate des Jahres 2010 

brachten uns eine Reihe von Wahlen. 

 

Während die Landwirtschafts- und Wirt-



schaftskammerwahlen eher in den Bereich 

des Fachspezifischen gerückt werden kön-

nen, standen die Gemeinderatswahlen und 

die Bundespräsidentschaftswahl im Zent-

rum des Interesses der Gemeinden bzw. 

unseres Heimatlandes Österreich. 

 

Wir haben leider um 1 (!) Stimme das 3. 



Mandat verloren. Das ist schmerzlich, vor 

allem deshalb, weil wir dadurch auch den 

Sitz im Gemeindevorstand eingebüßt ha-

ben. Dadurch wird uns die aktive Mitarbeit 

in unserer Gemeinde deutlich erschwert. 

Trotz dieses Verlustes werden wir uns 

aber, wie auch in der abgelaufenen Perio-

de, aktiv in das Gemeindegeschehen ein-

bringen.  

 

Die Wahl zum österreichischen Bundes-



präsidenten brachte das zu erwartende Er-

gebnis. Univ. Prof. Dr. Heinz Fischer wur-

de mit einer deutlichen Mehrheit wieder-

gewählt. Die Wahlvorbereitungen aller drei 

Kandidaten zeigten (wenn man von den 

Anfangsproblemen der Kandidatin absieht) 

keine besonderen Auffälligkeiten. Auffäl-

lig jedoch war die geringe Wahlbeteili-

gung. 

Viele kompetente (aber auch nichtkompe-



tente) Personen haben uns in den Medien 

erklärt, wie das zu begründen sei und wer 

oder was dafür zur Verantwortung zu zie-

hen wäre. Am klarsten war die Aussage 

des greisen, jedoch geistig unglaublich 

regen früheren Präsidenten der Industriel-

lenvereinigung, Prof. Herbert Krejci, der 

am Wahlabend im Österr. Fernsehen deut-

liche Worte an die Verursacher des gerin-

gen Wahlinteresses gerichtet hat. Seine 

Worte seien so manchem unserer Mitbür-

ger ins Stammbuch geschrieben. 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,  



das Team der SPÖ-Brunn an der Wild 

wünsche Ihnen einen schönen Sommer 

sowie eine erholsame und geruhsame Ur-

laubszeit. 

 

Ihr 


Werner Dvorak

.  


 

 

Auszeichnung zur "Senioren-



freundlichen Initiative 2010." 

 

Die SPÖ-Ortsorganisation BRUNN an der 

Wild, vertreten durch Vorsitzenden Werner 

DVORAK und Listenführer GR Leopold 

BARTH, durfte am 1. März 2010 in ST. 

PÖLTEN ein Dekret und einen Glaspokal 

"Seniorenfreundliche  Initiative 2010" für 

die Installierung eines "Sozialombudsman-

nes" in der Person von GR Leopold 

BARTH entgegennehmen. 

 

GR Leopold BARTH hat seine Tätigkeit, 



nach gründlicher Schulung, bereits mit 

Jahresbeginn aufgenommen. 

 

Er steht ALLEN Gemeindebürgern mit Rat 



und Tat KOSTENLOS zur Verfügung. 

 

SPÖ



 



 

O

RTSORGANISATION 

B

RUNN

/W

ILD

 

www.brunn-wild.spoe.at 

S

CHULSTRASSE 

14,

 

3595

 

B

RUNN

/W

ILD

 

T

EL

.:

 

02989/200

 

62 

E-M

AIL

:

 

wdvorak@wvnet.at 

Ansuchen, Ausfüllhilfe, Hilfe bei diversen 

Anträgen um Zuschüsse, Beratung in So-

zialangelegenheiten und vieles andere 

mehr zählen zum Aufgabenbereich des 

Sozialombudsmannes. 

 

 



 

 (von links: Abg. z. NR Sacher, LH-Stv. Dr. Leitner, GR Leopold 

Barth, LRin Scheele, GVV-Präs. Dworak, Werner Dvorak,  

Präs. d. NÖ Pensionistenverbandes Dkfm. Dr. Bauer) 

 

 



Informationsveranstaltung mit 

LHStv Dr. Sepp Leitner 

 

E

twa 60 interessierte Personen sind am 15. 

Jänner 2010 dem Ruf der 

SPÖ-

Ortsorganisation BRUNN an der Wild

 

gefolgt um in ST. MAREIN an der perfekt 



organisierten Informationsveranstaltung 

mit LHStv Dr. Sepp LEITNER teilzuneh-

men. 

 

E



ine breite Palette an Fragen wie die Ju-

gendarbeitslosigkeit und die allgemeine 

Infrastruktur im Waldviertel, die Kinder- 

und Altenbetreuung sowie auch die Über-

schuldung und die mit dieser im Zusam-

menhang stehende, zu befürchtende Ge-

bührenerhöhung nach den Gemeinderats-

wahlen am 14. März 2010 in den Gemein-

den des Bezirkes HORN bildete den 

Grundtenor des Interesse.  

 

L

HStv Dr. LEITNER war jederzeit in der 

Lage mit wohl- und gut fundiertem Wissen 

die Anfragen zu beantworten und konnte 

darüber hinaus den brennenden Problemen 

auf den Grund zu gehen. 

 

 

LH-Stv. Dr. Sepp Leitner im Gespräch mit interessierten Teil-



nehmern – das Foto wurde uns dankenswerterweise von Martin 

Kalchhauser (NÖN) zur Verfügung gestellt 

 

D

ie 

SPÖ-Ortsorganisation BRUNN an 

der Wild

 konnte somit äußerst erfolgreich 

an die Reihe bisher nicht gekannter Veran-

staltungen im Gemeindebereich anschlie-

ßen. 

 

 



Kindernachmittag mit Bernhard 

Fibich: 

 

D

em von der 



SPÖ-Ortsorganisation 

BRUNN an der Wild

 organisierten Kin-

dernachmittag am 13. Februar (Fasching-

samstag) mit Bernhard Fibich im Gh. 

Gamerith in ST. MAREIN war ein in die-

sem Ausmaß nicht vorherzusehender Er-

folg beschieden. 

