Marktgemeinde sankt marein


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6. Ausgabe 12/2017
8323 Markt 25 · Tel.: 03119/2227 · gde@st-marein-graz.gv.at · www.st-marein-graz.gv.at
BEI GRAZ
BEI GRAZ
Amtliche Mitteilung
Zugestellt durch Post.at
MARKTGEMEINDE
MARKTGEMEINDE
SANKT MAREIN
SANKT MAREIN
Gemeindenachrichten 
der
Gemeindenachrichten 
der
Ein friedvolles Weihnachtsfest und ein 
gesundes neues Jahr sowie Erfolg, Glück und 
Segen für 2018 wünschen der Gemeinderat, der 
Gemeindevorstand und Ihr Bürgermeister
Fotos: © Katharina Tieber

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MARKTGEMEINDE
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SANKT MAREIN BEI GRAZ
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Neben allen Aufgabenberei-
chen, die für ein Funktionie-
ren einer Gemeinde notwen-
dig und wichtig sind, wie die 
Erhaltung und Schaffung von 
Infrastruktur, beschäftigen 
uns auch die Themen Mobilität, Energie, Bildung und Ge-
sellschaft. Die Themengebiete einer Gemeinde sind beinahe 
unerschöpfl ich und es gibt vieles, das sich aus unserer 
sich verändernden Gesellschaft ergibt. Für die Erledigung 
unserer Grundaufgaben bedanke ich mich sehr herzlich bei 
meinem Team der Gemeindebediensteten. Die vielfältigen 
Spezialaufgaben in Verwaltung, Kindergarten, Nachmit-
tagsbetreuung, Reinigung und Außendienst werden mit viel 
Engagement und fachlichem Können erledigt. Im Speziellen 
konnten im heurigen Jahr einige straßenbauliche Maßnah-
men mit unseren eigenen Fachkräften erledigt werden. 
Die  Themen der Gegenwart und Zukunft, mit 
denen wir uns beschäftigen und die wir im nächsten Jahr 
bzw. in den folgenden Jahren umsetzen werden, sind der 
Ausbau des Geh- und Radwegenetzes und die Verbesserung 
der Kindersicherheit. Dies wird im Rahmen von Vorträgen 
und Maßnahmen im Straßenverkehr verwirklicht werden. 
Des Weiteren soll zur Verbesserung unseres Schulstandortes 
die Neugestaltung des Schulhofes der VS, NMS und PTS 
St. Marein beitragen.
Mit der Einführung von GUST Mobil ist ein Projekt 
gelungen, das der veränderten Mobilität gerecht wird. 
Durch GUST Mobil passt sich der öffentliche Verkehr den 
Verkehrsteilnehmern an, die immer fl exibler sein müs-
sen. Die Akzeptanz und Verwendung von GUST Mobil 
in unserer Gemeinde entspricht dem Durchschnitt des 
Bezirkes. Eine Weiterentwicklung der Mobilität soll ein, in 
Zusammenarbeit mit dem Regionalmanagement Steirischer 
Zentralraum, ausgearbeitetes Projekt eines „Multimodalen 
Verkehrsknotenpunktes“ sein. Dieser Knotenpunkt wird 
ein E-Carsharing Angebot beinhalten und zentral an die 
Linien des öffentlichen Verkehrs bzw. an einen Haltepunkt 
von GUST Mobil angebunden sein. Damit verbunden ist die 
Errichtung einer E-Ladesäule. Gerade die Mitentwicklung 
alternativer Mobilitätsprogramme verstärkt sich durch 
die gute Zusammenarbeit mit dem Regionalmanagement 
Steirischer Zentralraum. 
Ein wesentlicher Kostenfaktor des Gemeindewesens ist die 
Liebe Gemeindebürgerinnen!
Liebe Gemeindebürger!
