Sankt Katharinen-Krankenhaus: Aktuelles für Patienten, Mitarbeiter und Freunde


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Am Puls KOMPAKT 02/17

1

Am Puls



  

KOMpaKt


Sankt Katharinen-Krankenhaus: Aktuelles für Patienten, Mitarbeiter und Freunde

www.sankt-katharinen-ffm.de

Tuberkulose:

Etablierte Infektionsstation 

02-2017

Masern:

Mögliche Komplikationen

Erasmusprojekt:

Krankenpflegeschülerinnen erobern Wien

Neuer Hörsaal:

Technik auf hohem Niveau

Am Puls KOMPAKT 02/17

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Frank Hieke



Geschäftsführer

Dr. med. Alexandra Weizel

Geschäftsführerin

Liebe Patienten, 

Mitarbeiter und 

Freunde des

Sankt Katharinen-

Krankenhauses,

Tuberkulose (lat. tuberculum = kleiner 

Knoten), abgekürzt TB) ist eine Infek-

tionskrankheit, die durch Tuberkulose-

bakterien hervorgerufen wird: Das sind 

sogenannte Mykobakterien, die zum 

Mycobacterium tuberculosis-Komplex ge-

hören.


Die Bakterien werden dabei in aller Re-

gel durch infektiöse Tröpfchen übertra-

gen.

Wie überwiegend bekannt, betrifft die 



Tuberkulose in den meisten Fällen die 

Lunge, kann aber auch in jedem anderen 

Organ auftreten.

Drei Kliniken in Frankfurt am Main 

sind spezialisiert auf die Behandlung 

von an Tuberkulose erkrankten Patien-

ten, eine davon ist das Sankt Kathari-

nen-Krankenhaus.

Hier wird die Mehrzahl der Tuberkulo-

sepatienten in Frankfurt und Umgebung 

behandelt.

Es gibt im Haus eine spezielle Infekti-

onsabteilung, in der es Platz für bis zu 

dreizehn Erkrankte gibt.

Marius Müller, erfahrener Facharzt der 

Abteilung Innere Medizin II am Sankt 

Katharinen-Krankenhaus und Spezialist 

für Tuberkulose, behandelt jährlich etwa 

achtzig an TB erkrankte Menschen: 

„Wir bekommen viele Patienten zuge-

wiesen, deren Röntgenbilder Auffällig-

keiten aufweisen, die an anderer Stelle 

aber nicht eindeutig abzuklären waren. 

Es geht dann zunächst darum, festzu-

stellen, ob tatsächlich eine Tuberkulo-

seerkrankung vorliegt. Ist dies der Fall, 

beginnen wir unverzüglich mit der Be-

handlung“.

Die medikamentöse Therapie ist lang-

wierig und dauert mindestens sechs 

Monate, oft aber noch länger. Die Pati-

enten sind zunächst zwischen zwei und 

zwanzig (!) Wochen stationär im Kran-

kenhaus untergebracht bis von ihnen 

kein Ansteckungsrisiko mehr ausgeht. 

Anschließend lassen sie sich ambulant 

weiterbehandeln.

„Problematisch ist ein vorzeitiger Be-

handlungsabbruch“, so Müller, „denn 

bei vorzeitigem Absetzen der Antibio-

tika bilden sich sogenannte Resistenzen

gegen die man anschließend mit Medi-

kamenten sehr viel schwerer ankommt.“

Statt drei bis vier Wirkstoffe wie bei 

einer so genannten Erstlinien-Tuberku-

lose werden bei einer so genannten mul-



tiresistenten Tuberkulose (MDR-Tb) bis 

zu acht Wirkstoffe verabreicht, was auch 

zur signifikant schlechteren Veträglich-

keit beiträgt.

Die weltweit zunehmende Resistenz-

entwicklung stellt inzwischen ein großes 

Problem dar, denn gängige Antibiotika 

oder andere Medikamente können die 

Bakterien dann nicht mehr ausreichend 

bekämpfen.

Der Sozialdienst des Krankenhauses 

bereitet zusammen mit Ärzten und Pa-

tienten in der Regel die Entlassung der 

Tuberkulosepatienten vor.

In manchen Fällen haben die Erkrank-

ten keinen festen Wohnsitz oder sind 

nicht krankenversichert. Dann wird ih-

nen auch Unterstützung bei der Antrag-

stellung oder Unterbringung angeboten, 

um zu gewährleistern, dass die ambulan-

te Nachbehandlung gesichert ist.

