Rahmenbedingungen und Fragestellungen


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Sana26.05.2018
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Rahmenbedingungen und Fragestellungen

  • Rahmenbedingungen und Fragestellungen

  • Modellrechnungen zur Entwicklung der Studienanfängerzahlen - Methodik

  • Modellrechnungen zur Entwicklung der Studienanfängerzahlen - Ergebnisse

  • Thesen zur Bewertung und Lösungsansätze



  • Rahmenbedingungen und Fragestellungen



Wie lässt sich eine möglichst hohe Partizipation junger Menschen an Angeboten höherer Bildung realisieren und organisieren?

  • Wie lässt sich eine möglichst hohe Partizipation junger Menschen an Angeboten höherer Bildung realisieren und organisieren?

  • gesellschaftspolitisch-normativer Begründungszusammenhang

    • Chancengerechtigkeit
    • „Bildungsrepublik“
  • volkswirtschaftlich-ökonomischer Begründungszusammenhang

    • wissensbasierte Ökonomie
    • Produktivitäts- und Innovationsgewinne durch höhere Bildung
    • qualitativ hochwertiges Studium
  •  Die abstrakten Fragestellungen werden unter konkreten Rahmenbedingungen aktualisiert und neu akzentuiert!



  • Paradoxe Rahmenbedingungen

  • Demographischer Wandel

    • Abnahme der Gesamtbevölkerung
    • regional und altersgruppenspezifisch differenzierte Reduktion
    • Zunahme des Durchschnittsalters
    • Zunahme der Heterogenität nach sozioökonomischen Merkmalen
  • langfristige Zunahme der Zahl der studienberechtigten Schulabgänger/-innen

    • bildungs- und gesellschaftspolitischer Erfolg
    • punktuelles politisches Artefakt: Verkürzung der gymnasialen Schulzeit auf acht Jahre und Doppeljahrgang 2011


  • Demographischer Wandel verstärkt den Bedarf an Akademiker/-innen (bspw. Ersatzbedarf, soziale Sicherungssysteme)

  • Zunahme der Studienberechtigtenzahlen und doppelter Abiturjahrgang aktualisieren das Problem des chancengerechten Zugangs zu höherer Bildung



Ansätze der bayerischen Staatsregierung

  • Ansätze der bayerischen Staatsregierung

  • 38.000 zusätzliche Studienplätze bis 2011 (ggf. weitere 10.000 sofern finanzierbar)

  • umfangreiche Bau- und Anmietungsmaßnahmen

  • primärer Ausbau grundständiger Studienkapazitäten

  • keine neuen Hochschulen bzw. -standorte

  • Verteilung zusätzlicher Kapazitäten auf relevante Fächercluster

    • 54% Ingenieur- und Naturwissenschaften
    • 23% Wirtschafts- und Rechtswissenschaften
    • 23% Geistes- und Sozialwissenschaften
  • Verteilung zusätzlicher Kapazitäten auf die Hochschultypen



Ansätze der bayerischen Staatsregierung

  • Ansätze der bayerischen Staatsregierung

  • Anlehnung der Planungen an den Hochschulpakt 2020

  • Zusätzliche Studienanfänger/-innen in Bayern ggü. Studienjahr 2005

  • zusätzliche 51.215 Studienanfänger/-innen von 2008 bis 2012

  • Bei 10.500 aufzufüllenden Plätzen 40.715 neue Plätze



  • Modellrechnungen zur Entwicklung der Studienanfängerzahlen - Methodik



  • Schwellenspezifisches Strukturquotenverfahren

  • Berücksichtigung neuester belastbarer Strukturdaten (keine Vorberichte und Schnellmeldungen)  Studienjahr 2007

  • Fokussierung auf Studienanfängerzahlen

    • geringe Belastbarkeit, hoher Koordinierungsaufwand bei Strukturquoten für Studierendenzahlen
    • Nachfrageentwicklung im Markt dualer Ausbildung nur ex negativo
  • Szenarienentwicklung

    • Übergangsszenario
    • Fächerwahlszenario
    • Mobilitätsszenario




Eingangsgröße: Zahl der studienberechtigten Schulabgänger/-innen von allgemein und beruflich bildenden Schulen bis 2030 (STMUK 2008)

  • Eingangsgröße: Zahl der studienberechtigten Schulabgänger/-innen von allgemein und beruflich bildenden Schulen bis 2030 (STMUK 2008)



  • Modellrechnungen zur Entwicklung der Studienanfängerzahlen – Ergebnisse



  • Übergangsquoten Jahrgang 2004 konstant

  • Übergangszeitpunkte Jahrgang 2004 konstant

  • Mobilitätsquoten (Import/Export) 2007 konstant

  • Fächerpräferenzen 2007 konstant

  • Bildungsausländer/-innen von 2007 konstant



Studienanfänger/-innen (Studierende im 1. Hochschulsemester) im Freistaat Bayern 2007 bis 2030