Abfallwirtschaft. Wir haben es gemeinsam in der Hand, 
diese Kosten so niedrig als möglich zu halten und das bei 
möglichst hohem Komfort. Mit der Umstellung der Abfall-
intervalle und einer im nächsten Jahr vorgesehenen Inves-
tition im Abfallsammelzentrum soll mehr Komfort geboten 
werden. Allerdings appelliere ich an die Selbstdisziplin bei 
der Mülltrennung. Eine gute Trenndisziplin bei den einzel-
nen Müllfraktionen und im Speziellen bei der Anlieferung 
im ASZ verbessert die Abläufe, erspart Ihnen Zeit und kostet 
uns allen weniger Geld. Dabei ist auch für unsere Umwelt 
ein sehr wichtiger Aspekt, die möglichst beste Ausbeute bei 
der Wiederverwertung des Abfalls zu erzielen.
Gemeinden stehen gerade in  wirtschaftlichen Belangen in 
einem besonderen Fokus der Öffentlichkeit und der Auf-
sichtsbehörde. Immer wiederkehrende Gemeindeprüfungen 
der Steiermärkischen Landesregierung über die Finanzge-
barung geben genaue Auskunft über die wirtschaftliche 
Situation. Im Sommer dieses Jahres fand eine Gebarungs-
prüfung in unserer Gemeinde statt. Das Ergebnis war sehr 
positiv, es wurde uns bescheinigt, dass die fi nanzielle und 
wirtschaftliche Entwicklung der Gemeinde auf einem guten 
Weg ist. Aus diesem Grund werden wir auch nächstes Jahr 
in der Lage sein, die aufgezählten Projekte mit Hilfe des 
Landes Steiermark und ohne neu aufgenommenes Fremd-
kapital umsetzen zu können.
Das Fundament unserer Gemeinde ist die gute und enga-
gierte Zusammenarbeit der Mitarbeiter aus allen Abtei-
lungen, des Gemeindevorstandes und der Gemeinderäte. 
All jenen möchte ich herzlich danken für die Arbeit im Jahr 
2017. Vielen Dank auch jenen Personen des öffentlichen 
Lebens, die durch Engagement und freiwillige Arbeit unser 
gesellschaftliches Leben durch Veranstaltungen und Aktivi-
täten in besonderer Weise positiv mitgestalten. 
Ihnen, liebe Gemeindebürgerinnen und Gemeindebürger 
wünsche ich erholsame Feiertage im Kreise Ihrer Familie, 
ein gesegnetes Weihnachtsfest und alles erdenklich Gute 
und viel Erfolg für 2018!
Ihr Bürgermeister 
  Franz Knauhs

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Impressum nach § 25 Mediengesetz: Die „Gemeindenachrichten“ verfolgen das Ziel, unabhängig und umfassend über das Gemeinde-, Vereins- und Kulturgeschehen 
zu berichten . Impressum nach § 24 Mediengesetz: Eigentümer, Herausgeber und Verleger: Marktgemeinde St. Marein bei Graz. Für den Inhalt verantwortlich: 
Bürgermeister Ing. Franz Knauhs, für die veröffentlichten Artikel haften die Verfasser, Gestaltung: Pierer Werbeagentur, Druck: Impuls Druck
Auszahlung Jagdpacht 2018
ACHTUNG! Die Auszahlung des Jagdpachtentgeltes für 
2018 fi ndet wieder im Frühjahr 2018 statt. Der Auszah-
lungszeitraum wird öffentlich kundgemacht und in einem 
gesonderten Rundschreiben als amtliche Mitteilung  an alle 
Haushalte ausgeschickt.
Bitte beachten Sie die Rundschreiben der Gemeinde!
Nach mehr als 38 Jahren 
in der VS Krumegg geht 
es in die Pension.
Herr OSR VDir Helmut Eibler 
begibt sich nach mehr als 38 
Jahren an der VS Krumegg 
in den wohlverdienten Ru-
hestand. 
Herr Direktor Eibler trat 
den Dienst als Lehrer am 
13.09.1977 in Krumegg an. 
