Salzburger Landesrechnungshof Bericht Gemeinde St. Gilgen


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9.4.3.  Jahresabschlüsse 
 
(1)  Für  die Buchführung ist eine Mitarbeiterin der Gemeinde St. Gilgen zuständig. Die 
Jahresabschlüsse wurden von einer Wirtschaftsprüfungs-  und Steuerberatungsgesell-
schaft erstellt. Das Geschäftsjahr endet am 31. Oktober des jeweiligen Kalenderjahres. 
 
 
9.4.3.1.  Vermögenslage 
 
(1)  Die nachfolgende Tabelle gibt einen Überblick über die Vermögenslage der Geschäfts-
jahre 2009/2010, 2010/2011 und 2011/2012: 
 

Landesrechnungshof  
St. Gilgen 
 
 
Seite 104 
 
 
Der ursprünglich aus dem Betrieb des Hallenbades resultierende und unter den 
„Immateriellen Vermögensgegenständen“ ausgewiesene Firmenwert
65
  wurde aufgrund 
der Betriebsschließung im Wirtschaftsjahr 2011/2012 ausgeschieden. Die Gründung der 
Kommanditgesellschaft und die entsprechende Abwicklung der Finanzierung waren ur-
sächlich mit dem Bau des Hallenbades verbunden. Die Gemeindevertretung beschloss, 
                                                
65
   Entstanden aus ehemaligen vorzeitigen Abschreibungen ausgeschiedener Kommanditisten in den 80er Jahren. 
Euro
in %
Euro
in %
Euro
in %
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
2.684.244
80,9
2.684.244
78,2
0
0,0
Sachanlagen
592.360
17,8
615.252
17,9
2.574.250
66,7
Finanzanlagen
73
0,0
73
0,0
73
0,0
3.276.677
98,7
3.299.569
96,2
2.574.323
66,7
Umlaufvermögen
Vorräte
2.070
0,1
2.043
0,1
2.197
0,1
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
13.102
0,4
25.203
0,7
1.111.434
28,8
Sonstige Forderungen u. Vermögensgegenstände
13.609
0,4
17.325
0,5
161.157
4,2
Flüssige Mittel
714
0,0
73.296
2,1
0
0,0
29.495
0,9
117.867
3,4
1.274.788
33,0
Rechnungsabgrenzungsposten
13.677
0,4
13.817
0,4
8.422
0,2
Vermögen
3.319.849
100,0
3.431.252
100,0
3.857.533
100,0
Eigenkapital
Komplementärkapital
-597.496
-18,0
-599.099
-17,5
122.649
3,2
Kommanditkapital
-49.376
-1,5
-51.962
-1,5
-12.615
-0,3
Kapitalrücklage
0
0
40.000
1,0
-646.872
-19,5
-651.061
-19,0
150.034
3,9
Unversteuerte Rücklagen
648
0,0
648
0,0
648
0,0
Investitionszuschüsse
109.530
3,3
100.432
2,9
1.581.039
41,0
Langfristiges Fremdkapital
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
73.328
2,2
65.473
1,9
683.612
17,7
73.328
2,2
65.473
1,9
683.612
17,7
Kurzfristiges Fremdkapital
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
27.252
0,8
0
0,0
368.670
9,6
Abfertigungs-, Steuer- u. sonstige Rückstellungen
7.381
0,2
9.263
0,3
8.885
0,2
Liefer- und sonstige Verbindlichkeiten
3.622.258
109,1
3.640.700
106,1
919.752
23,8
Verbindlichkeiten gegenüber 
116.324
3,5
119.996
3,5
0
verbundenen Unternehmen
3.773.215
113,7
3.769.959
109,9
1.297.307
33,6
Rechnungsabgrenzungsposten
10.000
0,3
145.800
4,2
144.893
3,8
Kapital
3.319.849
100,0
3.431.252
100,0
3.857.533
100,0
Vermögenslage
31.10.2010
31.10.2011
31.10.2012
St. Gilgener Fremdenverkehrseinrichtungs-Gesellschaft m.b.H. & Co KG

Landesrechnungshof  
St. Gilgen 
 
 
Seite 105 
den Betrieb des Hallenbades
66
  zu beenden und der Abschreibung (Übernahme) des 
Firmenwertes zuzustimmen sowie im Gegenzug die Darlehens-  und Bürgschaftsver-
bindlichkeiten gegenüber der Gemeinde zu bereinigen.
67
  Im Rahmen der Bilanzerstel-
lung wurde der „Firmenwert“ abgeschrieben und mit den Verbindlichkeiten aus Darlehen 
der Gemeinde St. Gilgen (258.177,82 Euro) sowie den Verbindlichkeiten aus Bürg-
schaften (3.020.792,86 Euro) gegenverrechnet. Der sich daraus in Summe ergebende 
positive Saldo wurde als „Großmutterzuschuss“ in der Höhe von 594.726,44 Euro auf 
dem variablen Kapitalkonto des Komplementärs erfasst.  
 
Das Vermögen bestand aus verschiedenen Grundstücken, Gebäuden, Maschinen, Be-
triebs-  und Geschäftsausstattung sowie Anlagen in Bau. Im Geschäftsjahr 2011/2012 
stieg das Vermögen bei den Sachanlagen gegenüber dem Vorjahr um rund 1,959 Mio. 
Euro (+418 %) an. Das erheblich gestiegene Anlagevermögen ist vor allem auf die In-
vestitionen in die Volksschule in Abersee (rund 1,8 Mio. Euro) und dem Beginn des 
Umbaus der Volks- und Hauptschule St. Gilgen (rund 168.000 Euro) zurückzuführen.  
 
Ein im Anlagenverzeichnis als Liegenschaft „Gemeinde St. Gilgen“ aktiviertes Grund-
stück mit 363.325,51 Euro betrifft eine Teilfläche, auf dem das Hallenbad errichtet 
wurde. Nachdem auch ein Baurechtsvertrag
68
  für diese Fläche besteht, wurde seitens 
der Gemeinde St. Gilgen auf Anfrage des LRH bekannt gegeben, dass es sich dabei 
um den bebauten Teil der Grundparzelle handelt, der sich nach wie vor im Eigentum der 
Gemeinde als Gesellschafterin befindet. Die Liegenschaft wurde als Sonderbetriebs-
vermögen der Gemeinde St. Gilgen (Kommanditist) der  FREGES GmbH & Co KG zur 
Verfügung gestellt und über ein Liegenschaftsbereitstellungskonto (Kapitalkonto) einge-
bucht. Die Bewertung resultiert nach Auskunft des Steuerberaters aus den aufgewen-
deten Kosten für den Erwerb dieser Liegenschaft durch die Gemeinde St. Gilgen. Im 
                                                
