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Der Ring



 

 

Gemeindebrief der 



Prot. Kirchengemeinden 

St. Julian und Gumbsweiler 

März - Mai 2017 

34. Jahrgang, Nr. 124 

 

 

Wer den "stillen Freitag" und den Ostertag nicht hat,  



der hat keinen guten Tag im Jahr.  

 

Martin Luther 



 

 



Auf ein Wort 

Liebe Leserinnen und Leser, 

jetzt  reihen  sie  sich  bald  wieder  aneinander,  die  wirklich  sonnigen, 

warmen  Frühlingstage,  und  der  Lebenshunger  springt  uns  allen  la-

chend aus dem Gesicht.  

Plötzlich ist alles anders. Die Leute schauen freundlicher. Überall ent-

steht  eine  freudige  Unruhe.  Menschen  beginnen  zu  buddeln  und  zu 

bauen, machen sauber und werden unternehmungslustig.  

„Frühlingsgefühle“ nennt man das. Gemeint ist damit die Wirkung, die 

der Frühling auf uns hat. Jedes Jahr neu: Die Natur erwacht, und die 

Menschen mit ihr. 

Nicht jeder ist von Wetter und Jahreszeiten abhängig, aber ich schon. 

Wenn  ich  einen  Baum  sehe,  an  dem  die  Knospen  aufbrechen  -  da 

könnte ich stundenlang davorstehen und würde am liebsten zuschau-

en,  wie  sich  die  Blätter  entfalten.  Und    wenn  in unserem  Garten  die 

ersten  Frühlingsblumen  blühen  und  die  Vögel  wieder  zwitschern, 

dann geht mir das Herz auf und ich spüre: Das bedeutet mehr, als vor 

Augen ist! 

Der jüdische Dichter Shalom Ben-Chorim schrieb die schönen Zeilen: 

"Freunde,  dass  der  Mandelzweig  wieder  Blüten  treibt  -  ist  das  nicht 



ein Fingerzeig, dass die Liebe bleibt?" Ja, ist es! 

So viel Leid, so viel Sorgen um mich herum und in der Welt, und die 

täglichen  Nachrichten  stimmen  auch  nicht  gerade  hoffnungsvoll. 

Draußen aber wird es grün, und das Leben geht weiter. „Solange die 



Erde steht, soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Som-

mer und Winter, Tag und Nacht.“ (1.Mose 8,22)  

Das  Erwachen  der  Natur  im  Frühling  hat  -  Gott  sei  dafür  gedankt  - 

eine  erstaunliche  Wirkung  auf  uns.  Wissenschaftler  haben  nachge-

wiesen:  Unsere  Lebensgeister  werden  geweckt  und  unsere  Leis-

tungsfähigkeit nimmt zu. Mit den Menschen um uns herum gehen wir 

nachsichtiger  und  hilfsbereiter  um.  Unser  Blick  auf  die Welt  ist  hoff-

nungsvoller als zu anderen Jahreszeiten und wir sind sensibler für die 

Dinge,  die  hinter  der  sichtbaren  Welt  liegen,  denn  jede  Knospe,  die 

sich entfaltet und jeder Same, der aus dem Boden treibt, sind wunder-

bare Sinnbilder für die Kraft, die im Verborgenen liegt. 

Ich wünsche uns allen, dass wir mit offenen Augen und Herzen in die 

vor uns liegenden Frühlingstage gehen. 



Ihre Pfarrerin Bettina Lukasczyk 

 

 



Einladung zum  

Weltgebetstags-Gottesdienst 

 

3. März 2017, 19.00 Uhr, Kirche St.Julian 



 

Die Gottesdienstordnung wurde in diesem Jahr von den Frau-

en des Weltgebetstags - Komitees von den PHILIPPINEN erar-

beitet und steht unter dem Motto: 

 

Was ist denn fair? 

 

Wir freuen uns gemeinsam mit Ihnen und Frauen aus 170 Län-



dern der Erde,  diesen Gottesdienst zu feiern.  

Es erwartet Sie ein abwechslungsreicher Gottesdienst mit Be-

wegung,  meditativen  und  informativen  Texten  und  modernen 

Liedern,  die  von  Frauen  aus  dem  Mandolinenorchester  unter 

der Leitung von Frau Linn begleitet werden. 

Im Anschluss an den Gottesdienst laden wir Sie, wie es schon 

Tradition ist, zu leckeren  Speisen und Getränken nach Rezep-

ten des Gastgeberlandes ein. 

Wir freuen uns auf Sie, 

      Ihr WGT-Team 

 

Generationencafé 



 

Ab  Mai  findet  das  Generationencafé  immer  am 

2.Dienstag im Monat statt. 

 

Im  März  fällt  das  Generationencafé  wegen  dem 



„Nachmittag für Jung und Alt“ aus. 

 

Ansprechpartnerin: Ute Studt 



Besuchsdienstkreis 

 

2016  hat  der  Besuchsdienstkreis  172  Geburtstagskinder  besucht.  Das  ist 

für die Frauen, die sich in diesem Kreis ehrenamtlich engagieren, eine gro-

ße  Herausforderung.  Zudem  organisiert  der  Besuchsdienst  im  Jahr  vier 

„Nachmittage  für  Jung  und  Alt“.  Damit  diese  wichtige  Arbeit  weiterhin  ge-

leistet  werden kann, haben wir beschlossen, ab dem 1.März 2017 erst ab 

dem 75.Geburtstag Besuche zu machen. Wir hoffen auf Ihr Verständnis. 

 

Ansprechpartnerin: Roswitha Schneider 

Konfirmation 2018 

 

Am 3.Mai findet ein Informationsabend für die Eltern der Kinder statt, die 

2018 zur Konfirmation gehen.

 

Betroffen sind die Kinder, die zw. 01.07.2003 und 31.08.2004 geboren sind.



 

Sollten Sie bis zum 31.März keine schriftliche Einladung zum Informations-

abend erhalten haben, dann melden Sie sich bitte im Pfarramt..  

Jubelkonfirmationen 

 

Wie in den vergangenen Jahren feiern wir am Sonntag nach Pfingsten die 

Jubelkonfirmationen. Wer vor 50, 60, 65, 70 oder gar 75 Jahren konfirmiert 

wurde, ist herzlich eingeladen zum Festgottesdienst: 



11.Juni, 2017, 10.15 Uhr, Kirche in St.Julian 

Sollten  Sie  bis  zum  31.März  keine  schriftliche  Einladung  erhalten  haben, 

dann melden Sie sich bitte im Pfarramt. 

Vertretung für Kirchendienst gesucht 

 

Die Kirchengemeinde St.Julian sucht für den  Krankheits- oder Urlaubsfall 

eine Vertretung für unseren Kirchendiener Herrn Ißle.

