Bau- und Nutzungsordnung 2007


Download 266.29 Kb.
Pdf ko'rish
bet1/3
Sana17.05.2017
Hajmi266.29 Kb.
  1   2   3

Kanton Aargau 

Gemeinde Brittnau 

 

 

 



 

 

 



 

 

 



 

 

 



 

 

 



 

Bau- und Nutzungsordnung 2007 

 

gemäss § 15 BauG 



 

 

 



 

 

 



 

 

 



 

 

 



 

 

 



 

 

BNO Gemeinde Brittnau 

 



 

Inhaltsverzeichnis 

1  Geltungsbereich 7 

§ 1

 

Geltungsbereich 



7

 

§ 2

 

Übergeordnetes Recht 

7

 

§ 3

 

Personenbezeichnung 7

 

2  Raumplanung 



8 

2.1  Sondernutzungsplanung 8 

§ 4

 

Verdichtung und Siedlungserneuerung 



8

 

§ 5 

 

Erschliessungsplanpflicht 8

 

2.2  Weitere Planungsinstrumente 



8 

§ 6

 

Weitere Pläne und Inventare 



8

 

3  Zonenvorschriften 9 



3.1  Bauzonen 

9 

§ 7 

 

Bauzonen 



9

 

§ 8

 

Wohnzone W2A 

10

 

§ 9

 

Wohnzone W2D 

10

 

§ 10

 

Wohnzone W3 

10

 

§ 11

 

Wohn- und Gewerbezone WG3 

10

 

§ 12

 

Kernzone 

10

 

§ 13

 

Gewerbezone G 

11

 

§ 14

 

Gewerbezone „Mühle“ 

12

 

§ 15

 

Arbeitsszone A 

12

 

§ 16 

 

Zone für öffentliche Bauten und Anlagen OEBA 

13

 

§ 17

 

Spezialzone Tierklinik 

13

 

§ 18

 

Spezialzone Schrebergarten 

13

 

3.2  Landwirtschaftszone 13 



§ 19

 

Landwirtschaftszone 13

 

§ 20

 

Bauten in der Landwirtschaftszone 



14

 

§ 21

 

Speziallandwirtschaftszone Gärtnerei / Baumschule 

14

 

3.3  Schutzzonen 15 



§ 22

 

Naturschutzzonen Kulturland 



15

 

§ 23

 

Uferschutzzone 16

 

 

 



BNO Gemeinde Brittnau 

 

 

3.4  Überlagerte Schutzzone 

17 

§ 24

 

Landschaftsschutzzone 17

 

§ 25

 

Naturschutzzone Wald 



18

 

3.5  Schutzobjekte 19 



§ 26

 

Naturobjekte 



19

 

§ 27

 

Gebäude mit Substanzschutz 

20

 

§ 28

 

Kulturobjekte 

20

 

3.6  Weitere Zonen gemäss Art. 18 RPG 



20 

§ 29

 

Weilerzone 



20

 

4  Definitionen 



22 

§ 30

 

Ausnützungsziffer 22

 

§ 31

 

Arealüberbauung 22

 

§ 32

 

Gewerbe 



22

 

§ 33  Untergeschoss, Abgrabung 

22 

§ 34

 

Ungleichverteilung der Grenzabstände 



22

 

§ 35

 

Besondere Vorschriften zum Gebäudeabstand 

23

 

§ 36

 

Abstand gegenüber dem Kulturland 

23

 

5  Bauvorschriften 24 



5.1  Baureife, Erschliessung 

24 

§ 37

 

Benützung von Privateigentum für öffentliche Zwecke 



24

 

5.2  Technische Bauvorschriften 



24 

§ 38

 

Allgemeine Anforderungen 



24

 

§ 39

 

Energiesparmassnahmen 24

 

5.3  Wohnhygiene 25 



§ 40

 

Wohnhygiene, Ausrichtung der Wohnungen 



25

 

§ 41

 

Raummasse, Fenstergrössen 

25

 

§ 42

 

Nebenräume in Mehrfamilienhäusern 

25

 

§ 43

 

Bezug von Wohnungen und Arbeitsräumen 

26

 

5.4  Ausstattung 26 



§ 44

 

Velos, Kinderwagen 



26

 

§ 45

 

Spielplätze 

26

 

§ 46

 

Abfall- und Kompostieranlagen 

27

 


BNO Gemeinde Brittnau 

 



 

6  Schutzvorschriften 28 

6.1  Ortsbild und Gestaltung 

28 

§ 47

 

Landschafts- und Ortsbildgestaltung 



28

 

§ 48

 

