Lambrechter Zu ge st el lt d ur ch p os t a t M är ze nd or fe r Lambrechterhof


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Der Lambrechter

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Lambrechterhof 

Der Bau schreitet 

voran,  die  Werbung  läuft  auf  Hochtouren.  Und 

der neue Direktor ist auch schon ziemlich um-

triebig. Ein Gespräch mit Alois Grasser. 



 

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Kroatischer  Heimatverein 

Die kroatischen Mitbürger in St. Lambrecht be-

wegen  einiges.  Gemeinsame  Abende,  Fußball-

turnier, Ausflüge, Sprachkurs. 



 

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UnabHängiges bLatt für LoKaLe WirtscHaft, PoLitiK Und KULtUr 

APriL 2008



nobelpreisträger 

Quer in den Zu-

kunftsraum diskutierten Dr. ibrahim Abouleish, 

Johannes Matthiessen und Christine Ax. Gastge-

ber war die Naturpark Akademie Steiermark.



 

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fasching 

Obwohl  schon  einige  Wochen 

vergangen  sind,  ein  kurzer  rückblick  in  das  

Faschingsgeschehen von St. Lambrecht. 



 

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ein ort trägt trauer

tragisches Unglück bei austin Powder: Zwei Mitarbeiter sterben, acht weitere werden verletzt.

 

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50 Jahre Landjugend 

Den 50. Geburtstag ihres Vereines feiern die 

Jungen des Ortes mit Oldie-Treffen, Bauern-

schwank und großem Volksfest. 



 

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die verheerende explosion hinterließ einen trümmerhaufen in der sprengstofffabrik und in den Herzen vieler Menschen



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ach  der  verheerenden  Explosi-



on ist im Ort wieder etwas ruhe 

eingekehrt,  doch  die  Trauer  ist 

geblieben. Kaum ein Gespräch privat, auf 

der Straße oder in einem der Gasthäuser, 

das sich nicht irgendwann dieses Dramas 

annimmt. Dies auch deshalb, da einer der 

beiden  tödlich  Verunglückten,  Michael 

Schnedl,  mittels  DNA-Analyse  identifi-

ziert  werden  konnte.  Der  28-jährige  Fa-

milienvater  wurde  zwischenzeitlich  bei-

gesetzt. Noch jede Spur fehlt von Michael 

Spreng.  Der  38-jährige  Mitarbeiter  der 

Austin Powder gilt aus diesem Grund bis 

heute offiziell als vermisst.

„Unglaublich“  ist  der  unerwartete 

Zwischenfall  im  Werk  nicht  nur  für  die 

Mitarbeiter, auch bei Dir. Dipl.-ing. Wolf-

gang Schuster sitzt der Schock tief. „Wir 

werden  für  die  Hinterbliebenen  selbst-

verständlich  tun,  was  wir  tun  können“, 

spricht er leise, „doch ich weiß, das dies 

ein  schwacher  Trost  ist.“  Gar  nicht  aus-

malen  möchte  sich  der  Geschäftsführer 

jenes  Szenario,  dass  eine  vergleichbare 

Explosion  an  einem  Vormittag  ausgelöst 

hätte. Denn dann wären nicht knapp 30 

Mitarbeiter,  sondern  etwa  120  im  Werk 

gewesen…


Mitgenommen  ist  auch  Bgm.  Johann 

Pirer.  Wenn  er  die  Minuten  nach  dem 

„Knall“, wie er es nennt, schildert, verän-

dert  sich  sein  Gesichtsausdruck.  „Wenn 

Menschen  sterben,  tritt  alles  andere  in 

den  Hintergrund“,  meint  er.  Auch  die 

wirtschaftliche  Perspektive  der  Austin 

Powder  in  St.  Lambrecht.  Wenngleich 

dieses Thema sehr wohl immer aktuell ist. 

