Horu notrufe feuerwehr 122 Polizei 133 Rettung 144 Vergiftungszentrale


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HORU 

NOTRUFE 

Feuerwehr 122 

Polizei 133 

Rettung 144 

Vergiftungszentrale 

01/406 43 43-0 

An einen Haushalt – Postgebühr bar bezahlt 

Verlagspostamt und Erscheinungsort:  

8611 St. Katharein an der Laming 

 

Ausgabe 5 



September 2007 

Amtliche und allgemeine Nachrichten für St. Katharein an der Laming 



 

2

 



bittet um Ihre Unterstützung! 

 

Wir sind auf der Suche nach 



• 

Fotos aus alten Zeiten 

• 

Zeichnungen 



• 

Gedichten & Geschichten 

• 

Lustigen Schnappschüssen 



• 

Rätseln & Witzen 

und allem, was sonst noch in unsere 

Gemeindezeitung passen könnte. 

 

Es würde uns freuen, wenn wir von 



Ihnen umfangreiches Material zur Ver-

fügung gestellt bekommen, damit wir 

HORUK immer wieder aufs Neue in-

teressant und spannend für Sie gestal-

ten können! 

 

Vergessen Sie nicht, an unserem Ge-



winnspiel auf Seite 25 teilzunehmen, 

auch diesmal können Sie wieder ei-

nen Gutschein im Wert von € 20,00 

gewinnen! 



Die Redaktion 

 

Die Sonnenblume möchte dich begrüßen  

dieweil sie sich so gern zur Sonne wendet.  

Nur steht zur Zeit sie noch zurückgewiesen,  

doch du erscheinst und sie ist gleich vollendet. 

 

Johann Wolfgang von Goethe 

DIETRICH 

 

Parschluger Straße 59a 

8605 Kapfenberg 

03862-33849    0664-2645783 

E-Mail: hedi.dietrich@gmx.at 

www.hedi.at 

 3    

 

 



Inhalt 

Das Redaktionsteam 

Aus der Gemeindestube 

Chronik 


Unsere Bevölkerung 

Kindergarten & Schulen 

Besondere Leistungen 

Berichte 

Rückblick 

Gewinnspiel 

Wirtschaft 

Vereine & Verbände 

Allgemeines 

Veranstaltungskalender 

 

 





10 

14 


16 

18 


25 

26 


27 

31 


32 

 

Liebe Kathareinerinnen, 



liebe Kathareiner, 

liebe Jugend! 

Impressum 

Herausgeber, Inhaber und Verleger: 

Gemeinde  

St. Katharein an der Laming 

A-8611 St. Katharein 31 

Tel.: 03869-2242 

Fax: 03869-2242-4 

www.katharein.at/gemeinde 

E-Mail: gde@st-katharein-

laming.steiermark.at 

 

Für den Inhalt verantwortlich: 



Bürgermeister Hubert Zinner 

 

Druckerei: 



Druckexpress Tösch 

Stanzer Straße 9, 8650 Kindberg 



Sanierung unserer Landesstraße 

 

Das ständige Hinweisen auf den katastrophalen Zustand unserer Landesstraße 



bei den zuständigen Landespolitikern hat sich gelohnt.  

Nach zahlreichen Gesprächen mit den verantwortlichen Mitarbeitern der Bau-

bezirksleitung Bruck an der Mur und den zuständigen Politikern habe ich im 

Juni dieses Jahres ein Schreiben von Frau Landesrätin Mag. Kristina Edlinger-

Ploder erhalten. In dem teilte sie mit, dass die Straßenbaumittel für die In-

standsetzung unserer Landesstraße zur Verfügung gestellt werden. 

Als Beginn der Sanierungen ist das Jahr 2008 vorgesehen und die Gesamt-

fertigstellung ist bis zum Jahr 2010 geplant. Die geschätzten Kosten für dieses 

Bauvorhaben liegen bei ca. 2,25 Millionen Euro. 

