Planungsteam › Balázs Cserpes 1226235


Download 372.25 Kb.
Pdf ko'rish
bet3/4
Sana21.08.2018
Hajmi372.25 Kb.
1   2   3   4

Landschaftsschutzgebiete

 › Innerhalb der Region liegt das Landschaftsschutzgebiet Reiting Eise-

nerzer Reichenstein. 

 › Wichtige außerhalb liegende sind nördlich gelegen die Hochschwab- 

Zeller Staritzen, westlich die Rottenmanner, Triebener und Seckauer 

Alpen, südlich gelegen Kirchenkogel-Haidenberg  

 

 

und Almenland. 



Naturdenkmäler 

 › Diese liegen vermehrt und verstreut in der Planungsregion. 



Nationalparks

 › In der Region selbst sind keine vorhanden, außerhalb nordwestlich liegt 

der Nationalpark Gesäuse.

Naturparks

 › Außerhalb vorzufinden sind nördlich der Naturpark Eisenwurzen und 

südöstlich der Naturpark  Almenland. 

Naturschutzgebiete

 › Man unterscheidet hier in Bezug auf den Schutzzweck. 

Nördlich der Planungsregion ist das Naturschutzgebiet Wildalpener Salztal, 

unterhalb liegend ist der Grüne See, der auch als Naturschutzgebiet aus-

gewiesen  ist,  sich  knapp  außerhalb  der  Planungsregion  befindet  und  ein 

beliebtes Ausflugsziel für TouristInnen und Einheimischen darstellt. Natur-

schutzgebiete, die sich innerhalb der Planungsregion befinden, sind: Almbö-

den im Bereich des Trenchtlings (Trofaiach), Feuchtbiotop Pichl-Großdorf u. 

Tragöß-Oberort,  Hangwaldbiotop  (Oberaich),  Fischerwand  (Kapfenberg) 

und Frühlingsknotenblumenvorkommen (St. Lorenzen).

Zahlreiche Biotope in der Planungsregion werden als Naturschutzgebiete 

ausgewiesen und dienen zum Artenschutz von Tieren und Pflanzen. Eine 

markante  Biotopansammlung  ist  südlich  von  Bruck/Mur  vorzufinden,  wo 

sich mehrere Biotope nebeneinander um den Fluss Mur aneinander gereiht  

sind.

Das Wasserschongebiet Hochschwab ist gleichzeitig auch als Landschafts-



schutzgebiet ausgewiesen.

Klima, Umwelt, Gewässer

Das  wichtigste  Fließgewässer  im  Planungsgebiet stellt  sicherlich  die  Mur 

dar. Sie durchschneidet aus dem nördlichen Murtal kommend die Planungs-

region  und  verläuft  entlang  des  Tales  bis  Bruck/Mur,  wo  dann  der  Fluss 

Mürz einmündet und setzt sich dann Richtung Süden nach Graz fort. 

Wasserschongebiete innerhalb der Planungsregion  Leoben-Winkl, Kapfen-

berg-Hafendorf. Nördlich und Außerhalb befindet sich das große Wasser-

schongebiet  Hochschwab.  In  Bezug  auf  die  Hochwassergefährdung  ent-

lang der Täler sind zahlreiche Rückhaltebecken in einigen Dörfern nicht zu 

übersehen, was auch mit der Mur und ihren Zuflüssen zusammenhängt.


32

Schutzgebiete

Quellen:

