Marktgemeinde st. Anna am aigen


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38 m

2

 

  Gänge EG, Stiegen, Aufzugsschacht

  Gänge OG, Stiegen, Aufzugsschacht

  Gänge UG, Stiegen, Aufzugsschacht

 

  VERKEHRSFLÄCHE  

max. 20% 

 

 



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B 5.0  FUNKTIONSPROGRAMM 

 

5.1 Erschließung 



Die Erschließung des Gemeindezentrums hat barrierefrei und ebenerdig zu erfolgen.  

Der bestehende Eingangsbereich im alten Gemeindewohnhaus und das Stiegenhaus sind in der 

jetzigen Form beizubehalten, da die Bewohner im Obergeschoss ungehindert zu Ihren Wohnungen 

gelangen müssen.  

Weiters sind alle Nutzungsbereiche getrennt und voneinander unabhängig zu erschließen. 

(Amtsräume, Sitzungssaal , Musikheim, Tourismusbüro) 

 

 

5.2 



Funktionelle Zusammenhänge und Nutzungen 

 

Gemeindeamt: 



  Die Büroräume sollten flexibel gestaltet werden, sodass eine leichte Anpassung bei 

geänderten Raumbedarf möglich ist.   

  Büroräume entsprechend den allgemeinen Richtlinien und Standards für Arbeitsplätze 

  Zweckmäßige Büroanordnung (Vorraum - Allgemeine Kanzlei - Kanzlei - Bürgermeister) 

  Von den Kanzleiarbeitsplätzen aus soll die Allgemeine Kanzlei bedient werden 

  Transparente Türen und Glasflächen (Blick auf wartende Kunden) 

  Räume für Vertraulichen Parteienverkehr jedoch keine isolierten Räume  

(Zugang untereinander soll möglich sein) 

  Großzügige Büroräume (wenig Doppelbüros) und Arbeitstische 

  Kurze Wege (Kommunikationswege) zwischen den Büroräumen (Gemeindbediensteten)  

  Helle Büroräume und Hohes Maß an natürlichem Tageslicht 

  Rauchverbot im Amtsgebäude  

 

Kleinküche für 6 Personen mit Cafemaschine, Kühlschrank, Mikrowelle und Geschirrspüle 



  Eingangsbereich und Wartebereich für 3-5 Gemeindebürger und Kinderspielecke 

  Schaufenster für Bekanntmachungen und Infoecke 

  Verteilerfunktion für Zugang zu Gemeindeamt bzw. Saal 

  Nebenräume und Arbeitsraum mit Kopierer und Lagerungsmöglichkeit für Büroartikel und 

Verbrauchsmaterial 

  EDV Raum (Klimatisiert, Brandgeschützt, Einbruchsicher) mit kleinem Stauraum für 

Hardware/Software und kleiner Tisch für Wartungsarbeiten 

  Ausreichend großes Archiv, Lagerraum, Geräteraum 



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Sitzungssaal: 



  Entsprechend den Nutzererhebungen ist der Trauungssaal für 60 - 80 Personen je nach 

Bestuhlung zu dimensionieren.  

  Für die Abhaltung der Trauungszeremonie ist ein Bereich von mindestens 20 m

2

 erforderlich. 



  Raumhöhe 3,0 m 

  Sitzungssaal für Gemeinderatssitzungen und Arbeitskreise, Trauungen und Standesamt 

  Räumliche Trennung durch eine mobile Trennwand z.B. 1/3 – 2/3 

  Keine Gleichzeitigkeit daher Schalldämpfung nicht erforderlich 

  Ausstattung mit Audio-Visueller Technik (Projektor, Stereoanlage...) 

 

1 Damen WC-Zellen (zugleich Behinderten-WC)  



  1 Herren WC-Zelle und 1 Pissstand 

 

 



Musikheim: 

  Der Eingang zum neuen Musikheim sollte im Untergeschossbereich vom bestehenden 

Parkplatz aus (hinter dem Gemeindeamt) ebenerdig und behindertengerecht ausgeführt 

werden. 


