Die unbefugte und bestimmungswidrige Verwendung dieser Unterlage ist nicht gestattet und wird gerichtlich verfolgt


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Die unbefugte und bestimmungswidrige Verwendung dieser Unterlage ist nicht gestattet und wird gerichtlich verfolgt. 

Der Bericht darf nur vollinhaltlich, ohne Weglassung oder Hinzufügung veröffentlicht werden. 

Bei jedem auszugsweisen Abdruck oder bei Vervielfältigung ist vorher die Genehmigung des Verfassers einzuholen.

DEPONIE 

ENZERSDORF AN DER FISCHA 

UMWELTVERTRÄGLICHKEITSERKLÄRUNG 

(UVE) 

KURZBESCHREIBUNG DES VORHABENS 

Auftraggeber und Konsenswerber: 

EAVG Enzersdorfer Abfallverwertungsgesellschaft m.b.H. 

Absberggasse 47 

A-1100 Wien



Wien, Mai 2013 

R. Höchtl 

PORR UMWELTTECHNIK GMBH 

Porr Umwelttechnik GmbH 

Absberggasse 47 

A-1100 Wien 

Tel.: 050626-2012 

Fax: 050626-2033 

e-mail:put@porr.at



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UMWELTVERTRÄGLICHKEITSERKLÄRUNG (UVE) 

KURZBESCHREIBUNG DES VORHABENS 

PORR UMWELTTECHNIK GMBH              Mai 2013                     Seite 2 von 7 Seiten 



INHALTSVERZEICHNIS 

1.



ALLGEMEINE BESCHREIBUNG ....................................................................... 3



2.



ART DER ABFÄLLE, ANGELIEFERTE MENGEN............................................. 5



3.



ANTRANSPORT DER ABFÄLLE, TRANSPORTROUTEN ............................... 6



4.



GRÖßE UND VOLUMEN DER DEPONIE, DAUER DES PROJEKTS ............... 6



5.



NACHNUTZUNG UND REKULTIVIERUNG ....................................................... 7




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UMWELTVERTRÄGLICHKEITSERKLÄRUNG (UVE) 

KURZBESCHREIBUNG DES VORHABENS 

PORR UMWELTTECHNIK GMBH              Mai 2013                     Seite 3 von 7 Seiten 



1. ALLGEMEINE BESCHREIBUNG 

Die EAVG Enzersdorfer Abfallverwertungsgesellschaft m.b.H. plant im Bereich einer 

ehemaligen  Schottergrube  am  Kalten  Berg  im  Gemeindegebiet  von  Enzersdorf  an 

der 


Fischa 

die 


Errichtung 

und 


den 

Betrieb 


einer 

Reststoff- 

und 

Baurestmassendeponie.  

Das  Aushubmaterial,  welches  im  Zuge  der  Herstellung  der  Deponiesohle 

ausgehoben  wird,  wird  westlich  der  Reststoff-  und  Baurestmassendeponie  in  Form 

einer Bodenaushubdeponie abgelagert. 

Zusätzlich wird im Zufahrtsbereich zur Deponie eine Anlage zur Stabilisierung bzw. 

Verfestigung  von  Abfällen  errichtet.  In  dieser  Anlage  werden  hauptsächlich 

verschiedene mineralische Abfälle durch Zugabe von Bindemitteln (Zement, etc.) und 

Wasser verfestigt. Die auf diese Weise stabilisierten Abfälle werden anschließend im 

Bereich der Reststoffdeponie abgelagert. 



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KURZBESCHREIBUNG DES VORHABENS 

PORR UMWELTTECHNIK GMBH              Mai 2013                     Seite 4 von 7 Seiten 

Die Lage der geplanten Deponie ist aus der folgenden Abbildung ersichtlich: 

Die  rot  umrandete  Fläche  umfasst  das  gesamte  Areal  von  Reststoff-  und 

Baurestmassendeponie,  Bodenaushubdeponie  sowie  Stabilisierungsanlage.  Die 

orange  Linie  befindet  sich  in  einer  Entfernung  von  500 m  von  den  äußeren 

Projektgrenzen.  

