Landeszeitung Ausgabe 15, September 2008 / P. b b. 04Z035973M / 0,65 € okb


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Landeszeitung 

Ausgabe 15, September 2008 / P.b.b. 04Z035973M / 0,65 €

OKB

L A N D E S V E R B A N D   N Ö

www.noekb.at

TÜPl Allentsteig: Übungsgebiet, 

Wirtschaftsfaktor, Naturparadies

TÜPl Allentsteig: Übungsgebiet, 

Wirtschaftsfaktor, Naturparadies


 

Seite 2


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er P


räsiden

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Präsident 



Brigadier i. R. 

Franz TESZAR

96 Fahnen und 1.160 Kameradinnen und Kameraden marschierten un-

ter dem Kommando von Landeskommandant Alois Öllerer zum Platz 

vor der Basilika, wo die hl. Messe gefeiert wurde.



Werte Leserinnen und Leser 

unserer Landeszeitung!

Liebe Kameradinnen, liebe 

Kameraden!

Eine kleine Nachlese zur 

Landeswallfahrt am 31. Au-

gust in Maria Taferl: Wie schon im vergangenen Jahr stehe ich 

auch diesmal wieder ganz unter dem Eindruck unserer größten 

und wichtigsten Veranstaltung, die auch heuer wieder eine 

wirkungsvolle und sichtbare Demonstration unserer Werte, 

unserer Zielsetzungen und unseres Glaubens darstellte. 

Es hat auch diesmal wieder alles gepasst. Militärgeneralvikar Dr. 

Fahrner hat sich neuerlich als äußerst würdiger Zelebrant und 

exzellenter Prediger, der weiß, worum es beim ÖKB geht, prä-

sentiert und der Generalstabschef des Bundesheeres, „unser“ 

General Mag. Entacher, hat uns nicht nur die Ehre seiner An-

wesenheit gegeben und dadurch die Feierlichkeit besonders 

bereichert, sondern er hat auch eine beeindruckende Festrede 

gehalten. Der Herr Landeshauptmann hat einen der höchsten 

Repräsentanten des Landes, den Zweiten Landtagspräsidenten 

Bgm. Dir. Herbert Nowohradsky, einen wahren Freund und 

Gönner des ÖKB NÖ, zu uns entsandt und zahlreiche Abge-

ordnete und andere hohe Würdenträger aus Bund, Land Bezirk 

und Gemeinde sowie befreundeter Organisationen waren 

ebenfalls unter den Ehrengästen. 

Vor allem aber, und das ist das entscheidende Kriterium unserer 

Landeswallfahrt,  auch heuer hat es wieder ähnlich starken 

Besuch von Euch, unseren Kameradinnen und Kameraden, wie 

schon in den letzten Jahren gegeben; dafür danke ich Euch 

allen, die Ihr auf den „Taferl- Berg“ gekommen seid, ehrlichen 

Herzens. Denn Ihr mit Euren prächtigen Fahnen und in Euren 

schönen Vereinsanzügen habt durch Euer Kommen und durch 

Euer kräftiges Mitfeiern unserer Landeswallfahrt erst diesen 

wirklich eindrucksvollen Rahmen gegeben. 

Von zahlreichen Anwesenden aus dem Kameradenkreis habe 

ich – zu meiner großen Freude - viel Lob gehört und auch die 

ranghöchsten Ehrengäste haben mir gegenüber nicht mit 

Hochachtung und Anerkennung über die „generalstabsmä-

ßige“ Vorbereitung gleichwie über die präzise Durchführung 

unserer Veranstaltung gespart. 

In diesem Lichte ist es mir umso mehr ein Bedürfnis, allen Ka-

meradinnen und Kameraden, die an der Vorbereitung, Durch-

führung und Nachbereitung dieses großartigen Festes beteiligt 

waren, meinen besonderen Dank und meine Hochachtung 

aussprechen.  

Diesmal ist auch der ORF NÖ wieder unserer Einladung gefolgt 

und hat sowohl im Radio als auch im Fernsehen von der 

Landeswallfahrt berichtet. Auch die NÖN hat uns im Landesteil 

eine halbe Seite gewidmet und in der Kirchenzeitung der Diö-

zese St. Pölten ist ebenfalls eine Reportage vorgesehen.