66
   Beschluss der Gemeindevertretung vom 8. Jänner 2012. Diesem Beschluss ging ein Diskussionsprozess „Zukunft Hallenbad 
St. Gilgen“ voraus, der laut Angaben der Gemeinde St. Gilgen bereits im Jahr 2009 begann. Wie den Protokollen der 
Gemeindevertretung, sowie des Tourismusausschusses der Monate September, Oktober und November 2011 zu entnehmen, 
fanden Besichtigungen durch Fachleute des Landes Salzburg sowie auch von Mitgliedern der Gemeindevertretung statt. Von 
den Fachleuten wurde festgestellt, dass eine Sanierung und Adaptierung/Attraktivierung des Bestandes das Hallenbad für die 
nächsten Jahre weiterhin nutzbar wäre, die Kosten dafür würden 80 % eines Neubaues (Neubau ca. 8 Mio. Euro) betragen. Bis 
2014 sollte laut Vorgabe vom Land Salzburg die Technik erneuert werden. Es seien auch laut Auskunft der Gemeinde 
Überlegungen zur Änderung der Nutzung und Umfunktionierung in Veranstaltungsräumlichkeiten, Jugendzentrum, Vereins-
räume, Freiluftbühne bzw. Seebühne diskutiert worden. Auch die Unterbringung des Jugendzentrums oder der Theatergruppe 
sei geprüft worden. Dabei stufte die Gemeinde St. Gilgen auf Grund der Größe, Bausubstanz und den anfallenden Kosten für 
die Erhaltung der Anlage als unwirtschaftlich ein. 
67
  Beschluss der Gemeindevertretung vom 23. Mai 2013. 
68
   Baurechtsvertrag vom 23. März 1987. 

Landesrechnungshof  
St. Gilgen 
 
 
Seite 106 
Gesellschaftsvertrag
69
  ist unter § 5 angeführt, dass die von der Kommanditistin Ge-
meinde St. Gilgen bereits getätigten Zahlungen für die Errichtung des Hallenbades auf 
die Bareinlage angerechnet werden. 
 
Die hohen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im Geschäftsjahr 2011/2012 
beziehen sich auf verbindlich zugesagte Investitionszuschüsse des Landes Salzburg 
und der Gemeinden St. Gilgen und Strobl für den Bau der Volksschule Abersee.  
 
Die  sonstigen Forderungen im Geschäftsjahr 2011/2012 bestanden überwiegend 
gegenüber dem Finanzamt. Aufgrund der Bautätigkeit fiel vermehrt Vorsteuer an. Für 
die Monate September und Oktober 2012 und laut Kontoauszug Finanzamt zum 
31. Oktober 2012 waren dies insgesamt rund 160.218 Euro.  
 
Der Stand an „Flüssigen Mitteln“ setze sich im Geschäftsjahr 2010/2011 aus einem 
Bargeldbestand von rund 591 Euro und einem Habensaldo am Bankkonto von rund 
72.736 Euro zusammen. Zum 31. Oktober 2012 bestand ein Sollsaldo am Bankkonto 
von rund 368.670 Euro. Dieser ist in der Bilanz unter Verbindlichkeiten gegenüber Kre-
ditinstituten ausgewiesen. Der Kontoauszug  zum 31. Oktober 2012  wurde dem LRH 
vorgelegt. 
 
Infolge der Abschreibung des „Firmenwertes“ und Gegenverrechnung von Verbindlich-
keiten sowie Forderungen (Kapitalverrechnung Komplementär) der FREGES betrug im 
Geschäftsjahr 2011/2012 das Eigenkapital 110.034 Euro. Hinzu kam der Wert einer 
Sacheinlage (Volksschule Abersee und Volks-  und Hauptschule St. Gilgen) mit einem 
geschätzten Betrag von 40.000 Euro, da eine Neubewertung durch das Finanzamt 
Salzburg zum Zeitpunkt der Bilanzerstellung noch nicht vorlag. 
 
Die verbuchten Investitionszuschüsse für die Volksschule Abersee betrugen im Ge-
schäftsjahr 2011/2012 insgesamt 1.500.500 Euro. Davon wurden 1.072.000 Euro als 
Forderung ausgewiesen, 428.500 Euro waren bereits zugeflossen.
70
 Die Auflösung ent-
sprach der halbjährlichen Abschreibung (p.a. 1,5 %) mit einem Betrag von 11.245,69 
                                                
69
   Datum des Abschlusses lt. Gemeinde St. Gilgen nicht bekannt, Eintragung ins Firmenbuch am 2. Oktober 1973. 
70
   292.500 Euro Land Salzburg, 334.500 Euro Gemeinde St. Gilgen, 445.000 Euro Gemeinde Strobl. 

Landesrechnungshof  
St. Gilgen 
 
 
Seite 107 
Euro. Die weiteren Investitionszuschüsse aus den Vorjahren betrafen u.a. die 
Schwimmsteganlage, die WC-Anlage Gamsjaga und Parkautomaten. 
 
Vor allem durch Investitionen in die Volksschule Abersee erhöhten sich im Geschäfts-
jahr 2011/2012 die lang-  und kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 
gegenüber dem Vorjahr um 986.809 Euro.  
 
Die Liefer- und sonstigen Verbindlichkeiten des Geschäftsjahres 2010/2011 resultieren 
überwiegend aus einem Darlehen der Gemeinde St. Gilgen in der Höhe von 
258.178 Euro und den Bürgschaften in der Höhe von 3.020.793 Euro.
71
  Diese wurden 
im Geschäftsjahr 2011/2012 aufgrund eines Gemeindevertretungsbeschlusses mit dem 
Firmenwert gegenverrechnet.
72
  Zum Bilanzstichtag 31. Oktober  2012 bestanden 
Verbindlichkeiten gegenüber der Gemeinde St. Gilgen in der Höhe von 302.147 Euro.
73
 
Diese sind überwiegend auf Rückstände aus Pachtzinszahlungen (Tennisplatz, Park-
platz Hallenbad, Pacht Steganlage) zurückzuführen. Alle weiteren Verbindlichkeiten be-
zogen sich auf Lieferanten im Zusammenhang mit der Bautätigkeit. 
 
Die Steuer-  und sonstigen Rückstellungen betrafen überwiegend die Rückstellung für 
Steuerberatungskosten (7.000 Euro). 
 
 
 
 
                                                
71
  Übernahme der Verlustanteile der Kommanditisten. 
72
   Vom 23. Mai 2013. 
73
   Im Dezember 2012 wurde von der Gemeinde St. Gilgen für die Sanierung der VS St. Gilgen und für die Sanierung und 
Erweiterung der HS St. Gilgen zur Liquiditätsvorsorge bis zur Zuzählung der Darlehen ein Betrag von insgesamt 411.200 Euro 
an die FREGES GmbH & Co KG überwiesen. 

Landesrechnungshof  
St. Gilgen 
 
 
Seite 108 
9.4.3.2.  Ertragslage 
 
(1)  Die Ertragslage der FREGES GmbH & Co KG stellt sich für die Geschäftsjahre 
2009/2010, 2010/2011 und 2011/2012 wie folgt dar: 
 
 
 
Im Geschäftsjahr 2011/2012 konnte gegenüber den Vorjahren ein Jahresgewinn erzielt 
werden, der vor allem auf die Senkung von Ausgaben zurückzuführen war.  
 
Die Umsatzerlöse resultieren vor allem aus der Gebühreneinhebung für Parkplätze 
sowie verschiedenen Pacht und Mieteinnahmen. Diese verminderten sich jedoch im 
Geschäftsjahr 2011/2012 im Vergleich zum Geschäftsjahr 2010/2011 um 13,8 %. In den 
sonstigen betrieblichen Erträgen sind Leistungen enthalten, die vom Personal der 
FREGES GmbH & Co KG bereitgestellt und weiterverrechnet wurden (19.257 Euro).  
 