OSR VDir Helmut Eibler geht in Pension
und leistet damit einen wesentlichen kulturellen Beitrag in 
Krumegg. Als Obmann des Fotoclub Krumegg wurde vielen 
Interessierten die Technik und die Kunst der Fotografi e näher-
gebracht. Wir wünschen Ihnen alles Gute und viel Gesundheit 
im wohlverdienten Ruhestand!
Am 24.11.2017 organisierte der Elternverein der VS Krumegg 
ein Abschiedsfest, zu dem zahlreiche Gäste aus der Region 
und dem Bereich der Schulverantwortlichen teilnahmen. PSI 
Kahr erläuterte die vorbildliche pädagogische Arbeit von Herrn 
Dir. Eibler. Bürgermeister Ing. 
Franz Knauhs bedankte sich 
für die gute Zusammenar-
beit und wünschte Herrn Dir. 
Eibler alles Gute für den Ru-
hestand. Er betonte auch das 
umsichtige kulturelle Wirken 
in Krumegg. 
Das Lehrerkollegium, die 
Musikkapelle Krumegg, jet-
zige und ehemalige Sc hüler 
würdigten die Arbeit.
Seit 17.05.1987 leitete er die VS Krumegg. All jene, die in die-
sem Zeitraum seine Schüler waren, durften einen Pädagogen 
kennen lernen, der sehr viel Kreativität und Einfühlungsvermö-
gen an den Tag legte. Die pädagogische Arbeit wurde immer 
dem Wandel der Zeit angepasst und für alle Schülerinnen und 
Schüler erfolgreich umgesetzt. Neben den Aufgaben in der 
Schule ist Herr Dir. Eibler aktiv bei der Schnitzerrunde Krumegg 
Bausprechtag 
mit
Baumeister DI (FH) Thomas Klampfer
Unser Sachverständiger erteilt Auskünfte zu 
rechtlichen Baufragen und zur Bauordnung sowie zu 
bautechnischen Fragen.
Jeden 1. Donnerstag im Monat von 16.00 bis 18.00 Uhr 
im Marktgemeindeamt St. Marein bei Graz.
Um telefonische Voranmeldung unter 03119/22 27 
wird gebeten.
Die einzelnen Termine werden jeweils im 
Veranstaltungskalender bekannt gegeben.

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Personalveränderungen im Kindergarten
St. Marein bei Graz
Eva Seidnitzer
Personalveränderungen im Gemeindeamt
Claudia Hütter
Eva Seidnitzer
Seit Beginn dieses Kindergartenjahres 
ist Eva Seidnitzer als Kindergartenpä-
dagogin neu im Team. Als Hobbyfußbal-
lerin ist sie das gute Zusammenspiel im 
Team gewohnt und hat sich sehr schnell 
in das Kindergartenteam eingefunden. 
Wir wünschen ihr viel Freude und alles 
Gute für den neuen Start.
Claudia Hütter
Frau  Claudia Hütter konnte bereits 
im Herbst als Praktikantin die ersten, 
sehr positiven Kontakte mit unserem 
Kindergarten in St. Marein b. Graz 
knüpfen. Wir freuen uns, dass sie nun ab 
Dezember 2017 fi x im Team des Kinder-
 Austritt
Renate Breitenecker
Frau  Renate Breitenecker hat nach 
zwei Jahren in der Kinderkrippe als 
Kinderbetreuerin den Wunsch geäußert, 
sich berufl ich neuen Herausforderun-
gen zu stellen. Ihr frohes Wesen, der 
mütterliche Instinkt und die fachliche 
Jasmine Spindler
Christa Riffnaller
Vermählungen
Katharina Krasser & Johannes Tieber
Renate Breitenecker
gartens ist. Sie übernimmt die Stelle von Marlies Weber, die 
wir in eine Babypause verabschieden dürfen und der wir alles 
Gute für die bevorstehende Geburt wünschen. Wir wünschen 
Frau Hütter alles Gute und viel Erfolg für ihre neuen Aufgaben.