http://www.verwaltung.steiermark.at/cms/list/74838061/DE/?page=12 

Schutzgebiete

Naturschutzgebiet

Europaschutzgebiet

Trinkwasserschongebiet Hoschschwab

Wasserschongebiet

Landschaftsschutzgebiet

15 km

Trofaiach



Trofaiach

Leoben


Leoben

Kapfenberg

Kapfenberg

Oberaich


Oberaich

Proleb


Proleb

Bruck an der Mur

Bruck an der Mur

Frauenberg

Frauenberg

Niklasdorf

Niklasdorf

Sankt Peter-

Freienstein

Sankt Peter-

Freienstein

Sankt Lorenzen im Mürztal

Sankt Lorenzen im Mürztal

Sankt Marein 

im Mürztal

Sankt Marein 

im Mürztal

Parschlug

Parschlug


33

Ruhige  Gebiete  finden  sich  vor  allem  in  den  höheren  Bergregionen  der 

Obersteiermark. Die Charakteristik dieser ruhigen Gebiete zeichnet sich 

dadurch aus, dass kein Straßenverkehrs- bzw. Bahnlärm hörbar ist und die-

se Gebiete daher einen besonderen Schutzanspruch in Bezug auf Umge-

bungslärm aufweisen. Daraus folgt der Entschluss, dass es sehr der Tier,- 

und  Pflanzenwelt  zugute  kommt,  da  sie  keiner  Gefährdung  von  außen 

durch Straßenlärm und sonstiges ausgesetzt sind.  Auch die Tiere behalten 

so ihre Lebensräume in denen sie sich zurückziehen können und keiner Ge-

fahr durch Straßen ausgesetzt sind, die sie z.B. überqueren müssten. Auch 

aufgrund der verkehrsfreien Gebirgsbereiche ist die Planungsregion nicht 

lärmbelastet.



Klima

In der Region sind zwei Klimaregionen vorhanden: Klimaregion von Mürztal 

bis Mürzzuschlag und  die Klimaregion von Preg bis Bruck/Mur.

Mürztal bis Mürzzuschlag

Es gibt vermehrt Schauer und Niederschläge, die bis zum Mürztal reichen. 

Im Winter nehmen hier daher die Niederschlagsmengen deutlich zu, in 

Bruck im Jänner auf 32,7 mm und der Jahresniederschlag beträgt hier 796,5 

mm.


In dieser Klimaregion ist der Jahresgang der Niederschläge durch das mar-

kante Sommermaximum geprägt und steht im Vergleich zum Oberen Mur-

tal in einem Verhältnis 1:3 – im Oberen Murtal 1:5 --> Oberes Murtal – konti-

nentaler.

In  den  Tälern  herrscht  ein  mäßig  kontinental  geprägtes  Klima  mit  Tem-

peraturverhältnissen  im  Jännermittel  um  die  -4°C  bis  -5°C  und  absoluten 

Tiefstwerten um -28°C bis -30°C. Je nach topologischer Lage (in diesem Fall 

hanglagenbegünstigt) gibt es zwischen 130 und 165 Frosttage im Jahr. Im 

Juli erreichen die Mittelwerte 15 bis 17,5°C.

Im Winter ist das Mürtal sehr nebelanfällig, da es im Winter extrem win-

darm und nur schwach durchlüftet ist und aufgrund der Abgeschirmtheit 

die  Region  sehr  inversionsanfällig  ist.    Die  mittlere  Windgeschwindigkeit 

liegt im Winter bei  0,6 bis 1,2 m/s. 

Was die Sonnenscheindauer angeht, kann man sagen, dass hier zwischen 

Talzone bis etwa 1000m Seehöhe und der begünstigten mittleren Kamm- 

und Gebirgszone unterschieden wird. In der Talzone erreicht es einen Wert 

im Winter von 30% mitunter sogar 25% aufgrund des Hochnebels und in den 

Mittelgebirgslagen einen Wert von ca. 35-40%. 

Preg bis Bruck

Diese Klimaregion ist eine der trockensten des Murtales. Sehr charakteris-

tisch ist hier das hohe Aufkommen von Hochnebel, das in Verbindung mit 

freien Inversionen steht, d.h. Schneearmut im Winter (70-80 d/a), dann die 

reduzierte Sonnenscheindauer infolge des Hochnebels (im Dezember 25%) 

und die Dominanz der Talauswinde (SW bis W – Winde mit dem Murtalaus-

wind).

Nebel

Zusammenfassend  gibt  es  70-90  d/a  Hochnebeltage  und  der  mächtige 

Talnebel, der an einigen Tagen zum Vorschein kommt. Zur Auflösung des 

Nebels kommt es dann im Laufe des Vormittags. Aufgrund der liegenden 

Hochnebelgrenze, die um die 1000m beträgt, kommt es zu einer Barriere-

bildung, was den vertikalen Aufstieg von Rauchgasen angeht. Diese Grenze 

wirkt sich dann auf die Wälder aus, da sich die Schadstoffe auf diese belas-

tend auswirken. 