Schließlich geht es um 130 Arbeitsplätze 

im Ort, 20 weitere im Vertrieb. „Wir wis-

sen  mittlerweile,  dass  sich  die  Konzern-

führung entschieden hat, die Produktion 

in St. Lambrecht wieder aufzubauen“, so 

der Gemeindechef.

Tatsächlich sind die Planungsarbeiten 

für  den  Wiederaufbau  der  Produktions-

Dir. Josef Gruber verstorben

Am  5.  März  2008  verstarb  in  Neumarkt 

OSr Dir. Josef Gruber. Er wurde am 10. 3. 

2008 in Teufenbach zu Grabe getragen. 

Josef Gruber kam im Jahre 1952 erst-

mals  nach  St.  Lambrecht,  wo  er  an  der 

Hauptschule  als  Junglehrer  tätig  war. 

im Jahre 1972 kehrte er wieder nach St. 

Lambrecht zurück und wurde zum Direk-

tor  unserer  Volksschule  bestellt.  Er  be-

mühte  sich  bis  zu  seiner  Pensionierung 

im Jahre 1990 um ein korrektes Verhält-

nis zu allen Schulpartnern.

1975 wurde OSr Dir. Gruber erstmals 

in den Gemeinderat gewählt, dem er bis 

1988  angehörte.  Neben  der  Gemeinde-

ratstätigkeit  arbeitete  er  in  mehreren 

Ausschüssen  mit.  Nach  dem  plötzlichen 

Tod  von  Franz  Leitner  übernahm  er  im 

Jahre  1982  die  Hauptverantwortung  für 

seine  Gemeinderatsfraktion  und  wurde 

zum  Gemeindekassier  gewählt.  Er  war 

in dieser Zeit ein guter und verlässlicher 

Partner  für  alle  im  Gemeinderat,  vor 

allem  sein  ausgleichendes  Wirken  und 

seine Konsensbereitschaft werden uns in 

Erinnerung bleiben. 

in  seiner  Abschiedsrede  in  der  Teu-

fenbacher Kirche würdigte Bürgermeister 

Johann  Pirer  das  Wirken  von  OSr  Dir. 

Josef  Gruber  für  die  Öffentlichkeit.  Er 

dankte  für  seinen  Einsatz  in  Gemeinde 

und Schule, aber auch für den ÖTK, dem 

er über 10 Jahre als Obmannstellvertreter 

angehörte.  Viele  ehemalige  Kolleginnen 

und  Kollegen  aus  der  Lehrerschaft 

und  dem  Gemeinderat,  aber  auch  viele 

St.Lambrechter  nahmen  an  den  Begräb-

nisfeierlichkeiten teil, die von der Bläser-

gruppe  des  Musikvereins  St.Lambrecht 

musikalisch umrahmt wurde.  



WS 

Schreckliche Explosion im Sprengstoffwerk 



Am Dienstag, dem 11. März detonierten um 14.39 Uhr einige hundert Kilogramm Sprengstoff. Zwei Menschen kamen ums Leben, weitere acht wurden verletzt. 

nach dem Unglück: Helfern und sachverständigen bot sich ein bild der Verwüstung. ganze g ebäude waren durch die Wucht der detonation dem erdboden gleichgemacht. 

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Schreckliche Explosion im Sprengstoffwerk 



Am Dienstag, dem 11. März detonierten um 14.39 Uhr einige hundert Kilogramm Sprengstoff. Zwei Menschen kamen ums Leben, weitere acht wurden verletzt. 

nach dem Unglück: Helfern und sachverständigen bot sich ein bild der Verwüstung. ganze g ebäude waren durch die Wucht der detonation dem erdboden gleichgemacht. 