 

Aufgaben und Vergütung richten sich nach den von der Landeskirche vor-



gegebenen Richtlinien.

 

Wenn Sie interessiert sind, melden Sie sich bitte im Pfarrbüro. 



 

 





Zwei Stäbe“ 

 

Mittwoch, 15. März, 19.00 Uhr, Valentinskapelle in Glanbrücken 

mit Katja Abel (Orgel) 

 

 



„Kreuz tragen“ 

 

Mittwoch, 29. März, 19.00 Uhr, Pfarrsälchen St. Julian 



 

„Nacht der verlöschenden Lichter“ 

 

Gründonnerstag, 13. April, 19.00 Uhr, Kirche Gumbsweiler 



Mit Katja Schneider (Querflöte) und Katja Abel (Orgel)  

 

„Gebetsandacht zur Todesstunde Christi“ 

 

Karfreitag, 14. April, 15.00 Uhr, Kirche St. Julian 

 

 

 



 

 

 



 

 

 



 

 

 

 

 

Osternachtsfeier mit Osterfrühstück 

„Vom Dunkel ins Licht“ 

Ostermorgen, 16.April, 6.00 Uhr 

Kirche St.Julian und Pfarrsälchen 

 



 

EINLADUNG ZUM DEKANATSFRAUENTAG 

Gospelchor „Wings of Joy“ 

mit Chorleiter Stefan Altherr 

 

22.April 2017, 14 Uhr, Turnhalle in Rammelsbach 



 

Eine Veranstaltung des Protestantischen Dekanates Kusel 

 

Für Mitfahrgelegenheit  

melden Sie sich bitte im Pfarrbüro oder bei den Presbyterinnen. 

Argula von Grumbach 

      

 

Die beeindruckende Frau der  

Reformationszeit steht im  

Mittelpunkt der Andacht …  



Argula von Grumbach (1492-1568) 

An einem Spätsommertag des Jahres 1523 greift eine junge Dame 

in ihrer Schreibstube beherzt zu Federkiel und Papier. In entschlos-

senem  Ton  schreibt  sie  einen  Brief  an  die  gelehrten  Männer  der 

Universität Ingolstadt. Argula von Grumbach heißt sie, ist 31 Jahre 

alt,  von  adliger  Herkunft, gebildet und Mutter  von  vier  Kindern. Ihr 

forsches  Vorgehen,  mit  dem  sie  einem  bedrängten  Anhänger  Lu-

thers  beistehen  will,  bleibt  nicht  folgenlos.  Argula  von  Grumbach 

geht als frühe protestantische Laientheologin in die Geschichte ein 

– aber sie opfert für ihre Überzeugungen auch viel … 

Sie pflegte einen regen Briefwechsel mit Martin Luther und besuch-

te  ihn  1530  auf  der  Veste  Coburg,  als  er  sich  dort  versteckt  hielt, 

weil er unter Kirchenbann und Reichsacht stand.  

„Ich finde an keinem Ort der Bibel, dass Christus noch seine Apos-

tel  oder  Propheten  jemanden  eingekerkert,  gebrannt  noch  gemor-

det  haben  oder  das  Land  verboten.“   

(Zitat aus ihrem Protestbrief von 

1523 an den Rektor der Universität in Ingolstadt) 


 

Konfirmation am 9.April 2017



 

 

 

In diesem Jahr gehen drei Mädchen und 

zwei Jungs aus unseren Gemeinden zur 

Konfirmation. 

 

Glück, Leonie (St.Julian) 



Hahnenwald, Niklas (Gumbsweiler) 

Jung, Lars (Eschenau) 

Klink, Lara (Gumbsweiler 

Niebergall, Elias (Glanbrücken) 

 

9.April, 14 Uhr, Kirche St.Julian 

 

Einladung an alle Interessierten zu den  



 

 

NACHMITTAGEN FÜR JUNG UND ALT 



 

„Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen“ 

 

Pfarrerin Schenk-Vilov aus Altenkirchen hält einen Vortrag über  



Essen und Trinken in der Bibel 

 

9.März 2017, 14 Uhr, Pfarrsälchen St.Julian 



 

 

 



 

 

 



„Reich mir den goldenen Ring“ 

 

Dekan Lars Stetzenbach hält einen Vortrag über  



das Ehepaar Martin und Katharina Luther 

 

4.Mai 2017, 14 Uhr, DGH Gumbsweiler 



 

Festgottesdienst in Gumbsweiler zur Einführung der neuen 



Lutherbibel 

Am  11.12.2016  haben  wir  in  einem  Festgottesdienst  in 

Gumbsweiler die neue Lutherbibel eingeführt. Dekan i.R. Ralf 

Lehr war nach St.Julian gekommen, um mit uns dieses Ereig-

nis zu feiern und die Predigt zu halten. Er hat sie uns zur Ver-

öffentlichung zur Verfügung gestellt hat.

 

 



Liebe Gemeinde, 

Brauchen wir eigentlich eine neue Lutherübersetzung? Was bedeu-

tet die Übersetzung der Bibel durch Martin Luther ins Deutsche und 

die  rasend  schnelle  Verbreitung  durch  den  Buchdruck  bis  heute!? 

Hat das etwas mit Dir, mit mir, mit uns zu tun? 

Ich  zitiere  aus  „Die  Nachtigall  die  waget“,  einem  herausragenden  Buch  des  Germanistik 

Prof.  Matthias  Luserke  aus  Kusel,  der  in  seinem  Buch  den  Wechselwirkungen  zwischen 

Luther und Literatur nachgeht. 

„Er, Luther, und die Reformation leisten damit (mit der Übersetzung) einen entscheidenden 

Beitrag zur Demokratisierung des Wissens, auch wenn sich dieser Prozess realhistorisch als 

Bildungsaufgabe noch über einige Jahrhunderte hinstreckt und erst im zweiten Drittel des 

18. Jahrhunderts einen breiten sozialen Effekt erreicht“. … Demokratisierung des Wissens 

Das klingt sehr abgehoben und wissenschaftlich. Was es in seiner Tiefe bedeutete und be-

deutet,  hat  schon  ein  kluger  Zeitgenosse  und  Gegner  Luthers  erkannt.  Luserke  zitiert  in 

seinem Buch „…Diese ungeheure Breitenwirkung der lutherischen Schriften fiel auch schon 

einen der schärfsten Widersacher Luthers, Johannes Cochläus (1479-1552) auf. Er schrieb 

1549 in seinem Commentaria de actis  et scriptis Martini Lutheri: `Luthers Neues Testament 