34

Das  Talklima  ist  nur  mäßig  winterkalt  und  sommerwarm.  Kraubath,  das 

knapp außerhalb südwestlich der Planungsregion Leobens liegt, hat einen 

Wert im Jänner von -4°C, im Juli von 17°C, im Jahr von 7,3°C und die  Zahl der 

Tage mit Frost liegt bei ca. 130 d/a); nach Osten nehmen die Temperaturen 

noch etwas zu (z.B. Jänner -3,4°C, Juli 17,9°C).

Boden

Humusgehalt

Höhere Humusgehalte sind typisch für tonige Böden, feuchte bis nasse 

Böden und Böden in niederschlagsreichem Klima, dass auch in der Region 

vorhanden ist. Im Gegensatz haben stark durchlüftete, sandige Böden nied-

rigere Humusgehalte. Im Trofaiacher Becken kommen mittelhumos Böden 

wie stark humose Böden vor und sind sehr gut geeignet für die Landwirt-

schaft. In St. Marein und St. Lorenz sind stark humose Böden vorhanden 

und  entlang  der  Schnellstraße  überwiegen  mittelhumose  Böden  und  es 

gibt vereinzelte Übergänge von mittelhumos zu stark humosen Böden.


35

Soziale Infrastruktur

Bildungsangebot

Im Großen und Ganzen kann man sagen, dass das Bildungsangebot in der 

Planungsregion genügend ist. Bis zur Schließung der Volksschule in Frau-

enberg im Sommer 2012 war das grundlegendste Bildungsangebot in jeder 

Gemeinde des Gebiets gegeben. Laut Aussagen des dortigen Bürgermeis-

ters Franz Meisenbichler war der Betrieb der Einrichtung nicht mehr mög-

lich, da die SchülerInnenzahl unter sechs gesunken ist. Heute werden die 

Kinder in St. Marein unterrichtet. Um das Pendeln für sie zu ermöglichen, 

wurde ein Mikrobus für die Gemeinde angeschafft. In den meisten anderen 

Gemeinden gibt es zumindest eine Volksschule, in Trofaiach sogar drei, Gai 

hat nach der Zusammenlegung die eigene Schule beibehalten, laut der Ge-

meindehomepage werden hier heute auch noch 76 Kinder in vier Klassen 

betreut. Höhere Bildungseinrichtungen, wie Hauptschulen, Gymnasien fin-

det man allerdings nur noch mehr in größeren Gemeinden. Das Angebot ist 

in der östlichen Hälfte des Gebiets vielfältiger, es gibt auch einige stärker 

spezialisierte Schulen, wie die LFS Hafendorf in Kapfenberg, die Bildung im 

Bereich der Landwirtschaft und der Maschinenbautechnik anbietet.

Das tertiäre Bildungsangebot ist in den Städten Leoben mit der Montanuni-

versität und Kapfenberg mit der FH Joanneum vorhanden. Erstere ist die 

einzige Universität in Österreich, die sich nicht in einer Landeshauptstadt 

befindet. Die Einrichtung spezialisiert sich an Montanwesen, was für die Re-

gion lange Zeit ausschlaggebend war bzw. bis heute ist. Die FH Kapfenberg 

bietet Studien in den Fachrichtungen der Informatik und Technik an.

Gesundheitsversorgung

Die Analyse der Gesundheitsversorgung in der Planungsregion hat erwie-

sen, dass die grundlegende gesundheitliche Versorgung in den Gemeinden 

gut ist. In jeder Gemeinde bis auf Frauenberg sind viele Ärzte für Allgemein-

medizin vertreten. 

Wie es in den einführenden Kapiteln angeführt wurde, hat die Region im 

österreichweiten Vergleich einen sehr großen Anteil an älteren Personen. 

Von zehn Personen sind fast drei über 60 Jahre alt, das trifft insbesondere 

auf die westliche Regionshälfte zu. Diese Tatsache kann zu einer etwas hö-

heren Nachfrage an Gesundheitsversorgung führen, Apotheken, Ärztinnen 

und Ärzte werden vermehrt gebraucht.