In den meisten Fällen ist eine völlige 

Ausheilung der Infektion möglich.

In diesem Heft befassen wir uns mit 

den Masern und der Tuberkulose, 

beides Erkrankungen, welche die Be-

völkerung wieder beschäftigen. Dass 

Panikmache völlig unangebracht ist, 

ist kein Geheimnis, aber Aufklärung 

tut not, so dass uns ein informativer 

Beitrag sinnvoll erschien.

Das Erasmusprojekt unserer Schüle-

rinnen der Katholischen Schule für 

Gesundheits- und Krankenpflege ist 

dagegen ein Beispiel für die gelunge-

ne Ausbildung junger Menschen im 

Pflegebereich.

Viel Spaß mit diesem Heft!

Ihre Geschäftsführung

Tuberkulose

Spezialkliniken

Sozialdienst


Am Puls KOMPAKT 02/17

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Tuberkuloseerreger



Manche Menschen haben die Befürch-

tung, sich im Bus oder auf der Straße 

mit Tuberkulose anzustecken, beispiels-

weise wenn ein Fremder sie anhustet.

Dazu sagt Facharzt Müller: „Es ist un-

wahrscheinlich, dass man sich so schnell 

ansteckt. Um tatsächlich Gefahr zu 

laufen, sich zu infizieren, müsste man 

schon über einen längeren Zeitraum auf 

engerem Raum mit einem infektiösen 

Patienten zusammen sein, Panik ist in 

diesem Punkt also völlig unangebracht“.

Die Infektionsabteilung des Sankt 

Katharinen-Krankenhaues ist mit spe-

ziellen Luftschleusen ausgestattet, die 

eine Verbreitung der Erreger zuverlässig 

verhindern. Das Personal wird im Um-

gang mit der Krankheit regelmäßig gut 

geschult. Kein Mitarbeiter wurde seit 

seiner Berufstätigkeit im Hause bisher 

durch einen Patienten mit Tuberkulo-

se infiziert, so Müller.

Es gibt verschiedene Stadien und For-

men dieser Erkrankung. Eine latente 



tuberkulöse Infektion liegt vor, wenn 

es der Immunabwehr des Körpers ge-

lingt, den Erreger nach dem ersten 

Kontakt erfolgreich einzudämmen 

und den Krankheitsherd in der Lunge 

abzukapseln. In 90-95 Prozent aller 

Infektionsfälle tritt diese Reaktion auf 

eine Infektion auf, die nicht zu einem 

klinisch fassbaren Krankheitszustand 

führt und es besteht keine Anste-

ckungsgefahr für andere.

Kommt es im Verlauf zu einer Erkran-

kung, liegt eine so genannte offene Tu-

berkulose vor, wenn die Tuberkelbakte-

rien über die Atemwege durch Husten 

freigesetzt werden. Im Gegensatz 

dazu besteht bei einer geschlossenen 



Tuberkulose keine Ansteckungsgefahr.

Das Risiko, eine Tuberkulose zu ent-

wickeln, die behandelt werden muss, 

ist nach einer Infektion in den ersten 

zwei Jahren am höchsten. Die Erreger 

können über die Blutbahn auch in an-

dere Organe transportiert werden.

Wie kaum eine andere Krankheit 

existiert die Tuberkulose weit verbrei-

tet vermutlich schon seit Menschen-

gedenken. Frühe Beschreibungen 

der Lungentuberkulose hat bereits 

der Arzt Hippokrates (ca. 460-370 v. 

Chr.) verfasst. Die durch die indust-

rielle Revolution ausgelösten sozia-

len Veränderungen und hier vor allem 

die zunehmende Bevölkerungsdichte 

in den Städten, führten zu einem si-

gnifikanten Anstieg der Tuberkulose 

während des 18. und 19. Jahrhunderts. 

Jeder vierte erwachsene Mann verstarb 

in Deutschland Mitte des 19. Jahrhun-

derts an Tuberkulose. Aufgrund des 

steigenden Wohlstands und damit ein-

hergehend der besseren hygienischen 

und ernährungstechnischen Verhält-

nisse, sanken die Zahlen der Tuberku-

losekranken in den industrialisierten 

Ländern seit Mitte des 20. Jahrhunderts 

stark. Die Einführung wirksamer Me-

dikamente gegen Tu-

berkulose, so genannte 



Antituberkulotika, seit 

den 1950er Jahren hat 

die Tuberkulose zu ei-

ner gut behandelbaren 

Infektionskrankheit ge-

macht. Weltweit gehört 

die Tuberkulose neben 

Aids/HIV und Malaria 

allerdings noch immer 

zu den häufigsten In-

fektionskrankheiten.