  Der Vorraum sollte auch als Garderobe bzw. für die Instrumentenablage genutzt werden. 

Ebenfalls sollte vom Vorraum aus direkt der Proberaum, der Gruppenproberaum und die WC-

Anlagen zugänglich sein.  

  Der Proberaum sollte für rund 50-60 Musiker geplant werden. 

  Der Gruppenproberaum und der Vorraum sollten flexibel zu verbinden sein. Gemeinsam 

sollten  beide Räume als Aufenthaltsraum nutzbar sein. 

  Archivraum (nutzbar für Notenarchiv, EDV- und Kapellmeister Vorbereitungsraum). Zugang 

auch über Gruppen bzw. Proberaum möglich. 

  Lagerraum (für Kleidung, Reserveinstrumente, Schweinwerfer, Putz- bzw. Reinigungsmittel, 

usw. ) Eine ausreichende Be- und Entlüftung ist wegen der nassen Regenbekleidung speziell 

in diesem Raum sehr wichtig. Zugang auch über Gruppen bzw. Proberaum möglich. 

  Gänge sollen vermieden werden. 

  Eine natürliche Belichtung (Tageslicht) des Musikproberaum ist grundsätzlich nicht erforderlich, 

da meist in den Abendstunden geprobt wird.  

  Nach den Allgemeinen Bauinformationen des Akustikplaners 

artelier ist pro Musiker ein 

Platzbedarf von 2,2 - 2,4 m

2

 und ein Raumvolumen von 8,5 - 10  m



3

 notwendig.    



Fox Holz gibt einen Wert von 2,0 - 2,5 m

2

 pro Musiker und eine Mindestraumhöhe von 3,5 m 



an. Die Raummaße haben zueinander ein bestimmtes Verhältnis einzuhalten.  

Der sogenannte „Goldene Schnitt“ beträgt 8:5:3 (l:b:h). 

 

 

Tourismusbüro: 



  Ebenerdiger Zugang und leicht erkennbar. (eventuell Anordnung im jetzigen Sitzungssaal) 

  Arbeitsplatz für Kundenbetreuung, Stauflächen, Werbetafeln, Regionaler Produkte. 

 

 

 



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5.3 Zufahrt 



und 

Parkplätze 

 

 

Zufahrt: 



Die Zufahrt zum Gebäude bzw. zu den Parkplätzen hat grundsätzlich über das Planungsgebiet und 

von der Landesstraße aus zu erfolgen. Weiters besteht die Möglichkeit über das Grundstückseck 

mit der bestehenden Garage hinter dem Gemeindeamt zuzufahren. 

 

Abstellflächen (Parkplätze): 



D

ie Parkplätze sind am gegenständlichen Planungsgrundstück unterzubringen. Es sind 

mindestens 10 Parkplätze für die Bedienstete, Besucher und Musikverein erforderlich. 

 

 



 

 

 



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B.6.0. ALLGEMEINE 



ANFORDERUNGEN 

 

6.1 


Kostenrahmenfestlegung laut ÖNORM B 1801-1  

 

 

  Kostenrahmen für die Baukosten (Kostenbereiche 1 – 6 laut ÖNORM B 1801-1): 



 

Der vom Auftraggeber vorgegebene ist bis Projektende bindend einzuhalten (Kostendeckel). 

 

 

  Dieser teilt sich in die Kostenbereiche: 



 

1 Aufschließung inkl. Abbruch altes Peischlerhaus 

25.000,--   

2 Bauwerk-Rohbau 

 

3 Bauwerk-Technik         



  800.000,--* 

4 Bauwerk-Ausbau 

 

5 Einrichtungen 



100.000,--   

6 Außenanlagen 

70.000,-- 

 

 



verbindlicher Kostenrahmen: 

995.000,-- 

 

 



 

 

 



 

 

 



 

 

 



exkl. MWSt. 