[war] durch die Buchdrucker dermaßen gemehrt und in so großer Anzahl ausgesprengt, also 

daß auch Schneider und Schuster, ja auch Weiber und andere einfältige Idioten, soviel de-

ren dies neue lutherische Evangelium angenommen, wenn sie auch nur ein wenig Deutsch 

auf einem Pfefferkuchen lesen gelernt hatten, dieselbe gleich als einen Bronnen aller Wahr-

heit mit höchster Begierde lasen. Etliche trugen dasselbe mit sich im Busen herum und lern-

ten es auswendig. Daher maßen sie sich in der Folgezeit innerhalb weniger Monate soviel 

Geschicklichkeit und Erfahrung selber zu, daß sie keine Scheu trugen, nicht allein mit den 

katholischen gemeinen Laien, sondern auch mit Priestern und Mönchen, ja auch mit Magis-

tern und Doktoren der Heiligen Schrift vom Glauben und Evangelium zu disputieren.´“  

Als Idiotes bezeichnete man in der griechischen Antike Personen, die weder ein öffentliches 

Amt innehatten noch sich am politischen Leben beteiligten. Dieser Sprachgebrauch war zu 

Luthers Zeiten noch üblich. Aber stellen Sie sich das Ungeheuerliche mal vor! 

Die Bibel, das Wort Gottes, die Richtschnur des Glaubens, in seiner Bedeutung zugespitzt in 

der Reformationszeit formuliert  mit dem Schlagwort sola  scriptura, allein die  Schrift, diese 

Bibel  kann  durch  die  Übersetzung  und  den  Fortschritt  des  Buchdrucks  von  allen  gelesen 

werden 

Jetzt disputieren auch einfache Leute mit den Hochgelehrten über Glaubensfragen und das 



Evangelium selbst. 

 

Demokratisierung des Wissens 



Da  müssen  sie  von  Ihren  hohen  Kanzeln  herunter.  Ich  spreche  damit  etwas  aus,  das  500 

Jahre  zurückliegt  und  doch  ganz  aktuell  ist!  Wie  das?  Schauen  Sie  sich  hier  um,  äußerer 

Ausdruck  dieser  Demokratisierung  des  Wissens  und  folgend  dieser  Demokratisierung  der 

Kirche  –  wir  reden  ja  zurecht  vom  Priestertum  aller  Gläubigen/Glaubenden  -    sind  auch  in 

Gumbsweiler zu spüren. Denn diese Überzeugung hat sich ganz konkret bei der Renovierung 

dieser  wunderbaren  Kirche  niedergeschlagen.  Die  Presbyter  damals  Frau  Geppert,  Frau 

Berg, Herr Hübner, Herr Klein, Herr Weber, Herr Weisenstein gemeinsam mit meinem Vor-

gänger Pfr. Rudolf Held und begleitet, beraten von Oberbaurat Hummel haben es richtig gut 

umgesetzt, die Kanzel wurde auf Augenhöhe mit der Gemeinde gesetzt. 

Demokratisierung des Wissens 

Jede und Jeder kann sich eine eigene Meinung bilden, kann selbst auf die Suche nach der 

Wahrheit gehen, kann sich selbst mit der Schrift als Glaubensgrundlage auseinandersetzen. 

Also ein gewaltiger Schritt zur Eigenständigkeit, zur Emanzipation wurde vollzogen. 

Diese  Demokratisierung  hat  mindestens  eine  Kehrseite.  Denn  wenn  ich  selbst  persönlich 

etwas verstehe, etwas weiß, dann bin ich dafür verantwortlich, was ich in der Folge selbst tue 

oder lasse, wo ich rede oder schweige. Ich kann mich davor nicht verstecken, ich kann die 

Verantwortung dafür nicht abgeben, z.B. an die Kirche, ich kann mich davon auch nicht frei-

kaufen. Ich verdeutliche es mit wenigen Beispielen: 

Wenn ich in der Bibel lese, dass Gott die Welt geschaffen und uns die Schöpfung geschenkt, 

anvertraut hat. Und Gott mit diesem Anvertrauen seiner  Schöpfung den Auftrag verbunden 

hat, die Menschen sollen die Schöpfung bebauen und bewahren. Dann stellt sich jedem und 

jeder die Frage, was tue ich? Was lasse ich? Wie gehe ich um mit der Natur, mit den Lebe-

wesen, mit den Lebensmittel. Unterstütze ich z.B. die Wegwerfproduktion – bei einem Treffen 

von Tafel Verantwortlichen habe ich erfahren, dass pro Kopf der Bevölkerung 80 kg Lebens-

mittel weggeworfen, entsorgt werden. Ich komme noch einmal darauf zurück. 

Unterstütze ich die Massentierhaltung oder eben nicht, wobei dies nicht mehr eingrenzbar auf 

uns ist. In einer Veröffentlichung von Brot für die Welt habe ich es gelesen und es ist für mich 

eine Unfrieden stiftende Situation. Bei uns werden Hähnchen gemästet, in Deutschland die 

Schlegel und das Brustfleisch vermarktet. Der Rest nach Afrika gekarrt, dort zu Dumpingprei-

sen verhökert und der Markt der Kleinbauern und damit deren Lebensgrundlage zerstört. Die 

Menschen werden so in die Flucht getrieben! Und stehen dann natürlich auch vor den Zäu-

nen Europas auf der Suche nach einer Lebensperspektive. 

Wenn ich in der Bibel im Alten Testament lese, dass die Propheten vor 2500- 300 Jahren ihre 

Zeitgenossen gemahnt haben Sorge für die Witwen und Waisen und Fremdlinge zu tragen, 

als die Schwächsten der Gesellschaft, dann ist es unsere Aufgabe als Christen zu schauen, 

wo sind denn heute in unserer Mitte die Schwächsten? Brauchen sie Unterstützung, Beistand 

und wenn ja, welchen, damit sie teilhaben können an dem gesellschaftlichen Leben. 

Wir brauchen uns nichts vorzumachen, es gibt unter uns Armut. Deshalb ist diese Fragestel-

lung hochaktuell. wie kann ich davon erfahren? Wie gehen wir damit um? Was sind unsere 

Handlungsmöglichkeiten?  

Ich mache Ihnen einen Vorschlag, laden Sie zu einer Veranstaltung einmal Petra Kehl ein (sie 

weiß nichts von meinem Vorschlag), die im Haus der Diakonie in Kusel die Sozialberatungs-

telle ausfüllt und lassen sich von Ihr aus ihrer Arbeit erzählen. Sie werden staunen und er-

schrecken. 

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Armut in unserer Mitte ist real, aber eben auch die Möglichkeit etwas zu tun. 



