Inform a t I o n zum Pressegespräch mit Dr. Michael strugl wirtschafts-Landesrat


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PK LR Strugl: „Innovationen für Regionen“-Tour 2015 – Herausforderungen für den Bezirk Schärding 

 



 

 

 



 

 

I N F O R M A T I O N 



 

zum Pressegespräch mit 



 

Dr. Michael STRUGL 

Wirtschafts-Landesrat 

 

am Freitag, 17. Juli 2015, um 12.30 Uhr 

 

zum Thema: 



 

„Innovationen für Regionen“-Tour 2015 –  

Arbeitsmarkt- und wirtschaftspolitische 

Herausforderungen für den Bezirk Schärding 

 

 

 

 

PK LR Strugl: „Innovationen für Regionen“-Tour 2015 – Herausforderungen für den Bezirk Schärding 

 



 

„Innovationen für Regionen“-Tour 2015 –  

bis Juli werden alle Bezirke besucht 

 

Unter dem Motto „Innovationen für Regionen“ hat Wirtschafts- und Sport-



Landesrat Dr. Michael Strugl eine Tour gestartet, die ihn bis Ende Juli in alle 

Bezirke Oberösterreichs führen wird. Die Bezirksbesuche sind jeweils auf 

zwei Tage anberaumt, um die zentralen Schwerpunkte seiner Ressorts vor 

Ort entsprechend präsentieren zu können.  

 

 

 



 

Diskussion mit Unternehmern und Arbeitsmarkt-

Verantwortlichen in den Bezirken 

 

Im Rahmen der aktuellen Bezirkstour stehen insbesondere die Arbeitsmarkt- 



und wirtschaftspolitischen Herausforderungen im jeweiligen Bezirk auf der 

Tagesordnung: Im Rahmen von Betriebsbesuchen – von Ein-Personen-

Unternehmen  bis  hin  zu  Großbetrieben  –  und  von  speziellen 

Diskussionsformaten sucht LR Strugl das direkte Gespräch mit den 

Unternehmen.  

 


PK LR Strugl: „Innovationen für Regionen“-Tour 2015 – Herausforderungen für den Bezirk Schärding 

 



Die Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt werden mit den Verantwortlichen 

der regionalen AMS-Stellen sowie bei Besuchen von Einrichtungen, wie zB 

Sozialökonomische Betriebe, diskutiert. 

 

„Ich will mich vor Ort bei den Betroffenen über ihre aktuellen Anliegen und 



Probleme informieren und mir so aus erster Hand wertvolle Anregungen für 

meine landespolitische Arbeit holen“, betont Wirtschafts-Landsrat Strugl. 

 

Vom Breitband-Ausbau bis zur Raumordnungsgesetz-Novelle 

 

Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt sind die Aktivitäten im Rahmen des 



Breitband-Ausbaus: Hier können sich insbesondere Vertreter von Providern 

und Unternehmer, aber auch Kommunalpolitiker/innen in einer eigenen 

Veranstaltung über den bisherigen Stand der Breitbandoffensive in unserem 

Bundesland, die „Breitband-Milliarde“ des Bundes sowie die Breitband-

Förderungen des Wirtschaftsressorts des Landes OÖ für Klein- und 

Mittelbetriebe (Förderung von FTTH-Anschlüssen für KMU) und für 

Gemeinden („Leerverrohrung für ultraschnelles Breitband-Glasfaser-

Internet“-Anschlussförderung)  informieren.  „Es ist mittlerweile unbestritten, 



dass schnelle Datenautobahnen für einen Wirtschaftsstandort mindestens 

genauso wichtig wie Autobahnen aus Asphalt sind. Wenn ein Land wie 

Oberösterreich weiterhin wirtschaftlich wettbewerbsfähig bleiben will, dann 

muss der Ausbau des ultraschnellen Internets weiter vorangetrieben 

werden“, so LR Strugl. 