Ortsbildschutz 

28

 

§ 49

 

Dachgestaltung 29

 

§ 50

 

Aussenraumgestaltung 29

 

6.2  Umweltschutz 30 



§ 51

 

Umweltschutz 



30

 

§ 52

 

Einwirkungen 

30

 

§ 53

 

Lärmschutz 

30

 

§ 54

 

Versickerung 

31

 

§ 55

 

Hochwassergefährdetes Gebiet 

31

 

7  Vollzug und Verfahren 



32 

§ 56

 

Zuständigkeit 



32

 

§ 57

 

Gebührenordnung 32

 

8  Schluss- und Übergangsbestimmung 



33 

§ 58

 

Aufhebung bisherigen Rechts 



33

 

9  Anhang 



34 

9.1  Liste zu den Kultur-, Schutz- und Naturobjekten 

34 

 

 

 

 

 



BNO Gemeinde Brittnau 

 



1  Geltungsbereich 

§ 1 

 

Die Bau- und Nutzungsordnung (BNO) beinhaltet das kommunale 



Raumplanungs-, Umweltschutz- und Baurecht. 

 



Ihre Vorschriften finden Anwendung auf alle Bauten und Anlagen, deren 

Nutzung sowie den Schutz des Bodens. 

 



Die BNO gilt für das gesamte Gemeindegebiet. 



 

§ 2 

 

Die Vorschriften des eidgenössischen und kantonalen Rechts bleiben vor-



behalten. 

 



Die wichtigsten Bestimmungen des übergeordneten Rechts finden sich im 

kantonalen Handbuch zum Bau- und Nutzungsrecht (BNR). 

 

§ 3 

 

Die in der Bau- und Nutzungsordnung verwendeten Personenbezeichnungen 

beziehen sich auf beide Geschlechter. 

 

Geltungsbereich 



Übergeordnetes 

Recht 

Personenbezeich-

nung 

8

 

BNO Gemeinde Brittnau 



 

 

2  Raumplanung 

2.1  Sondernutzungsplanung 

§ 4 

 

Der Gemeinderat erstellt in Zusammenarbeit mit den Grundeigentümern und 

unter Beizug von Fachleuten rechtzeitig einen Richtplan / ein Konzept zur 

Verdichtung und Erneuerung unternutzter Gebiete. 

 

§ 5    

Die im Bauzonenplan speziell bezeichneten Flächen dürfen nur erschlossen 



und überbaut werden, wenn ein rechtskräftiger Erschliessungsplan vorliegt. 

 

2



 Mit der Erschliessungsplanung im Gebiet Hausmatten ist eine der Lärmbe-

lastung optimal entsprechende Nutzungsanordnung und Bauweise sicherzu-

stellen. Es ist nachzuweisen, dass die Anforderungen an bestehende, nicht 

erschlossene Bauzonen (vgl. Art 24 Abs. 2 USG und Art. 30 LSV) mit plane-

rischen Mitteln grundeigentumsverbindlich umgesetzt werden. 

2.2  Weitere Planungsinstrumente 

§ 6 

 

Weitere Pläne und Inventare (wie das Natur- und Landschaftsinventar usw.) 

haben keine direkte Rechtswirkung für das Grundeigentum, sind jedoch bei 

der Planung von Sondernutzungen und der Beurteilung von Bauvorhaben 

beizuziehen. 

Verdichtung und 

Siedlungserneue-

rung 

Erschliessungs-

planpflicht 

Weitere Pläne 

und Inventare 


BNO Gemeinde Brittnau 

 



 

3  Zonenvorschriften 

3.1  Bauzonen 

§ 7    

Der Bauzonenplan scheidet folgende Bauzonen aus: 



 

 

 



 

 

 



 

 

 



 

 

 



 

 

 



 

 

 



 

 

 



 

 

 



 

Die mit   bezeichneten Masse legt der Gemeinderat unter Abwägung der 



privaten und öffentlichen Interessen im Einzelfall fest. 

 



In den im Bauzonenplan dargestellten lärmvorbelasteten Flächen gilt die 

Empfindlichkeitsstufe III.  

 

Bauzonen 

Ba

uz

on

e

n

 

Zw

ec

k und

  

Nu

tz

u

n

g

s

a

rt 

V

o

llg

es

cho

sse

 

Au

s

n

u

tz

u

ng 

ma

x.

 Ge



u

d

e





he

 

ma

x.