Zunehmende Migra-

tionsbewegungen aus 

Ländern mit hohen Tu-

berkuloseraten wirken 

sich auch auf die Gesamtsituation in 

Deutschland aus. Nach Schätzungen der 

Weltgesundheitsorganisation (WHO) 

ist ein Drittel der Weltbevölkerung mit 

dem Erreger infiziert, wovon jedoch nur 

5 bis 10 Prozent an aktiver Tuberkulo-

se erkranken, Männer mehr als doppelt 

so häufig wie Frauen. Die meisten der 

weltweit auftretenden Fälle werden 

auf den bevölkerungsreichsten Konti-

nenten Asien und Afrika verzeichnet. 

Die Mortalität aufgrund von Tuber-

kuloseerkrankungen ist seit 1990 je-

doch etwa um 45 Prozent gesunken.

Krankheitsstadien

Entwicklung

Infektionsgefahr

Tuberkulosegeschädigte Lunge



Am Puls KOMPAKT 02/17

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Masern

Masern sind wieder ein Thema in 

Deutschland. Die Erkrankung zählt 

zwar zu den klassischen Kinder-

krankheiten, aber auch Erwachsene 

sind von ihr betroffen.

Krankheitsauslöser ist ein Virus, 

das hochansteckend ist. Über die 

Luft und bei nahem Körperkontakt 

wird der Masern-Erreger übertra-

gen. Wer nicht gegen Masern ge-

impft und einem Erkrankten nahe 

ist, wird in den allermeisten Fällen 

angesteckt.

Neben sichtbaren Anzeichen wie 

dem typischen Hautausschlag kön-

nen bei Masern mögliche Kompli-

kationen gefährlich werden. Eine 

Lungen- oder Gehirnhautentzün-

dung kann die Folge der Erkran-

kung sein.

Das Risiko für Komplikationen 

steigt mit zunehmendem Alter an. 

Bei Erwachsenen sind sowohl Kom-

plikationen häufiger als bei Kindern 

als auch der Krankheitsverlauf oft 

schwerer. Eine stationäre Behand-

lung im Krankenhaus ist unter Um-

ständen unvermeidbar.

Im Sankt Katharinen-Krankehaus 

kann bei einer schweren Maserner-

krankung bald geholfen werden.

Treten erste Symptome auf, die auf 

Masern hindeuten, sollte der Arzt 

aufgesucht werden. Masern gehören 

zu den meldepflichtigen Krankhei-

ten, die dem Gesundheitsamt mit 

dem Namen des Betroffenen mitge-

teilt werden müssen.

Wer einmal an Masern erkrankt ist, 

wird in seinem Leben kein zweites 

Mal daran erkranken, denn das kör-

pereigene Immunsystem bildet An-

tikörper gegen das Virus und spei-

chert diese im Körper.

Eine werdende Mutter, welche wäh-

rend der Schwangerschaft an Ma-

sern erkrankt und Antikörper bil-

det, gibt die Antikörper auch an das 

Ungeborene weiter. Der Säugling ist 

jedoch nur in den ersten Lebensmo-

naten gegen das Virus immun.

Jede Krankheit zeichnet sich durch 

klassische Symptome aus: bei Ma-

sern gibt es ein so genanntes Vor-

läuferstadium (Prodromalstadi-

um), das drei bis fünf Tage dauert: 

typisch sind Fieber, Husten und  

Schnupfen, Bronchitis, Bindehaut-

entzündung, verquollenes Aussehen 

und Lichtempfindlichkeit.

Flecken, die wie weiße Sandkörn-

chen aussehen, zeigen sich an der 

Mundschleimhaut und im Wangen-

bereich. Innerhalb von zwei bis drei 

Tagen bilden sie sich wieder zurück. 

Im zweiten Stadium, das vier bis 

sieben Tage andauert, zeigen sich 

die typischen roten Flecken auf der 

Haut: sie beginnen hinter den Oh-

ren und breiten sich dann über den 

ganzen Körper aus.