 

E

twas mehr als 100 Gäste (zu gleichen 

Teilen Kinder und deren Begleitpersonen) 

konnten durch den Vorsitzenden der 

SPÖ-

Ortsorganisation BRUNN an der Wild

Werner DVORAK und dem SPÖ-



Gemeinderat Leopold BARTH, der auch 

für die Organisation der Veranstaltung als 

Hauptverantwortlicher zeichnete, begrüßt 

werden. 


 

 

 



 

 

 



 

 

 



 

 


 

 

 



 

 

 



 

 

 



 

 

 



 

F

reier Eintritt und das vom Organisations-

komitee und dem Gastwirt zu gleichen 

Teilen perfekt organisierte Umfeld bildeten 

ein ideales Betätigungsfeld für den Unter-

halter und die in die Unterhaltung stets 

eingebundenen Akteure. (Kinder und Be-

gleitpersonen). 

 

 

 



D

ie sich von Minute zu Minute steigernde 

Laune (bei den Kindern und den sonstigen 

Gästen) zeugte von der allgemeinen Stim-

mung im Saale und die Begeisterung 

schien keine Grenzen zu kennen. 

Auch wenn wir uns werbemäßig auf die 

eigenen medialen Fähigkeiten verlassen 

mussten, durften wir uns (glücklicher-

weise) auch aus dem Gemeindebereich 

großer Zustimmung erfreuen. 

 

B

ei den zuständigen Funktionären der 

Volksschule und der Gemeinde bedanken 

wir uns für die Zurverfügungstellung der 

Turnsaalmatten, ohne die die Kinder die 

"Fibich-Veranstaltung" niemals in derarti-

ger gemütlicher Atmosphäre hätten erleben 

können. 

 

D

er Erfolg der diesjährigen Veranstaltung 

macht uns Mut. 



D

as bedeutet im Klartext, dass wir auch im 

kommenden Jahr 2011 mit einer ähnlichen 

Aktion, (Fibich) verbunden mit einem 

Kindermaskenball disponieren. (Der be-

reits fixierte Termin wird zeitgerecht be-

kannt gegeben.) 

 

D

a unsere Organisationsfähigkeit mittler-

weile auch dem letzten Zweifler bewusst 

geworden sein dürfte, können wir bereits 

heute wieder eine perfekt vorbereitete Ver-

anstaltung versprechen.  

 

N

icht ohne Grund sind wir, die 

SPÖ-

Ortsorganisation BRUNN an der Wild

auf die in den letzten Jahren in die Welt 



gesetzten Aktionen ein ganz klein wenig 

stolz!  


 

 

2. SPÖ - Frühschoppen am 11. 



April 2010: 

 

Am 11. April 2010 veranstaltete die SPÖ-



Ortsorganisation BRUNN an der Wild den 

nunmehr 2. Frühschoppen mit der Blasmu-

sik "Jihočeská Podhoranka" im Gasthaus 

Gamerith in St. Marein. 

 

Rund 180 begeisterte Zuhörer (manche von 



ihnen ließen sich von den harmonischen 

Polka- und Walzerklängen zu einem Tänz-

chen hinreißen) wollten den geplanten 

Schluss 1300 Uhr nicht akzeptieren und 

animierten die böhmischen Musikanten 

zum Verlängern der musikalischen Darbie-

tung. 

 

Organisator und Moderator Werner 



Dvorak konnte neben Liebhabern der 

böhmischen Blasmusik auch Bundesrat 

Karl Boden sowie den Vorsitzenden der 

SPÖ-Bezirksorganisation HORN Josef 

Wiesinger und dessen Gattin begrüßen. 

Aber auch langjährige militärische Weg-

begleiter Werner Dvorak´s, wie Oberst i. 

R. Andreas Dürr und Generalmajor i. R. 

Walter Schmit bereicherten mit ihrer An-

wesenheit den Reigen der Gäste. 



Sichtlich groß war die Freude des Modera-

tors, als er seinen alten Freund aus Bot-

schaftszeiten in Prag, Gesandten i. R. Vik-

tor Andreas Schneider mit Gattin begrüßen 

konnte. 

Unsere Gäste durften sich aber nicht nur 

des Ohrenschmauses erfreuen. Die Küche 

des Gasthauses Gamerith hatte auch mit 

böhmischen sowie heimischen Schman-

kerln für perfekten Gaumenfreuden ge-

sorgt.  

 

Alles in Allem darf vermerkt werden, dass 



der 2. SPÖ-Frühschoppen vielen Menschen 

Freude und Zufriedenheit in unsere ansons-

ten hektische Zeit gebracht hat.  

"I steh auf Kultur" ist nicht nur eine leere 

Phrase, dieses Motto wird in unserem 

Rahmen auch gelebt! 

 

Die 3. Runde folgt bestimmt. 



 

Termin vormerken!!!  

25. April 2011.  

 

Während anderwärtig einstmals traditionel-

le Musikveranstaltungen ins NICHTS or-

ganisiert wurden, sieht man deutlich, wel-

che Organisation in unserer Gemeinde im-

stande ist, (und das, wie figura zeigt, auch 

grenzüberschreitend) weit über die Berei-

che unseres Bezirkes hinaus bekannte und 

beliebte Veranstaltung zu organisieren. 

 

Die Fotos wurden uns dankenswerterweise 



wieder vom Chefredakteur der Horner 

NÖN, Martin Kalchhauser, zur Verfügung 

gestellt. 

 

 



 

 

 



 

 

 



 

 

 



 

 

 



 

 

 



 

 

 



 

 

(von links: Oberst i.R. Dürr, BR Boden, Kapellmeister Chuchel, 



Werner Dvorak, GM i.R. Schmit, SPÖ-Bez. Vors. Wiesinger) 

 

 



 

 

 



 

 

 



 

 

 



 

 

 



ÖGB-Präsident Erich FOGLAR in 

Dietmannsdorf 

 

Am 19. Mai 2010 hatte die Region Wald-

viertel Gelegenheit, an einer gemeinsamen 

Veranstaltung des ÖGB und der AK unter 

dem Titel „FAIR TEILEN“ teilzunehmen. 

 

Der Präsident des ÖGB, Erich FOGLAR 



stand den Besuchern der Veranstaltung 

Rede und Antwort. Und er tat dies in un-

nachahmlicher Art und Weise. 

Kein Thema war zu schwierig. Keine Fra-

ge zu kompliziert. Keine Ebene zu hoch 

angesetzt. 

