Nr. 46 / September 2016 St. Martin im Sulmtal • Sulmeck-Greith Gemeinde aktuell Report


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Nr. 46 / September 2016

St. Martin im Sulmtal  •  Sulmeck-Greith

Gemeinde aktuell

Report.

Unser EU-Gemeinde-

rat Martin Stieglbauer 

machte sich direkt in 

Brüssel ein Bild von der 

EuropäischenUnion. 

Seite 6

Das neue Gemeindeamt



Vereinsleben

Feierlichkeiten.

Neue Fahne für ÖKB, 

Segnung des neuen 

MTF der FF Dietmanns-

dorf und Benefizveran-

staltung in Gasselsdorf.  

Seiten 30-35

Bildung 


Aktuelles.

Eröffnung und Segnung 

des neuen Spielplatzes 

im Zuge des Sommer-

festes im Kindergarten  

St. Ulrich. 

Seiten 18-19

Veranstaltungen 



Greith-Haus.

Neben zwei neuen 

Programmpunkten 

wird mit einem 

Auftritt von André 

Heller aufgewartet.

Seiten 46-47

Nach dem Abschluss der Planungsarbeiten von Dipl. Ing. Werner Byloff  erfolgt nun der 

Startschuss für den Um- und Zubau.  

 

 



 

 

 



 

Seiten 2-3

Amtliche Mitteilung der Gemeinde St. Martin i. S.

zugestellt durch Post.at



D

a das bestehende Ge-

meindeamt  nach  der 

Gemeindefusionierung, 

sowohl in puncto Büros als 

auch betreffend Sitzungs-

saal  und  Standesamt,  aus 

allen Nähten platzt, stand 

eine  Sanierung  des  teil-

weise  50  Jahre  alten  Ge-

meindegebäudes  oder  ein 

Neubau im Raum. 

Bei  der  Gegenüberstel-

lung  der  Fakten  stellte 

sich  heraus:  Die  Sanie-

rung  des  Altgebäudes 

würde sich laut einer kos-

tenlosen  Studie  des  Lan-

des  auf  rund  eine  Million 



Euro  belaufen.  Hinzu  kä-

men  noch  die  Kosten  für 

die Umsiedelung und An-

mietung  weiterer  Räum-

lichkeiten.  Die  Nachtei-

le  dieser  Variante  wären, 

dass  man  bei  der  Raum- 

einteilung  der  einzelnen 

Büros  an  das  alte  Bau-

werk  gebunden  ist,  wei-

terhin zu wenig Parkplät-

ze  zur Verfügung  stünden 

und  auch  der  Kreuzungs-

bereich  nicht  entschärft 

werden könnte.

Durch die Schließung der 

Raiffeisenbank  hat  sich 

dann eine weitere Varian-

te mit dem Ankauf dieses 

Gebäudes und der Errich-

tung  eines  Zubaues  erge-

ben.  Die  Vorteile  dieses 

Projektes  liegen  darin, 

dass der nötige Umbau im 

Bankgebäude ab Septem-

ber  durchgeführt  werden 

kann,  der  Gemeindebe-

trieb  aber  weiterhin  im 

Altgebäude  aufrecht  er-

halten wird. Im Dezember 



siedelt  das  Gemeindeamt 

dann  in  das  ehemali-

ge  Bankgebäude,  wobei 

nur  das  Bauamt  und  das 

Bürgermeisterbüro  provi-

sorisch  im  Obergeschoss 

untergebracht 

werden. 


Durch  den  Abriss  des  al-

ten Hauses im Jänner und 

dem  anschließenden  Zu-

bau  könnte  eine  Fertig-

stellung  für  September 

2017  eingeplant  werden. 

Durch  die  Abtragung  des 

Altgebäudes  kann  ein 

funktionelles Ortszentrum 

mit  Parkplätzen  und  Be-

grünung  gestaltet  werden. 

Außerdem kann die seit 20 

Jahren geplante Entschär-

fung  des  Kreuzungsbe-

reiches  realisiert  werden. 

Der Kostenpunkt für diese 

Variante liegt für den An-

kauf  und  den  Umbau  des 

Bankgebäudes bei 430.000 

Euro. Der Neubau und die 

Außenanlagen mit ergänz-

ten  Gehsteigen,  erhöhtem 

Parkplatzangebot, 

ver-

kehrsberuhigenden  Maß-

nahmen,  Busstation  und 

E-Ladestation  kostet  in 

etwa 650.000 Euro. 