 

Ein Thema, das vielen Kommunalpolitiker/innen unter den Nägel brennt, ist 



die Raumplanung: Am 21. Mai hat der Oö. Landtag einstimmig ein modernes 

Raumordnungsgesetz beschlossen, das mit zeitgemäßen neuen Regelungen 

die nötigen Spielräume schafft, damit es auch in den ländlichen Regionen 

entsprechende Entwicklungschancen gibt.  Die Neuregelungen werden nun 

den 

Bürgermeister/innen  und  weiteren  hochrangigen 



Gemeindepolitiker/innen  des  jeweiligen  Bezirks  präsentiert:  „Das  neue 

Raumordnungs-Gesetzes bringt die Stärkung des ländlichen Raums. Um der 

Abwanderung entgegenzuwirken, sind künftig sinnvolle Erweiterungen von 

PK LR Strugl: „Innovationen für Regionen“-Tour 2015 – Herausforderungen für den Bezirk Schärding 

 



Kleinsiedlungen dort möglich, wo bereits Infrastruktur vorhanden ist, 

allerdings ohne dadurch einen Freibrief für weitere Zersiedelungen zu geben. 

Auch ehemalige landwirtschaftliche Objekte können sinnvoll nachgenutzt 

werden. Weiters wird die gemeinsame Raumplanung zwischen Gemeinden 

auf freiwilliger Basis forciert“, erläutert der Wirtschafts-Landesrat. 

 

Bewegungs-Initiative gemeinsam mit den Vereinen 

 

Aktuelles im Sport soll gemeinsam mit Funktionär/innen von Sportvereinen 



besprochen werden, unter anderem auch der „Plan B“ – die große 

„Bewegungsinitiative“, um Oberösterreichs Kindern und Jugendlichen mehr 

Bewegung und Sport zu ermöglichen: „Das Sportland Oberösterreich wird 

nicht länger darauf warten, dass der Bund die schon lange diskutierte 

tägliche Turnstunde umsetzt. Wir starten heuer eine eigene große 

Bewegungsinitiative, gemeinsam mit den Vereinen, Schulen und Eltern“

kündigt Strugl in seiner Funktion als Sport-Landesrat an. 

 

Weiters stehen bei der „Innovationen für Regionen“-Tour 2015 auch der 



Besuch von touristischen Leitprojekten und Sprechtage auf dem Programm. 

PK LR Strugl: „Innovationen für Regionen“-Tour 2015 – Herausforderungen für den Bezirk Schärding 

 



 

Arbeitsmarkt- 

und 

wirtschaftspolitische 

Herausforderungen für den Bezirk Schärding 

 

Der Bezirk Schärding ist durch eine besonders hohe Gründungsdynamik 



gekennzeichnet: Im Vorjahr wurde im Bezirk ein neuer Rekord bei den 

Unternehmensneugründungen  verzeichnet.  Die  insgesamt  225  neuen 

Unternehmer stellen die alte Rekordmarke von 179 aus dem Jahr 2012 

deutlich in den Schatten. 209 Gründer und 16 Übernehmer sind ein erneuter 

Beweis, dass die Region Schärding für junge Selbständige höchst attraktiv 

ist. 


 

Zu den Stärken der Wirtschaftsregion Schärding zählt die gute Anbindung an 

die Hauptverkehrsachsen(A8, B 137, Bahnstrecke Wels – Schärding – 

Passau). Die betriebliche Struktur weist einige sehr erfolgreiche namhafte 

Unternehmen, einen starken Mittelstand als Rückgrat und Betriebe mit hoher 

regionaler Verbundenheit auf. Auch die touristische Entwicklung ist sehr 

positiv, insbesondere in der Stadt Schärding sowie im Donauraum und am 

Inn. Hohes Potential bietet auch die Grenznähe – zu Passau, Bayern und 

Deutschland. 

 

Problematisch wirken sich hingegen im Bezirk Schärding die hohe 



Auspendlerquote und der Mangel bei Fachkräften und Lehrlingen aus. 