Jasmine Spindler
Frau Jasmine Spindler ist seit Novem-
ber 2017 als Kinderbetreuerin im Kin-
dergarten in St. Marein tätig. Nach ihrer 
Ausbildung zur Kinderbetreuerin ist das 
die erste berufl iche Herausforderung in 
einem Kindergarten. Frau Spindler ist 
eine große Bereicherung für das Team 
und wir wünschen ihr alles Gute und 
viel Freude.  
Pension
Christa Riffnaller
Wir durften Frau Christa Riffnaller 
nach fast 30-jähriger Tätigkeit in der 
Marktgemeinde St. Marein b. Graz in 
den wohlverdienten Ruhestand ver-
abschieden. Wir bedanken uns sehr 
herzlich für ihr Engagement und ihre 
Bianca Rosenberger
Geburt und Frau Rosenberger viel Freude beim Wiedereinstieg 
in das Kindergartenleben.
Kompetenz waren die Markenzeichen von Renate Breitenecker. 
Wir wünschen ihr viel Erfolg bei ihrer neuen berufl ichen 
Tätigkeit. 
Fürsorge im Gemeindedienst. Sie war für unsere Verwaltungs-
mitarbeiterInnen die „gute Seele“ im Hintergrund. Sie hat 
auch einige Jahre im Kindergarten und in der Volksschule St. 
Marein als Assistenz für ein Kind mit besonderen Bedürfnissen 
ihre pfl egerischen und sozialen Kompetenzen bestens unter 
Beweis gestellt. Ihren Aufgabenbereich hat nun Frau Maria 
Kober-Harrer übernommen, zu der wir ihr viel Freude wün-
schen. Wir wünschen Frau Riffnaller alles Gute, viel Gesundheit 
und viel Freude mit der gewonnenen Zeit für ihre Familie. 
Katharina und Johannes Tieber
Katharina Krasser und Jo-
hannes Tieber hat die Musik 
zusammengeführt und sie ist 
nunmehr ein fi xer Bestandteil 
ihres gemeinsamen Lebens. 
Im September haben sie 
sich das Ja-Wort gegeben. 
Im ganz kleinen Rahmen 
wurden sie standesamtlich 
getraut. Die kirchliche Trau-
ung und das Fest mit allen 
Freunden, Musikkollegen und 
Leiterinnenwechsel Kindergarten Krumegg
Bianca Rosenberger folgt Susanne 
Leopold
Aufgrund der Babypause von Kinder-
gartenleiterin Frau Susanne Leopold 
wird ab Jänner 2018 Frau Bianca Ro-
senberger aus der Karenz wieder als 
Leiterin in den Kindergarten Krumegg 
zurückkehren. Wir wünschen Frau Leo-
pold alles Gute für die bevorstehende 

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den Familien fand am 09. September bei herrlichem Wetter in 
Pickelbach statt . „Wenn sich zwei Musiker treffen und dann 
noch die Liebe im Spiel ist, ist wohl der Himmel voller Geigen“. 
In diesem Sinne wünschen wir euch für euren gemeinsamen 
Lebensweg alles Gute und viel Glück und möge euch immer 
die Musik mit harmonischen Tönen begleiten.
Bianca Hödl & Christoph Rosenberger
Mama und Papa von Elina und Lily haben geheiratet. Unsere 
beiden Mitarbeiter Frau Bianca Hödl und Herr Christoph 
Rosenberger haben am 23. September den Bund fürs Leben 
Bianca und Christoph Rosenberger
Gemeinde – SMS
Nutzen Sie die Möglichkeit des Gemeinde – SMS!
Über die Homepage der Gemeinde unter
www.st-marein-graz.gv.at
können Sie sich einfach und schnell für das 
Gemeinde – SMS anmelden.
Es stehen bei der Anmeldung mehrere Punkte wie zB 
Allgemeine Gemeindeinfos, Erinnerung an Müllab-
fuhrtermine, Infos übe r die Wasserversorgung in Ihrem 
Bereich und Wetterwarnungen zur Auswahl.
