Monatsspruch Juni 2017


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Gemeindebrief

der Kirchengemeinden Sanitz & Thulendorf

24. Jahrgang

Sommer 2017  

Nr. 2

Monatsspruch Juni 2017

Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen.

Apg 5,29

Gemeindebrief

der Kirchengemeinden Sanitz & Thulendorf

24. Jahrgang

Herbst 2017  

Nr. 3


Monatsspruch Oktober 2017

Es wird Freude sein vor den Engeln Gottes 

über einen Sünder,

der Buße tut.

Lukas 15,10


In diesem Heft

Fotonachweis

Fam. Frahm: S. 2

Marika Klemke: S. 20, 21, 22

Wencke Wetzel: S. 6 u.

Sylvia Schacky: S. 6 o., 7 o.

Schicketanz: S. 23 o.

Fam. Proch: S. 14, 15

Ingo Barz: S. 11 u.

Fam. Schröter: Titelbild, S. 5, 7, 9, 13, 21

S. 3

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S.4 l.


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S. 8 und 17

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S. 10

https://www.google.de/search?q=friedensdekade+2017&client=firefox-



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S.11


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S.16


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S.18o.

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Liebe Gemeinde

Seniorennachmittage

Wir gratulieren

Wer hat Interesse?/Adventsfeiern

Regelmäßige Termine/Luther-

Ausstellung/Männerkreis

Aus unseren Kirchenbüchern

Friedensdekade

Konzerte


Gottesdienstplan

Gesichter unserer Gemeinde

Grundkurs des Glaubens 

Reformationstag

Sternsinger/Glühwürmchenumzug

Der Andere Advent

Kinderseiten

Mitarbeiter/Impressum

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Liebe Leserinnen und Leser, liebe Gemeinde!

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Wir  haben  in  den  letzten  Wochen  in  der 



Sanitzer  Kirchengemeinde  an  mehreren 

tragischen  Schicksalen  Anteil  genommen. 

Viele waren es, die in die Kirche kamen, um 

mit zu trauern und mit zu trösten. Dabei zeigt 

sich  immer  wieder,  unsere  menschliche 

Gemeinschaft ist etwas Wertvolles, Wichtiges, 

Tragendes. Pflegen wir sie auch in dem, was 

uns  die  nächsten  Wochen  und  Monate 

bringen werden. Es ist ja so, alles wandelt sich. 

Neu  beginnen  können  wir  mit  jedem 

Atemzug.

Mit  guten  Wünschen  für  die  kommenden 

Zeiten und Ereignisse grüße ich Sie herzlich 

Pastor Gottfried Voß

Die  Bundestagswahl  liegt  hinter  uns,  die 

Erntedankfeste  sind  gefeiert,  noch  einmal 

bietet  die  Natur  viele  Farben  auf,  bevor  das 

kahle  Grau  des  Nebels  oder  das  Weiß  vom 

Schnee vorherrschen wird. Alles wandelt sich. 

Mancher empfindet es stärker und spricht es 

auch aus mit den Worten: „Wie schnell ist bloß 

die Zeit vergangen.“ Anderen ist es, als würde 

ihnen die Zeit gerade stehen bleiben, und sie 

wünschen  sich,  in  eine  leichtere,  schönere 

Lebenslage zu kommen. 

Alles wandelt sich. 

Neu beginnen 

Kannst du mit dem letzten Atemzug. 

Aber was geschehen, ist geschehen. 

Und das Wasser 

Das du in den Wein gossest, kannst du 

Nicht mehr herausschütten. 

Was geschehen, ist geschehen. 

Das Wasser 

Das du in den Wein gossest, kannst du 

Nicht mehr herausschütten, aber 

Alles wandelt sich. Neu beginnen 

Kannst du mit dem letzten Atemzug. 

Bertolt Brecht

Wenn  das  Leben  dir  von  Zeit  zu  Zeit  den 

Boden  des  Altvertrauten  unter  den  Füßen 

wegzieht,  und  nichts  anderes  bleibt,  als  auf 

neuen  Wegen  wieder  das  Gehen  zu  lernen, 

dann  wünsche  ich  dir  eine  Hand,  die  dir 

aufstehen  hilft,  und  auch  bei  deinen  ersten 

Schritten,  den  zögernden,  stolpernden,  nahe 

ist.

Isabella Schneider



Seniorennachmittage

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04. Oktober



in Sanitz

14.30 Uhr

Vor 100 Jahren,

wir schauen in die Vergangenheit

01. November

in Sanitz

14.30 Uhr

Vorbilder im Glauben

06. Dezember

in Sanitz

14.30 Uhr

Gestecke – 

Ein schöner Blickfang für Auge und Gemüt

   


18. Oktober

in Thulendorf

14.30 Uhr

Gestecke – 

Ein schöner Blickfang für Auge und Gemüt

15. November

in Thulendorf

14.30 Uhr

Vorbilder im Glauben

09. Dezember

in Steinfeld

14.00 Uhr

Gemeinsame Adventsfeier



Im Betreuten Wohnen in Sanitz treffen wir uns um 14.00 Uhr an folgenden 

Dienstagen: 17. Oktober, 21. November, 12. Dezember. 

In  diesem  Jahr  beschäftigen  wir  uns  weiterhin  mit  ländlichen  Gegenden 

innerhalb der Nordkirche.

          Gestecke                                                            Dietrich Bonhoeffer


5

Alles muss man erfahren

Als ich so saß und die alte Frau ansah, da sah ich mich plötzlich selber so dasitzen, alt 

und aufgequollen und schon halb tot, und das war kein angenehmes Bild. Da bekam 

ich Angst, und ging schnell ins Freie, in den kleinen Garten hinterm Haus. Da hatte 

ich Dahlien uns Astern gepflanzt, die blühten.

Aber dann dachte ich: Siehst du, so gehst du jeder wichtigen Erkenntnis aus dem Weg 

und der nackten Wahrheit. Geh du nur wieder hinein und sieh dir die alte Frau an 

und  dich  selber.  Es  schadet  gar  nichts,  wenn  die  schaudert,  das  gehört  mit  zum 

Leben. Alles muss man erfahren, und man erfährt das Wichtigste nicht, wenn man 

nichts Häßliches sehen will. Da ging ich also wieder hinein.