Die Diskrepanz zwischen den größeren und kleineren Gemeinden in der Re-

gion ist bei der Gesundheitsversorgung ebenfalls klar zu erkennen. Bruck 

und Leoben haben je ein Landeskrankenhaus, Kapfenberg eine Spezialkli-

nik für Neurologie, das Angebot an anderen Einrichtungen, wie Apotheken, 

Allgemeinmediziner und ähnliches ist hier ebenfalls gegeben. In diesen drei 

Städten und in Trofaiach befinden sich auch die Standorte für die Hauskran-

kenpflege. Die Stellen in Bruck und Kapfenberg werden von der Volkshilfe, 

die in Trofaiach vom Roten Kreuz, die in Leoben vom Hilfswerk, vom Roten 

Kreuz und von der Volkshilfe betrieben. Die drei Dörfer haben relativ wenig 

zu bieten. Frauenberg hat beispielsweise keine einzige Gesundheitseinrich-

tung. Obwohl St. Peter-Freienstein mit über 31% den zweithöchsten Anteil 

an über 60 Jährigen hat, ist die Gesundheitsinfrastruktur hier sehr schwach 

vorhanden. Zur Apotheke beispielsweise müssen die Menschen entweder 

nach Leoben oder nach Trofaiach fahren, was vor allem für die älteren Ge-

nerationen ein Problem darstellen kann.


36

Bildungseinrichtungen

Volksschule

Hauptschule

Universität/FH

AHS


HAK/HAS

Technisch-Gewerbliche

Schule (zB. HTL)

Sonderschule

HBLA

Fachschule für Land- und



Ernährungswissenschaften

Polytechnische Schule

Sonstige Schulen

Quellen:


Gemeinden - Land Steiermark

Schulstandorte - Land Steiermark 

via data.gv.at

Gebäude -  OpenStreetMap mit 

eigenen Ergänzungen

Trofaiach

Trofaiach

Leoben


Leoben

Kapfenberg

Kapfenberg

Oberaich


Oberaich

Proleb


Proleb

Bruck an der Mur

Bruck an der Mur

Frauenberg

Frauenberg

Niklasdorf

Niklasdorf

Sankt Peter-

Freienstein

Sankt Peter-

Freienstein

Sankt Lorenzen 

im Mürztal

Sankt Lorenzen 

im Mürztal

Sankt Marein im Mürztal

Sankt Marein im Mürztal

Parschlug

Parschlug

15 km


37

Gesundheitsversorgung

Landeskrankenhaus 

Leoben


Landeskrankenhaus 

Bruck a.d. Mur

NTK - Neurologisches 

Therapiezentrum Kapfenberg

Krankenhaus

Apotheke


Standort für Hauskrankenpflege

Arzt für Allgemeinmedizin

Anteil der Bevölkerung

über 60 Jahren

Gesundheitsversorgung

25 - 27 %

25 - 29 %

29 - 31 %

31 - 33 %

Quellen:


Anteil der Bevölkerung über 60 - Statistik Austria

Krankenhäuser, Apotheken, Hauskrankenpflege, 

Ärzte -  Land Steiermark via data.gv.at

Gebäude - OpenStreetMap mit eigenen Ergänzungen

15 km


38

Verkehrsinfrastruktur & Mobilität

Schienenverkehr

Den  wichtigsten  ÖV-Knotenpunkt, 

insbesondere für den Schienen-

verkehr in der Region, bildet Bruck 

an  der  Mur.  Hier  befindet  sich  die 

Abzweigung der Strecke Bruck-Le-

oben von der Südbahn, die eine der 

wichtigsten Fernverkehrsstrecken 

in Österreich ist und Wien mit Graz 

bzw. im weiteren Verlauf mit Slowe-

nien verbindet.

Die Strecke Bruck-Leoben stellt eine wichtige Verbindung zur Rudolfsbahn 

dar und spielt damit im Fernverkehr Richtung Klagenfurt, Villach und Tar-

visio bzw. Richtung Norden nach Selzthal, Linz und Salzburg eine wichtige 

Rolle. Die Züge, die aus Graz kommen und Richtung Selzthal weiterfahren, 

weichen allerdings Bruck aus und halten in der Region nur in Leoben. Ob-

wohl Bruck auch Endstation der S1-Linie ist und mit Graz (zusätzlich zu Fern-

verkehrszügen) im Stundentakt (bzw. zur Hauptverkehrszeit im Halbstun-

dentakt) verbunden ist, ist das Angebot Richtung Leoben etwas schlechter. 