Geschäftsführung, Betriebsrat und Mitarbeiter 

der Austin Powder sprechen den Angehörigen 

von Michael Schnedl und Michael Spreng 

ein aufrichtiges Beileid aus, wünschen viel Kraft 

und Gottes Segen in diesen schweren Tagen.



seitens der austin Powder wurden zwei spendenkonten

für die Hinterbliebenen eingerichtet.

sPendenKonto MicHaeL scHnedL:

Kto.-nr. 15900-6080 bLZ 0815

sPendenKonto MicHaeL sPreng:

Kto.-nr. 15900-608066 bLZ 0815

stätten und des ebenfalls zerstörten Ver-

waltungsgebäudes  bereits  voll  im  Gang. 

„Neben all dem menschlichen Leid“, wie 

Dir. Schuster betont, „müssen wir an die 

Zukunft  denken,  die  Verantwortung  für 

unsere Mitarbeiter wahrnehmen.“ 

Große  Dankbarkeit  herrscht  in  St. 

Lambrecht  gegenüber  den  Einsatzkräf-

ten,  die  in  wenigen  Minuten  an  der 

Unglücksstelle  waren,  wo  die  weiteren 

Maßnahmen  von  Alfred  Gasteiner,  dem 

Hauptmann der Betriebsfeuerwehr, koor-

diniert wurden. Seitens der Behörde war 

Dr. Hagen Peter Lindner vor Ort. 

Ein  Ort  steht  zusammen  –  dieses 

Bild  zeichnete  auch  die  Gebetsstunde 

in der Stiftskirche. Selbst Landeshaupt-

mann-Stellvertreter Hermann Schützen-

höfer war angereist. Er wusste, dass er 

in  diesem  Moment  nicht  helfen  kann, 

doch es war ihm ein Anliegen, St. Lamb-

recht auch in diesen schweren Tagen zu 

besuchen.  



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im  letzten  Lambrechter  war  ein 

Foto  auf  der  Titelseite  irrtümlich 

falsch gekennzeichnet. Es war ein 

Pirker-Foto.

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ustig  war‘s!  Gelungener  Umzug, 



aufmüpfige Faschingszeitung, süf-

fige  Notenbar,  rauchfreier  Feuer-

wehr-Maskenball  und  ein  gut  besuchtes 

Faschingssonntagskonzert.  Dazu  beim 

Ledererwirt  ein  Party  für  die  Volksschü-

ler und die Disco der Hauptschüler im Ge-

meindeamt.  Nicht  zu  vergessen  der  mu-

sikalische  Seniorenvormittag  am  blauen 

Montag im Marktcafé Pristovnik. 

Der St. Lambrechter Fasching scheint wie-

der den Elan früherer Jahre zu bekommen. 

Und so hat Gemeindrätin Susi Moser, die 

sich seit einigen Jahren um die Organisa-

Lambrechter Fasching bekommt künftig mehr Witz



Wenige Tage nach den Aktivitäten im Fasching lud Susi Moser zu einer Besprech ung mit Vereinen und Gewerbetreibenden. Motto: Wie kann die „narrische Zeit“ noch attraktiver werden.

Der grandiose Einsatz aller Hilfs-

kräfte  nach  der  Explosion  in  der 

Austin Powder zeugt von der Pro-

fessionalität der Helfer.

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Die Papier- und Flaschensammel-

stelle  bei  der  Stiftsmauer  an  der 

Ortseinfahrt  wirkt  meist  nicht 

sonderlich sauber.

MinUs

erratUM 

Ein mit begeisterten Besuchern gefülltes 

refektorium,  eine  dominante  Soprani-

stin, ein charmanter Tenor und ein außer-

gewöhnlich mitreißendes Orchester – das 

war das Faschingssonntagskonzert 2008. 

Christine Maria Fasser und János Mi-

schuretz  ernteten  für  ihre  Darbietungen 

aus  den  Operetten  „Die  lustige  Witwe“ 

und  „Gräfin  Mariza“  tosenden  Applaus. 

Doch auch das ungarische Johann-Strauß 

Orchester Györ unter der Leitung von Dir. 