Zusätzlich kann Fieber bis zu 40 

Grad auftreten. Im Erholungsstadi-

um klingt der Hautausschlag wieder 

ab und die natürlichen Abwehr-

kräfte kehren zurück. Allerdings ist 

der Betroffene insbesondere in der 

Anfangszeit noch stark anfällig für 

andere Erkrankungen.

Die Phase zwischen Ansteckung 

und Ausbruch der Masern (Inkuba-

tionszeit) beträgt etwa acht bis zehn 

Tage.

Erst nach etwa 14 Tagen kommt es 



zum typischen Hautausschlag, be-

reits fünf Tage vor dem Ausschlag 

ist der Infizierte jedoch bereits an-

steckend und kann das Virus über-

tragen. Ansteckungsgefahr besteht 

bis vier Tage nach dem Auftreten 

der Flecken, danach nicht mehr.

Wichtig ist: Masern können schon 

übertragen werden, wenn sie bei 

dem Betroffenen noch gar nicht 

sichtbar sind!

Masern zeichnen sich durch ein ty-

pisches klinisches Bild aus.

Die Diagnose wird in den meisten 

Fällen demnach anhand der geschil-

derten Symptome gestellt.

Einige Laboruntersuchungen erhär-

ten die Diagnose. So der Nachweis 

von Antikörpern gegen das Masern-

virus im Blut oder der Nachweis 



Immunität

Symptome

Inkubation

Diagnose

Am Puls KOMPAKT 02/17

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Masern

des viralen Erbguts (Masernvirus-

RNA).


Kommt es durch die Maserner-

krankung zu einer Gehirnhautent-

zündung (Enzephalitis), wird der 

Virusnachweis mit einer Probe der 

Gehirn-Rückenmarks-Flüssigkeit 

(Liquor) erbracht.

Es gibt keine spezifische Therapie 

gegen Masern. Die Krankheit lässt 

sich nicht stoppen, wenn man ein-

mal infiziert ist. Erkrankte sollten 

Bettruhe einhalten und viel trinken.

Die Behandlung hängt sonst von 

den individuellen Beschwerden 

ab. Fiebersenkende Medikamen-

te und Umschläge helfen bei Fieber.

Es kann bei einer zusätzlichen In-

fektion mit Bakterien notwendig 

sein, Antibiotika zu verabreichen, 

die das Bakterienwachstum hem-

men und die Bakterien abtöten.

Eine Behandlung im Krankenhaus ist 

bei schweren Komplikationen (z.B. 

Lungen- oder Gehirnhautentzündun-

gen) nötig.

Durch eine rechtzeitige Impfung 

 

können sich ungeimpfte Kontaktper-



sonen mit einem gesunden Immun-

system in der Regel wirksam vor einer 

Ansteckung mit Masern schützen.

Die Schutzimpfung gegen Ma-

sern wird für alle Altersklas-

sen von der Ständigen Impfkom-

mission (STIKO) am Robert 

Koch-Institut (RKI) empfohlen.

Zu Epidemien kommt es dennoch 

immer wieder, da bei vielen Kindern 

und Erwachsenen keine Schutzimp-

fung vorliegt.

Es handelt sich bei dem Masern-

Impfstoff um einen sogenannten Le-

bendimpfstoff, was bedeutet, dass der 

Masern-Erreger in abgeschwächter 

Form verabreicht wird. Kommt der 

Körper mit diesem in Kontakt, entwi-

ckelt das Immunsystem Abwehrstoffe 

(Antikörper) gegen den Erreger und 

ist für längere Zeit gegen Masern ge-

wappnet. Das Immunsystem wird je-

doch nur dann ausreichend stark zur 

Antikörperbildung angeregt, wenn 

der vollständige Masern-Schutz durch 

zwei Impfungen erreicht wurde.

Typische Masern-Symptome können 

in abgeschwächter und nicht anste-

ckender Form in den Tagen nach der 

Impfung auftreten.

Grundsätzlich ist die Impfung wäh-

rend der Schwangerschaft nicht zu 

empfehlen, in der Stillzeit dagegen 

möglich.

Unter bestimmten Umständen kann 

es trotz Impfung zu einem Ausbruch 

von Masern kommen, beispielsweise 

wenn der zweite Impftermin nicht 

in vorgesehenem Abstand oder über-

haupt nicht wahrgenommen wird.