Luise Rinser



Ich gehe langsam

Nun muss ich langsam gehn...

die müden Füße

sie wollen mich nicht schnell mehr tragen.

Ich klage nicht...

die Welt ist schön

und ich hab Zeit an meinen alten Tagen.

Ich gehe langsam...

sehe Schritt um Schritt

die Heimlichkeiten, die am Wege leben,

und schau der Blumen Seele ganz von nah.

Statt Lärm des Tages hör ich Stille singen.

Geheimnisse, die hastend ich nicht sah,

nun find ich sie in leisen, kleinen Dingen.

Ellen Jochema

6

Wir gratulieren

Zu diesem Gottesdienst wird noch gesondert 

Sie hat es geschafft. Nach 3 ½ Jahren hat Sylvia 

eingeladen.

Schacky  aus  Sanitz  ihre  Ausbildung  zur 

Prädikantin abgeschlossen. 

Am  24.  September  wurde  ihr  bei  einem 

festlichen Gottesdienst im Ratzeburger Dom 

zusammen mit den anderen Kursteilnehmern 

das Zertifikat übergeben. 

In  den  letzten  Jahren  hat  sie  hier  in  ihrer 

Heimatgemeinde,  aber  auch  in  zahlreichen 

K i r c h e n g e m e i n d e n   i n   d e r   R e g i o n  

Ribnitz/Sanitz  viel  Erfahrung  sammeln 

können.  Wir  gratulieren  ihr  zum  erfolg-

reichen  Abschluss  und  wünschen  ihr  wei-

terhin  viel  Freude  bei  der  Gestaltung  von 

Gottesdiensten,  Andachten  und  anderen 

Veranstaltungen.  Anfang  des  neuen  Jahres 

wird  sie  offiziell  in  das  Amt  als  Prädikantin 

eingeführt.  Das  geschieht  üblicherweise 

durch den zuständigen Propst. 

Unsere Vikarin Wencke Wetzel hat am selben 

Tag,  also  auch  am  24.  September,  in  Sanitz 

ihren Examensgottesdienst gehalten. Es war 

eine  schöne  Atmosphäre,  viele  waren 

beeindruckt und haben sich mit ihr  gefreut, 

dass  sie  nach  der  langen  Zeit  der  Krankheit 

mit  neuer  Kraft  ihre  Arbeit    wieder  auf-

nehmen konnte.

Wir wünschen ihr, dass die Heilung weiter gut 

voranschreitet.  Frau  Wetzel  bleibt  noch  fast 

ein ganzes Jahr in unserer Gemeinde und wird 

in  den  nächsten  Monaten  bei  vielen  Ver-

anstaltungen  und  Aktivitäten  mitmachen 

bzw. selbst die Verantwortung tragen. 

Die  Abschlussprüfungen  finden  dann  im 

Frühjahr 2018 statt.


7

Wer hat Interesse?

Vielleicht  haben  auch  noch  andere  Interesse 

an  einer  Ausbildung  zur  ehrenamtlichen 

Gottesdienstgestaltung.

Dazu gibt es zwei Angebote:

Als Lektor bzw. Lektorin lernt man, mit Hilfe 

von Lesepredigten und Materialsammlungen 

selbständig  einen  Gottesdienst  zu  veran-

tworten.


Als  Prädikant  bzw.  Prädikantin  geht  die 

Ausbildung noch einen Schritt weiter, so dass 

auch die Erarbeitung eigener Predigten geübt 

wird. Das ist eine sehr anspruchvolle Aufgabe. 

Im Vergleich zu einem Theologiestudium ist 

diese  Weiterbildung  sehr  praxisorientiert 

aufgebaut.

Informationen  kann  man  dazu  über  Sylvia 

Schacky  bekommen,  aber  auch  im  Internet 

findet man eine gute Beschreibung unter dem 

Stichwort:

Prädikantenausbildung  –  Gemeindedienst 

der Nordkirche.

Die große Adventsfeier für die Sanitzer Kirchengemeinde soll in diesem Jahr am 1. Advent 

stattfinden. Wir beginnen am 3. Dezember um 14.00 Uhr mit einem musikalischen Gottesdienst 

in der Kirche. Dazu werden unter anderem die Kinder etwas vorbereiten. Anschließend gehen 

wir  zum  weiteren  Zusammensein  hinüb er  ins 

Gemeindehaus.  Wer  für  das  Kaffeetrinken  Kuchen  oder 

Gebäck  mitbringen  kann,  meldet  sich  bitte  vorher  im 

Pfarramt  bzw.  trägt  sich  in  eine  Liste  ein,  die  bei  den 

Gottesdiensten  und  Veranstaltungen  ausliegt.  Alle 

Generationen  sind  herzlich  willkommen  zu  diesem 

Gemeindefest.

Für die Seniorenadventsfeier im Bereich von Steinfeld und 



Thulendorf ist der 9. Dezember vorgesehen. Wir beginnen 

um 14.00 Uhr im Steinfelder Saal. 

Adventsfeiern


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Kirchenchor

               Donnerstag um 19.30 Uhr



Posaunenchor

               Montag um 19.30 Uhr

                Neueinsteiger sind in Chor und Posaunenchor herzlich willkommen!

Kinderchor (ab 5 Jahre)    Mittwoch  von 16.30 - 17.30 Uhr

                                               Bitte melden bei Anne Oldach Tel: 0151/12424394

            

Eltern-Kind-Gruppe         dienstags, 9.30 – 11.00 Uhr

Frauengesprächskreis

19.30 Uhr jeden 3. Mittwoch/Monat

20.00 Uhr jeden 3. Dienstag/Monat

Handarbeitskreis               jeden ersten Freitag im Monat um 19.30 Uhr

Interessierte Frauen sind herzlich Willkommen

Regelmäßige Termine

Männerkreis

Der nächste Männerabend findet am 17. November in Sanitz statt. Um 19.00 Uhr nehmen wir an 

der Andacht zur Friedensdekade in der Kirche teil. Danach gehen wir ins Gemeindehaus und 

beschäftigen uns mit einem Buch von Jörg Zink. 

Martin Luther-Ausstellung



Am Freitag, dem 03.11.2017, wird um 17.00 Uhr in der 

Sanitzer Kirche  eine kleine Ausstellung eröffnet. 