Hans  Schamberger  entführte  das  Publi-

kum in Orpheus Unterwelten und schoss 

zum  Ende  hin  mit  der  „Csardasfürstin“ 

von Kalman hoch hinaus.

Mit „Wein, Weib und Gesang“ zu den 

Klängen von Waldteufels „Spanischem Wal-

zer“ machte man sich mit Johann Strauss 

„auf  die  Jagd“.  „Oft  genügt  ein  Gläschen 

Sekt“, dachte sich Christine Maria Fasser, 

ehe sie mit „Ach, wir armen Primadonnen“ 

ihr Dasein beklagte. 

Zu guter Letzt forderten die Musiker-

innen  und  Musiker  aus  Györ  das  Publi-

kum  auf,  „mit  nach  Varasdin“  zu  kom-

men, wo sie es mit dem radetzkymarsch 

als  Zugabe  begrüßten.  Wohin  wird  die 

musikalische reise im nächsten Fasching 

führen? Wir sind gespannt.  



DH/LW 



christine M. fasser, Janos Mischuretz

Komm auch du mit nach Varasdin

Faschingssonntagskonzert begeisterte mit Ohrwürmern der Operette.

die schlümpfe: familientaugliche idee bereiche rte den Umzug am faschingsdienstag

Horax: sorgen um das gemeindewohl

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schul-sprachwoche

„Die  beste  Bildung  findet  ein 

Mensch auf reisen.“ Diesem Goe-

the-Zitat folgend war eine Gruppe 

von 26 Schülerinnen der 3. und 4. 

Klassen auf intensivsprachwoche 

in  Eastbourne  (England).  Damit 

wurden  nicht  nur  die  Sprach-

kenntnisse  verbessert,  sondern 

auch  ein  für  die  Schüler  neues 

kulturelles und gesellschaftliches 

Umfeld geöffnet.



Vorspiel der Musikschüler

Unter der Leitung von Bakk. Ange-

lika Tillian boten Kinder der mu-

sikalischen Früherziehung rhyth-

misches  mit  Gesang,  es  folgten 

die Gitarreschüler, schließlich die 

Querflötistinnen. Unter diesen ist 

Ulrike Plöschberger inhaberin des 

goldenen 

Leistungsabzeichens, 

auch  Nikolaus  Horn  hat  die  the-

oretische Prüfung für das LAZ in 

Gold schon hinter sich. Souverän 

auch,  wie  immer,  die  Saitenmu-

sik unter der Leitung von Angela 

Forstner.



stenograMM

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Musikalische Faschingsrenner 

Bereits zum 33. Mal waren am Faschings-

montag  die  Faschingsrenner  unterwegs. 

Die  „Schönen“  mit  ihren  Glocken  und 

Schellen, die „Vettln“ die vorwiegend alte 

und  ausgestorbene  Berufe  wie  Schuhput-

zer,  etc.  darstellen  und  auch  das  „Braut-

paar“  wurden  mit  herzlicher  Gastfreund-

schaft in den Haushalten empfangen. Diese 

Großzügigkeit und vor allem das interesse 

der  Bevölkerung  sind  dem  Musikverein  

St. Lambrecht Motivation, auch die nächs-

ten  33  Jahre  Faschingslauf  im  Sinne  der 

Tradition im Ort durchzuführen.  AnFi 

Lambrechter Fasching bekommt künftig mehr Witz



Wenige Tage nach den Aktivitäten im Fasching lud Susi Moser zu einer Besprech ung mit Vereinen und Gewerbetreibenden. Motto: Wie kann die „narrische Zeit“ noch attraktiver werden.

FF-Ball ohne rauchmelder

„Wir  kommen  immer,  wenn  Sie  uns  ru-

fen!  Kommen  auch  Sie,  wenn  wir  Sie 

rufen!“  Mit  diesem  Appell  bewarb  die 

Freiwillige Feuerwehr St. Lambrecht den 

heurigen Maskenball in den räumen der 

Hauptschule.  in  die  Hauptschule  wurde 

eingeladen – noch dazu völlig rauchfrei. 