Mit kameradschaftlichen Grüßen

Euer


Ausgabe 15 / September 2008 

Seite 3


Landeszeitung

Landeswallfahrt:  „45 Jahre 

Landesehrenmal Maria Taferl“

Im Rahmen der Landeswallfahrt feierten 1.160 Kameradinnen und Kameraden  

mit 96 Fahnen bei Kaiserwetter am Sonntag, 31. August 2008, das 45-jährige Be-

stehen unseres Landesehrenmales in Maria Taferl und gedachten des Endes des 

Ersten Weltkrieges vor 90 Jahren.

Ein Teil der Ehrengäste von links: Obstlt Fuchsberger, Bgm. Gruber, Lan-

desfähnrich R. Niederleitner, 2. Landtagspräsident Nowohradsky, Landes-

fähnrich G. Niederleitner, Tatjana Teszar, Präsident Teszar, Fahnenträger, 

NR Mikesch, TÜPL-Kommandant Cermak, General Mag. Entacher, BH Dr. 

Mayrhofer, RK-Präsident Sauer, NR Donabauer, Lektor  Kraushofer,  Gene-

ralvikar Dr. Fahrner, EPräs. Franz Karlinger, Gf. Präsident Sengstbratl

Dank und Anerkennung für Verdienste um das Landesehremal wurde 

Bgm. Gruber, Obm. Eilnberger, EPräs. Karlinger, BH Dr. Mayrhofer und P. 

Hofmann (P. Mag. Hofer übernahm die Urkunde) von Präs. Teszar ausge-

sprochen (3. v. re).

Generalvikar Dr. Franz Fahrner zelebrierte 

die hl. Messe und erinnerte in seiner Pre-

digt  an  die  drei  Generationen,  die  seit 

dem  Krieg  in  Österreich  leben  und  im 

Kameradschaftsbund eine Heimat fanden 

und  finden,  wenn  sie  die  hohen  Werte 

und Ziele annehmen.

Festredner  General  Mag.  Edmund  Enta-

cher bedankte sich beim Kameradschafts-

bund  für  die  bisher  „unerschütterliche“ 

Treue  zum  Bundesheer  und  die  enorme 

Unterstützung  bei  der  Umsetzung  der 

Ziele  der  Landesverteidigung.  Er  gratu-

lierte  den  Kameraden  und  NÖKB-Präsi-

dent  Brigadier  i.  R.  Franz  Teszar,  dass  sie 

den Weg von der Schicksalsgemeinschaft 

der  Kriegsteilnehmer  zur  Wertegemein-

schaft  der  Gegenwart  geschafft  haben 

und dass neben den hohen Zielen der Ka-

meradschaft auch die Jugendarbeit einen 

gewichtigen  Stellenwert  hat.  Er  begrün-

dete  auch  nachhaltig  die  Einsätze  des 

Bundesheeres in  allen 16 Einsatzgebieten 

im Ausland - wie etwa im Tschad oder im 

Kosovo - , wo unsere Soldaten für Frieden 

und Humanität in den betroffenen Gebie-

ten sorgen.

Mit der Auszeichnung von BH Dr. Elfriede 

Mayrhofer, Bgm. Herbert Gruber, KR P.  Hel-

mut Hofmann,  Ehrenpräs. Franz Karlinger 

und    KommR  Franz  Eilnberger  für  ihren 

Einsatz für das Lan-

desehrenmal  und 

der  Kranzniederle-

gung  in  der  Krypta 

endete die Landes-

wallfahrt  2008,  von 

der  auch  ein  Kurz-

bericht in „NÖ heu-

te“ zu sehen war.

Die  hl.  Messe  zelebrierten  Generalvikar  Dr.  Franz  Fahrner  und  P.  Mag. 

Gottfried Hofer OMI.

Totengedenken  beim  Landesehrenmal  in  der  Krypta  durch  Präsident 

Teszar  

 

 



        Bilder:  Nowotny, Pfleger, Pirker, Strobl

Die Musikkapelle Hürm umrahmte die Landeswallfahrt musikalisch.

Überbrachte 

die Grüße des 

Landeshaupt-

mannes: 2. 

Landtagsprä-

sident Herbert 

Nowohradsky

Festredner 

war General 

Mag. 