  • Studienanfänger/-innen (Studierende im 1. Hochschulsemester) im Freistaat Bayern 2007 bis 2030

  • Im Jahr 2011 über 73.000 Studienanfänger/-innen

  • 2007 bis 2010 23.700 zusätzliche Studienanfänger/innen ggü. 2005

  • 2011 bis 2015 zusätzliche 80.500 Studienanfänger/-innen



Übergangsquoten Jahrgang 2004 konstant

  • Übergangsquoten Jahrgang 2004 konstant

  • Übergangszeitpunkte Jahrgang 2004 konstant

  • Mobilitätsquote (Import) 2007 konstant

  • Mobilitätquote (Export) erhöht sich proportional zum den Studienanfänger/-innen aus Bayern

  • Fächerpräferenzen 2007 konstant

  • Bildungsausländer/-innen von 2007 konstant



Studienanfänger/-innen (Studierende im 1. Hochschulsemester) im Freistaat Bayern 2007 bis 2030

  • Studienanfänger/-innen (Studierende im 1. Hochschulsemester) im Freistaat Bayern 2007 bis 2030

  • Im Jahr 2011 knapp 67.000 Studienanfänger/-innen

  • 2007 bis 2010 21.400 zusätzliche Studienanfänger/innen ggü. 2005

  • 2011 bis 2015 zusätzliche 62.600 Studienanfänger/-innen



Übergangszeitpunkte 3 Varianten:

  • Übergangszeitpunkte 3 Varianten:

    • Ab dem Jahr 2011 verschieben 10% der Studienanfänger/-innen die Studienaufnahme um 1 Jahr
    • 20%
    • 30%
  • Alle anderen Werte konstant



Studienanfänger/-innen (Studierende im 1. Hochschulsemester) im Freistaat Bayern 2007 bis 2030

  • Studienanfänger/-innen (Studierende im 1. Hochschulsemester) im Freistaat Bayern 2007 bis 2030

  • Im Jahr 2011 zwischen 57 und 67.000 Studienanfänger/-innen

  • 2011 bis 2015 zwischen 67 und 76.000 zusätzliche Studienanfänger/innen ggü. 2005



Verteilung der zusätzlichen Studienanfänger/-innen auf die Ausbaucluster erfolgt proportional zu den Ausbauquoten (54%/ 23%/ 23%)

  • Verteilung der zusätzlichen Studienanfänger/-innen auf die Ausbaucluster erfolgt proportional zu den Ausbauquoten (54%/ 23%/ 23%)

  • Alle anderen Werte konstant

  • 3 Bayern-Cluster

    • MINT (53%)
    • WiWi, Recht, Geistes- und Sozialwissenschaften (46%)
    • Sonstige (0%)


Zusätzliche Studienanfänger/-innen (Studierende im 1. Hochschulsemester) im Freistaat Bayern 2007 bis 2030

  • Zusätzliche Studienanfänger/-innen (Studierende im 1. Hochschulsemester) im Freistaat Bayern 2007 bis 2030

  • Im MINT-Cluster: allein in 2011 12.221 zusätzliche Studienanfänger/-innen

  • Im MINT-Cluster: 12.802 zusätzliche Studienanfänger/-innen 2007 bis 2010



  • Thesen zur Bewertung



  • Sollten nicht hinreichend Kapazitäten vorgehalten werden:

  • sinkt die Übergangsquote

  • verschiebt sich der Übergang

  • erhöht sich die Abwanderung junger Studienberechtigter aus Bayern

  • Könnten Verdrängungen in das bzw. aus dem dualen Ausbildungssystem entstehen



Grundsätzlich: Bayern steht im nationalen Wettbewerb mit seinen Ausbauplanungen sehr gut da!

  • Grundsätzlich: Bayern steht im nationalen Wettbewerb mit seinen Ausbauplanungen sehr gut da!

  • Logik des Kapazitätsausbaus ist ausgewogen und nachfrageorientiert

  • Zulassung zum Sommersemester ist ein wichtiger Schritt (Verbesserung der Auslastung)

  • Splitting der Abiturzeitpunkte ggf. mit Verzerrungswirkung bei der Studienplatzsuche

  • Zweite Phase des Hochschulpakts 2020 (2011-15) zum weiteren Kapazitätsausbau nutzen

  • GefoS-Ansatz ist richtig, muss den Hochschulen aber einen verlässlichen Planungs- und Gestaltungshorizont liefern

  • frühzeitig informatorische Basis zur Studienplatzsuche schaffen









  • Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

  • Thimo von Stuckrad

  • CHE Consult GmbH

  • Verler Straße 6

  • 33332 Gütersloh

  • 05241-2117951

  • Thimo.vonstuckrad@che-consult.de



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