 

Erich FOGLAR überzeugte mit Offenheit 



und Fachkenntnis, mit Ruhe und Deutlich-

keit. 


 

Die politisch interessierten Gäste, unter 

denen sich auch eine Delegation der SPÖ-

Ortsorganisation BRUNN an der Wild be-

fand, erlebten einen Diskussionsabend, der 

wohl bei den meisten Anwesenden einen 

tiefen Eindruck hinterlassen hat.  

 


 

 

 



 

 

 



 

 

 



 

 

 



(von links: Werner Dvorak, GR Leopold Barth,  

ÖGB-Präs. Erich Foglar, AK-NÖ Präs. Hermann Haneder, 

Günter Kröpfl, GR Rudolf Glanz) 

 

 



Impression zur Gemeinderatswahl 

2010 

 

Geschätzte Damen und Herren unserer 



Gemeinde, 

rund fünf Jahre haben wir unter anderem 

über so manche diktatorische Vorgänge in 

unserer Gemeinde kritisch berichtet und 

waren dadurch auch einer gewissen Kritik 

ausgesetzt.  

Die ÖVP hat uns im Wahlkampf zum 

"Kontrolleur" und zum "Kritisierer" ge-

macht. ÖVP-Sympathisanten haben uns zu 

"Nichtstuern" abgestempelt. (Zu diesem 

Vorwurf hatten sogar ehemalige ÖVP-

Gemeinderäte nur ein mildes Lächeln.) Ja, 

von manchen Leuten wurde sogar das "po-

litisch bezogene Angreifen" des politischen 

Gegners mit dem "persönlichen Angreifen" 

von andersdenkenden Personen verwech-

selt. Es ist in Vorwahlzeiten das gute Recht 

jeder wahlwerbenden Partei, den politi-

schen Gegner anzugreifen. Es kann auch 

sein, dass manche Menschen "verrunzelte 

Kipferl" in den Frühstückssackerln der 

ÖVP frischgebackenen Semmerl der SPÖ 

am Wahltag vorziehen. (Wie man ja weiß, 

sind "Gusto und Ohrfeigen" verschieden.) 

Was aber nicht sein kann, ist, dass jemand 

einem Mitglied der  Wahlbehörde im 



Wahllokal (namentlich dem Vorsitzenden 

der SPÖ-Ortsorganisation BRUNN an der 

Wild, Werner DVORAK) die von der SPÖ 

an alle Haushalte verteilte Stofftasche mit 

dem erwähnten Frühstücksinhalt mit eini-

gen unflätigen Bemerkungen auf den Tisch 

knallt, ohne dass daraufhin seitens der 

Wahlleitung oder irgendeines anderen 

Kommissionsmitgliedes auch nur irgendei-

ne Reaktion erfolgt.  

 

Der Betroffene, nämlich Werner 



DVORAK, überlegte in dieser heiklen Si-

tuation, den Wahlleiter zur Aufrechterhal-

tung der Ordnung im Wahllokal aufzufor-

dern, unterließ diese Aufforderung aller-

dings nach Sekundenbruchteilüberlegung. 

 

Hier möchte ich Ihnen, sehr geehrte Da-



men und Herren, einige Gründe für diese 

(meine) Entscheidung mitteilen, sowie 

auch einige Gedanken kundtun: 

 

-)

 bis zu diesem Zeitpunkt wurde die Wahl 

vom Wahlleiter vorbildlich korrekt abge-

wickelt, (auch nachher gab es keine Ein-

wände) 

 

-)



 der Wahlleiter hat mir leid getan, da er ja 

für die Handlung eines Wählers (auch 

wenn es sich um ein Familienmitglied 

handelt


*

) kaum zur Verantwortung gezo-

gen werden kann, 

 

-)

 da ja der geschilderte Vorgang auch un-

ter juristischer Aufsicht gestanden hat, 

schien mir hier ausreichende Aufsicht ge-

geben, 


 

-)

 die Untätigkeit sämtlicher Mitglieder der 

Wahlbehörde in dieser causa hat mich al-

lerdings demokratiepolitisch äußerst beun-

ruhigt, 

 

-)

 durch das Verbringen eines eindeutig der 

Wahlpropaganda einer bestimmten Partei 

zugehörigen Mittels (SPÖ-Frühstücks-

sackerls mit eindeutiger Werbeaufschrift) 

in das Wahllokal wurde meiner Meinung 

nach das Verbot, innerhalb der von der 

Gemeinde festgelegten 50 m Grenze, auf 

das gröblichste verletzt, 

 

-)

 bei Wahlgängen früherer Jahre waren 

immer Ordner installiert, welche für Ord-

nung in und um das Wahllokal gesorgt 

haben. Warum man diese Ordner abge-


schafft hat, ist aus meiner Sicht nicht 

nachvollziehbar, 

 

-)

 wer garantiert, dass nicht irgendwann 

einmal ein "Narr" mit einer Waffe ins 

Wahllokal stürmt, um eine ihm nicht ge-

nehme Person aus dem Weg zu schaffen? 

 

-)

 daher sollte bei künftigen Wahlen sei-

tens der Wahlleitung darauf geachtet wer-

den, dass Wahlen in einem zivilisierten 

Land auch zivilisiert abgewickelt werden 

können! 

 

*

 Name der betreffenden Person ist der 

Redaktion bekannt. 

 

 

 



POST-PARTNER - im Amtsge-

bäude der Gemeinde Brunn/Wild 

 

 



 

 

 



 

 

 



Auf Initiative von GR Leopold Barth wird 

die Installierung eines Post-Partners im 

umgebauten Amtsgebäude der Gemeinde 

Brunn/W im Gemeinderat behandelt. 

 

Aufgrund der Aussage von Landeshaupt-



mann Dr. Erwin Pröll im Rundfunk, dass 

auch in Gemeindeämtern Post-Partner ein-

gerichtet werden können, wurde noch am 

selben Tag von GR Barth Kontakt mit den 

zuständigen Stelle der Postdirektion aufge-

nommen. In der Folge haben wir uns über 

eine eventuelle Installierung innerhalb der 

Fraktion beraten und die Notwenigkeit als 

unbedingt erforderlich erachtet, einen Post-

Partner zu installieren. Die Installierung 

eines Post-Partners im umgebauten Ge-

meindeamt würde die Gemeinde 

Brunn/Wild enorm aufwerten. 