In enger Zusammenarbeit mit der Schule haben sich Kinder 

mit der Reformation, der Person Martin Luthers und dem 

Leben  um  1517  auseinander  gesetzt.  Was  beim  Lernen, 

Begreifen  und  Gestalten  herausgekommen  ist,  wird  am 

ersten  Novemberwochenende  in  unserem  Gemeindezen-

trum zu besichtigen sein. Wir dürfen gespannt sein.

Vorab  ein  herzliches  Dankeschön  an  alle  engagierten 

Lehrer(innen) und Erzieher(innen)! 

Herzliche Grüße  Marika Klemke.



Aus unseren Kirchenbüchern

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Getauft wurden:

Hugo Zakrzewski, Sanitz

Moritz Osmanski, Fienstorf



                                                                          Als ich den Herrn suchte, antwortete er mir, 

                                                                           und errettete mich aus aller meiner Furcht.

                           Psalm 34,5



Kirchlich getraut wurden:

Frank Schröter und Manuela geb. Timm, Sanitz



Einer trage des anderen Last,

so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen.

Galater 6,2

Kirchlich begraben wurden:

Sieglinde Jakowski geb. Kindt, 88 Jahre, Tessin (Niekrenz bzw. Sanitz)

Luise Ritter geb. Albrecht, 80 Jahre, Sanitz 

Irmgard Alischewski geb. Tech, 93 Jahre, Groß Lüsewitz

Prof. Dr. Reiner Benecke, 67 Jahre, Neu Thulemdorf

Gertrud Zigann geb. Mellin, 95 Jahre, Sanitz

Manfred Tech, 79 Jahre, Groß Lüsewitz

Erika Ortmann, 81 Jahre, Sanitz

Hans Ortmann, 85 Jahre, Sanitz

Axel Heese, 50 Jahre, Sanitz



Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; 

aber die Liebe ist die Größte unter ihnen. 

1. Korinther 13,13



10

Der Andere Advent

Friedensdekade

suche  für  die  existierenden  gesellschafts-

politischen  Probleme.  Die  Friedensbildungsar-

beit muss massiv ausgebaut und auf eine breitere 

Basis gestellt werden.“

In unserer Kirchengemeinde findet in der Zeit 

vom 12. bis zum 21. November täglich jeweils 

um  19.00  Uhr  für  ca.  20-30  Minuten  eine 

thematische  Andacht  in  der  Sanitzer  Kirche 

statt.  Diese  Andachten  werden  von  verschie-

denen Personen und Gruppen gestaltet.

Wer  Interesse  hat,  bei  der  Vorbereitung 

mitzumachen, meldet sich bitte bei Dorothea 

Voß (Tel. 0176-78137208) 

Den Abschluss der Friedensdekade bildetet der 

Gottesdienst am 22. November um 17.00 Uhr 

in der Kirche. Das ist der Buß- und Bettag. 

„Der biblische Appell zum Frieden erfordert von 

uns,  für  den  Vorrang  ziviler  Methoden  der 

Konfliktbearbeitung  einzutreten.  Der  zuneh-

Die  Ökumenischen  Friedensdekade  steht  in 

menden Tendenz, Kriege um Energie und Roh-

diesem  Jahr  unter  dem  Motto  "Streit!".  Passt 

stoffe zu führen, setzen wir die Forderung nach 

das  zusammen,  Einsatz  für  den  Frieden  und 

Mäßigung, nach gerechter Verteilung und fried-

Streit,  wie  soll  man  das  verstehen?  Dazu 

lichem Zusammenleben entgegen.“ 

schreibt  Jan  Gildemeister,  Vorsitzender  der 

Margot Käßmann

Ökumenischen FriedensDekade e. V.:

„Worauf  kommt  es  also  in  Zukunft  an:  Wer  „Schwerter zu Pflugscharen“: 

angesichts der gesellschaftlichen Lage weg- oder  Ein Symbol mit spannender Geschichte

zuschaut, macht sich auch schuldig. Das Motto  Das Symbol trifft die Mächtigen ins Mark. Für 

der  Friedensdekade  2017  fordert  heraus,  nicht  sie ist es „Westimport vom Klassenfeind”, „Wehr-

passiv  zu  sein,  sondern  für  Demokratie  und  kraftzersetzung”. Das Verbot in der ehemaligen 

Menschenwürde  konstruktiv,  entschieden  und  DDR, dieses Symbol als Aufkleber zu drucken, 

gewaltfrei  zu  streiten.  Wir  müssen  unsere  umgehen die Initiatoren mit einer genialen Idee. 

Argumente  verständlich  vermitteln,  ohne  die  Sie drucken das Symbol auf Vlies, denn Textil-

Komplexität der Realität zu vernachlässigen und  druck  brauchte  damals  keine  Genehmigung. 

unzulässig zu vereinfachen. Die Bedenken und  Wer es als Lesezeichen oder Aufnäher benutzte, 

Ängste von Menschen müssen ernst genommen  wurde  verwarnt  und  wurde,  ist  er  hartnäckig 

werden.  Wir  brauchen  eine  kreative  Lösungs- geblieben, von der Schule verwiesen, durfte kein



11

Abitur machen, flog von der Uni, bekam keine 

Lehrstelle oder erhielt Betriebsverbot. Polizisten 

forderten  „Friedensaktivisten“  auf,  den  Auf-

näher abzutrennen. Wer sich weigerte, musste 

aufs  Revier.  Das  Kleidungsstück  wurde  be-

schlagnahmt  und  erst  gegen  Bezahlung  einer 

Schneiderrechnung  (für  das  Abtrennen  des 

Aufnähers) wieder ausgehändigt. So dauerte es 

auch nur ein Jahr, bis das Symbol ebenfalls auf 

den Friedensdemonstrationen im Westen auf-

tauchte und in Verbindung mit der Bibelstelle in 

Micha 4.3 zum Erkennungszeichen christlicher 

Friedensgruppen wurde. Bis heute.“

Konzerte

* Ewiges Licht leuchte!  26. November um 17.00 Uhr

Am Ewigkeitssonntag musiziert der Madrigalchor zusammen mit Orchester und Solisten unter 

Leitung von Kantor Christian Bühler ein geistliches Konzert in der Ribnitzer Marienkirche.

