Spiritualität aus palliativärztlicher Sicht Workshop Mai 2010


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Sana14.08.2018
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Spiritualität aus palliativärztlicher Sicht


  • „Raum zu schaffen…“

  • Cicely Saunders



Unsichtbar, keine Hand kann es einfangen.

  • Unsichtbar, keine Hand kann es einfangen.

  • Unberührbar, und trotzdem

  • wird man über all davon berührt.

  • Was ist es denn?

  • Oh Wunder,

  • Was ist es nicht?

  • Namenlos. Ohne Name.

  •  

  • Töricht versuchte ich es zu greifen,

  • Ich schloß meine Hand, glaubte, dass ich es festhielt,

  • Aber es ist geflohen,

  • konnte nicht behalten werden

  • Voller Verzweiflung

  • löste ich meinen Griff.

  • Dann in meiner offenen Hand

  • sah ich es wieder

  • Unaussprechbares Wunder

  • Unergründliches Mysterium

  • Warum machen wir uns unnötig Sorgen?

  • Warum wandern wir alle in die Irre?





Warum Heilung?

  • „Wenn es uns nicht gelingt, die Möglichkeiten für

  • Wachstum und Entwicklung der Familie zu erkennen,

  • die Palliative Care am Lebensende anbietet, dann haben

  • wir nichts anderes anzubieten als palliation, das ist

  • Leidenslinderung nur mit Hilfe der Symptomkontrolle.

  • Dieser Typ der Palliative Care (Latein; palliare =

  • verstecken) hat einen sehr begrenzten Wert.“ Colin Murray-Parkes



Konzept - Palliative Care

  • Teil 1: „Total pain“

  • Teil 2: „Unit of care“ Systemisches Denken

  • Teil 3: Sterben, Tod & Trauer Integrationsauftrag f. überlebende Familien-systeme



Spiritualität

  • „Keep it simple!“

  • „Pay attention to details!“



Gefühle, Liebe - Gleichgültigkeit, Konflikte - Versöhnung, Hoffnung – Hoffnungslosigkeit. Denn die wesentliche Wirklichkeit um Sterben und Tod ist subjektiv.

  • Gefühle, Liebe - Gleichgültigkeit, Konflikte - Versöhnung, Hoffnung – Hoffnungslosigkeit. Denn die wesentliche Wirklichkeit um Sterben und Tod ist subjektiv.

  • die Arbeit, Mensch und professionell zu sein.

  • das Schaffen geschützter Räume für den Patienten und sein System.

  • Menschenliebe



Def:„Ich sehe, ich höre und ich antworte.“ B. Falk

  • Def:„Ich sehe, ich höre und ich antworte.“ B. Falk

  • Den Betroffenen zu unterstützen, in der Situation zu sein, wo er ist.

  • Menschenliebe zu verkaufen / kaufen funktioniert nicht.

  • Sie muss aber finanziert werden.



Umgang mit Leid

  • „Die, die professionell mit der Trauer arbeiten,

  • lernen nur, mit denen in dieser Art Leidenden, zu

  • sein und haben keine Erwartungen den Schmerz

  • der Trauer lindern zu können. Wenn diese

  • vorgreifende Trauer der Sterbenden der Torweg,

  • den sie durchlaufen müssen, ist, wäre es falsch zu

  • versuchen dieses Leiden wegzunehmen, genauso

  • falsch wie zu versuchen den Trauerprozeß des

  • Trauerndes anzuhalten.“

  • Averil Stedeford „Hospice, a Safe Place to Suffer“





Hippokrates (geb. 460 v. Chr.)

  • „Vergiss magische Theorien, frage nicht, warum dieses, warum jenes – schau was hier und jetzt passiert! Lasst uns den Körper gründlich untersuchen, beobachten, den Puls fühlen, die Temperatur messen, ist der Patient ausreichend mit Flüssigkeit versorgt? Und lasst uns versuchen zu verstehen, was geschieht.“



Äskulap

  • „sakrale Heilung“

  • Tempel-Heilung

  • Tempeldiener – Therapeutae

  • Diät, Reinigung, Natur

  • Traum als Besuch des Gottes



Selfcare - Heilung

  • Kearney:

  • „..viele konnten erfahren, dass sie zwar in derselben Situation wie vorher waren, sich in ihrem Inneren jedoch verändert hatten, so dass sie mit ihrem Zustand anders leben konnten. Vielleicht war dies Heilung, die sie dort gefunden haben.“ (6. Nordische Hospiztagung, Sankelmark 2002)



Spiritualität ….

  • Hippokratisch

  • Kurierende und palliative Interventionen

  • Psychologische Interventionen

  • Geplante organisierte Pflege

  • Was wir wissen und tun.

  • (Wissen und Fertigkeiten)



Spontanremission - Heilung

  • „Der Weg zur Heilung bedeutet ja nicht

  • unbedingt, dass ich auf dieser Welt bleibe.

  • Weg zur Heilung, denke ich, kann auch

  • bedeuten, dass ich den Tod in kauf nehme.“

  • Spontanremissionen in der Onkologie; Theoretische Modelle und klinische Befunde“

  • S.152 Schattauer 1998



Salutogenese Aaron Antonovsky 1923 - 1994

  • Wie wird man, wo immer man sich in dem Fluß befindet, dessen Natur von historischen, soziokulturellen und physikalischen Umweltbedingungen bestimmt wird, ein guter Schwimmer?



Das Modell der Salutogenese nach Antonovsky





Selfcare - Heilung

  • Balint: „the doctor as drug“, Persönlichkeit

  • Qualität der Beziehung (Ich-Du)

  • Subjektive Erfahrung (inneres Leben)

  • Integration






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