 

Die Infrastruktur würde in der Gemeinde 



verbessert werden. Die postmäßige Ver-

sorgungssicherheit für die Bevölkerung 

wäre wieder gegeben.  

Noch am selben Tag, nach der Radioin-

formation, wurde auch Bürgermeister Josef 

Gumpinger über die notwendige Installie-

rung eines Post-Partners im neuen Amts-

gebäude persönlich von GR Barth in 

Kenntnis gesetzt. Bei diesem Gespräch 

wurde auch vereinbart, dass die Post not-

wendige Informationen zur Klärung event. 

Kosten und erforderlicher Umbauten, im 

Zuge eines Lokalaugenscheines, zur 

Kenntnis bringt. 

 

Am 20.05.2010 um 13.00 Uhr wurden über 



Ersuchen von GR Barth die ersten Gesprä-

che mit dem Post-Change-Management, 

Division Filialnetz, der Österreichischen 

Post AG, mit Hr. Otmar Maier, gemeinsam 

mit Vizebürgermeister Erich Schüller, auf-

genommen und Informationen zur Instal-

lierung eines Post-Partners eingeholt. 

Erfreulich ist, dass die gesamten Kosten 

der Installierung der EDV und Möblierung 

von der Post übernommen werden. Für die 

Gemeinde selbst würden lediglich die 

Stromkosten zum Tragen kommen. 

 

Als Öffnungszeiten sind 15 Stunden an 3 



Tagen in der Woche vorgeschrieben. Die 

erforderliche Einschulung des notwendigen 

Personals beträgt im ersten Jahr 3 Tage 

und in weiterer Folge pro Jahr 2 Tage. Die 

drei Damen in unserer Gemeindekanzlei 

wurden über die oben genannte Initiative 

ebenfalls bereits am 04.05.2010 von GR 

Barth persönlich in Kenntnis gesetzt. Wei-

tere Gespräche darüber werden folgen. 

 

Im Zustellungsbereich tritt keine Änderung 



ein. Die Kündigungsfrist des event. zu-

stande kommenden Vertrages beträgt nur 3 

Monate.  

Folgende Produkte sind verpflichtend:  

-) A1 Voucher und 

-) bob Voucher. 

Weitere Bereiche sind freiwillig. 

 

Gleichfalls am 20.05.2010, am Abend, 



unmittelbar nach der Gemeinderatssitzung 

und Erledigung der Tagesordnungspunkte 



unter TOP 1 - TOP 8, wurde der gesamte 

Gemeinderat von Vizebürgermeister Erich 

Schüller und GR Leopold Barth über die 

Initiative, und über den derzeitigen Infor-

mationsstand in Kenntnis gesetzt. Der GR 

teilte mit, dass dieses Projekt weiter be-

handelt werden möge.  

Weitere Einzelheiten werden mit der Post 

AG besprochen.  

Nach Abschluss der Gespräche und Abklä-

rung sämtlicher Strukturen werden Sie, 

werte Bürgerinnen und Bürger, vom Bür-

germeister, Vizebürgermeister und dem 

Gemeinderat in Kenntnis gesetzt werden. 

 

Die Vorteile: was die Post verspricht 

 

Das Vergütungsmodell wurde laut Post 



ebenfalls zugunsten der Partner angepasst: 

Seit 2009 werden EDV-Kosten von jähr-

lich rund 800 Euro übernommen, eine 

Qualitätsprämie von bis zu 3.000 Euro im 

Jahr soll Anreiz zur weiteren Verbesserung 

des Service sein. 

Für die Vergütung gibt es festgelegte Pro-

visionssätze die sich nach der Inflationsrate 

richten. Derzeit bekommt der Partner 20 

Cent pro angenommenen Brief, beim Paket 

sind es 98 Cent. Als Pluspunkte werden 

auch die hohe Werbepräsenz und die guten 

Imagewerte der Post AG dargestellt. Dies 

könnte auch zu einer Erhöhung der Kun-

denfrequenz für lokale Lebensmittelhänd-

ler beitragen. 

 

Die Installierung eines Post-Partners wäre 



zum derzeitigen Zeitpunkt nicht nur not-

wendig sondern auch für die Zukunft wich-

tig. 

 

Wir erinnern uns: Versorgungsauftrag. 



Und Postämter werden nur dann zuge-

sperrt, wenn ein Postpartner im Ort auf-

sperrt. Ein neues Gesetz - und schon ist 

alles anders. Der Inhalt des Paragrafen 

besagt, dass im ländlichen Raum im Um-

kreis von 10 Kilometern für 90 Prozent der 

Bevölkerung eine Versorgung gegeben 

sein muss. Das Ganze nennt sich viel- und 

nichtssagend „Flächenformel". Und danach 

richtet sich die Post. Weil sie sparen, spa-

ren und sparen muss. Wie wir alle. Und 

umstrukturieren noch dazu. Da wird’s in 

Zukunft mit weiteren Partnerschaften of-

fensichtlich schwierig.  



 

Jetzt haben wir noch eine Chance - nut-

zen wir sie. 

 

 



 

GEDENKVERANSTALTUNG: 

 

Die SPÖ-Bezirksorganisation HORN hatte 



am 2. Mai 2010 zu einer Gedenkveranstal-

tung für den vor 65 Jahren durch die Na-

zi´s ermordeten Widerstandskämpfer und 

Sozialdemokraten Isidor Wozniczak gela-

den. 

 

Der Festakt, an dem mehr als 130 Personen 



teilgenommen haben, (darunter auch eine 

Delegation der SPÖ-Ortsorganisation 

Brunn an der Wild in der Stärke von 8 Per-

sonen) fand beim neu adaptierten Mahnmal 

im Wald zwischen Mödring und Stanin-

gersdorf statt. 

 

Festredner, LAbg. a. D. Hofrat Prof. Dr. 



Siegfried Nasko, legte in bewegenden 

Worten das Leben dieses aufrechten und 

mutigen Patrioten dar.  

Kaum einer der Teilnehmer an dieser Ge-

denkveranstaltung, der nicht nachdenklich 

diesen Festakt verlassen hätte.  