Edmund 

Entacher


Ausgabe 15 / September 2008 

Seite 4


Landeszeitung

NÖKB-Reise 2008 führte in die die ehemalige 

Bukowina (Transkarpatien)

Sehr beeindruckt und motiviert von der Reise 2007 unter-

nahm der NÖ Kameradschaftsbund auch heuer eine Reise 

in  einen  Landstrich  der  ehemaligen  Monarchie. War  es  im 

Vorjahr das ehemalige Galizien, so sollte diesmal die Nord-

bukowina erkundet werden. 

Mit  dem  Autobus  starteten 

35 Teilnehmer, KameradInnen 

des  NÖKB  aus  vielen  Ver-

bänden  unseres  Landes  und 

auch aus Wien und erreichten 

Transkarpatien.  Dieser  Land-

strich hat zu seiner Hauptstadt 

Kiew genau so weit wie nach 

Wien.  Die  Ziele  der  Besichti-

gungen  waren  das  Schloss 

Ushhorod  mit  dem  angren-

zenden  Freilichtmuseum  und 

den  typischen,  geschichtlich 

wertvollen  Gebäuden.  In  der 

weiteren  Folge  standen  Be-

suche  und  Führungen  in  or-

thodoxen  Holzkirchen  und  in 

Klöstern  und  die  großartige 

Landschaft  des  Landes  mit 

einem  Wasserfall  und  einem 

Bergsee  in  den  Karpaten  auf 

dem Programm. 

Dabei  kam  es  immer  wie-

der  zu  Berührungen  mit  den 

überaus  herzlichen  und  gast-

freundlichen  Menschen.  Häu-

fig  stellte  man  fest,  dass  die 

Geschichte lebt und der Glanz 

der  historischen  Gebäude 

heute genau so strahlt wie vor 

100  Jahren.  Iwano-Frankowsk 

zum  Beispiel  hat  Straßenzü-

ge,  wie  wir  sie  auch  in  einer 

österreichischen  oder  unga-

rischen  Stadt  finden  können. 

Sicher  ein  Höhepunkt  war  es, 

den Finger auf jenen Punkt zu 

legen, der als der geografische 

Mittelpunkt  Europas  bezeich-

net wird. 

Hier  an  der  Grenze  zu  Rumä-

nien ist unberührte Natur und 

auch  die  Menschen  haben 

sich  ihre  einfache  Lebenswei-

se erhalten. 



Leben der Menschen

Ein  Schwerpunkt  der  Rei-

se  war  auch,  das  Leben  der 

Menschen zu zeigen. Da wun-

derten wir uns nicht schlecht, 

als  in  der  größten  Hutfabrik 

Europas (täglich mehr als 1000 

Hüte  mit  Export  in  die  ganze 

Welt)  und  in  einer  Porzellan-

fabrik  erzählt  wurde,  dass  ein 

Arbeiter ca. 500 Hrivna (umge-

rechnet  ca.  80  Euro)  verdient. 

Ähnliches hörten wir in einem 

Dorf,  wo  die  Leute  keine  Ar-

beit  und  daher  auch  keine 

Zukunftsperspektive  hatten. 

Heute  werden  Körbe  und 

Flechtwaren  hergestellt  und 

das ganze Dorf vermarktet die 

Produkte. Sie haben zwar nicht 

viel Geld, dafür aber Arbeit, ein 

wenig  Hoffnung  und  erken-

nen Sinn in ihrem Leben! 

Das  Leben  ist  also  entbeh-

rungsreich,  da  müssen  drei 

Personen arbeiten gehen, um 

den  Lebensunterhalt  für  eine 

Familie  bestreiten  zu  können. 

Oder  aber  die  Männer  und 

teilweise  sogar  die  Frauen 

„flüchten“  als  Billiglohnarbei-

ter  nach Tschechien,  Portugal 

oder  andere  Länder.  Zurück 

bleiben  dann  die  alten  Leute 

mit den Kindern. 

Was bleibt sind Erinnerungen, 

sind die Eindrücke von Begeg-

nungen  mit  Kultur  und  Men-

schen  in  Transkarpatien  und 

Die Reisegruppe beim geografischen Mittelpunkt Europas - das war na-

türlich ein Erinnerungsfoto wert.

sind  ein  kameradschaftliches 

Gemeinschaftserlebnis 

mit 


ÖKB-Mitgliedern  und  Freun-

den.