2009
Euro
Euro
in %
Euro
in %
Euro
in %
Umsatzerlöse
206.672
216.336
83,9
248.390
86,7
214.027
87,7
Sonstige betriebliche Erträge
29.473
41.566
16,1
38.185
13,3
30.107
12,3
Betriebsleistung
236.145
257.902
100,0
286.575
100,0
244.134
100,0
Aufwendungen für Material
-17.169
-18.735
-7,3
-18.509
-6,5
-7.167
-2,9
Rohertrag I
218.976
239.166
92,7
268.066
93,5
236.967
97,1
Personalaufwand
-231.120
-244.442
-94,8
-273.966
-95,6
-231.838
-95,0
Rohertrag II
-12.144
-5.276
-2,0
-5.900
-2,1
5.129
2,1
Sonstige betriebliche Aufwendungen
-292.325
-267.516 -103,7
-295.634 -103,2
-249.488 -102,2
Ergebnis vor Zinsen, Steuern und
-304.469
-272.791 -105,8
-301.535 -105,2
-244.359 -100,1
Abschreibungen (EBITDA)
Abschreibungen
-26.511
-29.442
-11,4
-34.265
-12,0
-57.625
-23,6
Betriebserfolg (Ergebnis vor Zinsen
-330.979
-302.233 -117,2
-335.800 -117,2
-301.984 -123,7
und Steuern EBIT)
Finanzergebnis
-4.874
-2.331
-0,9
-1.687
-0,6
-6.006
-2,5
Ergebnis vor Steuern (EBT)
-335.854
-304.564 -118,1
-337.487 -117,8
-307.990 -126,2
Außerordentliche Erträge
294.405
291.755
113,1
324.200
113,1
331.800
135,9
Jahresüberschuss/-fehlbetrag
-41.449
-12.809
-5,0
-13.287
-4,6
23.810
9,8
Auflösung unversteuerter Rücklagen
9.098
9.098
3,5
9.098
3,2
18.893
7,7
Jahresgewinn/-verlust
-32.351
-3.711
-1,4
-4.189
-1,5
42.703
17,5
Ertragslage
Bilanzstichtag 31. Oktober
2010
2011
2012
St. Gilgener Fremdenverkehrseinrichtungs- Gesellschaft m.b.H & Co KG

Landesrechnungshof  
St. Gilgen 
 
 
Seite 109 
Die FREGES GmbH & Co KG beschäftigte im Geschäftsjahr 2009/2010 insgesamt acht 
Mitarbeiter mit einem Vollzeitäquivalent von 6,85. Im Geschäftsjahr 2010/2011 stieg die 
Anzahl auf neun Personen mit einem Vollzeitäquivalent von 8,66 und im Geschäftsjahr 
2011/2012 sank der Mitarbeiterstand auf sechs Personen mit einem Vollzeitäquivalent 
von 5,15. Dieser Rückgang steht auch im Zusammenhang mit der Schließung des 
Hallenbades im Jänner 2012 und verringerte die Personalkosten im  Geschäftsjahr 
2011/2012 gegenüber dem Vorjahr um 15,4 %.  
 
Auch die sonstigen betrieblichen Aufwendungen reduzierten sich im Geschäftsjahr 
2011/2012 um 15,6 % im Vergleich zum Geschäftsjahr 2010/2011. Die größten Auf-
wandspositionen waren jene für Instandhaltung mit rund 94.000 Euro, für Miete und 
Pacht mit rund 66.000 Euro sowie die Kosten für den Betrieb mit rund 42.000 Euro. Der 
Aufwand für Büro und Verwaltung belief sich auf rund 15.000 Euro.  
 
Das höhere negative Finanzergebnis im Geschäftsjahr 2011/2012 ist auf die Darlehens-
aufnahme (Darlehenszinsen) für Investitionen in die Volksschule Abersee zurückzufüh-
ren.  
 
Bei den außerordentlichen Erträgen in der Höhe von 331.800 Euro handelt es sich um 
Subventionen des Tourismusverbandes St. Gilgen. 
 
Die Position „Auflösung unversteuerter Rücklagen“ weist die Abschreibung von Investi-
tionszuschüssen aus.  
 
(2)  Der LRH stellt fest, dass sich die Verbindlichkeiten der FREGES  GmbH & Co KG  im 
Geschäftsjahr 2011/2012 gegenüber der Gemeinde St. Gilgen aufgrund des  Verzichts 
der Gemeinde auf Forderungen gegenüber der FREGES GmbH & Co KG  erheblich 
verminderten (3.278.971 Euro). Diese lagen im Geschäftsjahr 2011/2012 bei rund 
302.000 Euro. Hingegen stiegen die Verbindlichkeiten gegenüber den Kreditinstituten 
durch Darlehensaufnahmen um rund 987.000 Euro, die sich im nächsten Geschäftsjahr 
aufgrund der Bautätigkeit noch weiter erhöhen werden. 
 
 
Positiv wertet der LRH die Verbesserung der Ertragslage mit einem Jahresgewinn von 
rund 43.000 Euro, welche vor allem durch Einsparung bei den Aufwendungen erreicht 
wurde. 
 

Landesrechnungshof  
St. Gilgen 
 
 
Seite 110 
9.5. 
Verträge der FREGES GmbH & Co KG  
 
9.5.1.  Baurechtsvertrag  
 
(1)  Der im Jahr 1987 von der Gemeinde St. Gilgen mit der FREGES GmbH & Co KG abge-
schlossene Baurechtsvertrag bezog sich auf sieben Grundstücksflächen mit einem Ge-
samtausmaß von 3.205 m². Die Grundstücke sind Wiesen- und Bauflächen, auf denen 
ein Teil des Hallenbades (ca. 60 % der bebauten Fläche) errichtet wurde. Der Bau-
rechtszins wurde mit einem Betrag von 1.000 ATS (Schilling) vereinbart und wertge-
sichert auf Basis des Verbraucherpreisindexes 1976. Das Baurecht wurde auf die 
Dauer von 30 Jahren eingeräumt und endete am 31. Dezember 2012. Die Gemeinde-
vertretung beschloss am 1. März 2012, das Baurecht auf unbefristete Zeit zu verlän-
gern. Im Jahr 2012 betrug der Baurechtszins 146 Euro. Weitere Vertragsbestimmungen 
betrafen die Kostentragung und die Einräumung eines Vorkaufsrechtes durch die Ge-
sellschaft. 
 