Gute Straßen sind die Lebensadern für den ländlichen Raum und nur eine 

intakte Landesstraße kann das bestehende und das noch zu erwartende Ver-

kehrsaufkommen aufnehmen. Ebenso ergibt sich durch die Lärmverminde-

rung eine bessere Lebensqualität in unserer Gemeinde. Ein guter Verkehrsweg 

ist ein wichtiger Bestandteil für die Wirtschaft im Lamingtal und für unsere Ju-

gend bedeutet eine intakte Verkehrsinfrastruktur leicht erreichbare Arbeitsstät-

ten und Zukunftssicherheit. Straßen, Rad- und Gehwege verbinden Dörfer, 

Orte, Gemeinden, aber vor allem Menschen. 

Ich möchte mich an dieser Stelle nochmals bei Frau Landesrätin Mag. Kristina 

Edlinger-Ploder für die Bereitstellung der notwendigen Mittel bedanken. Mein 

herzlicher Dank gilt auch Herrn Landesrat Hans Seitinger, der sich besonders 

für unser Anliegen eingesetzt hat. 

 

     Ihr 



Bürgermeister 

 

 



 

St. Katharein an der Laming  

zu Gast bei Radio Grün Weiß  

auf 106,6 MHz. 

 

 



Mittwoch, 3. Oktober 2007 

 

  6 bis   9 Uhr 



Morgenwelle "Perfekt geweckt" 

11 bis 12 Uhr 

Mittagsmagazin "Glück auf!" 

15 bis 17 Uhr 

Nachmittagsmagazin "Treffpunkt Obersteiermark" 


 

4

 



Die Idee, eine Gemeindebücherei zu 

eröffnen, ist eng mit dem Namen 

Christine Fürpaß verbunden. 

Die Familie Fürpaß kam 1993 aus 

Graz, wo es nicht außergewöhnlich 

war, dass ein Freund, ein Bekannter 

oder ein Nachbar vorbeischaute. 

Am Land, hier in St. Katharein an 

der Laming, war es natürlich plötz-

lich sehr still im Vergleich zu der gro-

ßen Stadt. Aber das Leben am Land 

hatte eine ganz andere Qualität und 

es gefiel der 5-köpfigen Familie sehr 

gut. Man freundete sich schnell mit 

anderen Familien an und diskutierte 

unter anderem auch über das Zu-

sammenleben in einem kleinen Dorf. 

Damit eine Dorfgemeinschaft funkti-

oniert, sollte auch der eine oder an-

dere Beitrag geleistet oder eine Auf-

gabe übernommen werden. Aber 

welche Aufgabe? 

Das Interesse an Büchern und die 

Möglichkeit, dieses Interesse mit 

möglichst vielen Einwohnern von St. 

Katharein an der Laming zu teilen, 

ließen den Entschluss für die Grün-

dung einer Gemeindebücherei rei-

fen. Es folgte ein Gespräch mit dem 

damaligen Bürgermeister Regie-

rungsrat Hans Peter Voller. 

Frau Fürpaß überzeugte ihn, dass 

mit großem Engagement und beina-

he ohne Kosten durchaus eine Bü-

cherei geführt werden könne. Das 

einzige, was von der Gemeinde zur 

Verfügung gestellt werden müsste, 

wäre ein Raum. 

Im Jahr 1998 war es dann soweit. 

Der Platz für die Gemeindebücherei 

stand fest und wurde im Zuge der 

Vergrößerung des Gemeindeamtes 

(Büro des Bürgermeisters, EDV-

Raum, Gemeindearchiv) zur Verfü-

gung gestellt. 

Jetzt hatte man in der Gemeinde St. 

Katharein an der Laming also eine 

Bücherei, die am 28. Oktober 2000 

eröffnet wurde. 

Frau Fürpaß hat ihr Versprechen 

wahr gemacht und mit großartigem 

Engagement eine Bücherei geschaf-

fen, die ihresgleichen sucht. 