Hier gibt es vereinzelt Züge außerhalb des Halbstundentakts, zwischen den 

beiden Städten gibt es außerdem nur eine Haltestelle, in Niklasdorf. Der 

Bahnhof von Oberaich wurde im Jahr 2008 aufgelassen, wodurch eine Ver-

sorgungslücke entstanden ist. Das Einzugsgebiet des ehemaligen Bahnhofs 

wird heute von Bussen versorgt. Im selben Jahr wurde auch der Galgen-

bergtunnel westlich von Leoben eröffnet, um die Fahrzeit Richtung St. Mi-

chael zu verringern. Gleichzeitig wurde aber auch die alte Strecke bzw. die 

Bedienung deren Haltestellen (Leoben-Göß und Leoben-Hinterberg) einge-

stellt.


Von Leoben aus startet die Erzbergbahn, die die Stadt über Trofaiach, Vor-

dernberg und Erzberg mit Hieflau verband. Heute ist die Strecke weitge-

hend aufgelassen und wird von Güterzügen bis Donawitz zur Versorgung 

des  Voest-Alpine-Werks  befahren.  Obwohl  die  Strecke  einst  elektrifiziert 

wurde, befindet sich der weitere Verlauf nach Trofaiach in einem sehr deso-

laten Zustand, die Gleiskörper sind von Pflanzen bewachsen, die Strommas-

ten stehen aber noch.

Die Region liegt in der Schnittstelle von zwei großen Bahnprojekten, die 

sich wahrscheinlich einerseits positiv, andererseits negativ auf das Gebiet 

auswirken werden. Der Semmeringbasistunnel wird den gleichnamigen 

Bergpass unterirdisch ersetzen und die Fahrzeit nach Wien um eine halbe 

Stunde verkürzen. Mit dem Bau wurde im April 2012 angefangen, der im Jahr 

2024 fertiggestellt werden soll. Die Verkehrsanbin-

dung des Projektgebietes könnte dadurch verbes-

sert und die bestehenden Anlagen aufgewertet 

werden. Durch die Fahrzeitverkürzung kann man 

die Bundeshauptstadt in knapp über einer Stunde 

von Bruck erreichen und auch für TagespendlerIn-

nen attraktiver machen.