Das  Murren  vorab  wegen  des  rauchver-

botes wandelte sich im Zuge des Balles in 

fantastische  Stimmung.  Die  Schlagworte 

Livemusik, Durst-Löschzug-Bar, Masken-

prämierung  belegen,  dass  es  sich  aus-

zahlt, mit der Feuerwehr zu feiern.  

Holari: Zeitung und Sitzung 



Die Faschingszeitung Holari hat in ihrem 

11. Jahr und einem satten Kontostand von 

rund 8.000 Euro für weitere investitionen 

im Ort neue Ziele. So wird es (mit groß-

er  Wahrscheinlichkeit)  im  Jahr  2010  die 

erste  St.  Lambrechter  Faschingssitzung 

geben.  Damit  will  man  die  initiative  für 

einen noch attraktiveren Fasching im Ort 

unterstützen.  Die  Vorbereitungen  dafür 

werden  noch  im  Herbst  2008  anlaufen. 

Potenzielle  Akteure  für  eine  „Sitzung“ 

melden  sich  bitte  bei  Walter  Spreitzer 

oder Klaus Plöschberger. 



Pirer ist wieder da! Wie 



einst Quirax ist er nach 

einigen Jahren wieder 

aufgetaucht. Sie wissen 

nicht warum? Holari lüf-

tet das Geheimnis! Jetzt, 

wo der Doktorhacker mit 

seiner Fraubirgithacker 

den Lambrechterhof 

endlich zur Baureife aus-

verhandelt hat, kann sich 

auch der Pirer wieder 

blicken lassen. Anders 

hingegen schaut das beim 

Iti Spreitzer aus, dem 

Gemeindesekretarius. 

Der hat sich nämlich Pro-

jektdetails reingezogen. 

Etwa die Kosten und die 

Wirtschaftsprognosen 

des Hotelmolochs. Des 

Zahlenfuchses Fazit: „Es 

kommen harte Jahre, viel-

leicht sogar ein Hotel auf 

der Bahre.“ Grund genug, 

unterzutauchen.

Mindestpr

eis:

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4.44

Die schiachle Schotterprinzessin,

 unter Freunden und Jungtschecherant

en meist „Eri“ genannt, 

hat sich ein höchst katholisches 

Prinzip zu eigen gemacht. So macht 

sie zwar nicht aus Wasser, 

wohl jedoch aus Schotter Wein.

 Mutter Edith ist nicht sonderlich 

glücklich über diese Entwicklung,

 

doch Papa Hans freut sich, dass 



wenigstens eine in seine Fußstapfen 

tritt. „Lass’ sie doch pip-

peln“, meint er ruhig, „wir haben 

eh genug Schodda, odda.“



die schlümpfe: familientaugliche idee bereiche rte den Umzug am faschingsdienstag

Kindergarten: Lust auf spaß 

spielten fröhlich – die Musikanten

tion kümmert, einiges vor. Gemeinsam mit 

Vereinsvertretern und der initiative „Ho-

lari“  arbeitet  man  daran,  die  „Narrische 

Zeit“ noch exakter vorzubereiten. So sol-

len die einzelnen Veranstaltungen durch 

Details aufgewertet werden, vor allem der 

Umzug für die zahlreichen Zuseher noch 

sehenswerter werden.

„Es ist mir ein Anliegen", so Susi Moser, 

„den  St.  Lambrechter  Fasching  über  die 

Gemeindegrenzen von St. Lambrecht und 

St. Blasen hinaus zu einem Begriff zu ma-

chen“.  Deswegen  wünscht  sie  sich  auch 

viele Vorschläge aus der Bevölkerung.  



turnerinnen: ägypten und cleopatra



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arbeiter und bauherrn oben am first

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s  war  im  Jahr  1984,  der  alte 



„Lambrechterhof“  hatte  seine 

Pforten  noch  geöffnet,  als  Alois 

Grasser  mit  der  Kochlehre  loslegte.  Der 

St.  Lambrechter  ging  nach  Bad  Mittern-

dorf,  in  ein  gutbürgerliches  Haus.  Die 

Adresse  für  diesen  Lehrplatz  bekam  er 

von Johann Leitner, dem „Torwirt“. Auch 

dieser hatte seinen Beruf hier erlernt.