 F

irs

th

ö

h



G

ren

zab

s

ta

nd 

kle

in 

G

ren

zab

s

ta

nd 

g

ro

ss

 

E

m

pf

ind

lich

-

kei

ts

s

tuf

W2A 


Wohnen, nicht störendes 

Gewerbe 


0.4  


7,5 m 

12 m  4 m 

8 m 

II 


W2D  

Wohnen, nicht störendes 

Gewerbe  

0.45 



7,5 m 

12 m  4 m 

8 m 

II 


W3 

Wohnen, nicht störendes 

Gewerbe 

0.6 



10 m 

15 m  5 m 

10 m  II 

WG3 Wohnen, 

mässig 

störendes Gewerbe 



0.6 


10 m 

15 m  5 m 

10 m  III 

K Wohnen, 

mässig 

störendes Gewerbe, 



Landwirtschaft 

 

 



 

 

 



 

III 


G "Mühle" 

Müllereibetrieb 

vgl. Zonenbestimmung 

 

 



III 

mässig störendes Ge-



werbe, Dienstleistungen 

 

-- 



8.5 m 

14 m  6 m 

6 m 

III 


A Grossgewerbliche 

und 


industrielle Bauten 

-- 


-- 

12 m 


14 m  4 m 

4 m 


III 

OEBA 


öffentliche Bauten und 

Anlagen 


 

 

 



 

 

 



II 

Spezial-


zone 

Tierklinik 

Betrieb einer Tierklinik 

 

 



 

 

 



 

III 


Spezial-

zone 


Schreber-

garten 


Gartenbau/Pflanzgärten 

 

 



 

 

 



 

III 


10

 

BNO Gemeinde Brittnau 



 

 

Wo nachfolgend nichts anderes festgelegt wird, ist sowohl die offene als 



auch die geschlossene Bauweise zulässig. 

 



In der Zone WG3 dürfen gewerblich genutzte Erdgeschosse eine Ge-

schosshöhe von 4 m aufweisen. Die Höhe der übrigen Vollgeschosse beträgt 

im Durchschnitt höchstens 3 m. 

 

§ 8 



 

Die Wohnzone W2A ist für den Bau von freistehenden Ein- und 

Zweifamilienhäusern bestimmt. Nicht störendes Gewerbe ist zugelassen.  

 

§ 9 



 

Die Wohnzone W2D ist für den Bau von freistehenden oder zusammenge-

bauten Einfamilienhäusern und kleineren Mehrfamilienhäusern bis vier Woh-

nungen bestimmt. Nicht störendes Gewerbe ist zugelassen.  

 

§ 10   

Die Wohnzone W3 ist für den Bau von freistehenden Mehrfamilienhäusern 

bestimmt. Der Bau von freistehenden Ein- und Zweifamilienhäusern ist nicht 

zulässig. Nicht störendes Gewerbe ist zugelassen. 

 

§ 11   

Die Wohn- und Gewerbezone WG3 ist für Wohnen und mässig störendes 

Gewerbe sowie für landwirtschaftliche Bauten bestimmt. 

 

§ 12   

Die Kernzone dient der Erhaltung des historisch wertvollen Ortskerns und 



ist dem Ortsbildschutz (§ 47) unterstellt. Bauliche Massnahmen sind zuläs-

sig, wenn sie den Charakter des historisch gewachsenen Ortsbildes wahren, 

die schützenswerte innere Struktur erhalten und die kleinräumige Nutzungs-

aufteilung beibehalten. Die Kernzone ist bestimmt für Wohnen, mässig stö-

rendes Gewerbe sowie Landwirtschaft. 

 

Wohnzone W2A 



Wohnzone W2D 

Wohnzone W3 

Wohn- und Ge-

werbezone WG3 

Kernzone 

BNO Gemeinde Brittnau 

11 


 

 

Die Gebäude sind mit ihrer Umgebung und den charakteristischen Umzäu-



nungen zu erhalten und dürfen nicht abgebrochen werden. Der Gemeinderat 

kann Ausnahmen bewilligen, sofern ein Gebäude für das Ortsbild unwichtig 

oder die Erhaltung der Bausubstanz unzumutbar ist und ein genehmigtes 

Neubauprojekt vorliegt. 

 



Die Neigung der Dächer hat 30° bis 55° zu betragen, Flachdächer sind nur 



auf eingeschossigen An- und Nebenbauten gestattet. 

 



Bauten dürfen umgebaut, umgenutzt und erweitert werden, sofern der 

Schutzzweck dadurch nicht beeinträchtig wird. Unter den gleichen Bedingun-

gen kann der Gemeinderat Ergänzungsbauten bewilligen. 

 



Die Errichtung von Aussenantennen und Parabolspiegeln ist untersagt, so-

weit mit zumutbarem Aufwand vergleichbare Alternativlösungen möglich 

sind. 