 
9.5.2.  Pachtvertrag Gemeinde St. Gilgen mit Herrn L. 
 
(1)  Da die finanziellen Lasten aus dem nachfolgend beschriebenen Pachtvertrag die  
FREGES GmbH & Co KG betreffen wird dieser in diesem Berichtsteil dargestellt. Der 
Pachtvertrag vom 29. Juni 1970, abgeschlossen zwischen der Gemeinde St. Gilgen 
(Pächterin) und Herrn L., umfasst die Parzellen Nr. 381/1 und 370/1 im Ausmaß von 
rund 2.600 m². In den folgenden Jahren kam es zu zahlreichen Änderungen bzw.  An-
passungen des Pachtvertrages, welche vor allem den Pachtzins als auch die Pacht-
dauer betrafen. Für jene Grundfläche, die für das zu errichtende Bauwerk (Hallenbad) 
verwendet wird (Grundparzelle Nr. 370/1) beträgt die Pachtdauer 99 Jahre (bis 30. Juni 
2069). Die Pachtdauer der übrigen Fläche wurde mit 50 Jahren vereinbart (bis 30. Juni 
2010). Der Verpächter gab für sich und seine Rechtsnachfolger die unwiderrufliche 
Einwilligung, dass die Pächterin auf dem nördlichen Teil der Pachtfläche ein Hallenbad 
mit Terrasse errichten kann. Ein gesondertes Entgelt für die dauernde Verbauung 
dieses nördlichen Teiles der Grundparzelle wird von dem Verpächter nicht begehrt. Der 
Pachtzins betrug für alle Flächen im Jahr 2012 rund 42.600 Euro. Nach Beendigung 
des Pachtverhältnisses wird der Verpächter bzw.  der Rechtsnachfolger im Besitz der 

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Seite 111 
Grundparzelle weder eine Entschädigung noch die Entfernung des Teiles des Bauwer-
kes begehren. Auch wurde die Benützungsart der gepachteten Grundfläche dahin-
gehend erweitert, dass die gepachtete Fläche auch als Liegewiese verwendet werden 
kann. Weitere Vereinbarungen betrafen u.a. die Kündigung des Pachtverhältnisses, die 
Errichtung eines Verkaufskiosks durch den Verpächter und der Erwerb der Grund-
parzelle Nr. 370/1 durch die Pächterin nach Ablauf der Pachtdauer von 99 Jahren. Auch 
wurde der Gemeinde St. Gilgen ein Vorkaufsrecht für die beiden gepachteten Grund-
stücke (370/1 und 381/1) eingeräumt.  
 
 
9.5.3.  Sacheinlagevertrag Liegenschaft Gschwand, Seestraße 3 (VS Abersee) 
 
(1)  Der Sacheinlagevertrag wurde am 16. August 2012 zwischen der Gemeinde St. Gilgen 
und der FREGES GmbH & Co KG abgeschlossen. Infolge dieses Vertrages kam es zur 
Übertragung der Liegenschaft in Gschwand (GST-Nr. 417/2 und 417/24) mit einer Ge-
samtfläche von 1.976 m². Die FREGES GmbH & Co KG übernahm die Liegenschaft 
samt den darauf errichteten Gebäuden und das Inventar zur Gänze in ihr Eigentum. Die 
Einlage erfolgte unentgeltlich. Der Um- und Neubau der Volksschule wurde somit durch 
diesen Vertrag auf die FREGES GmbH & Co KG übertragen. Die für dieses Rechtsge-
schäft erforderliche Beschlussfassung fand am 29. März 2012 in der Gemeindever-
tretungssitzung statt. 
 
 
9.5.4.  Sacheinlagevertrag Erweiterung Volks- und Hauptschule St. Gilgen 
 
(1)  Gemäß Sacheinlagevertrag vom 16. August 2012 übernimmt die FREGES GmbH & Co 
KG von der Gemeinde St. Gilgen Liegenschaften (56107 St. Gilgen EZ 300 und EZ 
677) mit einer Gesamtfläche von 12.515 m². Es handelte sich dabei sowohl um bebaute 
und begrünte Flächen sowie um sonstige Flächen (Friedhof, Straßenanlage). Die Ein-
lage erfolgte unentgeltlich. Mit dieser Übertragung wurde von der FREGES GmbH & Co 
KG auch ein Bestand- und Vorkaufsrecht einer Leasingfirma (Sportturnhalle) übernom-
men (siehe Punkt 7.2.). Weitere Bestimmungen betrafen die Kosten-  und Gebühren-
tragung durch die FREGES GmbH & Co KG. Die Gemeindevertretung beschloss in der 
Sitzung vom 26. April 2012 einstimmig der Auslagerung des Schulbereiches der Volks- 

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Seite 112 
und Hauptschule St. Gilgen an die FREGES GmbH & Co KG zuzustimmen. Nach Fest-
stellung, dass alle der EZ 300 zugeschriebenen Grundstücke irrtümlich der FREGES 
GmbH & Co KG übertragen wurden, erfolgte durch das Notariat eine Richtigstellung. 
Dieser Sachverhalt wurde der Gemeindevertretung am 13. Dezember 2012 zur Kennt-
nis gebracht und eine Korrektur beschlossen. Aus der Stornierungsvereinbarung vom 
27. Dezember 2012 geht hervor, dass sich die übertragene Fläche durch die Aufhebung 
um 8.209 m² auf nunmehr 4.306 m² verminderte.  
 
 
9.5.5.  Mietvertrag für Liegenschaft St. Gilgen, Aberseestraße 13 (VS u. HS) 
 
(1)  Der Mietvertrag vom 16. August 2012 betrifft jene Liegenschaften die durch den 
Sacheinlagevertrag, ebenfalls errichtet am 16. August 2012, an die FREGES GmbH & 
Co KG übertragen wurden. Das Mietverhältnis wurde auf unbestimmte Zeit abgeschlos-
sen. Der vereinbarte, von der Gemeinde St. Gilgen monatlich zu zahlende Mietzins be-
trägt 4.400 Euro und unterliegt der Wertsicherung. Weitere Bestimmungen betreffen die 
Erhaltung, die Benützung sowie Weitergabe und Untervermietung des Mietgegen-
standes. Die Zustimmung zum Abschluss des Mietvertrages wurde von der Gemeinde-
vertretung in der Sitzung vom 26. April 2012 erteilt. Eine Richtigstellung und Anpassung 
des Mietvertrages an den geänderten Sacheinlagevertrag erfolgte nicht. 
 
 
9.5.6.  Mietvertrag für Liegenschaft Gschwand, Seestraße 3 (VS Abersee) 
 
(1)  Aufgrund des Sacheinlagevertrages vom 16. August 2012 wurde die FREGES GmbH & 
Co KG Alleineigentümerin der Liegenschaft in Gschwand, bestehend aus den Grund-
stücken 417/2 Baufläche (Gebäude)/Baufläche (begrünt) und 417/24 landwirtschaftlich 
genutzt mit einem Ausmaß von insgesamt 1.976 m². Die FREGES GmbH & Co KG 
wiederum vermietet laut Mietvertrag vom 16. August 2012 diese Liegenschaft an die 
Gemeinde St. Gilgen. Der Mietzins beträgt 2.200 Euro je Monat und wurde indexiert. In 
diesem Mietzins ist auch die für eine Wohnung zu zahlende Miete in der Höhe von 
133 Euro (Brutto) enthalten. Gemäß dem Mietvertrag ist die Gemeinde St. Gilgen nach 
wie vor Vermieterin. Weitere Vereinbarungen im Vertrag betrafen u.a. die Dauer und die 
vorzeitige Kündigung des Mietverhältnisses, die Erhaltung des Mietgegenstandes sowie 

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Seite 113 
dessen Benützung. Die für dieses Rechtsgeschäft erforderliche Beschlussfassung fand 
am 29. März 2012 in der Gemeindevertretungssitzung statt. 
 