In den Jahren vor der Eröffnung wur-

den Bücher von Freunden und Be-

kannten gesammelt und durch zahl-

reiche Spenden konnte der anfangs 

schon sehr gute Bestand zusätzlich 

aufgebessert werden. 

Der Raum wurde zwar von der Ge-

meinde zur Verfügung gestellt und 

die Einrichtung finanziert, aber die 

Atmosphäre wurde durch liebevolle 

Details und der persönlichen Note 

von Frau Fürpaß geschaffen. 

Die Auswahl, Reinigung, Systemati-

sierung, Kennzeichnung, Folierung, 

Katalogisierung, das Einräumen und 

letztendlich die Verwaltung der Bü-

cher waren eine enorme Aufgabe, 

die Frau Fürpaß mit Hilfe ihrer Fami-

lie und mit Frau Friederike Leitner 

hervorragend gemeistert hat. 

Für Frau Fürpaß bedeutet lesen 

„Genuss, Nahrung und Arznei“ und 

aus dieser Überlegung heraus ließ 

sie sich vom Holunder vor ihrem 

Wohnzimmerfenster inspirieren und 

taufte die Gemeindebücherei 

„Hollerbusch“. 

Christa Fürpaß hat die Entstehung 

der Bücherei in einer kleinen Doku-

mentation festgehalten und als 

Schlusswort folgende Zeilen verfasst: 



„Zu sagen bleibt mir noch, dass mich 

diese Jahre und besonders das letz-

te, sehr gefordert haben. Ich, die nie 

etwas mit dem Büchereiwesen zu tun 

hatte, habe eine Bücherei aufgebaut. 

Die Unterstützung meiner Gemeinde 

– unseres Bürgermeisters – meiner 

Familie und vieler Freunde hat es 

möglich gemacht. Es hat sehr viel 

Kraft gekostet, aber noch mehr ge-

geben.“ 

Als Gemeinde St. Katharein an der 

Laming können wir stolz sein, dass 

wir in unserem Ort eine Einrichtung 

haben, die nicht einfach nur als Bü-

cherei bezeichnet werden kann, son-

dern ein wichtiger Kulturträger für 

unsere Bevölkerung geworden ist. 



Gemeindebücherei 

Hollerbusch 

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EMEINDESTUBE

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 5    

Die wichtigsten Daten: 

 

Öffnungszeiten:  



Dienstag von 8 bis 12 Uhr und 

Donnerstag von 15 bis 19:30 Uhr 

 

Medienbestand:  



724 Kinder- und Jugendbücher, 

1189 Belletristikexemplare, 917 

Sachbücher, 83 Hörbücher, 99 

DVD´s, 13 Spiele, Zeitschriften 

„Geo - Das neue Bild der Erde“ und 

„Lebensart - Magazin für nachhalti-

ge Lebenskultur“. Der Medienbe-

stand wird laufend erneuert und 

ständig erweitert. Buchwünsche sind 

sehr willkommen. Sie finden in der 

Bücherei Kriminalromane, Liebesge-

schichten, Geschichtsbücher, Neues, 

Altes, Autobiographien, Reiseberich-

te, Bücher zu Pädagogik, Psycholo-

gie, Lebenshilfe, Gesundheit, Haus 

und Garten, Sport, Gesellschaft, 

uvm. Seit letztem Jahr kann man 

auch DVD´s ausborgen. 

 

Entlehngebühren:  



Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre 

sind gebührenbefreit. Erwachsene 

zahlen pro Buch für eine Entlehnfrist 

von drei Wochen 50 Cents. 

 

Die Bücherei hat derzeit 220 einge-



schriebene Leser und behandelt ver-

schiedenste Themen im Rahmen von 

Veranstaltungen. 

Das  Leseoval ist ein regelmäßiges 

Treffen von Lesern, die gerne über 

Bücher sprechen und hat bereits 18-

mal stattgefunden. 

Die  Hollerbuschblätter erscheinen 

dreimal im Jahr und informieren  

über Neuanschaffungen der Büche-

rei und geben Tipps zu Haushalt, 

Garten und Gesundheit. 