 



Der Gemeinderat gewährleistet die fachliche Beratung und zieht insbeson-

dere bei geplanten substantiellen Baueingriffen (wie Fassadenrenovationen, 

Umbau, Unterkellerung, Auskernung, Abbruch, Bauaushub) vor Einleitung 

des Baubewilligungsverfahrens die kantonalen Fachstellen bei. Hierzu sind 

Bauvorhaben möglichst vor Beginn der Projektierung anzuzeigen. 

 

§ 13   

Die Gewerbezone G ist für mässig störendes Gewerbe sowie für Dienst-



leistungen und kleinere Verkaufsflächen mit einer Nettoladenfläche bis 

500 m


2

 bestimmt. Jegliche Art von grösseren Verkaufsflächen ist nicht er-

laubt. Arbeitsplatzextensive Lager- und Logistikbetriebe sind ebenfalls nicht 

gestattet. 

 



Wohnungen sind nur für den Betriebsinhaber sowie für betrieblich an den 



Standort gebundenes Personal gestattet. 

 



Die farbliche Gestaltung hat auf die angrenzende Kernzone Rücksicht zu 

nehmen. Eine angemessene Durchgrünung ist anzustreben. 

 



Es ist eine Grünflächenziffer von minimal 10 % einzuhalten. Entsprechende 



Flächen und Bepflanzungselemente sind insbesondere entlang öffentlicher 

Gewerbezone G 

12

 

BNO Gemeinde Brittnau 



 

 

Strassen und Gewässer sowie gegenüber benachbarten Wohnbauten anzu-

ordnen. 

 

§ 14   

Die Gewerbezone "Mühle" umfasst die heutigen Müllereianlagen, die Mühle 

aus dem 17. Jahrhundert (denkmalgeschütztes Äusseres) und die Annex-

bauten sowie eine Reserve für Betriebserweiterungen. Falls die betriebs-

technischen Anforderungen Ausnahmen von den Bauvorschriften der Ge-

werbezone erfordern, ist das Orts- und Landschaftsbild speziell zu beachten. 

 

§ 15   

Die Arbeitszone ist für mässig störendes Gewerbe, grossgewerbliche und 



industrielle Bauten (z.B. arbeitsplatzextensive Lager- und Logistikbetriebe) 

bestimmt. Kleinere publikums- oder verkehrsintensive Nutzungen mit einer 

Nettoladenfläche bis 3’000 m

2

 pro Arbeitszone sind in dieser Zone zulässig. 



 

Wohnungen sind nur für betrieblich an den Standort gebundenes Personal 



gestattet. 

 



Zum Schutz der angrenzenden Wohnzone ist gegen Westen ein Grenzab-

stand von 15 m einzuhalten. 

 



Der Gemeinderat kann bei den kleineren publikums- oder verkehrsintensi-



ven Nutzungen die Bewirtschaftung der Parkplätze ab der ersten Minute 

verlangen. 

 



Es ist eine Grünflächenziffer von minimal 10 % einzuhalten. Entsprechende 



Flächen und Bepflanzungselemente sind insbesondere entlang öffentlicher 

Strassen und gegenüber benachbarten Wohnbauten anzuordnen. 

 

Gewerbezone 

"Mühle" 

Arbeitszone A 


BNO Gemeinde Brittnau 

13 


 

 

§ 16    

Die Zone für öffentliche Bauten und Anlagen OEBA ist für Bauten und Anla-



gen bestimmt, die dem öffentlichen Interesse dienen. 

 



Gegenüber angrenzenden Wohnzonen sind deren Abstands- und Höhen-

vorschriften einzuhalten. 



§ 17   

Die Spezialzone Tierklinik ist zum Betrieb einer Tierklinik mit den dazu ge-



hörenden Stallungen und Therapie-Anlagen bestimmt. 

 



Gegenüber der angrenzenden Wohnzone sind deren Abstands- und Hö-

henvorschriften einzuhalten. 

 

§ 18   

Die Schrebergarten-Zone ist für den bodenabhängigen und bodenunabhän-



gigen produzierenden privaten Gartenbau und Pflanzgärten bestimmt. 

 



Kleinbauten sind gestattet, soweit sie der zulässigen Nutzung dienen und 

notwendig sind. 



3.2  Landwirtschaftszone 



Download 266.29 Kb.

Do'stlaringiz bilan baham:
  1   2   3




Ma'lumotlar bazasi mualliflik huquqi bilan himoyalangan ©fayllar.org 2020
ma'muriyatiga murojaat qiling