 

Unselbständig Beschäftigte, Arbeitslose, Arbeitslosenquote, 2008 – 2014 



im Bezirk Schärding 

 

 

 



2008 

2009 


2010 

2011 


2012 

2013 


2014 

401-Schärding 

Unselbständig Beschäftigte 

20.445 


20.289 

20.608 


21.009 

21.183 


21.329 

21.587 


Arbeitslose 

1.011 


1.327 

1.284 


1.165 

1.188 


1.279 

1.318 


Arbeitslosenquote in % 

4,7 % 


6,1 % 

5,9 % 


5,3 % 

5,3 % 


5,7 % 

5,8 % 


 

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Vorgemerkte Arbeitslose im Bezirk Schärding nach Altersgruppen 

Bestand 

Jun.15 


Jun.14 

Veränderung 

absolut 

Veränderung 

in % 

414-Schärding 



bis 19 Jahre 

52 


32 

20 


62,5 % 

20 bis 24 Jahre 

111 

116 


-5 

-4,3 % 


25 bis 29 Jahre 

116 


105 

11 


10,5 % 

30 bis 34 Jahre 

112 

116 


-4 

-3,4 % 


35 bis 39 Jahre 

102 


86 

16 


18,6 % 

40 bis 44 Jahre 

102 

115 


-13 

-11,3 % 


45 bis 49 Jahre 

115 


92 

23 


25,0 % 

50 bis 54 Jahre 

125 

111 


14 

12,6 % 


55 bis 59 Jahre 

129 


108 

21 


19,4 % 

60 bis 64 Jahre 

31 

29 


6,9 % 


65 Jahre und älter 



/0 


Summe 

995 

910 

85 

9,3 % 

 

Vorgemerkte Arbeitslose im Bezirk Schärding nach höchster abgeschlossener 



Ausbildung 

Bestand 

Jun.15 


Jun.14 

Veränderung 

absolut 

Veränderung 

in % 

414-Schärding 



Pflichtschulausbildung 

480 


446 

34 


7,6 % 

Lehrausbildung 

365 

333 


32 

9,6 % 


Mittlere Ausbildung 

60 


39 

21 


53,8 % 

Hoehere Ausbildung 

60 

60 


0,0 % 


Akademische Ausbildung 

28 


30 

-2 


-6,7 % 

ungeklärt 





0,0 % 

Ausbildung 

995 

910 

85 

9,3 % 

 

Unselbständig Beschäftigte, Arbeitslose, Arbeitslosenquote, 2008 - 2014 



in Oberösterreich 

 

2008 

2009 

2010 

2011 

2012 

2013 

2014 

Bestand 


Beschäftigter 

 

OÖ 

601.190 

590.852 


594.993 

608.139 


616.026 

619.721 


623.061 

Österreich  3.388.617  3.339.051  3.360.238  3.421.748  3.465.454  3.482.996  3.503.400 

Bestand 


Arbeitsloser 

 

OÖ 

21.654 

30.888 


29.591 

26.980 


28.995 

33.270 


37.483 

Österreich 

212.253 


260.309 

250.782 


246.702 

260.643 


287.207 

319.357 


Arbeitslosen-

quote 


 

OÖ 

3,5 % 


5,0 % 

4,7 % 


4,2 % 

4,5 % 


5,1 % 

5,7 % 


Österreich 

5,9 % 


7,2 % 

6,9 % 


6,7 % 

7,0 % 


7,6 % 

8,4 % 


Jahresdurchschnittswerte 

 

 



 

PK LR Strugl: „Innovationen für Regionen“-Tour 2015 – Herausforderungen für den Bezirk Schärding 

 



Lehrlinge – Lehrbetriebe im Bezirk Schärding: 

 

Bezirk 



Lehrjahr 

Stichtag 31.05.2015 

Stichtag 31.05.20144 

Lehrlinge  Lehrbetriebe 

Lehrlinge  Lehrbetriebe 

14-Schärding 

1.LJ 


250 

272 

254 


302 

  

2.LJ 



252 

297 


  

3.LJ 


274 

299 


  

4.LJ 


49 

59 


gesamt 

825 

909 

 

Lehrlingsinitiative "Perspektive Job – Jugend hat Vorrang" im Bezirk 



Schärding (Datenstand 08.07.2015

  Im Jahr 2014 wurden 278 Jugendliche (166 männlich, 112 weiblich) kontaktiert 

und 263         (2013: 160) davon in das aktive Coaching aufgenommen.  