Am Sonnabend vor dem 1. Advent, also in diesem Jahr am 2. Dezember, stimmen wir uns 

wieder  auf  die  bevorstehende  vorweihnachtliche  Zeit  mit  dem  Adventssingen  ein.  Um 



14.00 Uhr beginnt die Veranstaltung wie gewohnt in der Thulendorfer Kirche. Auch Lieder 

zum  Mitsingen  sind  wieder  dabei.  Anschließend  erwarten  uns  freundliche  Helfer  auf  dem 

kleinen Adventsmarkt mit Kuchen, Glühwein und Rauchwurst. Eine schöne Tradition, die wir 

weiterführen.  

* Auch der „Chor in Sanitz“ – „CIS“ bietet wieder ein weihnachtliches Konzert in der Sanitzer 

Kirche an, und zwar am 17. Dezember, am 3. Advent, um 17.00 Uhr.

Musikalische Veranstaltung

Der Liedermacher Ingo Barz singt, liest, erzählt zum Thema „An einem Tag 



wie heute“ kluge Verse für kluge Leute. Am 10. November um 19.00 Uhr im 

Gemeindehaus auf dem Pfarrhof in Sanitz



 

 

 

 

 



 

 

 



 

15.10. 


18. So. nach Trinitatis 

10.00 Uhr 

in der Kirche 

 

22.10. 



19. So. nach Trinitatis 

10.00 Uhr 



 

in der Kirche 

 

29.10. 


20. So. nach Trinitatis 

10.00 Uhr 



(Zeitumstellung!) 

in der Kirche 

14.00 Uhr 

in der Kirche 

31.10. 

Reformationstag 



14.00 Uhr  

in der Kirche 

anschl. treffen wir uns 

im Gemeindehaus zum 

Kaffetrinken und 

weiterm Programm 

 

05.11. 


21. So. nach Trinitatis 

10.00 Uhr 

in der Kirche 

mit Abendmahl und 

Kindergottesdienst 

 

12.11. 



drittletzter Sonntag im 

Kirchenjahr  

10.00 Uhr 

in der Kirche 

14.00 Uhr 

in der Kirche 

19.11. 

Vorletzter Sonntag im 



Kirchenjahr 

Volkstrauertag  

10.00 Uhr 

in der Kirche 

 

22.11. 


Buß- und Bettag 

17.00 Uhr 

in der Kirche mit 

Beichte und Abendmahl 

 

Sonn- und Festtage

Sanitz

Thulendorf

Gottesdienste

12


Sanitz

Sonn- und Festtage

Thulendorf

13

 



 

 

26.11. 



Ewigkeitssonntag 

10.00 Uhr      

in der Kirche  

mit Abendmahl  

und Totengedenken 

14.00 Uhr 

in der Kirche 

mit Abendmahl 

und Totengedenken 

03.12. 


1. Advent 

14.00 Uhr 

In der Kirche 

Familiengottesdienst  

 

10.12. 


2. Advent 

10.00 Uhr 

im Gemeinderaum 

 

17.12. 



3. Advent 

10.00 Uhr 

im Gemeinderaum 

14.00 Uhr 

in der Winterkirche 

 


14

Gesichter unserer Gemeinde

Erika Proch, geb. Krell,  geboren, 1984 ist ihr Sohn Christian zur Welt 

ist  am  04.03.1955  im  gekommen  und  1986  der  jüngste  Sohn 

Hause  ihrer  Eltern  in  Michael. 

Porz-Grengel  zur  Welt 

gekommen. 

Porz-Grengel,  damals 

noch  ein  Vorort  von 

Köln,  gehört  heute 

nach  der  Eingemein-

dung zu Köln.

Sie ist gelernte Schneiderin und arbeitete gut 

25  Jahre  als  Tagesmutter  und  betreute  ca.  40 

Kinder unterschiedlichen Alters. Dies machte 

sie mit großer Begeisterung.

Hans Dieter Proch ist am 23.03.1950 in Leipzig  Nach 35 Ehejahren haben sie in der Sanitzer 

geboren, aber schon in sehr jungen Jahren mit  Kirche ihr Ehegelübte erneuert.

seinen  Eltern  nach  Köln  gezogen.  Er  wurde  Bei  diesem  Fest  hat  Erika  Proch  eine 

Industriekaufmann  und  arbeitete  am  Flug-

„Liebeserklärung“ für ihren Mann vorgelesen. 

hafen Köln/Bonn als Kundendienstleiter und  Er  trug  die  Überschrift  „Seit  es  dich  gibt“. 

Innendienstverkäufer  bei  DHL.  Er  war  zu-

Darin heißt es: „Wie ein Vulkan kamst du in 

ständig für Luftfracht, Seefracht und Express-

mein Leben, vor 38 Jahren, 2 Monaten und 25 

dienste. 

Tagen, am 20. Februar 1971. Von da an war ich 

„Mit  14  Jahren  bin  ich  eingesegnet  worden,  neu geboren, verliebt. Von nun an begann eine 

später  aber  aus  der  Kirche  ausgetreten.  Das  wunderschöne Zeit.“ Sie erzählt: „Wir haben 

kirchliche Gemeindeleben hatte sich nach dem  uns  an  der  Bushaltestelle  kennengelernt:  Ich 

Tod des alten Pastors nachteilig verändert.“

saß oben im Doppeldecker-Bus und da habe 

ErikaProch meinte: „Zu meiner Kommunion  ich ihn gesehen, wie er sich eine Karte gezogen 

1964, ich gehörte der katholischen Kirche an,  hat, da hab ich gedacht 

trug  ich  ein  weißes  Petticoat-Kleid  und über  machste einfach mal so, 

unserer  festlich  geschmückten  Haustür  hing  da  hab  ich  gekniept 

das  Schild  ‚Bleibe  wie  du  heute  bist,  der  (gezwinkert). So fing es 

Himmel dir dann offen ist.' Am 2. April 2014  an…“ 

bin  ich  zum  Evangelisch-Lutherischen  „2008  hat  sich  unsere 

Glauben  konvertiert.  Ich  wollte  komplett  private  und  berufliche 

dazugehören,  da  ich  schon  im  Kirchenchor  Situation  verändert. 