 

 

 



 

 

 



 

 

 



 

 

 



 

(von links: LAbg. a.D. HR Prof. Dr. Siegfried Nasko,  

SPÖ-Bez. Vors. Josef Wiesinger, Abg. z. NR Ewald Sacher) 

 

 



SICHERHEIT: 

 

Eigentumsverzeichnis: 

 

Im Zuge eines Sicherheitsinfoabends im 



Bezirk im Monat April 2010 durch meinen 

Kollegen Chefinspektor Erich Bruck-

schwaiger - wir kennen uns vom Grund-

kurs aus der Gendarmeriezeit - wurde auch 

der Schwerpunkt „Einbruch und Sicher-

heitstipps für Haus und Wohnung" bespro-

chen. 

 

Dabei wurde auch das Thema „Inventarlis-



te Ihrer Wertsachen" behandelt. Dieser 

Sachbereich wurde meinerseits schon im 

März 2008 im 

Roten Faden…

behan-

delt. Aufgrund der Wichtigkeit dieses 



Punktes möchten wir diesen Beitrag noch-

mals in Erinnerung rufen. 

 

Hand aufs Herz: Können Sie auswendig 

ihre Wertsachen (Schmuck, Uhren, Bilder, 

Teppiche, Antiquitäten, usw.) vollständig 

auflisten? 

 

Können Sie nach einem Diebstahl die Ein-



zelgegenstände genau beschreiben, zeich-

nen und für die Versicherung belegen? 



Eine Wertsachenliste 

ist eine unerlässli-

che Hilfe für das Wiederauffinden und die 

Zuordnung der gestohlenen Sachen, für die 

Ermittlung der Täterschaft und für die ra-

sche Schadenerledigung durch die Versi-

cherung.  

Erstellen Sie deshalb vorsorglich ein 

Wertsacheninventar.

 

 



Die Chance Ihr Eigentum wieder zurück 

zu bekommen, erhöht sich durch das Auf-

legen eines Inventarverzeichnisses Ihrer 

wertvollen Gegenstände. Je besser und 

genauer Sie Ihr Eigentum beschreiben, 

umso höher ist die Wahrscheinlichkeit, 



dass die Exekutive durch geeignete 

Fahndungsmaßnahmen das gestohlene 

Gut wieder findet. Nummerierte Gegen-

stände können so sehr rasch dem rechtmä-

ßigen Eigentümer zugeordnet werden. 

 

Bewahren Sie nach Möglichkeit das Ei-



gentumsverzeichnis NICHT im Haus 

bzw. in der Wohnung auf.

 

 



Folgende Punkte sind besonders  

wichtig: 

- Individuelle Nummern von Geräten no-

tieren. 

- Markante Merkmale festhalten. 

- Besondere Ausstattungsmerkmale. 

- Gravuren von Initialen. 

- Fotos von Schmuckstücken anfertigen. 

 

Zum Inventarverzeichnis: 

Tragen Sie in der Liste ihre wertvollen 

Gegenstände (Fernseher, Videorecorder, 

DVD-Player, DVD-Recorder, Digitalka-

mera, Fotoapparat, Filmkamera, HiFi-

Anlage, Radio, Projektor, Schmuck mit 

Beschreibung, usw.) ein. 

 

Wichtig: 

Fertigen Sie nach Möglichkeit Lichtbilder 

an und verwahren Sie diese gemeinsam mit 

dem Inventarverzeichnis! 

 

Um Ihnen diese Aufgaben zu erleichtern 

legen wir unserem „Roten Faden…" 

einen Vordruck für ein Eigentumsver-

zeichnis bei. 

Sollten Sie weitere Vordrucke für ein 

Inventarverzeichnis benötigen, so kön-

nen Sie dies über uns, die 

SPÖ-

Ortsorganisation Brunn an der Wild, 

beziehen. 

 

Wir hoffen aber, dass Sie niemals auf diese 



Liste zugreifen müssen! 

 

 



Der nächste Urlaub kommt 

 

bestimmt - Sicher unterwegs auf 

langen Strecken 

 

Zeitplanung:  

Bei längeren Urlaubsreisen ist die Zeitpla-

nung sehr wichtig, um unnötigen Stress zu 

vermeiden. Besonders mit schwer belade-

nem Auto oder mit Anhänger sind übliche 

Durchschnittsgeschwindigkeiten nicht 


möglich. Zeitpolster einzuplanen schont 

die Nerven.  

Die Konzentration ist besonders gefordert, 

wenn man auf ungewohnter Strecke und 

auf ungewohnte Art (Wohnmobil, Wohn-

wagen) reist. 

 

Pausen machen, Wasser trinken: 

Ruhepausen und ausreichende Flüssig-

keitszufuhr sind sehr wichtig. Trinkwasser 

ohne Kohlensäure wird am schnellsten 

vom Körper aufgenommen und macht kei-

ne Blähungen. Wenn wir zu wenig trinken, 

verdickt sich das Blut und fließt träger 

durch unser Gehirn. Das macht uns müde 

und unkonzentriert und kann zu Verstop-

fung der Beinvenen führen vor allem wenn 

wir zu lange ohne Bewegung im Auto sit-

zen. Besonders an heißen Tagen ist das 

wichtig. Selbst wenn Sie eine Klimaanlage 

im Fahrzeug haben, denken Sie ans Trin-

ken. Die trockene Luft bei Klimaanlagen-

betrieb entzieht der Schleimhaut ihrer 

Atemwege viel Flüssigkeit. 

 

Sitzeinstellungen, Bewegung, lockere 



Kleidung: 

Stellen Sie besonders bei Langstrecken-

fahrten den Fahrersitz so ein, dass die Bei-

ne in der Hüfte nicht mehr als 90° abge-

winkelt sind. Steigen Sie spätestens alle 

zwei Stunden kurz aus und gehen Sie zu-

mindest 100 Schritte. Tragen Sie leichte, 

weite Kleidung, die vor allem am Hals und 

in den Leisten nicht einengt. So verhindern 

Sie Thrombosen in den Beinvenen. 

 

Rückenprobleme: 

Wenn Sie eine längere Reise oder Fahrt 

vorhaben, dann beginnen Sie schon ein 

paar Wochen früher mit einem leichten 

Trainingsprogramm für den Rücken. Bei 

Beschwerden während der Fahrt helfen 

leichte Dehnungsübungen, die Sie eben-

falls schon vorher gelernt haben sollten. Im 

Falle akuter Schmerzen kontaktieren Sie 

ihren Arzt rechtzeitig vor der Abreise. 