Außerdem 

kann 

der 


Wunsch,  das  Gemein-

deamt im Zentrum zu be-

lassen, erfüllt werden und 

es  gäbe  nicht  noch  mehr 

leer stehende Gebäude.

Diese  Gegenüberstellung 

hat  unsere  Gemeinderäte 

überzeugt  und  man  hat 

sich  einstimmig  für  das 

Um-  und  Neubauprojekt 

entschieden.  Die  Verga-

be  der  Planungsarbeiten 

wurden vom Gemeinderat 

einstimmig an den Archi-

tekten  Dipl.-Ing.  Werner 

Byloff vergeben. 



Zur Person: 

Dipl.-Ing. Werner Byloff

zu Hause in Tombach/

St. Ulrich

Studium Bauwesen 

und Architektur

Ziviltechnikerbefugnis 

Architektur

Baumeister- und Bauträ-

gerbefugnis

eigenes Architekturbüro 

in Graz


seit 2008 Lehrtätigkeit an 

der HTBLVA Graz-Ort-

wein für Bautechnik und 

Baustillehre

Auf ein Wort

Neubau Gemeindeamt

GEMEINDE AKTUELL

2

L



eider  wurde  in  diesem 

Jahr  auch  unsere  Ge-

meinde  nicht  von  Unwettern 

verschont!  Im  Frühjahr  kam 

es  durch  den  späten  Winter-

einbruch  vor  allem  in  der 

Landwirtschaft  bereits  zu 

beträchtlichen  Schäden.  Bei 

dem  Hagelunwetter  zu  Maria 

Himmelfahrt wurde neuerlich 

die  Landwirtschaft  in  Mitlei-

denschaft  gezogen,  aber  auch 

zahlreiche  Gebäude  beschä-

digt.  Die  bildliche  Dokumen-

tation  auf  Seite  8  gibt  einen 

kleinen  Einblick  auf  das  tat-

sächliche  Schadensausmaß. 

Damit die notwendigsten Auf-

räumungs- und Sanierungsar-

beiten so schnell wie möglich 

durchgeführt  werden  konn-

ten,  erforderte  es  neben  dem 

Einsatz  vieler  Feuerwehrleu-

te  auch  der  Mithilfe  unserer 

Gemeindearbeiter. Ich möchte 

mich daher an dieser Stelle bei 

allen  Feuerwehrmännern  und 

bei  unseren  Gemeindearbei-

tern,  die  teilweise  sogar  den 

Urlaub verschoben haben, für 

ihren  unermüdlichen  Einsatz 

bedanken. Gleichzeitig möch-

te  ich  darauf  hinweisen,  dass 

aufgrund  dieser  zusätzlichen 

Arbeiten  (Gräben  putzen, 

Bankette sanieren etc.) andere 

Tätigkeiten wie z. B. die Mäh-

arbeiten  im  Gemeindegebiet 

in Rückstand geraten sind. 

I

ch  bin  aber  der  Meinung, 



dass  der  erforderliche  Ein-

satz  bei  den  Aufräumungsar-

beiten  oberste  Priorität  hatte 

und sich jeder glücklich schät-

zen kann, der von den Unwet-

tern in diesem Jahr noch nicht 

heimgesucht wurde. In diesem 

Sinne  hoffe  ich  auf  Ihr  ge-

schätztes Verständnis,

Euer Franz Silly



Wetterkapriolen

Einstimmiger Beschluss des Gemeinderates.

u

acht  Arbeitsplätze  und 



Bürgermeisterbüro

18 Parkplätze

Standesamt  bzw.  Sit-

zungszimmer  mit  einer 

Maximal-Auslastung 

von 70 Personen

Photovoltaikanlage  mit 

Bürgerbeteiligung

Zahlen & Fakten

Foto: Furgler


Gemeinde aktuell

3

Die Ansicht des Gemeindeamtes von der Rückseite mit Photovoltaikanlage und die Innenraumgestaltung.



u

I

m Gebiet der Alt-



gemeinde Sul-

meck-Greith werden 

Mitarbeiter der Firma 

WDL-Kanalservice in 

der Zeit von 12. Sep-

tember bis 31. Oktober 

eine Kanalprüfung mit 

Druckprobe durchfüh-

ren. Zu diesem Zweck ist 

es notwendig, dass auch 

Privatgrund betreten 

wird. Wir bitten um Ihr 

geschätztes Verständnis!