Rechtsberatung
Für unsere Gemeindebürger fi ndet jeden 1. Dienstag 
im Monat mit Herrn Notar Dr. Fürnschuß und jeden 
3. Dienstag im Monat mit Herrn Notar Dr. Klafteneg-
ger, jeweils in der Zeit von 16:30 Uhr – 18:00 Uhr, im 
Marktgemeindeamt St. Marein bei Graz, eine kostenlose 
Rechtsberatung statt.
Anmeldungen werden im Marktgemeindeamt gerne 
entgegengenommen, 03119/22 27.
geschlossen. Der Komman-
dant der FF-Krumegg und die 
Kindergartenleiterin haben 
sich an diesem sommerlichen 
Tag im Garten ihres Hauses 
das standesamtliche Ja-Wort 
gegeben. Anschließend fand 
die kirchliche Trauung in un-
serer Pfarrkirche statt.
Wir wünschen euch alles 
Gute für euren gemeinsamen 
Lebensweg, viel Glück und 
Gesundheit für die ganze 
Familie.
Öffnungszeiten POST-PA RTNER und MARKTGEMEINDEAMT St. Marein bei Graz
Öffnungszeiten Post-Partner:
Annahmeschluss 
Brief/Paket
 (für den 
Versand am selben Tag):
Öffnungszeiten Marktgemeindeamt:
Montag:
08:00 – 12:00
12:00
07:30 – 12:00 
Dienstag:
08:00 – 12:00 und 14:00 – 18:00 
16:15
07:30 – 12:00 und 14:00 – 18:00
Mittwoch:
08:00 – 12:00
12:00
07:30 – 12:00 
Donnerstag:
08:00 – 12:00 und 14:00 – 18:00
16:15
07:30 – 12:00 und 14:00 – 18:00
Freitag:
08:00 – 12:00
12:00
07:30 – 12:00
Nachruf
Franz Pototschnigg
Herr Franz Pototschnigg ist am 12.09.2017 verstorben. Franz Pototschnigg war als Gemeinderat 
der Marktgemeinde St. Marein bei Graz von 1996 – 2001 tätig. Er hat maßgeblich an der posi-
tiven Entwicklung der Marktgemeinde beigetragen. Wir trauern um Herrn Franz Pototschnigg 
und werden ihm ein ehrendes Gedenken bewahren.

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Liebe Gemeindebürgerinnen, liebe Gemeindebürger!
Eine der häufi gsten Fragen im Bauamt ist die Klarstellung
welche Baumaßnahmen einer Bewilligung bzw. Genehmigung 
bedürfen und welche nicht. Diese Frage ist nicht immer in 
einem Satz zu beantworten, da dies von mehreren Fakto-
ren abhängen kann. Jede bauliche Anlage (Bauwerk) ist in 
irgendeiner Art und Weise zu bewilligen oder zumindest der 
Baubehörde in Kenntnis zu bringen. 
Eine bauliche Anlage gemäß § 4 Abs. 13 ist: „Eine Anlage, 
die mit dem Boden in Verbindung steht und zu deren fach-
gerechter Herstellung bautechnische Kenntnisse erforderlich 
sind. Eine Verbindung mit dem Boden bestehe schon dann, 
wenn die Anlage durch eigenes Gewicht auf dem Boden ruht 
oder auf ortsfesten Bahnen begrenzt beweglich ist oder nach 
ihrem Verwendungszweck dazu bestimmt ist, überwiegend 
ortsfest benutzt zu werden.“
Das Steiermärkische Baugesetz kennt dazu grundsätzlich 
drei verschiedene Verfahrensarten. Anschließend haben wir 
Ihnen den Auszug aus dem Stmk. Baugesetz aufgelistet und 
mit Anmerkungen versehen. Das Verfahren für die „einfache-
ren“ baulichen Anlagen wird über den § 21 Steiermärkisches 
Baugesetz (Bewilligungsfreie Vorhaben) geregelt.