Der Krankheitsverlauf verläuft in 

der Regel in drei Stadien: das Vor-

läuferstadium, das Stadium des 

Hautausschlags und das Erholungs-

stadium von den Masern. Sind Er-

wachsene von Masern befallen, ist 

das Komplikationsrisiko weit hö-

her als bei Kindern. Die Prognose 

ist bei ausreichender medizinischer 

Versorgung jedoch gut. Mögliche 

Begleit- oder Folgeerscheinungen 

einer Masernerkrankung sind fol-

gende Krankheiten: Mittelohr- oder 

Lungenentzündung durch eine zu-

sätzliche Infektion mit Bakterien 

sowie akute Hirnhautentzündung.

Behandlung

Impfung

Verlauf


Am Puls KOMPAKT 02/17

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Gärtner im Einsatz

Drei Wochen voller neuer Eindrücke, 

in denen unsere sieben ausgewählten 

Schülerinnen der Katholischen Schu-

le für Gesundheits- und Krankenpfle-

ge im Sankt Katharinen-Krankenhaus 

Bekanntschaft mit dem Arbeitsleben 

im Pflegebereich des Wilhelminen-

spitals Wien, der Stadt selbst und ih-

rer Kultur machen konnten.

Gleich in der ersten Aufenthaltswo-

che besuchten die jungen Frauen die 

Krankenpflegeschule in Wien und 

erfuhren, wie sich der Ablauf auf den 

Stationen des Wilhelminenspitals ge-

staltet.

Maria Haller-Hinterndorfer, Leh-

rerin an der Schule für allgemeine 

Gesundheits- und Krankenpflege in 

Wien, empfing die Schülerinnen und 

begleitete sie die drei Wochen ihres 

Aufenthalts.

Nach einem ersten Kennenlernen und 

der Vorstellung des Wilhelminen-

spitals anhand einer anschaulichen 

Powerpoint-Präsentation, wurden die 

jungen Frauen ausführlich zu den Sta-

tionen informiert, auf denen sie ein-

gesetzt wurden.

Das waren Stationen der Fachgebiete 

Gastroenterologie, Gynäkologie, Kar-

diologie, Neurologie, Onkologie und 

Urologie, die sie zwei Wochen lang 

durchliefen.

Vier Tage der ersten Woche besuchte 

die Gruppe den Kurs 14/17 der Kran-

kenpflegeschule im Wilhelminenspi-

tal. Der Unterricht wurde von den 

Frankfurter Schülerinnen als span-

nend, die Schüler- und Lehrerschaft 

als engagiert beschrieben.

Mithilfe von Bildmaterial und Hand-

outs gestalteten die Lehrer den Un-

terricht sehr anschaulich.

Nach der Einführungswoche wurden 

Ein Krankenhaus ist zuallererst ein 

Ort, wo Kranke gesund werden können.

Viele Rädchen tragen jedoch dazu 

bei, dass ein Betrieb solcher Grö-

ße auch reibungslos funktioniert. 

Es gibt den Reinigungs- und Bet-

tendienst, verschiedene Werkstät-

ten, eine eigene Großküche und 

eben auch eine eigene Gärtnerei.

Stefan Gössl ist seit dreizehn Jahren 

zuständig für die Pflege von 62.000 

Quadratmetern Grünanlagen rund um 

das Sankt Katharinen-Krankenhaus.

Im Gewächshaus kümmert sich der 

Gärtner um Aussaat und Aufzucht 

der Pflanzen.

Im Herbst werden Blumenzwiebeln 

von ihm in die Erde gebracht und 

im Frühjahr mehr als 2000 Som-

merblumen in die vielen Beete ge-

pflanzt, damit es im Eingangsbereich 

im Frühjahr in allen Farben blüht.

Die Sträucher und Bäume werden 

zurückgeschnitten und das Unkraut 

gejätet.

Im Winter werden von ihm die 

Weihnachtsbäume auf die verschie-

denen Stationen gebracht.

Die Pflege und Bewässerung der 

fast 200 Hydropflanzen sowie Bal-

konkästen, Rabatten und Steinkübel 

in und um das Haus obliegt Stefan 

Gössl ebenfalls.

Auch kleinere Wartungsarbeiten an 

Werkzeugen und Maschinen, die 

der ausgebildete Gärtner für sei-

ne Arbeit benötigt, nimmt er selbst 

vor: so hält er den Rasentraktor, den 

Freischneider, die Motorsense, die 

Heckenschere und den Laubbläser 

in der Regel eigenhändig instand.