Die häufigsten Familiennamen in 

unserer Gemeinde

Platz Familienname 

Personen

1. Reiterer 

60

2. Strohmeier 



57

3. Koch 


52

 Lipp 


52

5. Steinbauer 

33

6. Jauk 


30

7. Schuster 

30

8. 


Ehmann  

27

9. Malli 



23

10. Haring 

22


Gemeinde aktuell

4

Vorstands- und Gemeinderatsbeschlüsse



• Zur Vermeidung  von 

L ä r m b e l ä s t i g u n g e n 

wurde für das Gemein-

degebiet  folgende Ver-

ordnung erlassen: Die 

Verwendung von mo-

torbetriebenen Ra-

senmähern sowie die 

Durchführung von ver-

gleichbaren lärmerre-

genden Arbeiten ist an 

Wochentagen nur in der 

Zeit von 7 bis 12 Uhr 

und von 14 bis 20 Uhr 

gestattet. An Sonn-  und 



Feiertagen ist die Vor-

nahme solcher Tätigkei-

ten nicht gestattet.

• Allen  Studierenden bis 

zum 24. Lebensjahr, 

die den Hauptwohnsitz 

während des Studiums 

in der Gemeinde haben, 

wird ein Mobilitätszu-

schuss in der Höhe von 

125 Euro  pro  Semester 

gewährt. Beantragung 

im Gemeindeamt pro 

Semester mit Nachweis 

des Studienerfolges bzw. 

für das 1. Semester mit 

einer Inskriptionsbestä-

tigung möglich. 

• Der Beitrag für die Kin-

dergartenfahrt (Hin- 

und Rückfahrt) wird ab 

dem Kindergartenjahr 

2016/17 mit 23 Euro für 

das erste Kind und mit 

15 Euro für das zwei-

te Kind monatlich (10 x 

jährlich) festgesetzt. Bei 

einer einfachen Fahrt 

werden 11,50 Euro bzw. 

7,50 Euro in Rechnung 

gestellt.

• Verkauf des Abfallsam-

melzentrums der Region 

Sulmtal-Koralm an die 

Gemeinde St. Martin; 

für die Mitbenutzung 

des ASZ zahlt die Ge-

meinde St. Peter i. S. 30 

% der Gesamtkosten.

Im Zuge der Grabungs-

arbeiten der Energie 

Steiermark wurde in 

Dietmannsdorf die Stra-

ßenbeleuchtung mitver-

legt. 

• Verbleib unserer Ge-



meinde in der Ortsklasse 

C nach dem Tourismus-

gesetz.

• Parkettsanierung im 



Turnsaal des Kindergar-

tens St. Martin.

• Die Dachsanierung und 

die Malerarbeiten im 

Greith-Haus wurden er-

ledigt. 75 % wurden vom 

Land gefördert.

• Reparaturkosten des 

Fiat-Gemeindetraktors 

belaufen sich auf ca. 

10.000 Euro, es wird ein 

Neukauf überlegt.

• Ankauf eines Geschwin-

digkeitsmessgerätes.

• Sanierung der Rutschung 

in Otternitz.

• Die Sanierung der Un-

wetterschäden im Be-

reich des Stullnegg-Lei-

ben-Baches belaufen 

sich auf 45.000 Euro, 

davon werden 15.000 

Euro an die Gemeinde 

St. Martin verrechnet.

 

Spar 

Pongratz 

 

• Neugestaltung der Einfahrt Spar-Markt und 



   Wohnhaussiedlung .

• Akustikelemente wurden in der Stocksporthalle in-

stalliert und wirken sich sehr positiv aus. 

Folgende Beschlüsse wurden einstimmig beschlossen:

u

Im Rahmen einer Ver-



ordnungsprüfung durch 

das Land wurde hin-

gewiesen, dass die Ge-

meinde genau zu prüfen 

hat (allenfalls gutacht-

lich belegt), warum eine 

Geschwindigkeitsbe-

schränkung auf einem 

bestimmten Straßen-

abschnitt erlassen wird 

und ob nicht andere 

Maßnahmen zielfüh-

render wären. Als Ers-

tes wäre zu prüfen, ob 

die Straßenbreite über-

haupt nur eine gerin-

gere Geschwindigkeit - 

Fahren auf halbe Sicht 

– zulässt. 