 

Richtiges Sitzen: 

 

Stellen Sie ihren Rückspiegel im Auto ein, 



wenn Sie wirklich richtig aufrecht sitzen. 

Wenn Sie im Laufe der Fahrt merken, dass 

diese Einstellung nicht mehr ganz stimmt, 

dann sitzen Sie nicht mehr richtig, weil Sie 

wahrscheinlich müde geworden sind. 

 

Wir wünschen einen schönen, erholsa-



men und unfallfreien URLAUB. 

 

 

BERICHT DES  

SOZIALOMBUDSMANNS: 

 

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger der 



Gemeinde Brunn an der Wild ! 

 

Wie Sie bereits wissen bin ich seit Beginn 



des Jahres 2010 Sozialombudsmann in 

unserer Gemeinde. Ich bin für Ihre Anlie-

gen da und werde mich in allen sozialen 

Fragen beratend und vermittelnd einbrin-

gen. Im Zuge der Gemeinderatswahl, und 

bei den dafür durchgeführten Hausbesu-

chen, konnte ich bereits einerseits Bürge-

rinnen und Bürger unserer Gemeinde über 

die verschiedenen Angebote sowie über 

Unterstützungen und Förderungen persön-

lich informieren und anderseits Ihre Wün-

sche und Anliegen kennenlernen. 

Auch konnte ich bereits einige Ansuchen 

positiv erledigen (Anträge für Heizkosten-

zuschuss, Installierung eines Notruftele-

fons, Gebührenbefreiungen, u.v.a.m.). 

Denn darum geht es - Hilfe zu geben, wo 

sie gegeben werden kann und wo sie ge-

braucht wird. Aber auch Unterstützung und 

Information dann anzubieten, wenn jemand 

auf eigenen Beinen stehen will.  

 

In diesem Sinne empfinden Sie den Besuch 



meinerseits nicht als Belästigung, sondern 

als ein Angebot zu Ihrer Unterstützung 

durch die „Seniorenbetreuung 65PLUS".  

 

Selbstverständlich stehe ich auch für alle 



anderen wichtigen Fragen im Gemeindebe-

reich als Gemeinderat zur Verfügung.  

 


Ich werde Ihnen auch in Zukunft einige 

wichtige Themen in unserem „



Roten Fa-

den…

" zur Kenntnis bringen. 

 

 

Heute bringe ich zum Thema - 



Förderun-

gen für SeniorInnen

 - einen Beitrag über 

das 

Pflegegeld

 



Beschreibung:  

Das Pflegegeld gibt pflegebedürftigen 

Menschen die Möglichkeit, sich die not-

wendige Betreuung und Hilfe zu sichern. 

Mit dem Pflegegeld werden Mehraufwen-

dungen pauschal abgegolten. Die finanziel-

le Absicherung soll pflegebedürftige Men-

schen in die Lage versetzen, ein selbstbe-

stimmtes und nach den persönlichen Be-

dürfnissen orientiertes Leben zu führen. 

 

Anspruchsberechtigt ist: 



Pflegegeld wird gewährt, wenn Pflegebe-

dürftigkeit vorliegt und der ständige Be-

treuungs- und Pflegeaufwand mehr als 50 

Stunden monatlich beträgt und voraus-

sichtlich zumindest 6 Monate andauern 

wird. 


 

Höhe / Vergünstigungen –  

je nach Einstufung: 

Stufe 1  

€ 154,20 

Stufe 2 


€ 284,30 

Stufe 3 


€ 442,90 

Stufe 4 


€ 664,30 

Stufe 5 


€ 902,30 

Stufe 6 


€ 1.242,00 

Stufe 7 


€ 1.655,80 

 

Antragsstellung  



Mittels Formular oder auch formlos mit 

einem Schreiben an die zuständige Versi-

cherungsanstalt. Die Einstufung erfolgt 

aufgrund einer ärztlichen Begutachtung. 

 

 

Sollten Sie weitere Fragen zu diesem 



Thema haben oder benötigen Sie Unter-

stützung (entsprechende Formulare liegen 

bei mir auf) so melden Sie sich bei mir. 

 

 



Wichtige Zahlen aus der  

Sozialversicherung: 

Rezeptgebühr für 2010 B € 5,00 

 

Ausgleichszulagenbezieher sind automa-



tisch von der Rezeptgebühr befreit. 

 

Richtsätze für Ausgleichszulagen: 



für Alleinstehende  

€ 783,99 

für Ehepaare  

€ 1.351,77 

 

Personen, die infolge von Leiden oder Ge-



brechen überdurchschnittliche Ausgaben 

nachweisen (chronische Kranke), können 

einen Antrag auf Befreiung stellen, sofern 

ihr monatliches Nettoeinkommen nicht 

übersteigt:  

 

Für Alleinstehende  



€ 801,59 

Für Ehepaare  

€ 1.351,77 

 

 



Meine Daten:  

Leopold BARTH 

Neukirchen Nr. 49,  

3595 Brunn/Wild 

Tel. Nr.: 02989/2731 oder  

Handy: 0664/73 83 23 27 

Meine E-Mail Adresse:  

leopold.barth@aon.at

  

 

Ich bin immer für Sie da, und stehe mit Rat 



und Tat zur Seite. 

 

Leopold Barth 

 

 

Hinweis auf Förderungen: 



 

 

Das Land Niederösterreich fördert 



ener-

giesparendes und umweltschonendes 

Wohnen

. Es bietet einen einmaligen Zu-

schuss für die Errichtung von Anlagen zur 

Nutzung natürlicher Energien. 

 

Auch möchte ich Ihnen noch zur Kenntnis 



bringen, dass eine Förderungen 

für siche-

res Wohnen 

seitens des Landes NÖ gibt. 

Es wird damit die Sicherheit des eigenen 

Zuhauses gefördert, wobei es einen einma-

ligen Zuschuss zum Einbau von mechani-


schen oder elektronischen Sicherheitsmaß-

nahmen gibt. 

 

Sollten Sie Fragen zu diesen Förderungen 



haben, stehe ich Ihnen gerne jederzeit zur 

Verfügung. 