  Von den bereits abgeschlossenen 247 Coachings begannen 189 (2013: 82) 

Jugendliche eine Lehre, 39 besuchen eine Schule (weiterführende Schule bzw. 

freiwilliges 10. Schuljahr) und 19 befinden sich in einer Jobmaßnahme. Somit 

konnte das JobCoaching für 100 % der Jugendlichen erfolgreich  beendet 

werden.  

  Seit 1. Jänner 2015 sind bisher 144 Jugendliche im aktiven Coaching betreut 

worden und davon konnten bereits 127 Jugendliche auf einen Ausbildungsplatz 

vermittelt werden. Aktuell befinden sich 17 Jugendliche im aktiven JobCoaching. 

 

 



 

 

 



 

 

 



 

Grafik: Land OÖ 

 

Seit Projektstart im Jahr 2006 konnten oberösterreichweit schon mehr als 7.800 



Jugendliche durch das JobCoaching auf einen Ausbildungsplatz vermittelt werden. 

Dies entspricht einer Erfolgsquote von 89%. 



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Grafik: Land OÖ 

 

Wirtschaftsstandort SCHÄRDING: 

 

Kürzlich abgewickelte und geplante Betriebsansiedlungen (Jahr 2013 – 1. 

Quartal 2015): 

 

Eurofun Radreisen, St. Florian am Inn: 



Neuansiedlung mit Marke EUROBIKE i.Jh. 2013 auf 1,6 ha im INKOBA-Gebiet

Thema „Radtourismus am INN-Radweg“; Investment ca. 2,0 Mio. €; 6 neue 

Arbeitsplätze  

 

Frauscher Sensortechnik, St. Marienkirchen bei Schärding: 



Die Fa. Frauscher Sensortechnik GmbH investiert 8 Mio. Euro in ein neues 

Forschungs- und Entwicklungszentrum am Standort St. Marienkirchen. Die 

entsprechende Halle soll bis Mitte 2016 fertig sein. 75 neue Arbeitsplätze sollen 

dadurch entstehen.  

 

Touristische Projekte: 

 

Verein „Pro Mente“ – Wesenufer, Gemeinde Waldkirchen a.W.:  



Erweiterung des Seminarhotels 2012/2013 - 2010 und 2011 zum besten 

Tagungshotel Oberösterreichs gewählt; Investment ca. 3,8 Mio. €; 7 neue 

Arbeitsplätze; 54 Betten zusätzlich;  


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Mit insgesamt 80 Betten ist das Hotel ein touristischer Leitbetrieb in der Donauregion 

und im Bezirk Schärding. 

 

 

Standortentwicklung, INKOBA-Gebiete: 



 

„Wirtschaftspark Innviertel“

Im Zuge der Wirtschaftsparkinitiative des Landes OÖ, die besonderes Augenmerk 

auf die Großflächenentwicklung legt, sollen im Projekt „Wirtschaftspark Innviertel“ 

die relevanten Flächenpotenziale zunächst jeweils auf der Ebene der drei Innviertler 

Bezirke Braunau, Ried und Schärding entwickelt und dann auch verwertet werden. 

Im Rahmen einer Kooperationsgemeinschaft der drei Bezirke sollen die Standorte 

unter Nutzung der über die Region hinaus bekannten Dachmarke „Innviertel“ 

gemeinsam vermarktet werden. Damit würde es gelingen, die Chancen der Region

aber auch des Wirtschaftsstandortes Oberösterreich insgesamt, im nationalen und 

internationalen Standortwettbewerb deutlich zu erhöhen. 

 

Das Projekt „Wirtschaftspark Innviertel“ ist in dieser Form österreichweit einzigartig: 



Erstmals arbeiten drei Bezirke bei der Entwicklung und Besiedelung von 

Betriebsflächen zusammen. In jedem Bezirk wird dazu ein Gemeindeverband 

eingerichtet, in dem die Gemeinden auf Bezirksebene und auf Basis von 

Wirtschaftlichkeitsberechnungen  entscheiden,  welche  Standorte  für  die 

Betriebsansiedlung entwickelt werden. Sowohl  die Investitionskosten für die 

Entwicklung als auch die Erträge werden zwischen den Verbandsgemeinden 

aufgeteilt.  Auch  thematische  Schwerpunkte  für  einzelne  Standorte  oder 

Standortregionen sind angedacht. 