Es wird daher in Zu-

kunft nicht mehr mög-

lich sein, allen diesbe-

züglichen Wünschen zu 

entsprechen.



Gemeinde aktuell

5

W



ir errichten in St. 

Martin 14 geförderte 

Mietwohnungen mit Kauf-

option in drei Wohnblö-

cken. 

Acht 4-Zimmerwohnungen 



mit je rd. 90 m² werden in 

Form von Maisonetten rei-

henhausartig ausgebildet 

und haben einen kleinen 

Privatgarten vorgelagert. 

Sechs Zwei- bzw. Drei-Zim-

merwohnungen in der 

Größe von rd. 55 m² und 

rd. 77 m² haben im Erdge-

schoss einen Privatgarten, 

im Obergeschoss großzügi-

ge Balkone. Für alle Woh-

nungen ist ein Kellerersatz-

raum und ein überdachter 

KFZ-Abstellplatz vorge-

sehen. Außerdem werden 

14 Besucherabstellplätze, 

eine Müllsammelstelle, ein 

Fahrradabstellplatz und 

ein Kinderspielplatz er-

richtet.

Die Objekte werden in 

Holzmassivbauweise er-

baut, mit Holz-Alufenstern 

ausgestattet und mit Par-

kettböden bzw. Fliesen und 

fertiger Malerei übergeben. 

Die Beheizung erfolgt zent-

ral mit Naturgas.

Baubeginn: Herbst 2016, es 

ist mit einer Bauzeit von 18 

Monaten zu rechnen, Bezug 

voraussichtlich Frühjahr 

2018. 


Interessenten wenden sich 

bitte an office@frohnleit-

ner.at oder an die Telefon-

nummer 03126/50 95 48 08.

Bauplätze in unserer Gemeinde

Wichtige Informationen

• Da es in unserer Gemeinde kei-

ne Straßennamen gibt und da-

her Hausnummern in den ein-

zelnen Ortsteilen eher verstreut 

vorzufinden sind, ersucht das 

Rote Kreuz die Hausbesitzer un-

bedingt, die Hausnummer gut 

sichtbar zu montieren. Bei drin-

genden Notfällen kann so wert-

volle Zeit eingespart werden.

• Die medizinische Universität und 

das LKH Universitätsklinikum 

Graz laden am 24. September ganz-

tags in die Messe Graz zum 6. Stei-

rischen Krebstag ein. Krebs ist ne-

ben den Krankheiten des Herz- und 

Kreislaufsystems die zweithäufigste 

Todesursache in Österreich. Umso 

wichtiger ist es, dass die Bevölke-

rung über das Thema Krebs und 

gesundheitsfördernde Maßnahmen 

umfangreich informiert wird.

• Betreffend Heizkostenzuschuss 

bitten wir, auf die Berichterstat-

tung in den Medien zu achten, 

da wir zum jetzigen Zeitpunkt 

leider noch keinen konkreten 

Beschluss seitens des Landes 

vorliegend haben.

Genauere Auskünfte erhalten Sie im Gemeindeamt.

Bergla

Gasselsdorf



Brüssel und St. Martin im Sulmtal

Europa fängt in der Gemeinde an.

V

iele spannende und 



brennende Fragen 

über die Europäische Uni-

on beschäftigten aktuell 

die Bevölkerung in ganz 

Europa: Britisches EU-Re-

ferendum, TTIP, CETA, 

Migration, außenpolitische 

Beziehungen, EU-Sanktio-

nen gegen Russland, Terro-

rismus-Bekämpfung uvm. 

Daneben kursieren aber 

auch viele Mythen rund 

um die EU, wo einige ei-

nen wahren Kern besitzen, 

manche Klischees jedoch 

auf Gerüchten beruhen.

GR Martin Stieglbauer 

reiste zusammen mit 23 

weiteren EU-Gemeinde-

rätInnen aus ganz Ös-

terreich von 29.06. bis 

01.07.2016 nach Brüssel, 

um sich direkt vorort ein 

Bild von der Europäischen 

Union zu machen.