Wenige Zahlen: die Tafel für die Verbandgemeinden Kusel und Altenglan unterstützt rund 409 

Personen, davon über 200 Jugendliche und Kinder, 5-600 kg Lebensmittel werden wöchent-

lich verteilt und damit vor der Entsorgung gerettet. Dies geht nur, weil über 11 Jahre hinweg 

21 Helferinnen und Helfer anpacken bei der Verteilung und 13 beim Transport. 

Ich finde es großartig, wenn in unseren Dörfern Menschen sich um die Flüchtlinge kümmern, 

die Krieg und Verfolgung zu uns verschlagen haben. Diese Menschen begleiten, die Sprache 

lehren  und  sie  vertraut  machen  mit  unseren  Gepflogenheiten,  damit  sie  Zugang  finden  zu 

unserer Gesellschaft. 

Für  mich  sind  dies  alles  Beispiele  gelebten  christlichen  Glaubens,  der  seine  Kraft  aus  der 

Bibel zieht. 

Jetzt  sind  –  da  müssen  wir  uns  nichts  vormachen  –  keineswegs  auf  alle  Fragen,  einfache 

Antworten zu finden. Es bedarf der Diskussion, des Ringens um das Verstehen, was sagt uns 

die  Bibel?  Und  daraus  folgend,  was  ist  denn  der  richtige  Weg?  Lassen  wir  uns  nicht  täu-

schen, auf viele aktuelle Fragen gibt es keine einfachen Antworten, die Welt ist komplex.  

Umso wichtiger ist es, sich ernsthaft mit der Bibel, dem Wort Gottes auseinanderzusetzen.  

Daher ist eines der ganz großen Geschenke der Reformation und Martin Luthers persönlich 

an uns, dass wir die Bibel in unserer Sprache zur Verfügung haben. 

Zwischen uns und die Bibel und damit zwischen uns und Gott, quetscht sich keine Kirche und 

auch kein eingebildeter, überheblicher Klerus mehr. 

Jede und Jeder kann sich selbst ein Bild machen, eine Meinung bilden, natürlich gehört zu 

diesem sehr direkten und – ja fast intimen, persönlichen – Dialog hinzu, dass man sich aus-

tauscht. –  

Natürlich gehört die Predigt dazu, die Auslegung der Schrift aufgrund theologischer wissen-

schaftlicher  Arbeit  und  eigener  Lebenserfahrung.  Miteinander  überlegt,  wie  das  eine  oder 

andere zu verstehen ist.  

Natürlich auch strittig darum ringt. Natürlich auch das jeweilige Wissen mit bedenkt. So macht 

es richtig Sinn sich gemeinsam zusammen zu setzen und nach der Wahrheit zu suchen. 

Ich denke z.B. gerne, sehr gerne an die Bibelgesprächsrunde in St. Julian zurück – es gehört 

auch dazu, dass man das Wissen und die Erfahrung anderer mit hört, beachtet und mit be-

denkt. 


Dass frau oder man damit nie fertig wird, das können wir an Luther selbst erkennen. Er hat 

Zeit seines Lebens an den Übersetzungen gefeilt und war offen für jede noch bessere, tref-

fendere Übersetzung und damit ja auch ein Stück Auslegung der Bibel. Nur in diesem inneren 

Zusammenhang macht auch die Aufforderung Luthers Sinn, dem Volk auf´s Maul zu schau-

en. 

Also so zu reden, zu schreiben, unsere Sprache zu gebrauchen, dass möglichst Viele auch 



verstehen, was man meint. In einer Zeit, in der die Messe auf Latein gelesen wurde, war es 

sicher greifbar verständlich, dass es nötig war, die Sprache der Menschen zu sprechen. 

Luther hatte bei seiner Übersetzung dabei einen roten Faden: 

„Sein Übersetzungsprinzip besteht darin, nicht dem Wort, sondern dem Sinn nach zu überset-

zen, ….. seine lebenslange Spracharbeit, stets auf der Suche nach dem besseren Wort, was 

die Beratung durch andere Übersetzer mit einschließt, und schließlich die Sprachneuerungen, 

Luther nutzt die sprachlichen Möglichkeiten seiner Zeit am besten aus…“ 

Luther hatte bei seiner Übersetzung dabei einen roten Faden: 



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„Sein Übersetzungsprinzip besteht darin, nicht dem Wort, sondern dem Sinn nach zu überset-



zen, ….. seine lebenslange Spracharbeit, stets auf der Suche nach dem besseren Wort, was 

die Beratung durch andere Übersetzer mit einschließt, und schließlich die Sprachneuerungen, 

Luther nutzt die sprachlichen Möglichkeiten seiner Zeit am besten aus…“ 

Wenn wir ehrlich sind, gilt dies in manchen Teilen auch heute, denn Sprache verändert sich. 

So ist es schlicht notwendig und sinnvoll nach gewissen Zeitabständen neue Übersetzungen 

aufzulegen. 

Ein Missverständnis bei diesem sehr bekannten Satz Luthers will ich aber auch benennen: 

Luther  forderte  auf:  „Dem  Volk  auf´s  Maul  zu  schauen!“,  aber  nicht!!  „Dem  Volk  nach  dem 

Maul zu reden!“ Das wollte ich unbedingt loswerden. 

Was machen wir jetzt mit diesem Buch? Lesen und leben!  

Ganz im Geist dieses großartigen Psalmwortes, das am Anfang des Gottesdienstes stand: 

„Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Wege.“ Amen 

 

Musikalisch  umrahmt  wurde  der 



Gottesdienst  von  Pascal  Horbach 

(oben). 


 

Beim anschließenden Umtrunk konn-

ten  die  Gottesdienstbesucher  mit 

ihrem  „ehemaligen“  Pfarrer  ins  Ge-

spräch kommen. 

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HERZLICHE EINLADUNG ZU DEN GOTTESDIENSTEN 

St. Julian 

Fr 


03.03.  19.00 Uhr  Gottesdienst zum Weltgebetstag (siehe S. 3)

 

So  05.03.  10.15 Uhr   



So  19.03.  10.15 Uhr   

Mi   29.03.  19.00 Uhr  Passionsandacht (siehe S.5) 

So  02.04.  10.15 Uhr   

So  09.04.  14.00 Uhr  Konfirmationsgottesdienst mit Abendmahl 

Fr 

14.04.  10.15 Uhr  Gottesdienst zum Karfreitag mit Abendmahl 



 

 

15.00 Uhr  Gebet zur Todesstunde Christi (siehe S.5)



 

So  16.04.  06.00 Uhr  Osternachtsfeier (siehe S.6)

 

Mo  17.04.  10.15 Uhr  Ostergottesdienst mit Abendmahl 



So  30.04.  10.15 Uhr   

So  07.05.  10.15 Uhr  Festgottesdienst 25 Jahre Tanzkreis (siehe S.14)

 

So  14.05.  09.30 Uhr  Gottesdienst zum Muttertag 



So  21.05.  10.15 Uhr   

Do  25.05.  11.00 Uhr  Gottesdienst im Grünen (siehe S.13)

 

Gumbsweiler

 

Sa  11.03.  16.00 Uhr  Gottesdienst zum Goldenen Ehejubiläum 

So  12.03.  10.15 Uhr  

 

So  26.03.  09.30 Uhr  Geänderte Gottesdienstzeit!!! 