„Das Gesehene, die Eindrücke 

aber auch der Kontakt mit den 

Menschen  sind  eine  große 

persönliche  Bereicherung  für 

mich, ja für jeden/jede Teilneh-

merIn“, schrieb ein begeisterter 

Richter  aus  Wien  und  formu-

lierte  das,  was  viele  am  Ende 

dachten. Alles zusammen und 

die  gelebte,  kameradschaft-

liche Gemeinschaft unter den 

TeilnehmerInnen  brachte  es, 

dass  der  Wunsch  laut  wurde, 

im  nächsten  Jahr  unbedingt 

wieder  zu  einer  NÖKB-Reise 

aufzubrechen.

Transkarpatien: Wo „Mittelal-

ter“  und  das  3.  Jahrtausend 

aufeinander treffen ...

Links: Reiseleiter LIR Edi Bock, 

Führerin  Nataliya,  Huzulen-

frau  mit  ihrer  Enkeltochter 

und  Kam.  Christa  Gatterer 

(StV Hollabrunn)

Besuch einer orthodoxen Kirche: Fotografieren war kein Problem ...


Wir besuchen Sie gerne mit der gesamten  NÖ - Kollektion  

um diese vorzuführen und auch Ihnen eine Anprobe vor 

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Seite 6


A

us der Redaktion



Redaktionsschluss November-Ausgabe: 20. 11. 2008

Diskussionsgrundlage ?

Im August besuchte ich meine Freunde im Süden, allesamt 

eingefleischte Kameraden, und wie es eben so war, wurde ich 

zu einer Sitzung des örtlichen Kameradschaftsbundes einge-

laden. Ich durfte ihnen unser niederösterreichisches Konzept 

der Mitgliederzeitung sowie der Pressse- und Internetschulung 

präsentieren. Natürlich freute ich mich über das zustimmende 

Nicken der Männer während meines Vortrages.

Zu einem späteren Zeitpunkt kam das Thema Mitgliederwer-

bung auf das Tapet:  „Bei uns gibt es viele Ortsverbände, bei 

denen alles perfekt läuft und die wirklich auch zahlenmäßig 

mächtig größer werden. Und andere siechen so langsam vor 

sich hin und warten auf das Sterben“, war die Einstiegsmeldung 

in die Diskussion.

Jetzt wurde ich natürlich neugierig und setzte nach: „Wo liegen 

bei euch die Gründe für den Aufwärtstrend, was ist schuld am 

Sterben von Verbänden?“

Gut geht es dort, wo der Obmann und sein Vorstand aktiv 

sind, wo sich etwas rührt, wo Ausflüge, sportliche Aktivitäten, 

Heurigenbesuche, Schießen, Stockschießen etc. - eben für jede 

Altersgruppe etwas - gemacht wird. Diese Verbände haben 

Zulauf, die Leute fühlen sich wohl, werden zu einer Familie im 

Rahmen des Kameradschaftsbundes. Und die neuen Mitglieder 

begeistern wieder andere, die dann ebenfalls beitreten. 

Schnell war man sich also darüber einig, was man tun muss, um 

einen lebendigen, florierenden Ortsverband aufzubauen.

Verbal etwas brutaler ging es dann zu, als man über die „sie-

chenden“ Verbände zu sprechen kam: „Wenn der Herr Obmann 

nur einmal im Jahr eine Sitzung hält, ausschließlich zu Begräb-

nissen oder zu Allerheiligen ausrückt und sonst nichts tut, dann 

haben wir schon den ersten Kardinalfehler“, ereiferte sich der 

Kommandant, „ein solcher Verein kann keinen Nachwuchs be-

kommen, ausgenommen professionelle Begräbnisgeher.“

Und die nächste Meldung betraf dann Langzeitobmänner, die 

zu Legenden geworden sind, aber geistig und veranstaltungs-

mäßig eingerostet sind: „Die haben jahrelang bestens gearbei-

tet, aber die Überfuhr zum Ehrenobmann verpasst und arbeiten 

routinemäßig. Da bleiben die Alten treu bei der Stange, junge 

gibt es aber kaum - weil sie dort nichts zu melden haben.“

„Genau“, meinte schließlich dann mein Freund Alois: „In unserem 

Nachbarort haben‘s als letztes neues Mitglied vor 20 Jahren den 

Pfarrer geworben. Jetzt trägt der Obmann, der auf den 80er 

zugeht, bereits die Fahne selbst!“

Ich schwieg betroffen - positive wie negative Argumente 

könnten aber wohl in ganz Österreich als Diskussionsgrundlage 

dienen - oder?