„Es ist eine sehr abwechslungs-

reiche Arbeit, die mir vor al-

lem in Frühjahr Freude macht, 

wenn alles grünt und blüht.

Die Organisation und Planung mei-

ner Arbeitsabläufe habe ich über-

wiegend selbst in der Hand, so dass 

ich einen guten Überblick behalte“, 

erläutert Stefan Gössl abschließend.



Erasmusprojekt

Am Puls KOMPAKT 02/17

7

JA, ich möchte 



Am Puls

 

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kostenlos



 

in der Druckversion 

bekommen

JA, ich möchte 



Am Puls

 

KOMpaKt


 

künftig per E-Mail bekommen

Ich interessiere mich für folgendes medizinische Thema:

....................................................................................................  

Meine E-Mail-Adresse:  ........................................................................

Ich möchte Mitglied werden im Freundeskreis des Sankt 



Katharinen-Krankenhauses e.V. und zu allen Veranstaltungen                         

eingeladen werden! (Mindestbeitrag 30 Euro jährlich)



Weiterempfehlung:

Bitte senden Sie 



Am Puls

 

KOMpaKt


 

künftig auch an folgende 

Adresse:

Name .....................................................................................................

Straße, PLZ, Ort ...................................................................................

Bleiben Sie                             

  und senden Sie uns diesen Abschnitt bitte entsprechend angekreuzt zurück!

Am Puls

  

KOMpaKt


Bitte senden Sie mir:

Ihre Patientenbroschüre

Informationen zum stationären Hospiz Sankt Katharina

Informationen zum Freundeskreis des Sankt Katharinen-



Krankenhauses e.V. und seinen Aktivitäten

Name, Vorname: .......................................................................

Straße: .......................................................................................

PLZ, Ort:  .................................................................................

Telefon:  ........................  ...........................................................

Maria Eberhardt, Julia-Chan A Sue, Barbara Punter, Ilona Rabinovyc, Lisa 

Büschel, Laura Binsack und Anika Hennings (v.l.n.r.) mit Maria Haller-Hin-

terndorfer (außen links)

die jungen Frauen schnell in die ver-

schiedenen Teams integriert, indem 

alle Pflegekräfte Hilfestellungen ga-

ben, wo es nur möglich war. Ein kol-

legialer Kontakt war rasch aufgebaut.

Bei so viel Dynamik und guter Lau-

ne machte die Arbeit viel Spaß trotz 

einiger „Sprachbarrieren“. So mussten 

die Frankfurterinnen erst lernen, dass 

mit  Steppdecke das Stecklaken oder 

zum ärztlichen Aufgabengebiet.

Laura Binsack, Lisa Büschel, Maria 

Eberhardt, Anika Henningsfreuten, 

Barbara Punter, Ilona Rabinovyc und 

Julia-Chan A Sue freuten sich über 

die finanzielle Unterstützung durch 

die NABIBB (Nationale Agentur 

beim Bundesinstitut für Berufsbil-

dung) und die Europäische Union.

Darüber hinaus bedankten sie sich bei 

einem nachfolgenden Vortrag vor ih-

rem Kurs beim Team der Katholischen 

Schule für Gesundheits- und Kran-

kenpflege, den Pflegedienstleitungen 

und Geschäftsführungen des Sankt 

Katharinen-Krankenhauses und der 

Katharina Kasper Kliniken sowie bei 

Maria Haller-Hinterndorfer.

mit Pickerl der Aufkleber und Pflaster 

gemeint war.

Eine interessante Neuigkeit war auch, 

dass es am Wilhelminenspital  eine 

Stationshilfe gibt, die die Pflegemate-

rialien auffüllt und das Essen verteilt.

