Inklusion bedeutet „Einschluss“


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Sana14.08.2018
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Inklusion bedeutet „Einschluss“

  • Inklusion bedeutet „Einschluss“

  • kein Synonym für Integration

  • Inklusive Bildung - diskriminierungsfreier Zugang aller Kinder zu den allgemeinen Bildungsangeboten

  • Schulen sollen in der Lage sein, sich den unterschiedlichen Bedarfslagen der Kinder zu stellen

  • didaktisch-methodische Antworten auf individuelle Lernausgangslagen finden

  • die Lernentwicklung aller Lernenden trotz bestehender ethnischer, kultureller, sozialökologischer Unterschiede, unterschiedlicher Entwicklungsstände voranbringen



bedeutet Eingliedern, Einstufen

  • bedeutet Eingliedern, Einstufen

  • integrative Bildung wird als gemeinsamer Unterricht gesehen,

  • heißt, das bestehende System „gestattet“ die Beschulung von Kindern/Jugendlichen mit Behinderungen

  • heißt, die Kinder/Jugendlichen passen sich dem bestehenden System an,

  • zur Unterstützung gibt es zusätzlich personelle, pädagogische, sächliche, finanzielle „Aufwendungen



heißt zunehmend Rahmenbedingungen schaffen, den gemeinsamen Unterricht zu qualifizieren, damit

  • heißt zunehmend Rahmenbedingungen schaffen, den gemeinsamen Unterricht zu qualifizieren, damit

  • sich das System auf die Heterogenität einstellt und nicht

  • die Kinder/Jugendlichen eingegliedert bzw. nicht „nicht ausgegliedert“ werden



befinden sich auf einem Weg, dessen langfristiges Ziel inklusive Bildung heißt

  • befinden sich auf einem Weg, dessen langfristiges Ziel inklusive Bildung heißt

  • befassen sich mit unterschiedlichen Konzepten, deren Vernetzung diesem Ziel dient

  • Zu diesen Konzepten zählen u.a.

  • die Schuleingangsphase,

  • zertifizierte Schulen zu unterschiedlichen pädagogischen Sachverhalten



durch UN-BRK beschleunigt

  • durch UN-BRK beschleunigt

  • gesamtgesellschaftliche Aufgabe, d.h. Bildung ist ein Baustein

  • Deutschland gehört zu Unterzeichnerstaaten

  • Entwicklung in Deutschland wird europa- und weltweit wahrgenommen



nimmt Bezug auf die Umsetzung der Menschrechtskonvention von 1948, die in Deutschland 1953 in Kraft trat, führte zur Verabschiedung der Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen

  • nimmt Bezug auf die Umsetzung der Menschrechtskonvention von 1948, die in Deutschland 1953 in Kraft trat, führte zur Verabschiedung der Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen

  • UN-BRK Dez. 2006, Ratifizierungsgesetz Dez 2008, Urkunde März 2009



Diskriminierungsverbot

  • Diskriminierungsverbot

  • Recht auf Leben und Freiheit

  • Anerkennung als Rechtsperson

  • Meinungs- und Informationsfreiheit

  • Recht auf soziale Sicherheit

  • Recht auf Bildung

  • Recht auf Arbeit

  • Recht auf Teilhabe am kulturellen Leben





Vertragsstaaten anerkennen das Recht auf Bildung für behinderte Menschen ohne Diskriminierung

  • Vertragsstaaten anerkennen das Recht auf Bildung für behinderte Menschen ohne Diskriminierung

  • Einführung und Sicherstellung einer integrativen/inklusiven Schulbildung

  • Menschen mit Behinderungen sollen nicht vom allgemeinen Bildungssystem ausgeschlossen werden

  • Vertragsstaaten stellen sicher, dass zum Erlernen von Blindenschrift, Kommunikations-, Orientierungs- und Mobilitätsfertigkeiten sowie für das Erlernen der Gebärdensprache und zur Förderung der sprachlichen Identität geeignete Maßnahmen ergriffen werden (insbesondere für gehörlose, sehbehinderte, blinde, taubblinde Menschen)



Inklusion wird von vielen Eltern, deren Kinder behindert oder von Behinderung bedroht sind als Rechtsanspruch wahrgenommen