Do  13.04.  19.00 Uhr 

Nacht der verlöschenden Lichter mit Abendmahl 

(siehe S.5) 

So  16.04.  10.15 Uhr  Ostergottesdienst mit Abendmahl 

So  23.04.  10.15 Uhr   

So  14.05.  10.15 Uhr  Gottesdienst zum Muttertag 

So  28.05.  09.30 Uhr  Geänderte Gottesdienstzeit!!! 

Bitte beachten Sie die aktuellen Ankündigungen in der Rundschau, im Ge-

schäftsanzeiger und in der Rheinpfalz! 


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Glanbrücken 



 

 

 

Gemeinsame Gottesdienste der Kirchengemeinden Niedereisenbach und 

St.Julian / Hachenbach in der Valentinskapelle:

 

 

So  12.03.  09.30 Uhr  Gottesdienst nach Rheinischer Ordnung 

Mi  15.03.  19.00 Uhr  Passionsandacht (siehe S.5)

 

So  26.03.  10.15 Uhr  Taufgottesdienst  nach Pfälzer Ordnung 



So  09.04.  09.30 Uhr  Gottesdienst nach Rheinischer Ordnung 

Mo  17.04.  09.30 Uhr  Gottesdienst zu Ostern nach Rheinischer Ord-

nung mit dem Ökum.Chor 

So  23.04.  09.30 Uhr  Gottesdienst nach Pfälzer Ordnung 

So  14.05.  09.30 Uhr  Gottesdienst nach Rheinischer Ordnung mit AM 

So   21.05.  09.30 Uhr  Gottesdienst nach Rheinischer Ordnung 

So  28.05.  10.15 Uhr  Taufgottesdienst nach Pfälzer Ordnung 

Eschenau

 

So  19.03.  09.30 Uhr   

So  21.05.  09.30 Uhr   

 

 

 

 

Christ Himmelfahrt 

 

25.Mai 2017, 11 Uhr 

 

Hundeplatz St.Julian,  



 

Der Schäferhundeverein St.Julian hat uns eingeladen, den 

Gottesdienst auf dem Gelände des Vereins zu feiern. 

 

Nach dem Gottesdienst besteht die Möglichkeit, in gemütli-



cher Runde miteinander Mittag zu essen. 

 

Wer  eine  Fahrgelegenheit  braucht,  bitte  im  Pfarrbüro  oder 



bei einer Presbyterin melden. 

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Festgottesdienst am Sonntag Jubilate*

 

zum 25-jährigen Bestehen des Tanzkreises 



7.Mai, 10.15 Uhr, Kirche St.Julian 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Seit 25 Jahren treffen sich einmal im Monat Frauen, um miteinander folklo-

ristische und meditative Tänze einzuüben.  

Brigitte Hübner hat seit der Gründung den Kreis geleitet. Am 1.Januar hat 

sie aus privaten und beruflichen Gründen die Leitung an Cornelia Zubiller 

weitergeben. 

In einem Festgottesdienst, bei dem die biblische und spirituelle Bedeutung 

des  Tanzes  im  Mittelpunkt  steht,  werden  wir  Frau  Hübner  verabschieden 

und Frau Zubiller für die Leitung unseres Tanzkreises beauftragen. 

 

Interessierte sind jederzeit willkommen . Termine bis zur Sommerpause: 



15.3.;  19.4.; 17.5.; jeweils um 19.30 Uhr im Pfarrsälchen. 

 

*(lat. Jubiliert!) 



 

 

 



 

 

 



 

 

 



 

 

Für den  22.April ist im Pfarrsälchen in St.Julian  



Ein Kinder-Bibel-Tag geplant. 

 

Nähere Informationen werden über die KiTa und die Grundschule 



rechtzeitig weitergegeben.  

Bitte beachten Sie auch die Ankündigungen  

in der Rundschau, dem Wochenblatt und in der Rheinpfalz. 


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GEBÜHRENLISTE  



 

Trauungen 

Kirchendienst   20 €,   Organistendienst   nach Vereinbarung 

 

Beerdigungen 

Läutegeld    15 € 

 

 

Trauerfeiern in der Kirche 



Kirchendienst   15 €,   Organistendienst   nach Vereinbarung 

 

Vermietungen Pfarrsälchen für private Veranstaltungen  45 € 

 

 

Läutegeld,  Kirchendienst-  und  Organistendienstvergütung  zahlen  Sie  bitte 

direkt bei unseren Kirchendienerinnen bzw. Organisten.  

Anträge für die Anmietung unserer Gemeinderäume erhalten Sie bei unse-

rer Kirchendienerin Frau Ißle (Kontakt siehe S.22). 

Darüber  hinaus freuen wir  uns über jede Unterstützung, damit wir auch in 

Zukunft unsere Räume und Gebäude erhalten können. 

 

 

Konto Kirchengemeinde St. Julian bei der KSK Kusel 

IBAN:  DE 6354 0515 5001 2400 0605    BIC: MALADE51KUS 



Monatssprüche 

März 

Vor einem grauen Haupt sollst du aufstehen und die Alten ehren  

und sollst dich fürchten vor deinem Gott; i 

ch bin der HERR.  

(Lev 19,32) 

 

April 

Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten?  

Er ist nicht hier, er ist auferstanden. 

(Lk 24,5-6) 

 

Mai 

Eure Rede sei allezeit freundlich  

und mit Salz gewürzt. 