 

Projektstand:  

 Grundsätzliche  Vereinbarung  im  Projektteam,  Gemeinde  übergreifend 

Betriebsstandorte zu entwickeln, zu vermarkten und zu bewirtschaften. 

 Aufbau  eines  3-Säulen-Systems  mit  je  einem Gemeindeverband  auf 

Bezirksebene  und  Abschluss  einer  Kooperationsvereinbarung  unter  der 

Dachmarke „Wirtschaftspark Innviertel“. 



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 Erarbeitung  von  Statutenentwürfen  in  Bezirks-Arbeitsgruppen  aus  dem 

Projektteam im Sommer  2013,  Konsens über  die  Spielregeln  der 

Kooperationsvereinbarung. Information der Gemeinderäte aller drei Bezirke auf 

teilregionaler Ebene im Februar/März 2014. 

  Alle Flächen, die geeignet und mindestens 2 ha groß sind sowie unbebaut sind, 

sind den Verbänden als potenzielle Standorte anzubieten. 

  Quantitative Erhebung des Flächenpotenzials mit Raumordnung bereits erfolgt: 

Insgesamt sind im Innviertel beinahe 1.000 ha (Bezirk Schärding ca. 200 ha) 

unbebaute  betriebliche  Flächen  ab  2  ha  Einzelausmaß  in  den 

Flächenwidmungsplänen bzw. den örtlichen Entwicklungskonzepten vorhanden. 

Qualitative Beschreibung dieses Potenzials ist nächster Schritt. 

  90 der 112 Gemeinden (= 80 %) der drei Innviertler Bezirke (Bez. Schärding: 20 

von 30 Gemeinden = 67 %) haben im Spätherbst 2014 und Winter 2014/2015 

beschlossen, den Wirtschaftspark-Bezirks-INKOBA’s beizutreten. 

  Die Proponenten haben daraufhin vereinbart, die Verordnung der Verbände durch 

die Oö. Landesregierung zu beantragen. In der Regierungssitzung am 13. Juli 

2015 sind zunächst die Verordnungen für die Bezirke Braunau und Schärding 

beschlossen worden, während Ried noch in Bearbeitung steht.  

 

Regionaler Wirtschaftsverband Schärding: 



Sechs  Gemeinden  (Brunnenthal,  Suben,  Schärding,  St.  Florian/Inn, 

Taufkirchen/Pram, St. Marienkirchen/Schärding). Die INKOBA bewirtschaftet einen 

Standort in St. Florian/Inn. Bereits angesiedelte Unternehmen: Holzwelt Jobst ca. 

5.000 m², Alfred Hartl ca. 3.000 m², Eurofun Touristik GmbH ca. 15.000 m². 

Interessierten Unternehmen stehen noch ca. 5 ha zur Verfügung.  

 

Gründerzentrum der Region Pramtal-Süd: 

Am Standort Raab werden neben Büros auch Produktions- und Lagerhallen à 110 m² 

Jungunternehmer/innen  angeboten.  Mitgliedsgemeinden  dieser  INKOBA  sind 

Altschwendt, Andorf, Diersbach, Dorf /Pram, Eggerding, Enzenkirchen, Lambrechten, 

Mayrhof, Raab, Riedau, St. Willibald, Taiskirchen, Zell/Pram, Sigharting. 

 

 

 



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Tourismus im Bezirk Schärding: 

  72 Beherbergungsbetriebe  

  1.765 Betten  

 

Tourismusjahr 2014: 

  64.402 Ankünfte  

  136.587 Nächtigungen  

  Davon zum Beispiel (nächtigungsintensivste Gemeinden/Destinationen): 

69.517 Nächtigungen in Schärding 

13.489 Nächtigungen in Waldkirchen am Wesen 

10.297 Nächtigungen in Zell an der Pram

 

 

Beispiele für aktuelle Projekte im Bezirk Schärding, die von Oberösterreich 



Tourismus unterstützt werden: 

 