Landespressereferent 

Josef Pfleger

Vor den Vorhang

Die  NÖ  Landesregierung  hat  Anton 



Friedrich,  Obmann  des  Ortsver-

bandes Großkrut, die Goldene Medail-

le  des  Ehrenzeichens  für  Verdienste 

um das Bundesland Niederösterreich 

verliehen. Präsident Teszar gratulierte: 

„Wir alle sind stolz, einen Mann Deiner 

hohen  Qualifikationen  an  führender 

Stelle  als  Obmann  eines  ausgezeich-

neten  Ortsverbandes  in  unseren  Rei-

hen zu wissen.“ 

Neuer Folder zur Präsentation 

des NÖKB und zur Mitglieder-

werbung aufgelegt

Der  Landesverband  hat  einen  neuen  Folder  zur  Präsenta-

tion  des  NÖKB  und  zur  Mitgliederwerbung  aufgelegt.  Er 

entstand  unter  der  Federführung  von  Landespresserefe-

rent Josef Pfleger in Zusammenarbeit mit allen Landesvor-

standsmitgliedern und allen Hauptbezirksobmännern.

Der  Folder  geht  gleichzei-

tig  mit  der  Ausgabe  dieser 

Landeszeitung  in  Druck  und 

wird  über  die  HBOs,  die  ihn 

bei  der  nächsten  Sitzung  am 

23.  September  bekommen 

werden, kostenlos verteilt.

Restexemplare  können  dann 

noch zusätzlich im Landesbü-

ro abgeholt werden.

„Meine  Vorschläge  wurden 

durch die Ideen der Vorstands-

mitglieder  und  Hauptbezirks-

obmänner ergänzt, sodass wir 

alle  Aspekte  des  NÖ  Kamer-

qadschafrtsbundes  abdecken 

konnten“,  freut  sich  LPR  Josef 

Pfleger. 

In Maria Taferl wurde von 

Präsident Franz Teszar, Gf. 

Präsident Jürgen Sengst-

bratl und Landespressere-

ferent Josef Pfleger noch 

einmal das Kontrollproof 

des neuen Folders 

überprüft und dann zum 

Druck freigegeben.

Bild: B. Wiesinger

Für ihre hervorragende Arbeit für den NÖKB wurden bei der letzten 

Präsidiumsitzung die Kameraden - von links - Landesfähnrich Gasser, 

EHBO Zuzak, Präs.Mitgl. Weber, Rechnungsprüfer Dr. Lanner, Rech-

nungsprüfer RR Kremlitzka, LSportref.Stv. Garschall,  (Gf. Präsident 

Sengstbratl),  Präs.Mitgl. Haselbeck, Präs.Mitgl. EBO Hausmann,  (EPräs. 

Karlinger) und Präs.Mitgl. BO Ing. Kücher von Gf. Präs. Sengstbratl 

bedankt und geehrt. Bis auf unseren LF Gassner kandidierten sie bei der 

letzten Wahl nicht mehr für ihre Funktionen.


Ausgabe 15 / September 2008 

Seite 7


Landeszeitung

70 Kinder waren vom  Indianerfest des Viehdorfer 

Kameradschaftsbundes begeistert

Die  „Indianer“  waren  das  Motto  des  Sommerevents  des 

Viehdorfer Kameradschaftsbundes (HB Amstetten). 70 Kin-

der  folgten  am  28.  Juni  der  Einladung  zum  Haus  von  Ob-

mann  Franz  Lumesberger  und  hatten  sichtlich  ihren  Spaß 

beim Spielen, Malen, Schminken, Trommeln, Reiten und am 

Lagerfeuer. Als die Kinder auch noch Obmann Franz Lumes-

berger und Franz Eder an einen Baum fesseln und anmalen 

durften, war das Fest perfekt - wie der folgende Bildbericht 

zeigt: 

Zu Beginn 

konnten sich 

die Kinder 

von unseren 

Kamera-


dinnen in 

der Malecke 

ihre Gesichter 

schmücken 

lassen.