Sollte jemand Lust verspüren in der 

Bücherei mitzuarbeiten, so ist er 

herzlich willkommen! 

Rechnungsabschluss 2006 

Gemeinderat Bernhard Zinner, Ob-

mann des Prüfungsausschusses 

(Mag. Dieter Koch, Monika Kraut-

gartner, Bernhard Krenn, Michaela 

Muster) berichtet, dass der Prüfungs-

ausschuss den Rechnungsabschluss 

in der Sitzung vom 22. März 2007 

eingehend geprüft hat. Er versichert, 

dass die Führung des Kassenwesens 

in Ordnung ist und bedankt sich für 

die gute Zusammenarbeit bei Frau 

Erika Piemeshofer. Er stellt die sach-

liche und rechnerische Richtigkeit 

des vorliegenden Rechnungsab-

schlusses fest und auf seinen Antrag 

hin werden der Bürgermeister und 

der Kassier einstimmig entlastet. 

Der Rechnungsabschluss ist öffent-

lich und kann von der Bevölkerung 

jederzeit eingesehen werden. 

 

Revision  



Flächenwidmungsplan 

Die Wünsche der Bevölkerung und 

die Ergebnisse der Hochwasserab-

flussstudie der Laming wurden in den 

Entwurf des neuen Flächenwid-

mungsplanes eingearbeitet. Der Ge-

meinderat beschließt einstimmig, 

den Entwurf zur Revision des Flä-

chenwidmungsplanes und den Ent-

wurf des örtlichen Entwicklungskon-

zepts über die Sommermonate zur 

Einsicht im Gemeindeamt aufzule-

gen. Eventuelle Einsprüche werden 

in den nächsten Gemeinderatssitzun-

gen behandelt. Sollte alles plange-

mäß ablaufen, kann der Flächenwid-

mungsplan und das örtliche Entwick-

lungskonzept im Herbst beschlossen 

werden und gegen Ende des Jahres 

bzw. Anfang des nächsten Jahres 

rechtskräftig werden. 

 

Kraftwerk in Oberdorf 

Wie bereits in der letzten HORUK 

berichtet, plant Herr Mario Wolf 

(Mario Energie GmbH) die Errich-

tung eines Kleinkraftwerks. Sollten 

für die Trassenführung auf Grund 

von Schwierigkeiten mit den Anrai-

nern Probleme auftreten, beschließt 

der Gemeinderat einstimmig, dass in 

diesem Fall das öffentliche Gut für 

die Grabungsarbeiten zur Verlegung 

der unterirdischen Leitung benützt 

werden kann. Der Kraftwerksbetrei-

ber würde eine entsprechende Ent-

schädigung bezahlen. 

 

Berichte des Bürgermeisters 

Bürgermeister Hubert Zinner infor-

miert den Gemeinderat vom Ab-

schluss des regionalen Verkehrskon-

zepts Obersteiermark Ost. Die Ge-

meinde St. Katharein an der Laming 

war in den letzten beiden Jahren 

sehr engagiert bei der Erarbeitung 

dieses Verkehrskonzepts.  

Durch die ständige Präsenz des ehe-

maligen Bürgermeisters Regierungs-

rat Hans Peter Voller, seines Nach-

folgers Hubert Zinner und des Ge-

meindesekretärs Oliver Riegel, konn-

te man für das Lamingtal (bis Ober-

dorf) eine Aufwertung der Straßenka-

tegorie von „D“ (kleinräumig) auf 

„C2“ (teilregional mit Radweg) errei-

chen.  

Dadurch ist die Wahrscheinlichkeit 



zum Ausbau unserer Straße sehr ge-

stiegen und es ist sehr erfreulich, 

dass mittlerweile auch eine schriftli-

che Zusage von Frau Landesrätin 

Mag. Kristina Edlinger-Ploder vor-

liegt. 