Auf dem Programm stand 

unter anderem ein Besuch 

der Europäischen Kommis-

sion, wo die Europa-Ge-

meinderätInnen mit Ex-

pertInnen zu den Themen 

Migrationspolitik, europä-

ische Nachbarschaftspo-

litik und EU-Sicherheits-

agenda diskutierten. Die 

Vorstellung der Arbeit der 

ständigen Vertretung  Ös-

terreichs bei der EU, ein 

Gespräch mit Botschafter 

Walter Grahammer so-

wie ein Mittagessen samt 

Treffen mit österreichi-

schen Abgeordneten zum 

Europäischen Parlament 

standen ebenfalls auf der 

Tagesordnung. Die Brüs-

selreise wurde aber auch 

für wertvolle Gespräche 

mit den Ansprechpartnern 

im Steiermark-Büro Brüs-

sel (Verbindungsbüro des 

Landes Steiermark) ge-

nutzt. 

Mit vielen persönlichen 



Eindrücken aus Brüssel 

und der Arbeit in der Eu-

ropäischen Union kehrte 

Martin Stieglbauer wieder 

zurück. „Trotz aller be-

rechtigter Kritik an Krisen, 

Bürokratie und Regulie-

rungen, die in der Bevölke-

rung vielfach besteht und 

die ich auch absolut nach-

vollziehen kann, dürfen die 

Erfolge unserer Europäi-

schen Union nicht durch 

Legenden aus Gerüchten 

und Halbwahrheiten ge-

schmälert werden. Umso 

wichtiger ist es, die Wahr-

heiten, Rechte und Vortei-

le noch mehr aufzuzeigen 

und gemeinsam an einem 

Strang für ein besseres 

Europa für alle zu ziehen“, 

so Stieglbauer. Europa be-

ginnt tatsächlich in der 

Gemeinde! 

Was sind „Europa-Ge-

meinderätInnen“

Das sind derzeit über 800 

BürgermeisterInnen und 

GemeindevertreterInnen 

aus ganz Österreich und al-

len politischen Ausrichtun-

gen, die auf Initiative des 

Außenministeriums und 

der Europäischen Kom-

mission ihren BürgerInnen 

die EU näher bringen wol-

len. Viele  Entscheidungen 

der EU betreffen die Ge-

meinden direkt. Dazu ist 

es wichtig, durch genauere 

Informationen und per-

sönliche Kontakte vor Ort, 

EU-Entscheidungen und 

was sie bringen besser zu 

verstehen.



Die Europa-GemeinderätInnen im Europäischen Parlament

Martin Stiegelbauer mit 

Othmar Karas, Abgeord-

neter  und Vizepräsident 

des Europaparlaments

Gemeinde aktuell

6


S

eitens der Baubezirks-

leitung Südweststei-

ermark wird mitgeteilt, 

dass bei der Räumung von 

Gewässerstrecken, die im 

Zuge des letzten Hochwas-

serereignisses in Mitleiden-

schaft gezogen wurden, fol-

gendermaßen vorzugehen 

ist: Das gesamte Bruchholz, 

das sich im Gewässerbett 

befindet und den Durch-

fluss vermindert, darf von 

den Anrainern ohne weite-

re Meldung entfernt wer-

den. Das dabei anfallende 

Räumgut ist umgehend zu 

entfernen. Baggerungen 

oder Grabungen im Gewäs-

serbett sind nicht zulässig. 

Das Schlägern von Uferge-

hölz ist nur nach vorheri-

ger Rücksprache mit einem 

Vertreter der Baubezirks-

leitung Südweststeiermark 

erlaubt.

I

mmer wieder muss lei-



der festgestellt wer-

den, dass Bereiche durch 

Ablagerungen an Ufern 

in Form von Grün- und 

Baumschnitt, Siloballen, 

Holz, Schutt oder sonsti-

gen Abfällen verunstaltet 

werden. 