  Leuchtturmprojekte an der Donau: 

o

  Donauradweg: Der Donauradweg ist seit 30 Jahren eine touristische 



Erfolgsgeschichte. Auf 434 Kilometern führt er durch drei österreichische 

Bundesländer und zählt zu den beliebtesten Zielen von Tourenradler/innen 

und Ausflugsgästen. Er gilt als der Weit-Radwanderweg für Einsteiger, hat 

aber  gleichzeitig  zahlreiche  Wiederbesucher/innen.  Mit  600.000 

Radfahrer/innen und 94 Millionen Euro Wertschöpfung zählt Europas 

Fernradweg Nummer 1 zu den wertschöpfungsintensivsten und touristisch 

erfolgreich vermarkteten Produkten. Das Angebot hält übrigens selbst den 

strengen Qualitätskriterien des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs stand: 

der Donauradweg wurde mit vier Sternen ausgezeichnet und rund 50 

Unterkünfte zwischen Passau und Wien wurden als „bett+bike“ Betriebe 

zertifiziert. Zusätzlich ist man um die  Inszenierung  des  Donauradweges 

bemüht – Game-o-lution nennt sich das neueste Pilotprojekt für Donauradler, 

das im heurigen Sommer die Radfahrer/innen an interaktiven Stationen dazu 

einlädt, sich spielerisch mit der Donau auseinander zu setzen.  

o

  Donausteig: Der Donausteig ist mehr als ein 450 Kilometer umfassendes 



Netz an Wanderwegen, er zählt mittlerweile zu den großen Weitwanderwegen 

Europas. Neben den Etappenwanderern spricht der Donausteig mit seinen 41 



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Runden ins Hinterland zusätzlich die Tagesausflügler/innen an. Durchgehend 

einheitlich gestaltete Start-, Rast- und Panoramaplätze setzen das Donautal 

dabei gekonnt in Szene. Und 120 Schautafeln erzählen allerlei Sagen und die 

regionale  Geschichte.  In  der  von  der  Werbegemeinschaft  Donau 

Oberösterreich initiierten Kooperation  wirken 47  Gemeinden  mit,  52 

Donausteigwirt/innen  sind  qualitätsgeprüfte  Gastgeber  und  perfekte 

Stützpunkte für Rast und Übernachtung. Damit sichert der Donausteig 

gemeinsam mit dem Donauradweg die touristische Wertschöpfung in der 

Region ab. 

o

 Oberösterreich  Tourismus  unterstützt  die WGD Donau  Oberösterreich 



Tourismus  GmbH  im Entwicklungsdialog für  die  Leuchtturmprojekte 

Donauradweg und Donausteig, um deren Qualität weiter zu schärfen. 

 

  Auch der Innradweg zählt zu den Top-Radwegen in Oberösterreich und wird vom 



Oberösterreich Tourismus in die Vermarktung des Radtourismus eingebunden. 

Bett & Bike-Betriebe entlang des Innradweges wurden nach strengen Kriterien 

überprüft und zertifiziert. Bedeutendste oberösterreichische Stadt am Innradweg 

ist die historische Stadt Schärding. 

 

  Das Kurhaus Schärding ist wertvoller Partner und Impulsgeber in der Gruppe 



der  Gesundheitspartner, die vom Oberösterreich Tourismus im Rahmen einer 

Marketingkooperation unterstützt werden. Die vertraglich fixierte Zusammenarbeit 

läuft aktuell noch bis 2016, jährlich steht ein gemeinsames Marketingbudget von 1 

Mio. Euro zur Verfügung. 

 

  Ausflugstourismus im Bezirk Schärding: Barockstadt Schärding - Silberzeile, 



Stift Reichersberg, Baumkronenweg, Inn-Auen, Inn-Schifffahrt 

 

  Bierregion Innviertel: Unter dem Dach der „Bierregion“ machen sieben 



Innviertler Privat-Brauereien und 34 Wirte in den Bezirken Braunau, Ried 

und Schärding gemeinsame Sache. Unterstützt werden sie dabei von den 

regionalen Tourismusverbänden. Die Gruppe wurde 2013 mit dem 

Veranstalterpreis Oberösterreich ausgezeichnet und wird aktuell durch 



ein Service Design Projekt des Oberösterreich Tourismus unterstützt. 


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