(Kol 4,6) 

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Wir gratulieren zum Geburtstag (80 Jahre und älter): 

 

04.03. Ruth Jung, Gumbsweiler, 91 Jahre 

06.03. Waltraud Cassel, St.Julian, 82 Jahre 

09.03. Hermann Schneider, St.Julian, 85 Jahre 

16.03. Hedwig Lukas, St.Julian, 84 Jahre 

16.03. Wilhelmine Jung, Gumbsweiler, 82 Jahre 

24.03. Ilse Christmann, St.Julian, 88 Jahre 

24.03. Ilse Kalckbrenner, Eschenau, 87 Jahre 

02.04. Hedwig Grindemann, Gumbsweiler, 93 Jahre 

07.04. Margaretha Albrecht, St.Julian, 89 Jahre 

10.04. Lieselotte Simon, Glanbrücken, 83 Jahre 

16.04. Eleonore Becker, Glanbrücken, 92 Jahre 

18.04. Ilse Frank, Gumbsweiler, 91 Jahre 

18.04. Anna Fehrentz, Gumbsweiler, 89 Jahre 

21.04. Helma Bauer, Eschenau, 83 Jahre 

04.05. Albert Hübner, Eschenau, 82 Jahre 

25.05. Irmgard Weber, Gumbsweiler, 87 Jahre 

28.05. Lilli Jung, St.Julian, 83 Jahre 

28.05. Karl-Ernst Mohr, St.Julian, 80 Jahre 

 

 



Wir gratulieren zur Taufe: 

 

Mads Paul Feyahn, 18.12.2016 in St.Julian 

Sohn von Beatrice und Jan Feyahn 

Taufspruch: Psalm 127, 3+4

 

 

Im Vertrauen auf Gottes Liebe und in der Hoffnung auf die 



Auferstehung haben wir zu Grabe getragen: 

 

Gunnar Müller, 39 Jahre, am 15.12.2016 in St.Julian 

Jürgen Werner, 55 Jahre, am 03.01.2017 in Eschenau 

Helmfried Hübner, 75 Jahre, am 09.01.2017 in Obereisenbach 

Wolfgang Weber, 75 Jahre, am 20.01. in St.Julian  

FREUD UND LEID IN UNSEREN GEMEINDEN 


17 

 

 



Wir gratulieren zum Ehejubiläum: 

 

11.03. Helga und Klaus Mayer, Goldene Hochzeit,  

           Gumbsweiler 

27.04. Irmgard und Hugo Jung, Diamantene Hochzeit, 

           St.Julian 

 

Vorschau über den Mai hinaus …

 

 

Backofenfest in Obereisenbach 



 

 

 



 

 

 



 

 

 



 

 

 



 

 

 



 

 

Am Pfingstsonntag lädt die Bürgergemeinschaft Obereisenbach ein 



zum  Backofenfest.  Ein  schöner  Anlass  und  eine  schöne  Umge-

bung, um dort auch miteinander um 11 Uhr den Pfingstgottesdienst 

zu feiern.  

Die  Gastgeber  und  die  beiden  Kirchengemeinden  St.Julian  und 

Gumbsweiler freuen sich, wenn Sie dabei sind. 

 

Martin Luther über die Ehe: 



 

Wer in den Ehestand geht, der geht in ein Klos-

ter voller Anfechtungen.  

 

Eine Frau ist der beste Gefährte für das Leben. 



 

Es geht in der Ehe nicht allezeit schnurleicht zu.  

18 


 

 

 



Ökumenischer Kreuzweg der Jugend, 

am 24. März in Niederkirchen i.O. 

 

Wie in jedem Jahr treffen sich ev. und kath. Jugendli-



che,  um  gemeinsam  den  Kreuzweg  zu  gehen.  Sie 

betrachten den Leidensweg, wie ihn Jesus vor mehr 

als 2000 Jahren gegangen ist und suchen die Kreuz-

wegsituationen  in  unserer  Welt  und  unserem  ganz 

persönlichen  Alltag:  Ausgrenzung,  Gleichgültigkeit, 

Ohnmacht, Trauer, Gewalt. Und Hoffnung. 

Mit Bildern und Texten, Liedern und Gebeten gestal-

ten die Jugendgruppen aus der Region den Ökume-

nischen Jugendkreuzweg und laden junge Leute ein 

zur Teilnahme.  

Beginn ist um 18 Uhr in der protestantischen Kirche (Paul-Gerhard-Straße) 

in Niederkirchen im Ostertal. Nach einer Einstimmung und ersten Stationen 

führt    der  gemeinsame  Weg  mit  dem  Kreuz  mit  Haltepunkten  unterwegs 

zum Kultursaal bei der Grundschule.  

Zum Abschluss sind alle noch eingeladen zur Begegnung bei Brezeln und 

Getränken. 

Wer mitfahren möchte bitte im Pfarrbüro melden. 

Spaß, Gesundheit und Spiel in den Ferien 

 

Freie Plätze bei der Kinder- und Jugenderho-

lung 2017 des Diakonischen Werkes. 

 

Das  Diakonische  Werk  Pfalz  bietet  in  den 

rheinland-pfälzischen  Sommerferien  dreiwö-

chige  Erholungsaufenthalte  für  Kinder  und 

Jugendliche  zwischen  acht  und  fünfzehn 

Jahren an. 

Auf  der  Insel  Amrum  und  in  St.  Peter-Ording  erleben  die  Kinder  und  Ju-

gendlichen abwechslungsreiche Ferien mit Gleichaltrigen. 

Die Erholungsmaßnahmen werden von pädagogisch geschulten Mitarbeite-

rinnen und Mitarbeitern begleitet, die auf die individuellen  Bedürfnisse der 

einzelnen Kinder und Jugendlichen eingehen. 

 

Weitere Informationen gibt es hier:  



Haus der Diakonie Kusel 06381/42290-0  

 

BLICK IN DIE REGION UND INS DEKANAT 



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Studienfahrt in die Provence (8.–17.September 2017) 



 

Veranstalter: KiGem Altenglan und Ulmet  

Unterkunft: 4 Sterne Hotel Novotel Beaumanoir in Aix-en-Provence  

Leitung: Pfr. Armand Großmann und Pfrin. Regine Großmann 

Programm: 

Beaumanoir,  Sénanque,  Salon-de-Pro-vence,  Arles,  Camargue,  Saintes-

Maries-de-la-Mer, Marseille, AvignonSaint-Rémy-de-Provence,  Les Baux-

de-Provence,  Nizza  („Museums  der  biblischen  Botschaft  von  Marc 

Chagall“, Eintritt nicht im Fahrtpreis enthalten!), evtl. Grasse (Parfum-Stadt 

der Provence), Mittelmeer mit Toulon, Hyères und St.-Tropez.  

Kosten: 986,25 (pP im DZ), EZ-Zuschlag 288 € 

Im Preis enthalten sind Ü+HP, alle Fahrten und Stadtführungen (ohne Ein-

tritte), deutschsprachige Reiseleitung und ein ausführlicher Reiseführer. 

Mit der Anmeldung wird eine Anzahlung von 150 Euro fällig. 

Anmeldung oder Rückfragen an: Prot.Pfarramt Altenglan, 06381/2398 

EV.ERWACHSENENBILDUNG IM DEKANAT KUSEL 



 

Kontemplation u. Herzensgebet - Ein Übungsweg christl. Spiritualität 

Jeden Montag (19.30-21 Uhr)  im Kindergarten in Theisbergstegen/

Godelhausen. Leitung und Kontakt: Doris Creutz (06381/6420). 