Die Trommler 



Ernst und Josef 

sorgten mit ih-

ren Trommeln 

für schönes 

Wetter.

Selbstverständ-



lich  durften 

dabei auch die 

Kinder mithel-

fen.


Die Kinder, 

die sich etwas 

aus dem 

Rummel 


zurückziehen 

wollten, 

fanden im 

Indianerzelt 

ihre Ruhe. 

Die Kinder, die vom Herumtollen hungrig wurden, konnten sich am 

Lagerfeuer, natürlich unter Mithilfe der Eltern, eine Knackwurst grillen.

Als Höhepunkt der Veranstaltung wurden Franz Lumesberger und Franz 

Eder eingefangen und an den Baum gefesselt. Die Kinder durften die Bei-

den von Kopf bis Fuß anmalen.

Am späteren Nachmittag wurde 

von Edwin Strasser-Hölzl und 

seinen Freunden ein Indianer-

überfall mit Pferden inszeniert. 

Anschließend führten sie die 

Kinder auf den Rücken der Pferde 

herum.

70 Kinder nahmen am Sommerevent des OV Viehdorfer mit großer 



Begeisterung teil - hier die Aufstellung zum Gruppenbild ...

Ausgabe 15 / September 2008 

Seite 8


Landeszeitung

PzGrenB9: Das wohl beste Panzergrenadierbataillon 

Österreichs ist seit 20. Juni 2008 Geschichte

Marschierten als Ehrengäste ein: Die Horner 

Kameraden unter dem Kommando von  EHB-

Kdt. Smeritschnig - rechts NÖKB-Präsident 

Teszar, selbst einmal Kommandat des PzG-

renB9 , mit Oberstleutnant Weißenböck;

links die Übergabe der Standarte an den mit 

der Führung beauftragten Kommandanten 

der 4. PzGrenBrig Oberst Franz Linsboth (li.) 

durch Oberstleutnant Weißenböck.

Major  Martin  Schallar  meldet  zu  Beginn  des  Festaktes  an  den  militä-

risch Höchstanwesenden, General Mag. Othmar Commenda - im Bild 

von links Bgm. KomR Alexander Klik, Oberstleutnant Erhart Weißenböck, 

LAbg. Jürgen Maier, General Commenda, Major Schallar



Seit  dem  20.  Juni  2008  gibt  es  das  Panzergrenadierbatail-

lon 9 (PzGrenB9) in Horn nicht mehr. Das „wohl beste Gre-

nadierbataillon  Österreichs“,  wie  die  Mehrzahl  der  Redner 

betonte, fiel der Heeresreform zum Opfer und wurde in das 

Aufklärungsartilleriebataillon 4 eingegliedert.

General  Othmar  Commenda, 

der sich selbst als „Totengräber 

des  PzGrenB9“  bezeichnete 

und    im  Rahmen  der  Heeres-

reform  die  Horner  Kaserne 

eigentlich  komplett  auflassen 

wollte,  begründete  in  seiner 

Rede  in  Horn  die  Liquidie-

rung  der  „Top-Truppe  des 

Bundesheeres“  mit  den  euro-

paweit  notwendigen  Umglie-

derungen  und  Neustrukturie-

rungen  der  Heere,  bei  denen 

wie  in  Konzernen  auf  geän-

derte  Bedingungen  reagiert 

werden  muss.  Und  für  diese 

neuen Bedingungen seien die 

Aufklärer, ohne die kein militä-

rischer Einsatz möglich sei, un-

bedingt notwendig. Das neue 

Bataillon wird laut Commenda 

einen  technischen  Standard 

aufweisen,  der  über  dem  eu-

ropäischen  liegt.  Es  ist  vor 

allem  für  internationale  Ein-

sätze  vorgesehen.  Schließlich 

garantierte  Commenda  „als 

Trostpflaster“  die  Erhaltung 

der Kaserne Horn.

Major  Herbert  Gaugusch,  der 

z u k ü n f t i g e 

K o m m a n -

dant 


des 

AAB4,  in  das 

das PzGrenB9 

eingegliedert 

wurde,  lobte 

das  hohe  Ni-

veau der Hor-

ner  Soldaten 

und 

deren 


vorbildhafte 



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