 

Ihr Sozialombudsmann, 

Leopold Barth 

 

 



Einige Informationen zur  

B

edarfsorientierten  

M

indest

S

icherung (

BMS

): 

 

Aufgrund des Widerstandes des Finanzmi-



nisters soll die BMS laut Ministerratsbe-

schluss nun nicht wie vorgesehen (rück-

wirkend) schon mit 01.01.2010, sondern 

erst mit 1. September 2010 eingeführt wer-

den. 

 

Wie hoch ist die BMS? 



 

Die monatliche Höhe der BMS entspricht 

dem Ausgleichszulagenrichtsatz in der 

Pensionsversicherung (Höhe der „Min-

destpension“) abzüglich des Krankenversi-

cherungsbeitrages. Somit beträgt die BMS 

im Jahr 2010 € 744,- monatlich. Allerdings 

wird diese - anders als der Ausgleichszula-

genrichtsatz - nicht 14- sondern nur 12-mal 

pro Jahr ausbezahlt. Die jährliche Leis-

tungshöhe beträgt somit € 8.928,-. Die ma-

ximale tägliche Leistung ohne Wohnanteil 

beträgt € 18,- (mit Wohnanteil maximal € 

25,-). 


 

Bringt die BMS ein Grundeinkommen, 

ohne arbeiten zu müssen? 

 

NEIN. So wie beim Bezug von Arbeitslo-



sengeld oder Notstandshilfe müssen Be-

zieher/Innen bereit sein, ihre Arbeitskraft 

einzusetzen und dem Arbeitsmarkt zur 

Verfügung zu stehen. Erfüllen sie diese 

Anforderungen nicht, droht die Kürzung 

der Leistung. 

 

Ersetzt die BMS die Sozialhilfe? 

 

Die BMS wird die Sozialhilfe nicht erset-



zen, sondern fügt sich in das bestehende 

System der neuen Bundesländerregelungen 

(Hinweis: Menschen, die keine existenzsi-

cherende Arbeit bzw. extrem geringe Leis-

tungen des AMS haben oder überhaupt 

keine Leistungsansprüche haben, sind der-

zeit auf die Sozialhilfe angewiesen. Diese 

ist in den neun Bundesländern unterschied-

lich geregelt, weshalb die Mindestsiche-

rung darauf abzielt, nun in den neun ver-

schiedenen Regelungen ein Mindestlevel 

einzuziehen.) ein und gibt hinsichtlich der 

Richtsätze eine Mindestniveau vor. 

 

Wird die BMS höher oder niedriger sein 



als die bisherige Sozialhilfe? 

 

Die BMS wird mit Sicherheit keine gerin-



gere Leistung als bisher zur Folge haben; 

dafür sorgt ein Verschlechterungsverbot. 

Ob unterm Strich mehr herauskommen 

kann, ist jedoch abhängig vom Bundesland 

bzw. von den jeweiligen individuellen Be-

dingungen. 

Wie bereits erwähnt beträgt der Mindest-

standard € 744,- monatlich. In diesem Be-

trag ist bereits ein Anteil für den Wohnkos-

tenzuschuss von 25 % inkludiert. Die Län-

der können jedoch auch einen höheren 

Betrag auszahlen, etwa durch Sonderzah-

lungen, Zuschüsse für Heizung, Kleidung, 

etc.  


 

Führt die Mindestsicherung zu mehr 

Schwarzarbeit, weil man nebenbei 

„pfuscht“? 

 

Nein, im Gegenteil, der Anreiz zu 



Schwarzarbeit wird geringer. Sozialhilfe 

musste man nämlich zurückzahlen, sobald 

man wieder ein Einkommen hat („Regress 

bzw. Kostenersatz“). Diese Rückzahlungs-

pflicht wird nun fallen. Bisher hat es sich 

für Viele nicht ausgezahlt statt des Sozial-

hilfebezugs zu arbeiten, weil sie von ihrem 

Einkommen die Sozialhilfe zurückzahlen 

mussten und somit durch Arbeit kein höhe-

res Einkommen hätten. Daher bestand An-

reiz keine Arbeit aufzunehmen oder in die 


Schwarzarbeit auszuweichen. Dieser 

Druck wird nun wegfallen. 

 

Eine Pflicht zum Kostenersatz wird nur 



mehr hinsichtlich geschenkten oder ererb-

ten Vermögens sowie für Ehegatt/Innen 

oder Eltern für ihre minderjährigen Kinder 

bestehen. 

 

Wer hat Anspruch auf BMS? 

 

Bisher nahm nicht einmal die Hälfte derer, 



die Anspruch auf Sozialhilfe hätten, diese 

in Anspruch! Das hat eine Reihe von 

Gründen: Menschen schämen sich ihrer 

Armut (vor allem auf dem Land); es 

herrscht Angst vor behördlichen Zugriffen, 

der Offenlegung aller Einkommens- und 

Vermögensverhältnissen und dem Zwang, 

noch die letzten bescheidenen Ersparnisse 

oder Besitztümer veräußern zu müssen. 

 

Anspruch auf BMS haben nur Inlän-



der/Innen und Personen, die Inländer/Innen 

gleichgestellt sind (niedergelassene EU-

Bürger/Innen, Personen mit unbefristeten 

Aufenthaltstiteln sowie Konventionsflücht-

linge). 

 

Die Kritik, dass die BMS zu Sozialtouris-



mus führen werde und vorwiegend „Aus-

länder/Innen“ profitieren würden, ist also 

nicht haltbar. Darüber hinaus ist unter allen 

Sozialhilfeempfänger/Innen der Anteil von 

Migrant/Innen unterproportional zu deren 

Bevölkerungsanteil. 

 

Dürfen die Bezieher/Innen der BMS 

Vermögen haben? 

 

Vermögen wird bei der Bemessung der 



BMS berücksichtigt. Es gibt die Notwen-

digkeit zur Vermögensverwertung bis zu 

einem Freibetrag von € 3.720,- (entspricht 

der fünffachen monatlichen Leistungshö-

he). Bevor man also Leistungen aus der 

BMS erhält, muss man einmal die Erspar-

nisse aufbrauchen und wertvollen Besitz 

verkaufen. Bestimmte Vermögensbestände 

(wie z.B. benötigtes KFZ, Hausrat, Gegen-

stände zur Erwerbsausübung) sollen jedoch 

ausgenommen werden. 