war.“

Wir  haben  das  Haus 



Am  17.  Mai  1974  haben  Dieter  und  Erika  verkauft und sind nach 

Proch geheiratet. 1978 ist ihre Tochter Bianca  d e m   f ü r   u n s   s o    



15

schmerzlichen Tod meines Vaters nach Sanitz  Beide  sagen:  “Wenn  wir  so  zurück  blicken, 

gezogen.  Für  mich  waren  mein  Vater  und  dann  war  es  eine  richtige  Entscheidung  in 

meine Oma ganz besondere Menschen! Es war  unserem Leben, der Umzug nach Sanitz.“ 

eine sehr harte Zeit für uns. Mein Mann ging in  Als  ich  Dieter  Proch  nach  seinem  Kon-

Frührente  und  ich  gab  meinen  Job  als  firmationsspruch  fragte,  zeigte  er  mir  gleich 

Tagesmutter auf.“

seine  Urkunde  mit  dem  Psalm-Vers:  „Weise 

Dieter Proch: „Wir sind hier in Sanitz so herz-

mir  Herr  deinen  Weg,  dass  ich  wandle  in 

lich  aufgenommen  worden,  von  Pastor  Voß,  deiner Wahrheit.“   

vom Kirchengemeindechor und der Gemein-

Vielen Dank,  für das  Gespräch!

de – und ermöglicht hat uns das Erikas aller-

Marika Klemke

beste  Freundin,  die  sie  schon  aus  dem  Kin-

dergarten  kannte.  Und  das  war  Sabine 

Schneider! Dass sie nur knapp 3 Jahre später 

am  24.01.2011  nach  schwerer  Erkrankung 

starb, schmerzte uns sehr. 

Wir  standen  praktisch  noch  in  den  Start-

löchern, da hatte sie uns schon im Kirchenchor 

angekündigt.“ Erika Proch: „Und unsere erste 

Aktion war ein gemeinsamer Kegelabend mit 

dem  Kirchenchor  und  ich  wurde  gleich 

Rattenkönigin.  Wir  haben  viel  Spaß  gehabt 

und in  der  Woche darauf  gaben  wir  unseren 

Einstand im Chor. 

Etwas  Besonderes  waren  die  Abende  beim 

Offenen  Adventskalender,  einmal  saßen  wir 

mit  17  Leuten  am  Tisch  bis  in  den  späten 

Abend hinein.“ 

Dieter  Proch:  „Mir  wurde  es  ein  inneres  Be-

dürfnis, wieder der Kirche beizutreten und das 

tat ich dann auch im Jahre 2008.“ 

An  acht  Abenden  werden  im  Gespräch  wichtige  Themen  des  Glaubens  behandelt.  Dieses 

Angebot kann zur Vorbereitung auf die Taufe genutzt werden, gilt aber ebenso für alle, die mehr 

über  die  christliche  Tradition  erfahren  möchten  und  den  Austausch  mit  anderen  darüber 

suchen. Wer teilnehmen möchte, melde sich bitte bei Pastor Voß. Einige Anmeldungen liegen 

schon seit längerer Zeit vor. Der nächste Kurs soll nach Möglichkeit Ende Oktober beginnen. Es 

können noch Interessenten dazu kommen. 

Grundkurs des Glaubens



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Reformationstag - 31. Oktober 2017

Im  Vorfeld  des  großen  Jubiläums  „500  Jahre  geworden.  

Beginn der Reformation“ hat es ein Jahr lang  *  Immer  wieder  werden  neue  Gesangbücher 

schon  unzählige  Veranstaltungen  in  ganz  herausgegeben. 

Deutschland  und  weltweit  gegeben.  Bei  all  Es  gibt  wunderbare  neue  geistliche  Lieder. 

dem  Erinnern,  Feiern  und  Bedenken  wurde  Aber spürbar ist in unserer Zeit auch die große 

auch immer wieder eine Grunderkenntnis zi-

Aufspaltung  in  sehr  viele  verschiedene 

tiert,  sie  klingt  wie  ein  Ruf  und  eine  Er-

Musikstilrichtungen.

mahnung  durch  die  Jahrhunderte  und  sollte  Was passt da zur Kirche und sollte in unsere 

auch von uns nicht ungehört und unbeherzigt  Gottesdienste  weiter  oder  ganz  neu  Einzug 

bleiben:


halten? 

Ecclesia  semper  reformanda,  die  lateinische  * Kinder kommen mit zum Abendmahl…

Formulierung  heißt  auf  Deutsch:  Die  Kirche  Das  Reformationsjubiläum  sollte  also  nicht 

nur  als  historischer  Rückblick  begangen 

muss  immer  reformiert  werden.  Wohl  kann 

werden, sondern als eine 

man  an  den  Ereignissen 

Ermutigung  zu  neuen 

vor  500  Jahren  vieles 

Wegen  in  unserer  Zeit. 

studieren  und  verstehen 

Wo  liegen  heute  beson-

lernen.  Aber  diese  Fra-

dere Aufgabenfelder?

gestellung sollte nicht zu 

 Zum Beispiel:

kurz  kommen:  Was  ver-

* Es gibt in der Kirchen-

langt  in  unseren  Tagen 

sprache  viele  Formu-

und  unseren  Verhält-

lierungen  und  Vorstellungen,  mit  denen  bei 

nissen nach Erneuerung? 

genauem  Hinsehen heute  keiner mehr etwas 

In  der  Computerwelt  ist  es  mitunter  ganz 

anfangen kann.

einfach,  man  kann  sich  ein  Update  her-

Darum gibt es auf vielen Ebenen Christen, die 

unterladen. Welche Arbeit in solchem Update 

die  alten  Traditionen  neu  durchdenken  und 

steckt,  ist  uns  meistens  gar  nicht  bewusst. 

mit Bedacht Änderungen vornehmen. Aber an 

Dazu  müssen  Fehlentwicklungen  entdeckt, 

diesem  Prozess  könnten  viel  mehr  beteiligt 

angesprochen  und  letztlich  auch  anerkannt 

sein,  wenn  etwa  einfache  Gottesdienst-

werden,  bevor  man  eine  Anpassung  an 

besucher aussprechen und sagen, was sie nicht 

veränderte  Verhältnisse  und  Bedürfnisse 

verstehen,  was  ihnen  nicht  einleuchtet,  was 

erarbeiten kann. 

ihnen nicht gefällt. Aber nicht nur solche Art 

Auch  innerhalb  der  Kirchen  wird  immer 

Kritik  ist  gefragt,  sondern  wer  eine  gute 

wieder  nach  neuen  Wegen  gesucht,  allein 

Entdeckung  gemacht  hat,  kann  davon  er-

wenn  man  die  letzten  50  bis  100  Jahre 

zählen.  Manchmal  ist  schon  der  Besuch  in 

anschaut, hat sich in der evangelischen Kirche 

einer  anderen  Kirchengemeinde  oder  gar  in 

sehr viel verändert. Z. B.  

einem anderen Land so anregend, wir können 

* Frauen werden als Pastorinnen ausgebildet. 

von einander lernen. Auch von anderen Reli-

Das  ist  uns  schon  ganz  selbstverständlich 


17

gionen  und  den  sogenannten  Konfessionslo-

Menschen  freiwillig  verbindlich  engagieren. 

sen.  