Abfallablagerungen an 

Gewässerufern sind Um-

weltsünden und stellen ein 

beträchtliches Gefahren-

potential im Hochwasser-

fall dar. Die Materialien 

können mitgespült werden 

und den Querschnitt der 

Gewässer verengen, wo-

mit ein ordnungsgemäßer 

Wasserabfluss nicht mehr 

gewährleistet ist. Ablage-

rungen im Gewässerrand-

streifen (innerorts 5 m, au-

ßerorts 10 m) sowie auch 

in Biotopen sind rechtlich 

verboten.  Daher der Ap-

pell an alle Gemeinde-

bürger, insbesondere die 

Uferanlieger: Vermeiden 

Sie solche Umweltsünden, 

denn derartige Abfall-

lagerungen direkt an 

Ufern stellen zumindest 

eine Ordnungswidrigkeit 

dar, die mit Bußgeld ge-

ahndet wird.

E

s gibt schon bei der 



Naturform sehr vie-

le Stiefmütterchen-Sorten. 

Das Bekannteste ist aber 

das Gartenstiefmütterchen. 

Eine  unglaubliche Vielfalt 

an Blüten und Farben ist 

vorhanden, von pastelli-

gen bis zu kräftigen Tönen 

reicht die Palette. Im Herbst 

sind sie genügsame Blüten-

wunder, die uns auch im da- 

rauffolgenden Frühjahr noch 

Freude bereiten. Bei Frost 

schließen sie ihre Blüten, um 

diesen gut zu überstehen. 

Immer beliebter sind die 

Mini-Violen (Hornveilchen). 

Hornveilchen sind noch ro-

buster und blühfreudiger als 

ihre großblumigen Kollegen. 

Sie säen sich gerne selbst aus 

und kommen auch zwischen 

Trittplatten und an ganz an-

deren Orten wieder zum Vor-

schein.

Gott sei Dank hat das Stief-



mütterchen das Image der 

typischen Friedhofsblume 

längst abgelegt und wird 

immer mehr in Schalen und 

Blumenkisten z. B. mit den 

wunderschönen Herbstzau-

berpflan-

zen in 


K o m b i -

n a t i o n 

gepflanzt.

Stiefmüt-

t e r c h e n 

sind auch 

als Bienen- und Hummel-

weide eine Bereicherung im 

Garten.

Eine bunte Herbstpracht 



wünscht Ihre Gärtnerei 

Prauser


Die Baubezirksleitung teilt mit.

Räumung von Gewässern 

Gefährdung an Gewässern 

7

Gemeinde aktuell



Gemeinde aktuell

Das Stiefmütterchen

Der grüne Daumen


Gemeinde aktuell

8

Unwetter in unserer Gemeinde



Die rasche Aufräumung der vielen Hagel- und Sturmschäden in unserem 

Gemeindegebiet konnte nur durch die Mithilfe unserer Einsatzkräfte so schnell 

erledigt werden. Daher geht heute ein besonderer Dank an unsere Feuerwehr-

männer, die auch an Sonn- und Feiertagen einsatzbereit sind! 

Denn ohne deren Hilfe wären solche Katastrophen nicht zu bewerkstelligen.


9

Gemeinde aktuell

Gemeinde aktuell

St. Martiner Taferlklassler

Blumenschmuck „Flora 16“

T

rotz schwieriger Wet-



terbedingungen in 

diesem Jahr gelang es 

unseren beiden Hobby-

gärtnern die Blumen-

schmuck-Jury zu beein-

drucken.  Friedrich Koch 

aus Gasselsdorf (großes 

Foto) konnte in der Kate-

gorie Häuser mit Vorgar-

ten eine „Flora“ in Silber 

entgegennehmen und für 


Katalog: fileadmin -> user upload -> Express
user upload -> Programme Information Humboldt Research Fellowships for postdoctoral researchers
user upload -> Programme Information Humboldt Research Fellowships for experienced researchers
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user upload -> Leitung der Grundschule Altenstadt an der Waldnaab
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user upload -> Landratsamt oberallgäU
Express -> Berichte. Beschlüsse, Informationen, heraus- ragende Leistungen und der Kinder- und Jugendsommer. Seiten: 2 – 13 Vereinsleben Feste und Ausflüge
Express -> Bericht. Aktuelle Informa- tionen, Neues vom Sozialverein, Kinder & Jugendsommer, Sagen- weg Neu. Seiten 2-7 Bildung Wissenswertes
Express -> Bericht. Aktuelle Informationen, Führungswechsel in der vs st. Martin und Ge- denken an Alt-lh dr. Josef Krainer. Seiten 2-9 Berg & Tal Kirchenglocke

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