 

 



* davon Adaptierung und Umbau altes Gemeindeamt mit rd. 175 m²  

        


     100.000,--  

 

6.2 



Wirtschaftlichkeit in Errichtung und Betrieb 

Mit der gewählten Bauweise, Konstruktion und Gründung sind die Errichtungskosten einzuhalten. 

Des weiteren ist eine zweckmäßige und nachhaltige Gesamtkonstruktion im Hinblick auf 

Folgekosten zu wählen. 

 

6.3 


Flexibilität und Erweiterbarkeit 

Eine Erweiterung des Gebäudes ist nicht vorgesehen. 

 


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B.7.0.  ART UND UMFANG DER ZU ERBRINGENDEN LEISTUNGEN 

 

 

7.1 


2 Wettbewerbsplakate ca. Format A0 (quer) mit folgenden Planinhalt: 

 

•  Lageplan (1:500) - eingenordet 



 Farbschema: 

 

Fahrverkehr 



 

   dunkelgrau 

 

ruhender 



Verkehr 

   hellgrau 

 

Radwege  



   orange 

 

Fußwege  



   gelb 

 

Grünflächen 



 

   hellgrün 

 

Baukörper  



   weiß 

 

•  Grundrisse aller Geschosse (1:200) - eingenordet und EG mit Außenanlagen 



 Farbschema: 

 

Nutzflächen 



 

 

   weiß 



  

 

Verkehrsflächen 



 

 

   hellgelb 



 Technikräume 

(Funktionsflächen) 

 

hellblau 



 

Wände, konstruktive Bauteile 

 

grau 


•  Längs- und Querschnitte (1:200) 

•  Alle Ansichten (1:200) 

•  Schaubilder (zusätzlich im jpg-Format auf CD-Rom) 

  

Alle Planunterlagen sind gerollt, nicht aufkaschiert einzureichen.  



(zusätzlich Wettbewerbsplakat im pdf-Format auf CD-Rom) 

 

 

 

7.2       Modell: 

•  Einsatzmodell (1:500) (siehe Beilagen) 

(Sämtliche Flächen sind überwiegend Weiß zu halten. ) 

 

 

7.3        Erläuterungsbericht (max. 3 Seiten DIN A4) mit folgender

 

Gliederung und Inhalt: 



a) Grundkonzept 

 

b)  Städtebauliche und Baukünstlerische Überlegungen  



c)  Erschließung, Funktionelle Zusammenhänge und Nutzung 

d) Außenraumgestaltung, 

Zufahrt 

 

Der Erläuterungsbericht dient dem Vorprüfer zur Projektvorstellung an die Jury.  



 

(zusätzlich im pdf-Format auf CD-Rom) 

 

 



 

 

 

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7.4        Technischer Bericht (max. 3 Seiten DIN A4) mit Kurzbeschreibung der Kostenbereiche nach 

Grobelementen  lt. ÖNORM B1801-1 mit folgender Gliederung und Inhalt: 

a) Bauwerk 

Rohbau 

Gründung, Baukonstruktion, Außenwände, Innenwände, Decken 



b) Bauwerk 

Technik 


Technische Anlagen, Aufzug, nutzungsspezifische technische Anlagen 

c) Bauwerk 

Ausbau 

 

Fassade, Wandaufbau, Innenwände, Glasflächen, Boden- und Dachaufbau, Akustik 



d) Außenanlagen 

Geländeveränderungen, Strassen, Wege, Parkplätze, Stützmauern, Bepflanzungen, etc. 