Das erleben wir auch in unserer eigenen Kir-

*   Zu Recht erwarten Menschen von der Kir-

chengemeinde  und  Region.  Wie  viele  berei-

che  Anleitung  zum  Glauben  und  zur  Le-

chern durch ihre ehrenamtliche Hilfe und Ar-

bensgestaltung,  und  gleichzeitig  gibt  es  eine  beit unser Gemeindeleben. Das spornt an, das 

große  Empfindlichkeit  und  Angst  vor  Ver-

überzeugt,  das  motiviert  auch  andere,  frei-

einnahmung. Glaube muss frei und freiwillig  willig mitzumachen.

sein  und  bleiben,  was  die  persönlichen  Ent-

Ein großer Fehler im Christetum und ebenso 

scheidungen  betrifft.  Das  gilt  gerade,  wenn  in  anderen  Religionen  besteht  darin,  den  ei-

jemand  den  Glauben  verbindlich  leben  und  genen  Glauben  und  die  eigene  Lebensweise 

gestalten möchte. 

absolut zu setzen und zu meinen, das wäre die 

Das  Maß  der  Verbindlichkeit  möchte  jeder  alleingültige Wahrheit und gelte für alle. Von 

selbst  bestimmen,  bzw.  freiwillig  sich  den  da  aus  ist  der  Schritt  oft  nicht  weit,  auch 

Verbindlichkeiten einer Gruppe unterordnen.  Machtausübung  zu  rechtfertigen  und  Men-

Ohne Verbindlichkeit  und Einordnung  kann  schen  mit  anderer  Meinung  und  anderem 

ja keine Gruppe, keine Kirche, keine Religion,  Glauben abschätzig zu behandeln oder gar zu 

kein Staat bestehen.

unterdrücken  und  zu  vereinnahmen.  Ja,  wir 

Über  das  Verhältnis  von  Freiheit  und  wissen, auf diesen Abwegen ist es immer wie-

Verbindlichkeit  hat  auch  Martin  Luther  sehr  der  bis  zur  Vernichtung  von  Menschen  und 

intensiv  nachgedacht.  Zu  seinen  Haupt-

ganzen Gruppen und Völkern gegangen. Diese 

schriften, die in der Auseinandersetzung mit  Gefahr  gibt  es  auch  heute,  die  Themen Frei-

dem  Papsttum  entstanden  sind,  gehört  die  heit, Verbindlichkeit und Toleranz sind brand-

Denkschrift:  „Von  der  Freiheit  eines  Chris-

aktuell!


tenmenschen“.

Es gibt also Anlass genug, mit Rückblick auf 

Es  macht  Sinn,  über  Freiheit  und  Verbind-

alte Reformen und mit Ausblick und Mut zu 

lichkeit in unserer Kirche und unserer Gesell-

neuen  Reformen  das  Reformationsfest  zu 

schaft neu nachzudenken! Leben entfaltet ge-

feiern. 


rade da eine große Kraft und Vitalität, wo sich 

In unserer Kirchengemeinde 

laden wir ein 

zu einem 

regionalen musikalischen Festgottesdienst 

am 31. Oktober um 14.00 Uhr 

in die Sanitzer Kirche.

Anschließend gehen wir zum Kaffeetrinken 

und zum weiteren Programm ins Gemeindehaus.

18

Kinder in Indien zu sammeln.



Aktion Sternsinger  06.01.2018 

Anne Oldach: 0151/12424394

Wir  laden  alle  Sternsinger  (Kinder  aus  dem 

Marika Klemke: 0151/70874874

Kinderchor + Christenlehrekinder) ein,

am  Mittwoch,  dem  13.12.2017  zur  Kinder-



chorzeit  um  16:30  Uhr  ins  Gemeinde-

zentrum zu kommen! 

Wir wollen Euch gerne einen Film zeigen, der 

darüber Auskunft gibt, wohin die Sternsinger-

Spenden  2018  gehen.  „Der  Reporter  Willi 

Weitzel  war  für  die  Sternsinger  in  Indien 

unterwegs.  Dort  hat  er  Kinder  getroffen,  die 

täglich  von  klein  auf  arbeiten  müssen,  oft 

unter  ausbeuterischen  und  gefährlichen 

Bedingungen.“ – Wir wollen Euch diesen Film 

zeigen,  damit  Ihr  wisst,  für  wen  wir  die 

Spenden Anfang des Jahres sammeln.

Wir bitten alle älteren oder erkrankten Men-

schen,  die  es  nicht  schaffen,  ins  Gemein-

dezentrum zu kommen, sich zu melden. Die 

Sternsingerkinder  kommen  gern  zu  ihnen 

nach Hause, um ihnen  den Haussegen für das 

Jahr 2018 zu bringen und  eine Spende für  die 

Sternsinger

Glühwürmchenumzug

Abends wird es schon wieder früher dunkel. 

statt.  Wir  hoffen,  dass  es  nicht  regnet  und 

Da macht es Spaß, mit Laternen spazieren zu 

stürmt. Der Gang mit den Laternen wird auch 

gehen. In diesem Jahr findet der Glühwürm-

wieder  zur  Kirche  führen,  manche  erinnern 

sich noch an die Kerzen, an die gemeinsamen 

chenumzug  in  Thulendorf  am  4.  November 

Lieder und die Bilder im vorigen Jahr. Das war 

eine  schöne  Atmosphäre.  So  wollen  wir  es 

diesmal wieder gestalten. Um 18.00 Uhr ver-

sammelt sich der Zug an der Feuerwehr und 

macht sich auf den Weg. An der Kirchentür er-

halten alle ein Teelicht, das wir für vertraute 

und liebe Menschen anzünden. So wird es in 

der Kirche immer heller. Nach dieser Station 

geht es weiter zum Festplatz, wo es etwas zu 

Essen und zu Trinken gibt.