Aus den 

letzten Gemeinde-

ratssitzungen 

 

6

 



Im Raum Bruck an der Mur - 

Kapfenberg - Leoben gab es wegen 

der blühenden Eisen- und Stahlin-

dustrie bis in die Siebziger- und 

Achtzigerjahre eine Vielzahl von 

schmalspurigen Industriebahnen, die 

heute allesamt verschwunden sind.  

Eine interessante, schmalspurige 

Bahn war die Lammingtal-Schlepp-

bahn. Diese diente vorwiegend dem 

Magnesittransport und wurde bereits 

1958 eingestellt. 

 

Allgemeines 



Magnesit dient, kaustisch gebrannt, 

zur Herstellung von Magnesiazemen-

ten, Holzzementen, Steinholz sowie 

Bauplatten (Heraklith) und findet to-

tal gebrannt als Sintermagnesit in 

der Hüttenindustrie Verwendung. Es 

hält Temperaturen bis über 1800 

Grad aus und widersteht dem Angriff 

basischer Schlacken (feuerfeste Aus-

mauerung von Hochöfen). Die Her-

stellung erfolgt in Drehrohr- und 

Schachtöfen. 

 

Der Bahnbau 



Im oberen Bereich des Lamingtales, 

das vom Hochschwabgebiet in Rich-

tung Südosten führt und zwischen 

den obersteirischen Städten Bruck an 

der Mur und Kapfenberg etwa auf 

Höhe des Brucker Frachtenbahnho-

fes das Mürztal erreicht, wurde be-

reits vor dem Ersten Weltkrieg kausti-

sches Magnesit hergestellt und mit 

Pferdefuhrwagen zur Südbahn nach 

Bruck an der Mur gebracht.  

Um die Transportsituation und damit 

auch die wirtschaftliche Lage für das 

abgelegene Tal zu verbessern, such-

te die Oberdorfer Magnesitwerke 

GmbH als damalige Eigentümerin 

des Magnesitbergbaues beim Ver-

kehrsministerium am 16. November 

1918 um die Genehmigung zum 

Bau einer eingleisigen, mit Lokomo-

tiven zu betreibenden Industriebahn 

von Oberdorf (an der Laming) nach 

Bruck an der Mur an. Für die 15,4 

km lange Bahn war die Spurweite 

760 mm vorgesehen. Hauptzweck 

war der Abtransport des gebrannten 

Magnesits und die Anlieferung der 

für den Betrieb der Schachtöfen be-

nötigten Kohle. Nachdem dieses 

Ansuchen am 8. Jänner 1919 ge-

nehmigt worden war, fand gemäß 

einer Kundmachung der Steiermärki-

schen Landesregierung die Kommis-

sionierung der Bahn im Zeitraum 8. 

bis 10. April 1919 statt. Noch im 

Jahr 1919 wurde mit dem Bahnbau 

begonnen. Am 10. März 1920 kam 

bereits die erste Lokomotive mit 

Schotterwagen bis Untertal und 

schon am 19. April 1920 wurden 

die ersten Waggons mit Kohle in das 

Werk nach Oberdorf gebracht. 

 

Die Strecke 



Der Anfangspunkt der schmalspuri-

gen Industriebahn lag in einem Um-

ladebahnhof zu der ebenfalls von 

der Schleppbahn-Genossenschaft 

betriebenen normalspurigen An-

schlussbahn, die zum Frachtenbahn-

hof Bruck an der Mur führte und 

auch dem Anschluss der Mürztaler 

Papier- und Zellstofffabrik in Bruck 

an der Mur (heute Norske Skog) 

diente. Die Strecke wies Mindestra-

dien von 50 m und Steigungen bis 

33 ‰ auf. Bei km 3,6 in Arndorf 

und bei km 10,4 in Untertal wurde 

je eine Betriebsausweiche mit einer 

Nutzlänge von 200 m eingerichtet. 