 
9.5.7.  Mietvertrag, St. Gilgen, Lienbacherweg 3 (Seestüberl) 
 
(1)  Das Objekt Lienbacherweg 3 hatte im geprüften Zeitraum zwei Mieter: 
 
a)  Das von der T. GmbH mit der FREGES GmbH & Co KG abgeschlossene Bestand-
verhältnis begann am 1. Dezember 2008 und endete durch Kündigung des Mieters 
am 30. September 2011. Der Pachtzins einschließlich der Finanzierungsrate für die 
Einrichtung des Pachtgegenstandes betrug monatlich 900 Euro netto. Der Pachtzins 
wurde wertgesichert vereinbart. Die auf den Pachtgegenstand entfallenden 
Betriebskosten wurden gesondert verrechnet. Weitere Vereinbarungen betrafen die 
Zahlung einer Kaution, die Instandhaltung sowie weitere Pflichten der Pächterin.  
b)  Gemäß Vertrag vom 1. Oktober 2012 vermietete die FREGES GmbH & Co KG an 
die St. Gilgen International School Räumlichkeiten am Lienbacherweg 3 im Ausmaß 
von 60 m². Der Beginn des Mietverhältnisses war im Oktober 2012 und endete am 
31. März 2012. Das vereinbarte Mietentgelt einschließlich Betriebskosten betrug pro 
Monat 487,51 Euro (netto). Weitere Bestimmungen betrafen u.a. die Erhaltung des 
Mietobjektes und die Haftung bei Schäden.  
 
 
9.5.8.  Mietvertrag, St. Gilgen, Mondseestraße 14 
 
(1)  Die Gemeinde St. Gilgen vermietet an die FREGES GmbH & Co KG das Objekt 
Mondseestraße 14 (Einfamilienwohnhaus mit Garten). Beginn des Mietverhältnisses 
war der 1. Jänner 1991 und endete gemäß Vertrag am 31. Dezember 1992. Laut Aus-
kunft der Gemeinde besteht das Mietverhältnis nach wie vor und wurde ohne weitere 
schriftliche Vereinbarung fortgesetzt. Der vereinbarte Mietzins belief sich auf 60.000 
ATS  (Schilling)  jährlich zuzüglich Betriebskosten. Die Benützung des Objektes wurde 
detailliert und umfassend beschrieben, sowie die Folgen bei Schäden. Die Genehmi-
gung des Mietvertrages seitens der zuständigen Abteilung des Amtes der Salzburger 
Landesregierung lag vor.  

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Seite 114 
9.5.9.  Kreditvertrag Sanierung/Erweiterung Volksschule Abersee 
 
(1)  Zur Finanzierung der Sanierung und Erweiterung der Volksschule Abersee wurden von 
der FREGES GmbH & Co KG vier Angebote für einen Kredit in der Höhe von 640.000 
Euro eingeholt. In der Gemeindevertretungssitzung vom 26. Jänner 2012 erfolgte der 
Beschluss zur Darlehensaufnahme. Die Kriterien der Zuschlagserteilung waren nach-
vollziehbar. Der Vertrag wurde am 14. März 2012 abgeschlossen. Die Abstattung erfolgt 
in 50 Monatsraten und die Verzinsung beträgt 1,967 % p. a. (variabler Zinsatz). Die 
Gemeinde St. Gilgen übernahm die Bürgschaft für diesen Kredit. Die Aufsichtsbehörde 
erteilte die Genehmigung am 27. März 2012.  
 
 
9.5.10. Sonstige Sachverhalte zu Bestandverhältnissen 
 
(1)  In der Finanzbuchhaltung der FREGES GmbH &  Co KG war festzustellen, dass Miet-
zahlungen an die Gemeinde St. Gilgen für das Musikinstrumentenmuseum geleistet 
wurden. Im Geschäftsjahr 2011/2012 waren dies monatlich 229 Euro. Einen Vertrag für 
dieses Bestandverhältnis gibt es laut Auskunft der Gemeinde St. Gilgen nicht. Ebenso 
fehlen Verträge für die Nutzung von Parkflächen (z.B. Kapellenwiese).  
 
(2)  Der LRH stellt fest, dass die vom LRH geprüften Verträge von der FREGES GmbH & 
Co KG in der Mehrzahl ordnungsgemäß errichtet und abgeschlossen wurden.  
 
 
Kritisch angemerkt wird vom LRH, dass die aus einem Pachtvertrag resultierenden Zah-
lungsverpflichtungen der Gemeinde St. Gilgen ohne Änderung bzw. Richtigstellung des 
Vertrages an die FREGES GmbH & Co KG übertragen wurde. Es ist auch darauf zu 
achten, dass der Mietvertrag betreffend die Liegenschaft in St. Gilgen, Abersee-
straße 13 (VS u. HS) aufgrund der Änderung des Sacheinlagevertrages richtig gestellt 
wird. Der LRH empfiehlt ebenso, die Verlängerung des Mietzeitraumes für das Objekt 
St. Gilgen, Mondseestr. 14, in Schriftform festzulegen.  
 
 
Als Mangel erachtet der LRH das Fehlen von Verträgen für einige Bestandverhältnisse 
(z.B. Musikinstrumentemuseum, Parkplätze).  
 
 

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Seite 115 
(3)  Die Gemeinde sichert in ihrer Stellungnahme zu, diverse auf Gemeindevertretungsbe-
schlüssen bestehende Bestandverhältnisse nachträglich zu errichten. 
 
 
 
Der Direktor des Landesrechnungshofes: 
 
 
Dr. Manfred Müller e.h. 

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Seite 116 
10. 
Anhang 
 
10.1.  Anhang 1: Finanzkennzahlen für Gemeinden 
 
In diesem Anhang werden die im Berichtsteil verwendeten und auf dem Rechnungs-
querschnitt basierenden Kennzahlen für die Beurteilung der finanziellen Situation einer 
Gemeinde detailliert beschrieben und dem Leser ein Interpretationsleitfaden zur Ver-
fügung gestellt. 
 
Alle hier getätigten Ausführungen orientieren sich an den Definitionen des vom KDZ – 
Zentrum für Verwaltungsforschung zur Verfügung gestellten KDZ Quicktest 2011.
74
 Da-
bei liegt besonderes Augenmerk auf einer einfachen Berechnung der verwendeten 
Kennzahlen. Von Korrekturen, beispielsweise von Einmaleffekten, wird bewusst abge-
sehen um die Vergleichbarkeit über die Zeit und zwischen den Gemeinden bestmöglich 
sicherzustellen. 
 
Die hier beschriebenen Kennzahlen basieren auf den Daten des Rechnungsquer-
schnitts. Dieser eignet sich besonders gut für eine tiefergehende Analyse des Gemein-
dehaushalts und eine Einschätzung der Finanzlage einer Gemeinde, da die Trennung 
zwischen ordentlichem und außerordentlichem Haushalt zugunsten einer Gliederung 
nach Einnahmen- und Ausgabenarten aufgelöst wird.
75
 
 
Der nachfolgende Abschnitt ist wie folgt aufgebaut. Für jede Kennzahl wird die gewählte 
Berechnungsmethode dargestellt und eine kurze Beschreibung der inkludierten Positio-
nen des Rechnungsquerschnitts sowie eine Interpretationshilfe bereitgestellt. Abschlie-
ßend erfolgt eine kurze Beurteilung der Kennzahl in Hinblick auf die Aussagekraft für die 
finanzielle Situation der Gemeinde. 
 