Karriere in deutschland

Danach ging es Schlag auf Schlag. Erst nach 

Salzburg,  „Dorint“-Hotel  und  „Bayrischer 

Hof“ waren seine Stationen in der Mozart-

stadt, ehe es ihn 1991 nach Hamburg zog. 

Maximal  zwei  Jahre  wollte  er  in  Deutsch-

land  bleiben,  doch  alleine  in  der  Hanse-

stadt  wurden  es  mehr  als  vier,  insgesamt 

waren es sechzehn. Es folgten die Stationen 

Hannover, Potsdam, Berlin und Tegernsee. 

2004 wechselte er nach Bad Driburg in Nor-

drhein-Westfalen. Hier galt es ein Hotel neu 

auszurichten.  Der  ehemalige  (Chef-)Koch 

und Food&Beverage-Manager war hier stell-

vertretender Direktor, hatte eine investition 

von 30 Millionen Euro mitzuverantworten. 

Gebaut  wurde  eines  der  führenden  Spa- 

und  Wellness-Hotels  Deutschlands,  dazu 

restaurants, um die Zufriedenheit der Gäs-

te vollends abzurunden.



rückkehr in die Heimat

Das Projekt „Bad Driburg“ war abgeschlos-

sen,  als  sich  die  Chance  St.  Lambrecht 

auftat. „Es war schon seit längerem mein 

Wunsch  nach  Österreich  zurückzukeh-

ren“, so Grasser. Und diese nahm er auch 

wahr.  „Der  Elan  der  investoren  hat  mich 

überzeugt“, erzählt er, denn die investition 

in den „Lambrechterhof“ sei keine Selbst-

verständlichkeit, „da gehört schon eine or-

dentliche Portion idealismus dazu.“ 

Das  neue  Haus  will  der  Vollblutgas-

tronom  als  „Naturparkhotel  mit  gutem 

Wellness-Angebot  und  ansprechendem 

regionalem Angebot aus der Küche“ posi-

tionieren. Schilauf, wandern für Familien 

in den Ferienzeiten. Und die Zwischensai-

sonen  gehören  dem  Seminartourismus. 

Tagungen  in  Zusammenarbeit  mit  dem 

„Ein Naturpark-Hotel, geführt mit viel Herz“



Alois Grasser, der Direktor des Lambrechterhofes, will ein „familiäres Haus“, off en für Gäste und St. Lambrechter.

Gleichenfeier 

für das Hotel 

Alles läuft nach Plan.

EnErgiE aus  

unsErEn hEimischEn WäldErn

Wir informieren Sie gerne unter 0664/9165576



der neue „Lambrechterhof“, zentrales Projekt fü r die weitere touristische entwicklung

Es  war  quasi  das  Christkind  für  die  in-

vestoren  und  den  Bürgermeister:  Die 

Gleichenfeier des Lambrechthofes knapp 

vor  Weihnachten,  mit  allen  beteiligten 

Baufirmen  und  Arbeitern.  Der  Gleichen-

baum  wurde  von  Bgm.  Johann  Pirer  so-

wie  Dr.  Ferdinand  Hacker  am  Dachfirst 

befestigt. Weiters wurde nach alter Tradi-

tion vom Polier der Gleichenspruch vom 

Dach gesprochen. im Anschluss fand im 

Gemeinschaftsraum  der  Marktgemein-

de  eine  Feier  mit  den  Firmenvertretern 

und  den  Arbeitern  bei  Bier  und  Stelzn 

statt.  Begünstigt  durch  den  milden,  nie-

derschlagsarmen Winter konnten die Ar-

beiten seither uneingeschränkt weiterge-

führt werden. Folgende Arbeiten sind voll 

im  Laufen  oder  bereits  abgeschlossen: 