 

(zusätzlich im pdf-Format auf CD-Rom) 

 

 



7.5        Formblätter: 

a)  Formblatt 1 (Raumflächennachweis) (siehe Beilage C.7. Formblatt 1) 

inklusive nachvollziehbarer Flächenermittlung und Berechnungspläne nach ÖNORM B1800 

b)  Formblatt 2 (Gebäudeflächennachweis) (siehe Beilage C.8. Formblatt 2) 

inklusive nachvollziehbarer Flächenermittlung und Berechnungspläne nach ÖNORM B1800 

c)  Formblatt 3 (Baukostennachweis) (siehe Beilage C.9. Formblatt 3) 

 (zusätzlich im xls-Format auf CD-Rom) 

Die Berechnungen gelten als nachvollziehbar wenn Flächen bzw. Flächenabwicklungen und 

Rechenoperationen dargestellt werden. Insbesondere sind sämtliche Gebäudegrundflächen 

(NF, NFG, BGF) eindeutig und nachvollziehbar darzustellen. Mehrgeschossige 

Stiegenhäuser sind nur einmal zu erfassen. Zu den Bruttogrundflächen zählen allseitig 

umschlossene und überdeckte Räume. 

 

 



7.6        Verfasserbrief (siehe Beilage C.12. Verfasserbrief) 

 

 



7.7 Beilagen: 

a)  Verzeichnis der eingereichten Unterlagen 

b) CD-Rom 

 

 



 

 


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B.8.0. BEURTEILUNGSKRITERIEN 

 

Die Beurteilungskriterien werden in der Reihenfolge ihrer Bedeutung wie folgt angegeben.  



 

8.1        Funktionelle Lösung: 

Das Funktionelle Lösung wird vom Preisgericht nach folgenden Gesichtspunkten bewertet, wobei 

nachfolgende Aufzählung keine Rangordnung wiedergibt: 

-  Zielgerechte Umsetzung der Flächenvorgaben 

-  Funktionelle, zweckmäßige Gesamtlösung 

-  Zuordnung der Funktionsbereiche 

-  Interne Erschließung 

-  Orientierbarkeit 

 

8.2 Wirtschaftliche 

Lösung: 

Das Wirtschaftliche Lösung wird vom Preisgericht nach folgenden Gesichtspunkten bewertet, 

wobei nachfolgende Aufzählung keine Rangordnung wiedergibt: 

Wirtschaftlichkeit bei der Errichtung, im Betrieb und bei der Erhaltung 



Einhaltung des vorgegebenen Kostenrahmens 

Gebäudeeffizienz 



 

8.3 

Städtebauliche und baukünstlerische Lösung: 

Das Beurteilungskriterium Städtebau und baukünstlerische Lösung wird vom Preisgericht nach 

folgenden Gesichtspunkten bewertet, wobei nachfolgende Aufzählung keine Rangordnung 

wiedergibt: 

-  Gliederung und Gestaltung der Baukörper 

-  Situierung der Baukörper und Einbindung in die Umgebung 

-  Qualität der äußeren Gestaltung 

-  Gestaltung der Außenräume und Oberflächen 

-  Äußere Erschließung und Situierung der Zu- und Abfahrten 

 

 



 

 


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TEIL C  BEILAGENTEIL  

 

 

C.01. Vermessungs- 



und 

Bestandsplan 

 

 

Dateiformate: AutoCad .dwg  (Version AutoCad 2000) und AutoCad Plotfile  

 

Dateiformate: Adobe Acrobat .pdf (Format A3) 

 

 

C.02. Flächenwidmungsplan 



(Auszug) 

 

C.03. Katastralmappe 



 

 

C.04. Katastralmappe 



mit 

Luftbild 

 

C.05. Baugrunduntersuchung 



 

C.06. Grundbuchsauszug 

 

 

Dateiformate: Adobe Acrobat .pdf   

 

 



C.07. Formblatt 

(Raumflächennachweis) 



 

C.08. Formblatt 

(Gebäudeflächennachweis) 



 

C.09. Formblatt 

(Baukostennachweis) 



 

 

Dateiformate: Microsoft Excel.xls   

 

 

C.010. Umgebungsfotos 



 

C.011. Umgebungsmodell  

 

C.012. Verfasserbrief 



 

C.013. Architektenwerkvertrag 

 

C.014.  Stellungnahme AIK  



 

 

Dateiformate: Adobe Acrobat .pdf   

 

 



C.015. Einsatzplatte Modell 

 

wird per Post versand 




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