Die aufgelassene Erzbergahn bei Trofaiach

Kapfenberg 

Fachhochschule



Kapfenberg

Niklasdorf



Leoben Hbf

Bruck an der Mur

Marein-


St. Lorenzen

Selzthal

Klagenfurt

Graz

Wien

Bahnhof mit Fernverkehr

Bahnhof tw. mit Fernverkehr

Bahnhof nur mit Nahverkehr

Fernverkehrszüge

Nahverkehrszüge

20 Züge/Tag/Richtung

40 Züge/Tag/Richtung



Reisezeit Nahverkehr

1

Minuten



39

Schienennetz



Kammern

Kammern

Vordernberg Markt

Vordernberg Markt

Allerheiligen-Mürzhofen

Allerheiligen-Mürzhofen

Kapfenberg 

Fachhochschule

Kapfenberg 

Fachhochschule

Erzberg

Erzberg

Pernegg

Pernegg

Präbichl

Präbichl

Eisenerz

Eisenerz

Kraubath

Kraubath

Kindberg

Kindberg

Kapfenberg

Kapfenberg

Oberaich

Oberaich

Leoben Hbf

Leoben Hbf

Niklasdorf

Niklasdorf

Frohnleiten

Frohnleiten

St. Michael

St. Michael

Bruck an der Mur

Bruck an der Mur

Traboch-Timmersdorf

Traboch-Timmersdorf

Marein-

St. Lorenzen

Marein-

St. Lorenzen

Mautern im Liesingtal

Mautern im Liesingtal

Mixnitz-Bärenschützklamm

Mixnitz-Bärenschützklamm

Leoben - 

Donawitz

Leoben - 

Donawitz

Leoben - 

Hinterberg

Leoben - 

Hinterberg

Leoben - 

Göss

Leoben - 

Göss

Sankt Peter - Freienstein

Sankt Peter - Freienstein

Trofaiach

Trofaiach

Sankt Peter - Freienstein Ort

Sankt Peter - Freienstein Ort

Gladen

Gladen

Hafning

Hafning

Friedauwerk

Friedauwerk

Liezen


Salzburg

Liezen


Salzburg

Thalheim


Klagenfurt

Thalheim


Klagenfurt

Graz


Maribor

Graz


Maribor

Mürzzuschlag

Wien

Mürzzuschlag



Wien

15 km


Bahnhof in Betrieb

- mit 1 km Einzugsradius

Bahnhof in Betrieb

- mit 1 km Einzugsradius

2001 stillgelegter Bahnhof

2001 stillgelegter Bahnhof

2008 stillgelegter Bahnhof

2008 stillgelegter Bahnhof

Bahnlinie in Betrieb

Bahnlinie außer Betrieb

Quellen:


Gemeinden - Steiermark GIS

Straßen - Land Steiermark via data.gv.at

Gebäude - OpenStreetMap mit eigenen

Ergänzungen



40

Das andere Großprojekt mit stärkeren Auswirkungen auf die Region ist die 

Koralmbahn, deren Teile schon seit 2010 in Betrieb sind, die Fertigstellung 

allerdings erst für das Jahr 2023 vorgesehen ist. Die Strecke würde eine di-

rekte Verbindung zwischen Graz und Klagenfurt ermöglichen und damit 

gemeinsam mit dem Semmeringbasistunnel die Anbindung nach Italien 

verbessern. Durch die Inbetriebnahme könnte es aber allerdings auch zu 

einer Abwertung der bestehenden Eisenbahnstrecken westlich von Bruck 

kommen, die im Moment von den Fernverkehrszügen, die von Wien nach 

Klagenfurt fahren, benutzt wird.

Busverkehr

Zusätzlich zu den Bahnverbindungen existiert ebenfalls ein Busnetz im Ge-

biet,  das  durch  verschiedene  Unternehmen  betrieben  wird.  Die  größten 

Städte haben ihre eigenen Verkehrsbetriebe. Die Linien von Leoben wer-

den von den Stadtwerken Leoben betrieben, Bruck und Kapfenberg haben 

sich dabei zusammengeschlossen und führen ihre Linien gemeinsam in der 

Mürztaler Verkehrsgesellschaft.

Für den regionalen Verkehr sind vor allem die ÖBB mit dem Tochterunter-

nehmen Postbus GmbH zuständig. Die Betriebe (sowohl die kommunalen 

als auch die regionalen) haben sich unter der Organisation Verbundlinie zu-

sammengeschlossen.

Das Angebot der Busverbindungen ist in den Städten relativ gut, die Hal-

testellenabstände sind gering, die bebauten Gebiete sind gut erschlossen. 

Die drei größeren Städte und Trofaiach haben alle wenig vermaschte, spin-

nenförmige Netze, die aber nur sehr schwach miteinander verbunden sind. 

Die  einzige  Ausnahme  bilden  Bruck  und  Kapfenberg.  Eine  sehr  auffällige 

Lücke springt jedoch zwischen Niklasdorf und Oberaich ins Auge, zwischen 

den beiden Gemeinden fährt lediglich nur ein Bus pro Stunde und Richtung, 

auch ohne Taktfahrplan, was die Verbindung für die Bevölkerung nicht at-

traktiv macht.

Zusätzlich zu den normalen Buslinien existiert in Leoben auch ein Rufbus, 

der auf Anfrage einige Haltestellen bedient und vor allem für die Bedürfnis-

se der älteren Bevölkerung abgestimmt ist. Der Bus hat keine bestimmte 

Route, man muss nur eine halbe Stunde vor der Abfahrt eine Hotline anru-

fen und angeben, wo man hinfahren will. Die Busse fahren von Montag bis 

Freitag von 8:00 bis 18:00.

Das Nachtbusangebot ist in großen Teilen des Gebiets nicht gegeben, nur 

zwischen Mürzzuschlag und Bruck an der Mur fahren in den Nächten von 

Samstag auf Sonntag pro Richtung vier Busse.

„Das Schönste an Bruck ist der O-Bus nach Kapfenberg“ - Dieser sarkasti-

sche Spruch weist auf ein interessantes Verkehrssystem in der Region hin. 