 
 
                                                
74
  Köfel, Manuel: KDZ-Quicktest 2011, KDZ-Praxisplaner 2011 Anleitungsleitfaden. KDZ –  Zentrum für Verwaltungsforschung 
2011, Versionsdatum: 7.11.11. 
75
  Eine detaillierte Darstellung und Beschreibung des Aufbaues und der Funktion des Rechnungsquerschnitts findet sich u.a. in 
Schauer, Reinbert: Rechnungswesen in öffentlichen Verwaltungen, 2007, Linde Verlag, Wien. 

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Seite 117 
Quote freie Finanzspitze 
 
Die Kennzahl Quote freie Finanzspitze  zeigt das Potential einer Gemeinde aus der 
laufenden Gebarung heraus Ausgaben der Vermögensgebarung zu finanzieren und 
spiegelt damit die Ertragskraft einer Gemeinde wider. Ausgangspunkt der Berechnung 
dieser Kennzahl ist das Ergebnis der laufenden Gebarung (KZ 91 oder Saldo 1). Dieses 
ergibt sich aus der Differenz der laufenden Einnahmen (KZ 19) zu den laufenden Aus-
gaben (KZ 29). Zusätzlich werden noch alle bestehenden Rückzahlungsverpflichtungen 
auf Fremdkapital (KZ 64 und KZ 65) berücksichtigt, da diese Zahlungen den finanziellen 
Spielraum der Gemeinde reduzieren und aufgrund vertraglicher Verpflichtungen kurz-
fristig nicht reduziert oder vermieden werden können. 
 
Das wie beschrieben korrigierte Ergebnis der laufenden Gebarung wird ins Verhältnis 
zu den, um Gewinnentnahmen von Unternehmungen und marktbestimmten Betrieben 
der Gemeinde korrigierten, laufenden Einnahmen (KZ 19 –  KZ 17) gesetzt. Daraus 
ergibt sich die folgende Berechnung: 
 
?????????????????????????????? ?????????????????????????????? ???????????????????????????????????????????????????????????????????????? = 
???????????? ???????????? − (???????????? ???????????? + ???????????? ????????????)
(???????????? ???????????? − ???????????? ????????????)
∗ ??????????????????
 
 
Die Quote freie Finanzspitze zeigt damit das (korrigierte) Ergebnis der laufenden Geba-
rung in Prozent der korrigierten laufenden Einnahmen. Für die Interpretation ist Folgen-
des festzustellen: Je geringer das Ergebnis der laufenden Gebarung desto geringer ist 
die Quote freie Finanzspitze. Ein negatives Ergebnis der laufenden Gebarung impliziert 
einen Überhang der Ausgaben über die Einnahmen; zur Deckung der laufenden Aus-
gaben besteht die Notwendigkeit zur Fremdkapitalaufnahme. In diesem Fall ist die 
Quote freie Finanzspitze  negativ und kann nicht interpretiert werden. Tilgungs-  und 
Zinszahlungen reduzieren das Ergebnis der laufenden Gebarung zusätzlich. Je höher 
diese Zahlungsverpflichtungen den Gemeindehaushalt belasten, desto geringer ist die 
Quote freie Finanzspitze. Aus den genannten Gründen sind Kennzahlenwerte nahe null 
bzw.  negative Werte als Hinweis für eine angespannte finanzielle Lage der Gemeinde 
zu interpretieren. Gemäß KDZ-Quicktest 2011 sind Werte über 15 Prozent als sehr 
positiv und Werte unter fünf Prozent als Warnsignal zu interpretieren. 
 
 

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Seite 118 
Eigenfinanzierungsquote I und II 
 
Die Eigenfinanzierungsquote I setzt die laufenden Einnahmen (KZ 19) und die Einnah-
men der Vermögensgebarung ohne Finanztransaktionen (KZ 39) in Relation zu den 
laufenden Ausgaben (KZ 29) und den Ausgaben der Vermögensgebarung ohne 
Finanztransaktionen (KZ 49). Die Berechnungsformel lautet wie folgt: 
 
?????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????? ?????? = 
(???????????? ???????????? + ???????????? ????????????)
(???????????? ???????????? + ???????????? ????????????) ∗ ?????????????????? 
 
Diese Kennzahl zeigt damit das Potential der Gemeinde zur Durchführung von Finanz-
transaktionen. Weist die Eigenfinanzierungsquote I Werte über 100 Prozent auf, impli-
ziert das die Möglichkeit den Überschuss der Einnahmen (KZ 19 + KZ 39) über die 
Ausgaben (KZ 29 + KZ 49) für Finanztransaktionen zu verwenden, beispielsweise für 
die Bildung von Rücklagen oder zum Schuldenabbau. Im Gegensatz dazu deuten Werte 
unter 100 Prozent darauf hin, dass die Gemeinde zur Bedeckung der laufenden Aus-
gaben  und der Ausgaben der Vermögensgebarung ohne Finanztransaktionen Rück-
lagen auflösen oder neue Fremdfinanzierung aufnehmen muss. Dieser Fall betrifft vor 
allem Jahre mit reger Investitionstätigkeit, da in diesen Fällen die Ausgaben der Vermö-
gensgebarung ohne Finanztransaktionen entsprechend hoch ausfallen. Gemäß KDZ 
Quicktest 2011 sollte die Eigenfinanzierungsquote I  langfristig bei 100 Prozent liegen. 
Werte über 105 Prozent sind als positiv zu bewerten, Werte unter 90 Prozent weisen 
auf eine finanzielle Schieflage der Gemeinde hin. 
 
Eine Verfeinerung dieser Kennzahl stellt die Eigenfinanzierungsquote II  dar. Dabei 
werden bei der Berechnung der Eigenfinanzierung die Summe der laufenden Einnah-
men (KZ 19) und der Einnahmen der Vermögensgebarung ohne Finanztransaktionen 
(KZ 39) um die Kapitaltransferzahlungen von Trägern des öffentlichen Rechts (KZ 33) 
korrigiert, da diese Zahlungen keine Eigenmittel der Gemeinde im engeren Sinn dar-
stellen. Die Berechnung erfolgt analog zur Beschreibung wie folgt: 
 
?????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????? ???????????? =  
(???????????? ???????????? + ???????????? ???????????? − ???????????? ????????????)
(???????????? ???????????? + ???????????? ????????????)
∗ ?????????????????? 
 

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Seite 119 
Für die Interpretation der Eigenfinanzierungsquote II  gelten die Ausführungen zur 
Eigenfinanzierungsquote I  entsprechend. Ein Vergleich dieser beiden Kennzahlen ist 
ein Hinweis auf die Abhängigkeit der Gemeinde von Kapitaltransferzahlungen von  
Trägern des öffentlichen Rechts, beispielsweise von Bedarfszuweisungen. 
 