 

Eine Sicherstellung im Grundbuch von 



nicht verwertbaren Liegenschaften (z.B. 

selbst bewohntes Haus) erfolgt erst nach 

sechs Monaten. 

 

Dieser Vermögensfreibetrag ist nach mei-



ner Ansicht zu gering angesetzt. Dies wird 

wohl auch künftig viele Menschen mit 

geringen Einkommen vom Leistungsbezug 

fernhalten! 

 

Welche behördliche Stelle wird für die 

BMS zuständig sein? 

 

Die Zuständigkeit für die BMS wird nicht 



vereinheitlicht. Das AMS hat Anträge ent-

gegenzunehmen und auf Vollständigkeit 

hin zu überprüfen. Danach wird der An-

tragt an die jeweils zuständige Landesstelle 

zur Überprüfung der Voraussetzungen wei-

tergereicht. 

 

Hinweis: Alle NICHT arbeitsfähigen Per-



sonen müssen die Anträge weiterhin bei 

den Sozialbehörden der Länder einbringen. 

 

Sind Bezieher/Innen der BMS auch 

krankenversichert? 

 

Ja, alle Bezieher/Innen (die nicht bereits 



versichert sind) werden in die gesetzliche 

Krankenversicherung einbezogen und er-

halten eine e-card. Damit wird nieder-

schwelliger Zugang zu umfassender medi-

zinischer Versorgung ermöglicht. Stigma-

tisierende Sozialhilfe-Krankenscheine 

werden abgeschafft. 

 

Wie viel zahlen Bund und Länder für 



die Finanzierung der BMS und sind die 

Kosten dafür gerade jetzt in der Krise 

auch wirklich leistbar? 

 

Die Mehrkosten der Mindestsicherung 



betragen 160 Mio. Euro für den Bund und 

maximal 50 Mio. für die Länder. Das ent-

spricht gerade einmal 0,07 % des Bruttoin-

landsproduktes (BIP), die Kosten des 



Bankenpakets betrugen 2009 vergleichs-

weise 1,7 % des BIP. Im Gefolge der Wirt-

schaftskrise wird die Arbeitslosigkeit und 

Armut stark zunehmen. Die Mindestsiche-

rung soll jenen helfen, die unter der Ar-

mutsgrenze leben.  

 

Angesichts von Milliarden, die den Banken 



und der Wirtschaft zur Verfügung gestellt 

werden, sind gut 200 Mio. für jene mit den 

geringsten Einkommen alles Andere als 

eine zu hohe Summe!  

 

Bei den Opfern der Krise erweist sich der 



Finanzminister als sehr rigide, während 

den Banken sehr großzügig geholfen wur-

de. 

 

 



Durch ihre Kaufkraft steigernde Wirkung 

ist die BMS gerade jetzt in der Krise eine 

volkswirtschaftlich sinnvolle Investition. 

Es ist davon auszugehen, dass die zusätzli-

chen rund 200 Millionen Euro direkt in den 

Konsum fließen.  

 

Christian Schlosser 

 

 



Wir sind eine  

Konsolidierungsgemeinde! 

 

Was bedeutet Konsolidierungsgemeinde? 

 

Eine wesentliche Aufgabe einer Gemeinde 



ist nur so viel Geld auszugeben wie ein-

nahmenseitig (Gebühren, Finanzausgleich, 

Steuermittel, Bedarfszuweisungen, usw.) 

hereinkommt. 

Wenn eine Gemeinde mehr Ausgaben als 

Einnahmen hat und daher nicht mehr aus-

geglichen budgetieren kann, wird sie zur 

Konsolidierungsgemeinde. 

Eine Konsolidierungsgemeinde kann, zu-

mindest mittelfristig, keine Kredite für 

Projekte aufnehmen. Die Gemeinde kann 

in diesem Fall auch keine Kredite aufneh-

men um den laufenden Betrieb zu bezah-

len. Das bedeutet die Gemeinde ist in ab-

sehbarer Zeit zahlungsunfähig. 

Für eine Konsolidierungsgemeinde werden 

seitens des Landes NÖ entsprechende Vor-

gaben erstellt, damit die Gemeinde wieder 

genügend Geld hat, um die Ausgaben mit 

den vorhandenen Finanzmitteln zu bezah-

len. 

Zu diesen Maßnahmen gehört eine allfälli-



ge Anpassung der gemeindeeigenen Abga-

ben (Kanal, Wasser, Friedhof,….), allfälli-

ge freiwillige Leistungen in der Gemeinde 

und Beiträge zu verschiedenen Verbänden 

(Radwegeverband, Kulturverband,…..). 

Eine Konsolidierungsgemeinde muss sich 

an die vom Land NÖ vorgegebenen und 

mit der Gemeinde vereinbarten strengen 

Regeln halten um zusätzliche Bedarfszu-

weisungen zu erhalten. 

Dieses Sparkonzept soll mittelfristig hel-

fen, den Gemeindehaushalt wieder aus 

eigener Kraft aus zu gleichen. Das bedeu-

tet, die Ausgaben der Gemeinde mit den 

regulären Einnahmen der Gemeinde bezah-

len zu können. 

 

Konsolidierungsgemeinde bedeutet daher: 



Sparen auf Anordnung vom Land NÖ um 

die Gemeindefinanzen in Ordnung bringen 

zu können. 

Das ist natürlich eine wesentliche Ein-

schränkung des Handlungsspielraumes des 

Gemeinderates. 

 

Als eine der ersten Maßnahmen wurde die 



"Förderung für Alternativenergie" in der 

Höhe von € 350,-- gestrichen. 

Diesem Beschluss des Gemeinderates 

wurde von den SPÖ-Mandataren die Zu-

stimmung verweigert, da diese der Mei-

nung sind, man hätte mit einer Kürzung 

ebenfalls das Auslangen gefunden. Über-

dies trifft eine solche Maßnahme in erster 

Linie die vielzitierten "kleinen Häuslbau-

er." 


 

 

 



Impressum: 

Für den Inhalt verantwortlich: 



SPÖ-

Ortsorganisation Brunn an der Wild 

(Vorsitzender: Werner Dvorak, 3595 

Brunn an der Wild, Schulstraße 14) 

__________________________________ 


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