Zwischen 1944 und 2002 betrieben die Städte Bruck und Kapfenberg ein 

Oberleitungsbusnetz, das aus zwei Linien bestand und die beiden Innen-

städte miteinander verband. Eine weitere Besonderheit des Betriebs war 

der vergleichsweise frühe Einsatz von Duobussen ab dem Jahr 1983. Diese 

Fahrzeuge benutzten an den bestehenden Strecken die Stromleitungen, 

konnten aber mit Dieselmotoren auch die umliegenden Gebiete erreichen. 

Durch sinkende Fahrgastzahlen wurde der Takt zuerst ausgedünnt, ab 1991 

verkehrten die Busse von Samstagnachmittag bis Montagfrüh gar nicht, im 

Februar wurde der Betrieb dann endgültig aufgegeben. Der offizielle Grund 

dafür war die Verbreiterung der Bundesstraße, wo die Oberleitungsmasten 

verlagert hätten werden sollen.



41

Busverbindungen

15 km

Bushaltestellte 



- 250 m Einzugsradius

Buslinie


Quellen:

Gemeinden - Steiermark GIS

Buslinien - Steiermark GIS, OpenStreetMap

mit eigenen Ergänzungen

Gebäude - OpenStreetMap mit eigenen

Ergänzungen



42

Straßenverkehr

Die wichtigsten Verkehrsachsen des motorisierten Individualverkehrs ver-

laufen großteils parallel zu den Bahnstrecken. Hier ist ebenfalls Bruck ein 

wichtiger Knotenpunkt. Von der Semmering-Schnellstraße (S6) zweigt hier 

die Brucker Schnellstraße (S35) ab, die etwas später in die A9 mündet und 

nach Graz führt. Im Vergleich zur Schieneninfrastruktur haben die Straßen 

eine etwas kleinere Bedeutung, da der Verkehr von Wien aus Richtung Graz 

und Kärnten über die A2 schneller abgewickelt werden kann. Der Nord-Süd 

Transitverkehr von Graz nach Salzburg oder weiter Richtung Deutschland 

entfällt auch eher auf die A9, die westlich des Gebiets verläuft.

Pendlermobilität

Von  den  drei  größeren  Städten  der  Region  hat  absolut  gesehen  Leoben 

die meisten PendlerInnen mit 11.980 Personen, danach folgen Kapfenberg 

mit 10.319 und Bruck mit 6.894 Menschen. Interessanterweise fahren aber 

nur 4.131 Beschäftigte aus dem Projektgebiet nach Graz, während es 10.341 

Personen gibt, die weder in der Heimatgemeinde arbeiten, noch außerhalb 

der  Region  wohnen.  Aus  Bruck  pendeln  beispielsweise  793  Menschen  in 

die Landeshauptstadt, obwohl die Verkehrsverbindungen relativ gut sind – 

man kommt in 35 Minuten nach Graz.

Radverbindungen

Wie die Straßen und Schiene, verlaufen die Radwege auch entlang der Flus-

stäler. Obwohl alle Gemeinden in der Region durch das überregionale Rad-

wegenetz miteinander verbunden sind, müssen RadfahrerInnen entlang 

der stark frequentierten Bundesstraßen fahren, was zu einem verminder-

ten Sicherheitsgefühl führen kann. Das ist zum Beispiel zwischen Leoben 

und Niklasdorf der Fall, wo jedoch geographisch bedingt mehr Spielraum 

für die Verlegung des Radweges gegeben wäre.

Leoben

Leoben


Bruck

Bruck


Kapfenberg

Kapfenberg

Trofaiach

Trofaiach

St. Peter - 

Freienstein

St. Peter - 

Freienstein

St. Marein

St. Marein

St. Lorenzen

St. Lorenzen

Parschlug

Parschlug

Frauenberg

Frauenberg

Niklasdorf

Niklasdorf

Oberaich

Oberaich


Graz

Graz


Proleb

Proleb


1.000

500


250

8.354


Download 372.25 Kb.

Do'stlaringiz bilan baham:
1   2   3   4




Ma'lumotlar bazasi mualliflik huquqi bilan himoyalangan ©fayllar.org 2020
ma'muriyatiga murojaat qiling