19

Der Andere Advent

Seite  unseres  neuen  Anderen  Advents  für 

Kinder  auf.  Und  wir  in  der  Andere  Zeiten-

Redaktion  haben  schon  beim  Schreiben  der 

Texte herzhaft über die beiden gelacht. 

Freude  machen  soll  unser  neuer  Kinder-

kalender vor allem. Denn wer Freude an einer 

Sache hat, der wird auch neugierig. Klar, dass 

es  da  mehr  braucht  als  schlichte  Lesetexte! 

Experimente  (ungefährlich!),  Rätsel,  Bastel-

ideen  (alle  mit  einfachen  Mitteln  nachzu-

„Hunderttausende  Menschen  freuen  sich 

machen!),  Comics  und  Spiele  finden  Leser 

jedes Jahr wieder auf ihn: Seit über 20 Jahren 

und  Leserinnen  zwischen  7  und  11  Jahren, 

begleitet  Der  Andere  Advent  vom  Vorabend 

wenn sie die Seiten im Kinderkalender öffnen. 

des ersten Advent bis zum 6. Januar mit Texten 

Denn  natürlich  darf  sich  so  ein  Kinder-

und  Bildern  durch  die  Advents-  und  Weih-

kalender  nicht  einfach  durchblättern  lassen. 

nachtszeit. Gönnen Sie sich – gerade im tru-

Die Kinder müssen die Seiten erst auftrennen 

beligen  Advent  –  jeden  Tag  eine  kleine  Ka-

– das erhöht die Spannung. 

lenderzeit!“ So wird von den Herausgebern im 

Und wer Eltern oder Großeltern hat, die den 

Internet der diesjährige Adventskalender für 

Anderen Advent für Große lesen, kann an den 

Erwachsene angekündigt. 

Sonntagen  mitreden.  »Das  ist  ja  wie  Weih-

Dazu kommt aber nun noch eine Neuerung:

nachten«  heißt  die  Sonntags-Serie  im 

»kleinen«  und  im  »großen«  Kalender.  Sie 

verbindet  die  beiden  Kalender  thematisch. 

Und für uns in der Andere Zeiten-Redaktion 

wäre es wie Weihnachten, wenn Familien sich 

an den Sonntagen in der Advents- und Weih-

nachtszeit  zusammensetzen  und  sich  viel-

leicht – angestoßen von den Texten – ihre ganz 

eigenen Weihnachtsmomente erzählen.“ 

Bestellt  werden  können  die  Kalender  per 

Telefon unter 040 / 47 11 27 27.



„Der Andere Advent für Kinder

Der  Kalender  für  Erwachsene  kostet  8,00  €, 

Endlich:  In  diesem  Jahr  gibt's  den  Anderen 

der  für  Kinder  7,00  €  plus  Versandt.  (Einige 

Advent erstmalig auch für Kinder! – Worüber 

Exemplare können wir auch über das Pfarramt 

lachen Kinder, von wem lassen sie sich gerne 

weitergeben.)

täglich  durch  den  Advent  bis  ins  neue  Jahr 

begleiten?  …Unsere  Antwort:  von  Hamster 

Ein  wunderbares  Geschenk  an  Freunde, 

und  Pinguin.  Die  beiden  tauchen  auf  jeder 

Familien und an sich selbst.


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Christenlehrezeiten 2017/2018



Klasse 3 Thulendorf:                       Montag, 14:30 bis 15:30 Uhr in Sanitz/Klein-Lüsewitz 

Klasse 3 Sanitz:                                 Dienstag, 14:00 bis 15:00 Uhr in Sanitz

Klasse 4 Sanitz + Thulendorf:       Dienstag, 15:30 bis 16:30 Uhr in Sanitz

Klasse 5+6 Sanitz + Thulendorf:  Mittwoch, 14:00 bis 15:00 Uhr in Sanitz

Klasse 2 Sanitz + Thulendorf:       Freitag, 14:30 bis 15:30 Uhr in Sanitz

Für die 1.Klässler:

Ich lade Euch mit Euren Eltern ein:

Samstag, den 21.10.2017 um 10:00 Uhr ins Gemeindezentrum in Sanitz.

Dort möchte ich Euch zeigen, was wir in der Christenlehre machen. Hinterher lade ich zu 

einem  einfachen  Mittagessen  ein.  Gemeinsam  können  wir  einen  Termin  für  die  Christen-

lehrestunde der Klasse 1 festlegen.   

Für alle Kinder von 2 – 6 Jahren zusammen mit ihren Eltern!

Termin 1:  Sonntag den 22.10.2017 um 10:00 - 11:30 Uhr – „Bunt durch 

                   den Herbst“ in Thulendorf im Kiek In

Termin 2:  Montag den 23.10.2017  um 15:30 Uhr - „Bunt durch den Herbst“

     in Sanitz, Gemeindezentrum

Termin 3:  Donnerstag den 07.12.2017 um 16:00 Uhr – „Bald nun ist  

                   Weihnachtszeit, fröhliche Zeit“ in Sanitz, Gemeindezentrum

Termin 4:  Sonntag den 17.12.2017 um 10:00 – 11:30 Uhr – „Bald nun ist

     Weihnachtszeit, fröhliche Zeit“ in Thulendorf, Kiek In

Kindergottesdienst-Vorschulkreis

Krippenspiel

Alle  Kinder,  die  Lust  haben  dieses  Jahr 

mitzumachen - beim Krippenspiel, wir tref-

fen  uns  das  1.  Mal  am  Donnerstag,  den 



09.11.2017  um  17:30  Uhr  im  Gemeinde-

zentrum Sanitz!

Jugendliche, die mit Regie führen wollen, die 

Mitgestaltende für dies Projekt sein wollen – 

ich würde mich über Eure Hilfe freuen!