Die Pflegekräfte in Österreich sind 

autorisiert, Blut abzunehmen und In-

fusionsadeln zu legen. In Deutschland 

gehören diese Tätigkeiten oftmals 



Erasmusprojekt

Am Puls KOMPAKT 02/17

8

Herausgeber:Sankt Katharinen-Krankenhaus  



GmbH

 

Seckbacher Landstraße 65



 

60389 Frankfurt am Main

 

Tel. 0 69-46 03-0



 www.sankt-katharinen-ffm.de

Redaktion:  Karoline Ohlmeier

 karoline.ohlmeier@sankt-kathari-

nen-ffm.de

Fotos: 

Karoline Ohlmeier



Gestaltung:  Karoline Ohlmeier

Druck: 


PCWS, Frankfurt am Main, Berner 

Str. 53


Auflage: 2.000

Spendenkonten:

Freundeskreis e.V.:

Frankfurter Sparkasse

Kto. 99 55 17, BLZ 500 502 01

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BIC: GENODEM1DKM

IMPRESSUM

Medizinisches Spektrum

Anästhesie und Operative Intensivmedizin

Chefarzt Dr. med. Michael Neumann

Sekretariat: Tel. 069-4603-1854

E-Mail: anaesthesie@sankt-katharinen-ffm.de



Chirurgische Klinik

Chefarzt Dr. med. Thorsten Morlang:

Orthopädie + Unfallchirurgie

Allgemein- u.Viszeralchirurgie

Sekretariat: Tel. 069-4603-1431

E-Mail: chirurgie@sankt-katharinen-ffm.de



Neurochirurgie

Dr. med. Olaf Leheta, Dr. med. Soledad Barduzal,

Dr. med. Torsten Bohnstedt,

PD Dr. med. Ralf Weigel

Sekretariat: Tel. 069-4603-1719

E-Mail: neurochirurgie@sankt-katharinen-ffm.de

Neurochirurgische Praxis: Tel. 069-945 48 50

www.neurochirurgie-katharinen.de



Geriatrische Klinik + Tagesklinik des Sankt-

Katharinen-Krankenhauses am Hufeland-Haus

Wilhelmshöher Str. 34, 60389 Frankfurt a. M.

Chefarzt Dr. med. Leonhard Fricke

Sekret.: Tel. 069-4704-400, Fax 069-4704-415

E-Mail: geriatrie@sankt-katharinen-ffm.de

Medizinische Klinik I

Kardiologie/Katheterlabor

Ärztliche Leitung: Prof. Dr. med. Horst Sievert

Tel. 069-4603-1344

E-Mail: info@cvcfrankfurt.de

www. cvcfrankfurt.de



Medizinische Klinik II

Gastroenterologie/Infektiologie

Chefarzt Dr. med. Klaus Strobel

Sekretariat: Tel. 069-4603-1851

E-Mail: gastroenterologie@sankt-katharinen-ffm.

de

Notfallaufnahme, Intermediate Care und Inter-



disziplinäre Aufnahme-Station 1 B

Ärztliche Leitung: Dr. med. Gerhard Sell

Tel. 069-4603-1233

Neurologische Klinik + Stroke Unit

Chefarzt Prof. Dr. Dr. med. Stefan Weidauer

Sekretariat: Tel. 069-4603-1531

E-Mail: neurologie@sankt-katharinen-ffm. de



Radiologie

Chefarzt Dr. med. Philipp Sudholt

Sekretariat: Tel. 069-4603-1131

E-Mail: radiologie@sankt-katharinen-ffm.de



Urologische Klinik

Chefarzt Privatdozent Dr. med. Rainer A. Bürger

Sekretariat: Tel. 069-4603-1261

E-Mail: urologie@sankt-katharinen-ffm.de



Laboratoriumsmedizin

(in Kooperation m. Labor Limbach, Heidelberg):

Tel. 069-4603-1815 und -1818

Physiotherapiezentrum

Chefarzt Dr. med. Leonhard Fricke

Termine: Tel. 069-4603-1056

Unser Krankenhaus-Hörsaal wurde vor 

kurzem mit modernster Medientechnik 

ausgestattet.

Die komplette Frontseite wurde mit 

neuem Mobiliar in Form eines geräumi-

gen Einbauschrankes bestückt und über 

einen benutzerfreundlichen Tablet-PC 

sind ein fest installierter und leistungs-

starker Beamer sowie die Lautsprecher 

anzusteuern, was die Kommunikations-

einheit ideal für Präsentationen aller Art 



macht.

Hörsaal

Ich wünsche Dir,

dass Du Leichtigkeit findest

in allem Schweren,

eine Hoffnung

in allem Scheiternden,

etwas Heilsames

in allem Kranken.

Ich wünsche Dir,

dass Du Größe findest

in allem Kleinen,

eine Würde

in allem Gebeugten,

einen Beginn

in allem Endenden.


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