Im Bereich von St. Katharein wurde 

später auch je ein Anschlussgleis zu 

d e n   a n   d e r   S c h l e p p b a h n -

Genossenschaft beteiligten Firmen 

Österreichische Talkumindustrie und 

Leobner Wirtschaftsverein/Sägewerk 

St. Katharein (später Realgemein-

schaft Leoben) verlegt. 



Lammingtal-Schleppbahn (Teil 1) 

C

C

C

HRONIK

HRONIK

HRONIK

 

 

 

Gleisbau Untertal 



 7    

Der Betrieb 

Anfänglich wurde Magnesit mit den 

einfachen zweiachsigen Holzkasten-

kippern nach Bruck an der Mur be-

fördert. Im Gegenzug wurde Kohle 

für den Schachtofenbetrieb berg-

wärts gebracht.  

In der Betriebsordnung waren aus-

zugsweise folgende Vorschriften zu 

finden: 

• 

Bei Talfahrten dürfen zwischen be-



ladenen Wagen keine unbelade-

nen laufen. 

• 

Unbeladene Wagen sind hinter 



dem letzten beladenen zu reihen. 

• 

Die Lokomotive ist bei regelmäßi-



gem Verkehr stets an die Spitze des 

Zuges zu stellen. 

• 

Die Bremsplateaus zweier benach-



barter Wagen müssen einander 

zugekehrt sein, um zwei Bremsen 

von einem Bremser bedienen zu 

können. 


Die Maximalgeschwindigkeit wurde 

mit 15 km/h festgelegt. Eine Redu-

zierung auf 10 km/h hatte im Be-

reich von Kurven, Weichen und Ob-

jekten zu erfolgen. Die Sicherung der 

Zugfahrten erfolgte mittels Telefon-

anlage, die neben der Strecke ver-

legt war.  

Die Oberdorfer Magnesitwerke 

GmbH, die im Eigentum der Steiri-

schen Magnesit-Industrie AG stand 

und mit dieser fusioniert wurde, ver-

kaufte 1921 die noch nicht abge-

nommene Bahnanlage an die neu 

gegründete Lammingtal-Schlepp-

bahn-Genossenschaft, registrierte 

Genossenschaft mit beschränkter 

Haftung, die ab 1923 als Betreiberin 

der Bahn fungierte.  

Rund 90 % der Genossenschaftsan-

teile standen dabei im Besitz der 

Steirischen Magnesit-Industrie AG. 

Weitere Anteile besaßen die Öster-

reichische Talkumindustrie und der 

Leobner Wirtschaftsverein/Sägewerk 

St. Katharein.  

Diese Betriebe brachten der Bahn 

Talkum und Block- sowie Schnittholz 

als Talfracht. 

Mit der Erweiterung und Modernisie-

rung der Werksanlage in Oberdorf 

stieg das täglich zu transportierende 

Magnesitvolumen auf 200 Tonnen 

an. Auch die bergwärts zu bewälti-

genden Kohletransporte nahmen 

deutlich zu und so fuhren an Ar-

beitstagen bis zu fünf Zugpaare. 

In der nächsten Ausgabe von 

 

HORUK erfahren Sie mehr über die 



Fahrzeuge und das Ende der Lam-

mingtal-Schleppbahn.  

Wir bedanken uns herzlich bei Mar-

kus Haring, Alfred Moser, Gottfried 

Christöfl, Walter Cussigh und Willi-

bald Langer, die Text- und Bildmate-

rial zur Verfügung gestellt haben. 

Magnesitwerk Oberdorf an der Laming 

Streckenvermessung in St. Katharein Gleisverlauf 

ehemaliges 

Sägewerk Illmayer in Rastal 


 

8

 



 

Wir gratulieren zum Geburtstag 

 

70 

 

 

 



 

 

 



Robert Zwanzleitner 

70 

 

 



 

 

 



 

Walter Johann Reiter 



70 

 

 



 

 

 



 

Johann Baumkircher 



70 

 

 



 

 

 



 

Seraphine Maria Filzmoser 




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