Die Errichtung der Deponie erfolgt von Süden nach Norden, um möglichst rasch eine 

Abschirmung  zu  den  nächst  gelegenen  Wohnhäusern  bzw.  zum  Ludwigshof  zu 

erreichen.  Die  fertig  gestellten  Außenböschungen  der  Deponie  werden  umgehend 

rekultiviert.  

Der  Standort  wurde  durch  eine  Vielzahl  von  Bohrungen  genauestens  untersucht. 

Aufgrund der sehr günstigen geologischen Verhältnisse ist der Standort sehr gut für 

die  Errichtung  der  Deponien  und  der  Stabilisierungsanlage  geeignet.  Eine 

Gefährdung des Grundwassers ist daher auszuschließen.   


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KURZBESCHREIBUNG DES VORHABENS 

PORR UMWELTTECHNIK GMBH              Mai 2013                     Seite 5 von 7 Seiten 

Die  Reststoff-  und  Baurestmassendeponie  verfügt  sowohl  an  der  Deponiebasis  als 

auch  an  der  Deponieoberfläche  über  eine  Abdichtung,  sodass  keine  Schadstoffe  in 

den  Untergrund  gelangen  können.  Bei  der  Baurestmassendeponie  besteht  die 

Dichtung  aus  mineralischem  Material  (Lehm,  Ton),  die  Reststoffdeponie  verfügt 

zusätzlich über eine dicht verschweißte Kunststoffdichtung. 

Das Niederschlagswasser,  welches vor  der  oberflächlichen Abdeckung  der Deponie 

mit  den  Abfällen  in  Berührung  kommt,  wird  an  der  unteren  Deponiedichtung  mit 

Drainagerohren  gesammelt  und  in  2  Sickerwassersammelbecken  gespeichert.  Das 

Sickerwasser  wird  auch  dazu  verwendet,  die  Deponie  und  die  Fahrstraßen  auf  der 

Deponie  zu  befeuchten,  um  die  Bildung  von  Staub  weitestgehend  zu  verhindern. 

Außerdem  wird  das  gesammelte  Sickerwasser  als  Anmachwasser  für  die 

Stabilisierungsanlage benötigt. 

Im Bereich der Bodenaushubdeponie ist keine Abdichtung erforderlich, hier wird nur 

natürlicher Boden abgelagert.  

Neben  der  Stabilisierungsanlage  befindet  sich  eine  Lagerhalle  für  die 

Zwischenlagerung  von  Abfällen.  Die  Abfälle  sind  nicht  brennbar.  Staubende  Abfälle 

werden  nicht  in  der  Halle,  sondern  wie  Zement  in  Silos  gelagert.  Die 

Stabilisierungsanlage, 

die  Lagerhalle 

und 


die 

Lagersilos 

verfügen 

über 


Abluftreinigungsanlagen. 

2. ART DER ABFÄLLE, ANGELIEFERTE MENGEN 

Bei  den  angelieferten  Abfällen  handelt  es  sich  um  Bodenaushub,  Baurestmassen 



und  Reststoffe.  Abfälle  mit  dem  größten  Gefährdungspotential  (Massenabfälle, 

gefährliche  Abfälle)  dürfen  nicht  deponiert  werden.  Ebenso  ist  die  Ablagerung  von 

Hausmüll, der zur Geruchsbildung und zur Bildung von explosivem Deponiegas führt, 

nicht zugelassen. 

Durch  eine  strenge  Überwachung  der  angelieferten  Materialien  ist  sichergestellt, 

dass keine Abfälle mit zu hohen Schadstoffgehalten abgelagert werden.  