 
Investitionsquote 
 
Die Investitionsquote zeigt die jährlichen Investitionen, bestehend aus dem Erwerb von 
unbeweglichem (KZ 40), beweglichem Vermögen und von aktivierungsfähigen Rechten 
(KZ 42), im Verhältnis zu den laufenden Aufgaben (KZ 29), korrigiert um eventuell vor-
handene Gewinnentnahmen von Unternehmungen und marktbestimmten Betrieben der 
Gemeinde (KZ 28). Daraus ergibt sich die folgende Berechnungsformel: 
 
?????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????? =  
(???????????? ???????????? + ???????????? ???????????? + ???????????? ????????????)
(???????????? ???????????? − ???????????? ????????????)
∗ ?????????????????? 
 
Je höher die Investitionsquote ist,  desto mehr wurde im entsprechenden Jahr von der 
Gemeinde investiert. Je nach Größe der getätigten Investition sind auch Werte über 
100 % denkbar, dennoch ist zu erwarten, dass die Investitionsquote in normalen Jahren 
zwischen 0 und 50 Prozent liegt. Die Analyse dieser Kennzahl über mehrere Jahre 
ermöglicht die Identifizierung von besonders investitionsstarken Jahren. 
 
 
Schuldendienstquote 
 
Die Kennzahl Schuldendienstquote  zeigt das Verhältnis der Zahlungsverpflichtungen, 
die aufgrund der aufgenommenen Fremdfinanzierungen zu leisten sind, zu den öffent-
lichen Abgaben. Die Zahlungsverpflichtungen umfassen dabei die Rückzahlungen von 
Finanzschulden bei Trägern des öffentlichen Rechts (KZ 64), die Rückzahlung von 
Finanzschulden bei anderen (KZ 65) und die Zinszahlungen für Finanzschulden 
(KZ 25). In den öffentlichen Abgaben sind die gemeindeeigenen Steuern (KZ 10), die 
Ertragsanteile (KZ 11) sowie die Gebühren für die Benützung von Gemeindeeinrich-
tungen und –anlagen (KZ 12) enthalten. Daraus ergibt sich die folgende Berechnungs-
formel: 

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?????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????? =
(???????????? ???????????? + ???????????? ???????????? + ???????????? ????????????)
(???????????? ???????????? + ???????????? ???????????? + ???????????? ????????????) ∗ ??????????????????
 
 
Die Schuldendienstquote zeigt damit, welcher Anteil der öffentlichen Abgaben von den 
laufenden Fremdfinanzierungskosten  beansprucht wird. Je geringer die Schulden-
dienstquote  ist, desto besser ist die finanzielle Lage einer Gemeinde einzuschätzen. 
Eine Gemeinde ohne Fremdfinanzierungen weist dementsprechend eine Schulden-
dienstquote von 0 auf. Laut KDZ Quicktest 2011 sind Werte unter 10 Prozent als positiv, 
Werte über 25 Prozent als negativ zu beurteilen. 
Die Aussagekraft der Kennzahl Schuldendienstquote  kann durch die Berücksichtigung 
von weiteren laufenden langfristigen Zahlungsverpflichtungen, die die Gemeinde einge-
gangen ist, noch verbessert werden. Diese Definition trifft beispielsweise auf übernom-
mene Mietzahlungen einer ausgelagerten Immobiliengesellschaft oder auf laufende 
Zahlungsverpflichtungen aufgrund von übernommenen Haftungen zu. 
 
 
 

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10.2.  Anhang 2: Exkurs Bundesvergabegesetz 2006 
 
Grundsätze des Vergaberechts 
 
Ziel des Vergaberechts soll die Gewährleistung der gemeinschaftsrechtlichen Grund-
freiheiten sowie des Diskriminierungsverbotes entsprechend den Grundsätzen des 
freien und lauteren Wettbewerbes sein. Die Gleichbehandlung aller Bewerber und Bie-
ter soll gewährleistet werden. Gleichzeitig sollen die Auftraggeber die wirtschaftlich 
beste Leistung erhalten. 
 
Das Bundesvergabegesetz 2006 (BVergG 2006) regelt die Verfahren zur Beschaffung 
von Leistungen (im Weiteren Vergabeverfahren) durch öffentliche Auftraggeber. Es 
definiert, wer öffentlicher Auftraggeber ist. Unter dieser Definition sind jedenfalls der 
Bund, die Länder, die Gemeinden sowie deren ausgegliederte Gesellschaften zu ver-
stehen.  
 
Grundsätzlich unterscheidet das Gesetz Bau-, Liefer-  und Dienstleistungsaufträge. Ein 
weiterer Aspekt ist der Rechtsschutz von Bietern im Zusammenhang mit Vergabever-
fahren. 
 
Die Aufträge, wie sie im Gesetz definiert sind, sind nach einem in diesem Bundesgesetz 
vorgesehenen Verfahren durchzuführen. Die Vergabe hat an befugte, leistungsfähige 
und zuverlässige Unternehmer zu angemessenen Preisen zu erfolgen. Weiters ist eine 
gebietsmäßige Beschränkung unzulässig. 
 
 
Verfahrensablauf 
 
Der Beschaffungsvorgang beginnt mit einer angemessenen und sparsamen Bedarfser-
mittlung durch den Auftraggeber. Dies ist ursächliche Aufgabe eines Bauherrn oder Be-
stellers, er kann sich dazu sachkundiger Personen bedienen. 
 
Darauf aufbauend ist eine sachverständige Schätzung des Auftragswertes vorzuneh-
men. Die Unterteilung eines Auftrags in einzelne Lose, Gewerke oder Teilleistungen ist 

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St. Gilgen 
 
 
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unter bestimmten Umständen zulässig (Losregelung). Für Beratungs-  und Planungs-
leistungen sind Erleichterungen bei der Vergabe möglich. 
 
Für die Vergabe von Aufträgen stehen das offene Verfahren oder nicht offene Verfahren 
mit vorheriger Bekanntmachung zur Auswahl. Allerdings gestattet das Vergaberecht 
einfachere und kürzere Verfahren bei Auftragswerten unter vordefinierten Schwellen-
werten (5.000.000 Euro bei Bauleistungen und 200.000 Euro bei Liefer-  oder Dienst-
leistungen).  
 
Vergaben unter diesen Schwellenwerten können nach folgenden Verfahren abgewickelt 
werden: 

  Direktvergabe (für alle Leistungen bis 100.000 Euro).  

  Verhandlungsverfahren ohne vorheriger Bekanntmachung (für alle Leistungen 
bis 100.000 Euro). 

  Verhandlungsverfahren mit vorheriger Bekanntmachung (Bauleistungen bis 
1.000.000 Euro, Dienst- und Lieferleistungen bis 200.000 Euro). 

  Direktvergabe mit vorheriger Bekanntmachung (Bauleistungen bis 500.000 Euro, 
Dienst- und Lieferleistungen bis 130.000 Euro). 

  Nicht offenes Verfahren ohne vorheriger Bekanntmachung (Bauleistungen bis 
1.000.000 Euro, Dienst- und Lieferleistungen bis 100.000 Euro). 
 
Die Wahl eines der oben angeführten Verfahren ist im Voraus und nachvollziehbar zu 
begründen. 
  