  • Inklusion wird von vielen Eltern, deren Kinder behindert oder von Behinderung bedroht sind als Rechtsanspruch wahrgenommen

  • viele Eltern wählen bewusst den allgemeinen Lernort zur Förderung für ihr Kind

  • gleichwohl wollen gegenwärtig ebenso viele Eltern dieser Kinder die Förderung in der Förderschule

  • eine Vielzahl von Schulen setzt sich schon mehrjährig mit der Gestaltung des GU auseinander und ist dabei den Perspektivwechsel zu vollziehen

  • zugleich gibt es zahlreiche Schulen, die sich damit sehr schwer tun und zunächst veränderte Rahmenbedingungen erwarten, ohne sich mit den schulinternen Möglichkeiten („Schatzsuche“) zu befassen

  • das Land hält seit Jahren umfassende Fort- und Weiterbildungsangebote vor, die sehr gut angenommen werden, zugleich fühlen sich viele nicht ausreichend vorbereitet

  • um alle Betroffenen und Akteure „mitzunehmen“ hat sich LSA für ein angemessenes Schrittmaß entschieden



die Ausgestaltung der Schuleingangsphase,

  • die Ausgestaltung der Schuleingangsphase,

  • die Bereitstellung von Förderpädagogen in der Grundschule ohne vorherige Feststellung eines sonderpädagogischen Förderbedarfs,

  • die Entwicklung eines Konzepts für eine Gemeinschaftsschule,

  • der Ausbau des gemeinsamen Unterrichts,

  • die Entwicklung von Netzwerkschulen zur Begabtenförderung, zur Unterstützung der individuellen Lernförderung von Kindern mit Lernbeeinträchtigungen (z.B. Lese-Schreib-Schwierigkeiten,…)

  • die Qualifikation der Lehrkräfte,

  • Entwicklung eines veränderten Verständnisses von Förderdiagnostik (Diagnostik als Grundbaustein für Unterrichtsgestaltung, nicht als ressourcenbringendes Verfahren ohne Auswirkung auf Schulentwicklung)



deutsches Bildungssystem hat im Verlaufe seiner Entwicklung zahlreiche ausgliedernde Faktoren geschaffen, z.B.

  • deutsches Bildungssystem hat im Verlaufe seiner Entwicklung zahlreiche ausgliedernde Faktoren geschaffen, z.B.

  • festgelegte Kompetenzen für Schulbesuchsjahre und Schulformen

  • Regelungen für Anerkennung von Abschlüssen

  • Regelungen zur Versetzung, zur Bewertung, zum Nachteilsausgleich,….

  • Lehrerausbildung und Lehrertätigkeit stark auf Homogenität ausgerichtet

  • breit strukturiertes Förderschulsystem

  • Diese Faktoren gilt es nunmehr zu prüfen und ggf. flexibler zu nutzen bzw. schrittweise zu verändern.













Evaluierung und Qualifizierung der präventiven Grundversorgung an Grundschulen

  • Evaluierung und Qualifizierung der präventiven Grundversorgung an Grundschulen

  • Zertifizierung von Grund- und Sekundarschulen (später auch andere Schulformen) als Schulen mit inklusivem Profil

  • Flexibles sonderpädagogisches Unterstützungssystem für GU an Gymnasien

  • Qualifizierung der Basisförderschulen zu Kompetenz- und Beratungszentren

  • Entwicklung von Materialien zur Schulausstattung

  • Qualifikation der Akteure



setzt aktive Auseinandersetzung aller an Bildung Beteiligten voraus

  • setzt aktive Auseinandersetzung aller an Bildung Beteiligten voraus

  • bedeutet auf „Schatzsuche“ in jeder Schule zu gehen, um Rahmenbedingungen zu verbessern

  • bedeutet Perspektivwechsel wahrzunehmen

  • heißt intensive Arbeit an der Qualität des Unterrichts,

  • bedeutet Nutzung von Nachteilsausgleich

  • betrifft alle Schulformen und

  • heißt zunächst inhaltlich und organisatorische Qualifizierung des gemeinsamen Lernens