 

Trauer-, Bestattungs- und Friedhofskultur heute - Podiumsdiskussion 



 

Friedhöfe sind wichtige Orte, an denen die Trauer gelebt werden kann und 

gleichzeitig das Leben in Form der offenen Kommunikation stattfindet.  

Durch  die Wandlung  der  Bestattungskultur  in  den  letzten  Jahren  hat  sich 

auch auf den Friedhöfen vieles verändert. Große Flächen stehen leer und 

verwaisen. Ein grundsätzliches Umdenken ist notwendig … 

Nähere Infos zu den VertreterInnen auf dem Podium und zur Diskussions-

leitung entnehmen Sie bitte der Presse. 

21.März, 19.30 Uhr im Katharina von Bora Haus in Kusel 

 

Im Tanzkreis „Körper und Seele bewegen“ lernen Sie folkloristische, me-



ditative und sakrale Tänze zu biblischen, spirituellen oder lebensgeschicht-

lichen Themen. Immer um 19.30 Uhr im Katharina von Bora Haus in Kusel. 

 

23. März:     Tänze der Völker zum Thema Auferstehung  



29. April:     Welttanztag  

08. Juni      Tänze vom Balkan  

 

Leitung und Kontakt: Bettina Lukasczyk (0151/27130839) 



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Die Ostergeschichte - für Kinder erzählt 

Damals,  als  Jesus  lebte,  fand  je-

des  Jahr  das  jüdische  Paschafest 

statt.  Dafür  reisten  viele  Men-

schen  des  jüdischen  Glaubens  in 

die  Stadt  Jerusalem.  Dort  feierten 

sie  mehrere  Tage  gemeinsam  ih-

ren Glauben. 

Da Jesus auch Jude war, reiste er 

auch  nach  Jerusalem,  um  zu  fei-

ern. Am Sonntag, eine Woche vor 

Ostern – am Palmsonntag, ritt Je-

sus  auf  einem  Esel  nach  Jerusa-

lem.  Viele  Menschen  kannten  ihn 

und  seine  heilenden  Kräfte.  Sie 

freuten  sich  sehr,  ihn  zu  sehen 

und jubelten ihm zu. Um Jesus ihre Ehrerbietung zu zeigen und dass 

er mit seinem Esel nicht auf dem staubigen Weg reiten musste, legten 

die Menschen Palmzweige auf den Boden. Die Menschen hofften au-

ßerdem,  dass  Jesus  sie  von  den  Römern  befreien  würde.  Denn  zu 

dieser  Zeit  wurde  Jerusalem  von  den  Römern  besetzt.  Und  die  Be-

wohner Jerusalems in ihrem Leben stark eingeschränkt. 

Die Römer aber hatten Angst vor Jesus und waren auch eifersüchtig 

und neidisch auf ihn. Denn sie befürchteten, dass das Volk Jerusalem 

Jesus als König haben wollte und sie, die Römer, damit an Macht ver-

lieren würden. 

Einige Tage später – am Gründonnerstag – aß Jesus gemeinsam mit 

seinen Begleitern – den Jüngern – zu Abend. Dieses Essen am Grün-

donnerstag  nennen  wir  heute  das  Abendmahl.  Bereits  an  diesem 

Abend wusste Jesus genau, dass er von einem seiner Jünger in die-

ser  Nacht  verraten  werden  würde.  So geschah  es  auch.  Der  Jünger 

Judas verriet den Römern, wo sich Jesus aufhielt. Als Belohnung be-

kam Judas einen Sack voll Gold von den Römern. 

Vom Statthalter Pilatius wurde Jesus aus Neid, Eifersucht und Angst 

vor  Machtverlust  zum Tode  am  Kreuz  verurteilt.  (Als  Statthalter  wur-

den  damals  die  Vertreter  des  römischen  Kaisers  in  einem  eroberten 

Land  genannt.)  Zur  Strafe  musste  Jesus  das  schwere  Holzkreuz 

durch die engen Straßen von Jerusalem bis hinauf auf einen Berg tra-

gen.  Dort  oben  sollte  er  gekreuzigt  werden.  Die  römischen  Soldaten 

machten  sich  über  ihn  lustig  und  flochten  ihm  aus  stacheligen  Dor-

nenzweigen eine Krone. 

Jesus zieht in Jerusalem ein 


21 

 

 



 

KINDERGOTTESDIENST 

 

sonntags von 10-11 Uhr im Pfarrsälchen 



am 12. und 26. März, ab April Pause

 

 



Geschichten aus der Bibel hören, singen, spielen, basteln 

 

Wir freuen uns, wenn du dazu kommst. 



 

Ute Steinhauer und Jonas 

Kalweit 

Viele  Menschen  waren  sehr 

traurig,  als  Jesus  gekreuzigt 

wurde und starb.  Die Frauen 

wickelten  den  toten  Jesus  in 

Tücher  ein  und  legten  ihn  in 

eine  Höhle  in  der  Nähe.  Vor 

den  Eingang  der  Höhle  roll-

ten  sie  einen  großen  Stein. 

Dass niemand hinein klettern 

konnte. 

Drei Tage nach dem Tod von 

Jesus  –  also  am  Ostersonn-

tag  –  geschah  etwas  Außer-

gewöhnliches.  Der  schwere 

Stein,  der  den  Höhlenaus-

gang  versperren  sollte,  war 

zur  Seite  gerollt  worden.  Die 

Höhle,  in  der  der  tote  Jesus 

abgelegt  worden  war,  war 

leer. Die Frauen und Männer 

wunderten  sich  –  was  das 

bedeuten  sollte.  Da  erschien  ihnen  ein  Engel  und  verkündete,  dass 

Jesus  auferstanden  sei.  Die  Frauen  rannten  gleich  zu  den  Jüngern 

von Jesus und berichteten ihnen von der Auferstehung. Da das aber 

so merkwürdig war, glaubte niemand so recht daran. Erst als ein al-

len  unbekannter  Mann  in  weißer  Kleidung  beim  Essen  das  Brot 

brach,  erkannten  die Jünger  schließlich  Jesus.  Jetzt  war  ihnen  klar: 

Jesus war auferstanden. Seine gute Botschaft von der Liebe Gottes 

zu allen Menschen lebte weiter. 

Seit  diesen  Ereignissen  feiern  Christen  an  Ostern  die  Auferstehung 

von Jesus. 