Neben 

dem 


Bodenaushub 

aus 


der 

Errichtung 

der 

Reststoff- 



und 

Baurestmassendeponie  werden  leicht  bis  mittel  verunreinigte  mineralische  Abfälle 

zur Deponierung übernommen. Dabei handelt es sich neben Bauschutt überwiegend 

um  Abfälle  aus  der  Industrie,  Schlacken  von  Abfallverbrennungsanlagen  sowie  um 

mäßig  verunreinigte  Bodenaushübe.  Stark  verunreinigte  Böden  (z.B.  öltriefender 

Bodenaushub) darf nicht abgelagert werden.  



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Es  wird  mit  einer  Abfallanlieferung  von  200.000  to/Jahr  gerechnet,  wobei  rund 

40.000 to Abfälle der Stabilisierungsanlage zugeführt werden und 160.000 to direkt in 

die Deponie  eingebaut  werden.  Die  Anlieferung  erfolgt  mit  Sattelfahrzeugen (25  to). 

Der  Deponiebetrieb  wird  an  260  Tagen  pro  Jahr  stattfinden  mit  Betriebszeiten  von 



06:00  bis  19:00  Uhr  (Montag  bis  Samstag,  Samstag  nur  in  Ausnahmefällen  bzw. 

aufgrund  des  Wochenendfahrverbots  für  LKW  nur  mit  Ausnahmebewilligung). 

Durchschnittliche Werte für die Abfallanlieferung betragen daher: 

•  8.000 LKW-Fahrten/Jahr 

•  30 LKW/d 

•  3 LKW/h 



3. ANTRANSPORT DER ABFÄLLE, TRANSPORTROUTEN 

Der Antransport der Abfälle erfolgt per LKW. Aufgrund der Lage der Deponie weitab 

von  Eisenbahnstrecken  ist  ein  Antransport  per  Bahn  nicht  möglich.  Der  Antransport 

erfolg ausschließlich über folgende Transportroute:

•  Autobahn A4 (von Westen oder von Osten) 

•  Autobahnabfahrt Fischamend 

•  Bundestraße B9 Richtung Osten 

•  Landesstraße LH 166 Richtung Süden 

•  bestehende Zufahrtsstraße unter der Autobahn A4 durch bis direkt zum 

Deponieareal 



Beim  Antransport  der  Abfälle  wird  kein  Ortsgebiet  durchfahren.  Der 

Antransport  durch  Enzersdorf  an  der  Fischa  bzw.  Karlsdorf  ist  definitiv 

ausgeschlossen.  

4. GRÖßE  UND  VOLUMEN  DER  DEPONIE,  DAUER  DES 

PROJEKTS 

Gesamtfläche des Areals (inkl. Stabilisierungsanlage): 

ca. 49 ha 

Kubatur Bodenaushubdeponie:   

 

 

 



2,080.000 m³ 

Kubatur Baurestmassendeponie:  

 

 

 



   335.000 m³ 

Kubatur Reststoffdeponie:  

 

 

 



 

5,465.000 m³ 

Die  Verfülldauer  der  Deponie  bis  zur  Fertigstellung  beträgt  rund  50 Jahre.  Die 

Stabilisierungsanlage wird bis zur fertigen Verfüllung der Deponie betrieben. 



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5. NACHNUTZUNG UND REKULTIVIERUNG 

Sobald  Teile  der  Deponie  fertig  verfüllt  sind,  wird  die  Oberfläche  sofort  abgedichtet 

und  rekultiviert  (Bodenaushubdeponie  ohne  Abdichtung).  Die  Nachnutzung  der 

Deponie 


wurde  nach  landschaftsgestalterischen  und  naturschutzfachlichen 

Gesichtpunkten geplant. Aus der folgenden Abbildung ist die geplante Folgenutzung 

der Deponie ersichtlich: 

Nach  dem  Ende  des  Deponiebetriebs  wird  auch  die  Stabilisierungsanlage  samt 

Lagerhalle und Nebeneinrichtungen abgebaut.  

Wien, Mai 2013 

PORR Umwelttechnik GmbH 

019_Kurzbeschreibung_EAVG_Endversion_2013.docx 

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Der Bericht darf nur vollinhaltlich, ohne Weglassung oder Hinzufügung veröffentlicht werden. 



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