Dachdeckerarbeiten,  innenhofparkdeck-

betonierung, innenausbau mit Aufstellen 

der Zwischenwände und Aufbringung von 

innen- bzw. Dünnputz, Liftinstallationen, 

Lüftungs-,  Elektro-  und  Wasserinstallati-

onen,  Einbau  der  drei  historischen  Por-

taleinfassungen, Estrichverlegung. 



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„Ein Naturpark-Hotel, geführt mit viel Herz“



Alois Grasser, der Direktor des Lambrechterhofes, will ein „familiäres Haus“, off en für Gäste und St. Lambrechter.

Schottergrube Schiachl

Seit dem 1. 4. 2007 betreibt Herr Johann 

Gusterer,  vlg.  Schiachl,  auf  dem  zuvor 

an  die  Fa.  Bachler  GmbH  verpachteten 

Grundstück  einen  Betrieb  für  Sand  und 

Schottergewinnung.  Die  dafür  notwen-

digen  aufwendigen  Behördenverfahren 

konnten positiv abgewickelt werden. Der 

Nachfrage  entsprechend  wurde  bereits 

im 1. Jahr 1 LKW angeschafft. 

Dem  Bestreben  der  Marktgemeinde 

St.  Lambrecht  nach  Nahversorgung  für 

Häuslbauer  bzw.  Sanierer  wird  von  der 

Familie  Gusterer  mit  einem  besonderen 

Service rechnung getragen. Es gibt keine 

fixen Betriebszeiten, Sand bzw. Schotter-

lieferung auch an Wochenenden möglich. 

Hotline: 0664/9733232! 

Erweiterung der Naturwärme



Die Naturwärme St. Lambrecht hat seit ih-

rem Bestehen ihre Anschlussleistung auf 

1941 kW beinahe verdoppelt. Mit der Er-

schließung der Ortsteile Lanzenbichl und 

Eben wurde die Netzlänge auf 4.790 Lauf-

meter erweitert, sodass Neuanschlüsse in 

diesem Bereich von nun an auch jederzeit 

möglich sind. Da mit den neuen Projekten 

Hotel  Lambrechterhof  und  die  Erschlie-

ßung des Altenheimes die Kesselleistung 

überschritten  wurde,  ist  der  Startschuss 

für  eine  Erweiterung  der  Naturwärme  

St.  Lambrecht  bereits  gefallen.  Ein  mo-

derner 2.200 kW-Kessel sorgt in Zukunft 

für wohlige Wärme, ebenso finden bereits 

intensive  Vorbereitungsarbeiten  für  den 

Hallenbau statt. 

Hinterhofers Sparverein



Die Sparrunde Goldgrube wurde aufgrund 

der vorübergehenden Schließung des Tra-

ditionscafés  Hinterhofer  im  35-jährigen 

Bestandsjahr  aufgelöst.  Der  Sparrunde 

gehörten zum Schluss 75 Sparer an, un-

ter  ihnen  langjährige  sowie  Gründungs-

mitglieder. Die bei der Steiermärkischen 

geführte Sparrunde wurde über 30 Jahre 

von  Petra  romirer,  sowie  ebenfalls  über 

viele  Jahre  von  ingrid  Krainz  als  Kas-

sierin  betreut.  Ein  bisschen  Wehmut  ist 

unter den Sparern schon noch zu verneh-

men, da Werner und Maria immer wieder 

schöne  Ausflüge  für  die  Sparer  organi-

siert  haben.  Das  Café  Hinterhofer  wird 

rechtzeitig zur Gastgarten- bzw. Eissaison 

2008 wieder seine Pforten öffnen. 




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