22 

 

SO ERREICHEN SIE UNS 



Pfarrerin Bettina Lukasczyk 

Handy: 0151/27130839; 06387/993070  Mail: beluka@kabelmail.de 

 

Bürozeiten:  



Im Dezember: Di 10 -12 Uhr und 13-14 Uhr 

Ab Januar wieder: Di 10-12 Uhr und Do von 14-16 Uhr 



KIRCHENDIENST 

St.Julian 

Hans Ißle 

O6387/994969 

Gumbsweiler 

Helga Mayer 

06387/1482 

Eschenau 

Michael Jung 

06387/993297 

Glanbrücken 

Hella Paulus 

06387/7264 

PRESBYTERIEN 

Anette Huck, 7115 

Stellv.Vorsitzende  

Presbyterium St.Julian  

Annemarie Graf, 7631 

Stellv.Vorsitzende 

Presbyterium Gumbsweiler 

GRUPPEN UND KREISE 

Kirchenbauverein 

Ralf-Dieter Kalweit, 7036 



Krankenpflegeverein 

Helga Mayer, 1482 



Besuchsdienstkreis 

Roswitha Schneider, 8475 



Krabbelgruppe 

Beatrice Feyahn, 06387/9949100  



Angebote für Kinder 

Jonas Kalweit, 0176/32857681 



Bibelgesprächskreis 

Heike Rauschelbach 0175/9657512 



TeenieTreff 

Jonas Kalweit, 0176/32857681 



Tanzkreis 

Cornelia Zubiller, 06304/4115  



Spirit Dancers (Line Dance Gruppe) 

Marliese Drumm, 7695 



Frauenbund Gumbsweiler 

Ingeborg Berg, 1685 



Generationencafé 

Ute Studt, 688 



Deutschkurse für Flüchtlinge 

Roswitha Schneider, 8475 

Gitta Leis, 06304/8080  

 

IMPRESSUM 

Der Ring - Gemeindebrief der Prot.KiGem St.Julian und Gumbsweiler 

Hg.: Prot.Pfarramt St.Julian, Bergstraße 1, 66887 St.Julian 

Redaktionsteam: 

Marliese  Drumm,  Annemarie  Graf,  Bärbel  Ißle,  Helga  Mayer,  Roswitha 

Schneider, Ute Studt, Pfrin Bettina Lukasczyk (Layout und verantwortlich) 



23 

 

TERMINE AUF EINEN BLICK 



 

Die Gottesdiensttermine finden Sie auf den S. 12+13 

Wenn kein anderer Ort angegeben ist,  

findet die Veranstaltung im Pfarrsälchen statt



 

Fr 03.03.  19.00 Uhr  Gottesdienst zum Weltgebetstag (siehe S.3) 

Di 07.03.  19.30 Uhr  Bibelgesprächskreis 

Do 09.03.  14.00 Uhr  Nachmittag für Jung und Alt (siehe S.7) 

Mi 15.03.  19.30 Uhr  Tanzkreis „Tänze zu Passion und Ostern“ 

18.-19.03.   

Konfirmandenfreizeit 

Di 21.03.  19.30 Uhr  Trauer-, Bestattungs-und Friedhofskultur heute 

(siehe S.19) 

Fr 24.03.   

Ökum.Kreuzweg der Jugend (siehe S.18) 

So 26.03.  17.00 Uhr  Orgelkonzert  (siehe Rückseite) 

Di 04.04.  19.30 Uhr  Bibelgesprächskreis 

Fr 07.04.  17.00 Uhr  Probe Konfirmation 

Mi 12.04.  14.30 Uhr  Generationencafé 

Mi 19.04.  19.30 Uhr  Tanzkreis „Den Frühling begrüßen“ 

Sa 22.04.  14.00 Uhr  Dekanatsfrauentag (siehe S.6) 

Di 25.04.  19.30 Uhr  Presbytersitzung 

Sa 29.04.  19.30 Uhr  Welttanztag (siehe S.19) 

Di 02.05.  19.30 Uhr  Bibelgesprächskreis  

Mi 03.05.  19.00 Uhr  Elternabend neue KonfirmandInnen (siehe S.4) 

Do 04.05.   14.00 Uhr  Nachmittag für Jung und Alt (siehe S.7) 

Di 09.05.  14.30 Uhr  Generationencafé (zum 1.Mal dienstags!) 

Sa 13.05.  09.00 Uhr  1.Konfi-Tag 

Mi 17.05.  19.30 Uhr  Tanzkreis „Tänze vom Balkan“ 

 

Krabbelgruppe:   mittwochs 10-12 Uhr 

Frauenbund Gumbsweiler:   Termine erfragen bei Frau Berg, 1685 

Line Dance Gruppe:   freitags ab 20 Uhr 

Deutschkurs für Flüchtlinge:   mittwochs ab 14 Uhr

 

24 



 

Konzert auf der Stummorgel von 1881 

 

Laetare – Freut euch! 



Orgelmusik zum 4. Fastensonntag

 

mit Gisbert Wüst, Kantor i.R. 



 

26.März, 17 Uhr, Kirche St.Julian 

 

Eintritt frei - Spenden willkommen! 



Bis Sommer 2015 unterrichtete Gisbert Wüst Musik und Deutsch am Heisen-

berg-Gymnasium in Neuwied und leitet zugleich das dortige Schulorchester.  

Ostern 2016 beendete er sein langjähriges nebenamtliches Wirken als Kan-

tor an St. Medard in Bendorf.  

Regelmäßige  Oratorien-Aufführungen  haben  die  kirchenmusikalische  Arbeit 

mit der Medardus-Kantorei ergänzt. zuletzt mit Haydns „Nelson-Messe“ und 

Bruckners „Te deum“. 

Als kath. Orgellehrer in der C-Ausbildung des ev. Kirchenkreises Neuwied ist 

er weiterhin tätig. 

Konzerte, Rundfunk- und Fernsehaufnahmen führten Gisbert Wüst als Orga-

nisten  und  Dirigenten  in  verschiedene  europäische  Länder  (Italien,  Frank-

reich,  Polen,  Schweiz,  Belgien,  Niederlande),  nach  den  USA  und  Israel 

(Israel-Festival), nicht selten zusammen mit seiner Ehefrau Ulrike (Querflöte) 

oder dem Hornisten Armin Schmack (Staatsorchester Rheinische Philharmo-

nie). 

Gisbert Wüst  

Studium  an  der  Universität  Mainz  (Schul-

musik,  Germanistik  und  Musikwissenschaft). 

Nach  dem  ersten  Staatsexamen  (Gymna-

sium) legte er 1976 das A-Examen für katho-

lische  Kirchenmusik  ab.  Sein  Orgelstudium 

bei  Prof.  Peter  Alexander  Stadtmüller  er-

gänzte  er  durch  Kurse  und  weitere  Studien 

bei  Luigi  Tagliavini  (Bologna)  und  Michael 

Schneider (Köln).  




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