Ein Wechsel des Verfahrens oder die Vergabe von Teilleistungen sind grundsätzlich 
nicht möglich. Ausschreibungen, die nur in Teilen vergeben werden oder die aus-
schließlich zur Markterkundung dienen, sind untersagt.  Die Ausschreibungsunterlagen 
sollen tunlichst standardisierten Leistungsbeschreibungen entsprechen bzw.  den aner-
kannten Regeln der Technik folgen. Ein Verweis auf die Rechtsschutzmöglichkeiten und 
die zuständigen Vergabekontrollbehörden hat in den Ausschreibungsunterlagen ent-
halten zu sein. 
 
Die Anzahl der zur Angebotslegung aufzufordernden Unternehmer darf bei den Verfah-
ren ohne vorherige Bekanntmachung nicht unter drei Bietern liegen. Die geladenen 

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St. Gilgen 
 
 
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Bieter sind dabei so häufig wie möglich zu wechseln, nach Möglichkeit sind insbeson-
dere kleine und mittlere Unternehmen zur Angebotslegung aufzufordern. Des Weiteren 
sind in allen nicht offenen Verfahren die Anzahl und die Namen der zur Angebotsab-
gabe aufgeforderten Unternehmer bis zur Angebotseröffnung geheim zu halten. 
 
Unternehmer, die an der Erarbeitung der Unterlagen für das Vergabeverfahren unmit-
telbar oder mittelbar beteiligt waren, sind von der Teilnahme am weiteren Vergabever-
fahren auszuschließen. 
 
Die Vergabe erfolgt gemäß den bereits in der Ausschreibung definierten Kriterien an 
den Billigst- oder Bestbieter. Ein Widerruf des Vergabeverfahrens ist unter bestimmten 
Voraussetzungen zulässig.  
 
 
Unterlagen und Dokumentation 
 
Nach Abschluss des Verfahrens besteht die Pflicht alle Unterlagen einschließlich der 
elektronischen Daten aufzubewahren. Das Gesetz definiert für jedes Verfahren die not-
wendigen Bekanntmachungen (Veröffentlichungen, Benachrichtigungen) und die einzu-
haltenden Mindestfristen sowie den Umfang der Dokumentation. 
 
Die Dokumentationserfordernisse fördern die Transparenz der Entscheidungen, im 
Rechtsschutzverfahren sind sie für die Beurteilung der Rechtmäßigkeit des Verfahrens 
zwingend erforderlich. 
 
Eine Strafandrohung ist im BVergG 2006 nicht vorgesehen – Verstöße können nur von 
Bietern oder Auftraggebern vor den Kontrollbehörden geltend gemacht werden. 
 
 
10.3.  Gegenäußerung der Gemeinde St. Gilgen am Wolfgangsee 
 

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  • Bericht St. Gilgen 1
    • Abkürzungsverzeichnis
    • 1. Vorbemerkungen
      • 1.1. Umfang der Prüfung
      • 1.2. Aufbau des Berichtes
    • 2. Allgemeines
      • 2.1. Die Gemeinde St. Gilgen
      • 2.2. Gemeindevertretung und Sitzungen der Organe
      • 2.3. Personalstand und Personalaufwand
    • 3. Haushalts- und Finanzsituation
      • 3.1. Haushaltsentwicklung
      • 3.2. Rücklagen
      • 3.3. Fremdfinanzierungen, Haftungen und Schuldenstand
      • 3.4. Rechnungsquerschnitt
      • 3.5. Rechnungsquerschnittsanalyse
        • 3.5.1. Quote freie Finanzspitze
        • 3.5.2. Eigenfinanzierungsquote I und II
        • 3.5.3. Schuldendienstquote
    • 4. Feststellungen zur Gebarung
      • 4.1. Rechtsgrundlagen
      • 4.2. Gebarung des Jahres 2010
      • 4.3. Gebarung des Jahres 2011
      • 4.4. Gebarung des Jahres 2012
      • 4.5. Mittelfristige Finanzplanung
    • 5. Anlagevermögen
    • 6. Öffentliche Einrichtungen
      • 6.1. Allgemeines zu den Betrieben mit marktbestimmter Tätigkeit
      • 6.2. Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung
      • 6.3. Abfallbeseitigung
      • 6.4. Seniorenwohnheim „Haus Maria“
      • 6.5. Bewirtschaftung von Immobilien
      • 6.6. Parkplatzbewirtschaftung
      • 6.7. Kindergarten
      • 6.8. Bauhof
      • 6.9. Feuerwehr
    • 7. Verträge der Gemeinde
      • 7.1. Versicherungs- und Bestandsverträge
      • 7.2. Sonstige Vereinbarungen
    • 8. Abwicklung von Bauvorhaben durch die Gemeinde bzw. die FREGES GmbH & Co KG
      • 8.1. Erweiterung Volksschule Abersee
      • 8.2. Abwasserbeseitigungsanlage Scharfling - Oberburgau
      • 8.3. Leitungskataster Ortskanalisation
      • 8.4. Straßenbauvorhaben
      • 8.5. Kulturhaus St. Gilgen
      • 8.6. Umbau Volksschule und Hauptschule St. Gilgen
    • 9. Beteiligungen und Unternehmen
      • 9.1. Allgemeines
      • 9.2. Wirtschaftliche Unternehmungen
      • 9.3. St. Gilgener Fremdenverkehrseinrichtungs-GmbH
      • 9.4. St. Gilgener Fremdenverkehrseinrichtungs-Gesellschaft m.b.H. & Co KG
        • 9.4.1. Allgemeines
        • 9.4.2. Rechtliche Grundlagen
        • 9.4.3. Jahresabschlüsse
          • 9.4.3.1. Vermögenslage
          • 9.4.3.2. Ertragslage
      • 9.5. Verträge der FREGES GmbH & Co KG
        • 9.5.1. Baurechtsvertrag
        • 9.5.2. Pachtvertrag Gemeinde St. Gilgen mit Herrn L.
        • 9.5.3. Sacheinlagevertrag Liegenschaft Gschwand, Seestraße 3 (VS Abersee)
        • 9.5.4. Sacheinlagevertrag Erweiterung Volks- und Hauptschule St. Gilgen
        • 9.5.5. Mietvertrag für Liegenschaft St. Gilgen, Aberseestraße 13 (VS u. HS)
        • 9.5.6. Mietvertrag für Liegenschaft Gschwand, Seestraße 3 (VS Abersee)
        • 9.5.7. Mietvertrag, St. Gilgen, Lienbacherweg 3 (Seestüberl)
        • 9.5.8. Mietvertrag, St. Gilgen, Mondseestraße 14
        • 9.5.9. Kreditvertrag Sanierung/Erweiterung Volksschule Abersee
        • 9.5.10. Sonstige Sachverhalte zu Bestandverhältnissen
    • 10. Anhang
      • 10.1. Anhang 1: Finanzkennzahlen für Gemeinden
      • 10.2. Anhang 2: Exkurs Bundesvergabegesetz 2006
      • 10.3. Gegenäußerung der Gemeinde St. Gilgen am Wolfgangsee
  • Feststellungen_der_Gemeinde_St._Gilgen


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