GS Bismark; GS Stendal-Nord; GS Erich-Kästner Haldensleben; GS Umfassungsweg Magdeburg; GS Fliederhof Magdeburg; Schneider-GS Schönebeck; GS Badersleben; GS Fallstein/OT Hessen; GS Harzblick Wernigerode; Integrationsgrundschule Kleers Quedlinburg, GS „Am Pfeilergraben“ Aschersleben, GS „Karl Liebknecht“ Schönebeck, GS Weitlingstraße Magdeburg, GS Leipziger Straße Magdeburg, GS „Vier Jahreszeiten“ Egeln, GS Güsten, GS „Albert Einstein“ Burg

  • GS Bismark; GS Stendal-Nord; GS Erich-Kästner Haldensleben; GS Umfassungsweg Magdeburg; GS Fliederhof Magdeburg; Schneider-GS Schönebeck; GS Badersleben; GS Fallstein/OT Hessen; GS Harzblick Wernigerode; Integrationsgrundschule Kleers Quedlinburg, GS „Am Pfeilergraben“ Aschersleben, GS „Karl Liebknecht“ Schönebeck, GS Weitlingstraße Magdeburg, GS Leipziger Straße Magdeburg, GS „Vier Jahreszeiten“ Egeln, GS Güsten, GS „Albert Einstein“ Burg

  • Sekundarschule Clausewitz Burg; Sekundarschule Möser; SEK Schwanebeck, SEK „O. Linke“ Magdeburg, SEK „Th. Müntzer“ Magdeburg,

  • Gymnasium Osterwieck



GS Zeitz-Ost; GS Bergsiedlung Zeitz; GS Nebra; GS „Groß Leinungen“; GS Südwest Sangerhausen, Domgrundschule Naumburg (GS in freier Trägerschaft), GS „Regenbogenschule“ Köthen, GS „Anhaltsiedlung“ Bitterfeld, GS Süd- West Sangerhausen, GS Naturgrundschule Heiligenthal, GS Bergsiedlung Zeitz, GS Zeitz-Rasberg, GS „Erich Weinert“ Wolfen, GS Pouch, GS Friedersdorf, GS „Elbkinderland“ Elster, GS Kemberg, GS Klieken, GS „Pestalozzi“ Bitterfeld, GS Jessen, GS Reinsdorf, GS „Am Akazienwäldchen“ Dessau, GS „An der Stadtmauer“ Zerbst

  • GS Zeitz-Ost; GS Bergsiedlung Zeitz; GS Nebra; GS „Groß Leinungen“; GS Südwest Sangerhausen, Domgrundschule Naumburg (GS in freier Trägerschaft), GS „Regenbogenschule“ Köthen, GS „Anhaltsiedlung“ Bitterfeld, GS Süd- West Sangerhausen, GS Naturgrundschule Heiligenthal, GS Bergsiedlung Zeitz, GS Zeitz-Rasberg, GS „Erich Weinert“ Wolfen, GS Pouch, GS Friedersdorf, GS „Elbkinderland“ Elster, GS Kemberg, GS Klieken, GS „Pestalozzi“ Bitterfeld, GS Jessen, GS Reinsdorf, GS „Am Akazienwäldchen“ Dessau, GS „An der Stadtmauer“ Zerbst

  • Sekundarschule A.-W.-Francke Halle, SEK „Völkerfreundschaft Köthen, SEK Jessen, Sek „Am Schwanenteich“ Zeitz, Sek Neustadtschule Weißenfels, SEK Reinsdorf

  • Südstadtgymnasium Halle; IGS Halle;





wenig Vorerfahrungen der Beteiligten

  • wenig Vorerfahrungen der Beteiligten

  • Ängste, Vorbehalte, Akzeptanz der veränderten Rechtslage

  • Wahlrecht der Eltern bzw. der Betroffenen (unsichere Planungsgröße)

  • veränderte Aufgabenfelder in Schule

  • Professionalität der Fachkräfte

  • Bedarfe in der Aus-, Fort- und Weiterbildung

  • Schulorganisation und Schulentwicklung



ist ein Rechtsanspruch

  • ist ein Rechtsanspruch

  • Perspektivwechsel muss schrittweise vollzogen werden

  • braucht Willen zur Veränderung und Engagement

  • geht nicht ohne die Beteiligten und Akteure

  • ist nicht auf den Bildungsbereich begrenzt

  • braucht Kooperation, Vernetzung und Innovation






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