Herzliche Grüße, Marika Klemke



21

Rückblick Luther-Musical 

„Ich singe ein Lied von der Freiheit, die Gott uns jeden Tag schenkt, weil mein Glück an seiner Liebe 

und nicht an dem hängt, was ein anderer denkt. Diese Kraft soll in mir klingen – ein Christ, das ist 

ein freier Mensch in allen Dingen!“ Liedtexte wie dieser oder der: „War das jetzt nur ein Traum

oder stimmt das echt, ganz allein aus Glauben, wird der Mensch gerecht. Es heißt doch Gott liebt 

uns, ganz gleich, was ich tu, er deckt all meine Sorgen mit seiner Liebe zu.“ - gehörten zu unserem 

Martin-Luther-Musical, das wir am 29.Juli2017 in der Sanitzer Kirche aufgeführt haben. Die 

Liedtexte sagen etwas darüber aus, worum es unserem großen Reformator vor 500 Jahren ging! 

Eine  Woche  Probe  und  mittendrin  ein  besonderer  Ausflug:  Mit  400  anderen 

Christenlehrekindern  erlebten  wir  einen  Martin  Luther  Tag  in  der  Petrikirche  und  in  der 

Nikolaikirche  in  Rostock.  Musik,  Sport,  Kino,  Geschichtenwerkstatt,  Rätseln,  Backen, 

Schmieden, Kirchturm besteigen, Gipsen, Türme mit Kapplasteinen bauen … und das Gerhard 

Schöne Konzert begeisterten uns  sehr!



22

Rückblick Wandertage 

An drei Tagen waren wir mit den Kindern unterwegs. Angefangen haben wir im Gemeindehaus 

mit musikalischer Begleitung von Frau Semrau am Klavier. Dann wanderten wir z. B. an den 

Groß Lüsewitzer See, wo die Kinder viel Spaß beim Baden hatten, oder durch das Waldstück 

„Hexe“  zum  Großen  Stein  bis  hin  nach  Klein  Lüsewitz.  Unser  Wandertag  endete  mit  der 

musikalischen Animation durch den Gitarrenlehrer Herrn Weiser.

Die  Kinder  waren  super  fit,  fröhlich,  dankbar  und  zufrieden  –  es  gab  keinen  Streit,  keine 

unangenehmen Zwischenfälle: Anne Oldach und ich waren total begeistert und sagen Euch, 

liebe Kinder: Danke für diese tollen drei Wandertage!!!                               Marika Klemke



23

Jugendarbeit 

Ich bin Sophie Schicketanz. Ich habe in Berlin 

mal  ein  Jugendab end,  da  mal  eine 

Religionspädagogik  studiert  und  in  einer 

Konzeptbesprechung  mit  einer  Gemeinde 

Kirchengemeinde gearbeitet. Jetzt hat es mich 

bzgl.  der  Jugendarbeit.  Manchmal  auch  ein 

wieder in den Norden verschlagen. Ich wohne 

Samstag, ein Wochenende oder eine größere 

mit  Kind und Hund in  Rostock.  Ich  bin  seit 

F a h r t .   I c h   f r e u e   m i c h   a u c h   d i e  

dem Sommer als Jugendmitarbeiterin mit 20 h 

Zusammenarbeit  mit  Ihnen  als  Familien, 

in der Region Ribnitz/ Sanitz aktiv. Ich freue 

Ehrenamtliche oder als Gemeindemitglieder!

mich  darauf,  mit  Jugendlichen  zusammen 

Erreichbar  bin  ich  im  Moment  unter 

Projekte für Jugendliche zu gestalten. Ich mag 

0162/4580896

alten  Kirchen  und  alte  Geschichten.  Ich  bin 

neugierig auf neue Wege und neue Aktionen. 

Gerne  mit  Feuer,  Theater  oder  einfach  nur 

gemütlich mit einem Spiel.

Ich  werde  schulkooperativ  arbeiten  und  die 

Kirchengemeinden  vor  Ort  in  ihrer 

Jugendarbeit unterstützen. Besonders wichtig 

ist mit die Zusammenarbeit und Ausbildung 

von Ehrenamtlichen. Ich werde auch regionale 

Angebote installieren, an denen Jugendlichen 

aus  verschiedenen  Gemeinden  der  Region 

zusammentreffen.  Konkret  ist  das  dann  hier 



Herzliche Einladung zum 

St.  MartinsFest  am  Samstag, 

den 11.11.17 um 17:00 Uhr in 

der Vilzer Kirche. Wir wollen 

miteinander  singen,  Martins-

hörnchen  und  Würstchen  es-

sen und einfach einen schönen 

Abend verbringen! 

Und: Kommt, kommt, kommt, 

denn  wir  wollen  Laterne 

laufen…!


Martinsfest 

Mitarbeiter der Kirchengemeinden Sanitz/Thulendorf

Gemeindepädagogin Marika Klemke

Old-Buern-Weg 4, 18184 Klein Lüsewitz, Tel.

 

E-Mail: marika.klingenberg-klemke@gmx.de



0151/70874874

Pastor Gottfried Voß

Fritz-Reuter-Str. 16, 18190 Sanitz, Tel./Fax 038209-424

Vikarin Wencke Wetzel

Rudolf-Schick-Platz 6, 18190 Groß Lüsewitz, Tel: 038209-179313

Prädikantin  Sylvia Schacky

Ameisenweg 1, 18190 Sanitz, Tel. 038209-49232

Organistin Barbara Moos

Ameisenweg 5, 18190 Sanitz, Tel. 038209-490044

Email der Kirchgemeinde Sanitz:          sanitz@elkm.de

Internet:                                                     Die Internetseite wird zur Zeit

                                                                    erneuert.

                                                                 

Bankverbindung der 

Kirchgemeinde Sanitz / Thulendorf:

Ev. Kreditgen. eG Nürnberg (EKK)

IBAN DE03 5206 0410 0005 3509 56

BIC GENODEF1EK1

Ostseesparkasse Rostock (OSPA)

IBAN De68 1305 0000 0250 0010 12

BIC NOLADE21ROS 

Impressum:

Gemeindebrief der Ev.-luth. Kirchengemeinden Sanitz/Thulendorf

Ev.-luth. Pfarramt Sanitz, Fritz-Reuter-Str. 16, Tel./Fax 038209-424

Herausgeber: Der Kirchengmeinderat

Layout: Manuela Schröter

Verantwortlich: Pastor Gottfried Voß 

Druck: Gemeindebriefdruckerei 29393 Groß Oesingen



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