§ 21 Baubewilligungsfreie Vorhaben
(1) Zu den baubewilligungsfreien Vorhaben gehört die Errich-
tung, Änderung oder Erweiterung von:
1. Nebengebäuden (mit Ausnahme von Garagen), lan-
desüblichen Zäunen, Folientunnel, Hagelnetzanlagen, 
Flachsilos, Beregnungsanlagen u. dgl., jeweils nur 
im Rahmen der Land- und Forstwirtschaft, sofern 
keine Nachbarrechte im Sinne des § 26 Abs.1 Z 1 und 
2 berührt werden;
2.  Kleineren baulichen Anlagen, wie insbesondere
a.  Für die Verwertung (Kompostierung) von biogenem 
Abfall im Sinne des Steiermärkischen Abfallwirt-
schaftsgesetzes, wie insbesondere Kleinkompostie-
rungsanlagen für Gebäude mit nicht mehr als sechs 
Wohnungen;
b. Abstellflächen für höchstens 5 Krafträder oder 
höchstens 2 Kraftfahrzeuge mit einem höchst zuläs-
sigen Gesamtgewicht von je 3500 kg einschließlich 
der erforderlichen Zu- und Abfahrten, Fahrradab-
stellanlagen sowie Schutzdächer (Flugdächer) 
(klassische Carports), mit einer überdeckten 
Fläche von insgesamt höchstens 40 m² (die 
Draufsicht der Dachfl äche), auch wenn diese als 
Zubau zu einem Gebäude ausgeführt werden, samt 
allfälligen seitlichen Umschließungen, die keine 
Gebäudeeigenschaft (§ 4 Z. 29) bewirken;
Informationen aus dem Bauamt
c. Skulpturen und Zierbrunnenanlagen bis zu einer 
Höhe von 3,0m inklusive Sockel, kleineren sakralen 
Bauten sowie Gipfelkreuzen;
d. Wasserbecken (Pools, Schwimmbecken usw.) bis 
zu insgesamt 100 m³ Rauminhalt, Saisonspeichern 
für solare Raumheizung und Brunnenanlagen;
e. luftgetragenen Überdachungen bis zu insgesamt 
100 m² Grundfl äche;
f.  Pergolen bis zu einer bebauten Fläche von 40 m², 
Klapotetzen, Maibäumen, Fahnen- und Teppichstan-
gen, Jagdsitzen sowie Kinderspielgeräten;
g. Gerätehütten im Bauland bis zu einer Gesamtfl äche 
(bebaute Fläche inklusive Wandkonstruktion) 
von insgesamt 40 m²;
h. Gewächshäuser bis zu 3,0 m Firsthöhe und bis zu 
einer Gesamtfl äche von insgesamt 40 m²;
i.  Parabolanlagen sowie Hausantennenempfangsan-
lagen im Privatbereich; Mikrozellen zur Versorgung 
von Geländefl ächen mit einem Durchmesser von 100 
m bis 1 km und Picozellen für Mobilfunkanlagen zur 
Versorgung von Geländefl ächen mit einem Durch-
messer bis 100m, samt Trag- und Befestigungsein-
richtungen;
j.  Telefonzellen und Wartehäuschen für öffentliche 
Verkehrsmittel;
k.  Stützmauern bis zu einer Höhe von 50 cm über 
dem angrenzenden natürlichen Gelände;
l.  Loggiaverglasungen einschließlich der erforderli-
chen Rahmenkonstruktion
3. Kleineren baulichen Anlagen und kleineren Zubau-
ten, jeweils im Bauland, soweit sie mit den in Z. 2 
angeführten Anlagen und Einrichtungen hinsichtlich 
Größe, Verwendungszweck und Auswirkungen auf die 
Nachbarn vergleichbar sind;
4.  Baustelleneinrichtungen, einschließlich der zum vorü-
bergehenden Aufenthalt dienenden Unterständen
5.  Feuerungsanlagen für feste und fl üssige Brennstoffe bis 
zu einer Nennheizleistung von 8,0 kW, sofern Nach-
weise über das ordnungsgemäße Inverkehrbringen im 
Sinne des Steiermärkischen Feuerungsanlagengesetzes, 
LGBl. Nr. 73/2001, vorliegen;
5a. Gasanlagen, die keiner Bewilligungspflicht nach 
dem Steiermärkischen Gasgesetz unterliegen, Feue-
rungsanlagen jedoch nur dann, wenn Nachweise über 
das ordnungsgemäße Inverkehrbringen im Sinne des 
Steiermärkischen Feuerungsanlagengesetzes, LGBl. Nr. 
73/2001 und der Gasgeräte-Sicherheitsverordnung, 
BGBl. Nr. 430/1994, vorliegen, sonstige Gasgeräte, die 
keine Feuerungsanlagen sind, jedoch nur dann, wenn 

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Nachweise über das ordnungsgemäße Inverkehrbrin-
gen im Sinne der Gasgeräte-Sicherheitsverordnung, 
BGBl. Nr. 430/1994, vorliegen;
6.  Werbe- und Ankündigungsreinrichtungen von Wähler-
gruppen, die sich an der Wahlwerbung für die Wahl zu 
einem allgemeinen Vertretungskörper oder zu den sat-
zungsgebenden Organen einer gesetzlichen berufl ichen 
Vertretung, für die Wahl des Bundespräsidenten oder 
für Volksabstimmungen, Volksbegehren und Volksbe-
fragungen auf Grund landes- oder bundesgesetzlicher 
Vorschriften beteiligen, innerhalb von sechs Wochen 
vor dem Wahltag oder dem Tag der Volksabstimmung, 
der Volksbefragung oder des Volksbegehrens bis spä-
testens zwei Wochen danach.
(2)  Baubewilligungsfrei sind überdies:
1. der Umbau einer baulichen Anlage oder Wohnung, 
der keine Änderung der äußeren Gestaltung bewirkt; 
(wenn durch den Umbau eine Änderung der Nut-
zung z.B. von Dachboden auf Wohnfl äche erfolgt 
ist dies durch den § 20 oder 21 geregelt und nicht 
bewilligungsfrei)
2. die bis zu drei Tagen dauernde Aufstellung von Fahr-
zeugen und anderen transportablen Einrichtungen im 
Sinne des § 19 Z. 6;
3.  die Lagerung von Heizöl bis 300 l;
4. der Abbruch aller nicht unter § 19 Z 7 fallenden bau-
lichen Anlagen;
5.  Einfriedungen gegen Nachbargrundstücke (ausgenom-
men öffentliche Verkehrsfl ächen) bis zu einer Höhe von 
1,5 m;
6.  Solar- und Photovoltaikanlagen bis zu einer Kollektor-
fl äche von insgesamt 100 m², dabei dürfen Anlagen und 
ihre Teile eine Höhe von 3,5 m nicht überschreiten;
7.  Der Umbau einer baulichen Anlage, sofern es sich dabei 
ausschließlich um eine Färbelung handelt.
(3)  Baubewilligungsfreie Vorhaben sind vor ihrer Ausführung 
der Gemeinde schriftlich mitzuteilen. Die Mitteilung hat 
den Ort und eine kurze Beschreibung des Vorhabens zu 
enthalten. (Ebenso ist ein Katasterauszug, in welchem 
die Lage der Baulichkeit dargestellt ist und eine Skizze 
anzuschließen)
(4)  Durch baubewilligungsfreie Vorhaben dürfen Bau- und 
Raumordnungsvorschriften, wie insbesondere festgelegte 
Baufl icht-, Baugrenz- und Straßenfl uchtlinien, sowie die 
Vorschriften über Abstände nicht verletzt werden.
Um eine Vereinfachung von größeren Bauverfahren, die 
nicht unter den § 21 fallen zu ermöglichen, wurde vor vielen 
Jahren eine Verfahrensart eingeführt, welche es ermöglicht, 
ohne Ortsaugenschein und Baubescheid ein Bauverfahren 
abzuwickeln. Dies wird im § 20 Steiermärkisches Baugesetz 
geregelt.


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