ST. oswald riedlhütte flächennutzungsplan


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Gemeindegebiet 

 

 

63,9 15,9 



Bedarf 10 bis 15 ha 

 

 



 

 

 



 

 

 



40 

 

4.5.2 Gemischte 



Bauflächen 

 

 



Die Mischung von Wohnungen mit Gewerbe und/oder landwirtschaftlichen Betrieben kann zu ge-

genseitigen Beeinträchtigungen führen. Neue Baugebiete sollen als Dorf- oder Mischgebiete nur 

vorgesehen werden, wenn besondere städtebauliche Gründe eine derartige Nutzungsmischung er-

fordern. Baugebiete sollen nicht als Mischbauflächen dargestellt werden, nur um geringere Anforde-

rungen an den Immissionsschutz zu erreichen. 

 

 



 

Dorfgebiet - MD - gemäß § 5 BauNVO 

 

 



Die Darstellung von Dorfgebieten soll der im ländlichen Bereich üblichen Nutzung Rechnung tragen. 

Bei der Erweiterung von Dorfgebieten ist auf den erkennbaren örtlichen Bedarf abzustellen (soweit 

es noch keine Wohnsiedlung ergibt - sonst Wohngebiet dargestellt). Eingeplant wurden insgesamt 

rd. 4,6 ha noch bebaubare Flächen. Für rd. 4,6 ha besteht Baurecht (rechtskräftige Bebauungsplä-

ne). Die Ver- und Entsorgung erfolgt überall zentral. Weiteres ist aus  der Tabelle 9 ersichtlich. 

 

 

 



Mischgebiet – MI – gemäß § 6 BauNVO 

 

 



Diese sind in St. Oswald in kleinerem Umfang und in Riedlhütte vorhanden. Dargestellt wurden ins-

gesamt rd. 1,1 ha.  

 

 



 

 

       

Tabelle  9 



Dorf- und Mischgebiete   

 

 



 

 

 



Gebiete bebaubar 

ha 


 

Hinweise 

 Lücken 

Erweiter.  

 

 

 



 

Dorfgebiet (MD) 

 

 



 

 

 



 

 

St. Oswald/Draxlschlag 



 

 

 



Ortskern-Nordwest  

0,1 


Baumbestand erhalten (Ortsbild) 

 

 

 



 

Ortskern-Nordost  



Felsrücken mit Baumbestand freihalten (Naturdenkmale, 



ortsbildprägend) 

 

St. Oswald-Nord 



 

St. Oswald-Mitte 

 

 

0,2 



 

0,3 


 

 



0,3 

 

kleiner Teil rechtskräftiger BPL; Lärmbereich FRG 52 



 

Felsriegel mit Baumbestand als ortsprägend uneinge-

schränkt freihalten, Rückenbebauung im Osten beeinträch-

tigt das Ortsbild stärker –  Bereich an der Klosterallee (zw. 

Kindergarten u. Kirche) unbedingt frei halten – Ortsbild

Kennzeichen von St. Oswald, z. T. Lärmbereich FRG 22 

St. Oswald/Draxlschlag 

0,6 


0,3 

 

 



 

 

 



Riedlhütte/Reichenberg  

 

 



Riedlhütte (mittl. Ostrand, 

Anton-Hilz-Str.) 

0,4 



ökol. Schwerpunktgebiet 6 grenzt im Osten an (s. Tab. 14 



dieses Berichtes u. Landschaftsplan), nicht ausweiten 

 

 



 

 

Riedlhütte – West 



0,3 

2,5 


rechtskräftiger BPL; bis auf den Südosten nur Wohngebiet, 

d. h. zu 90% in Wirklichkeit WA; zu einem erheblichen Teil 

im Einwirkungsbereich der Fabrik im Südosten, im Süden 

Lärmbelastung v. FRG 22; nicht in das Tal der Ohe ausdeh-

nen (Biotope, geschützte Feuchtflächen, ökologisches 

Schwerpunktgebiet 9, Schutzfläche zum GI) 

 

 

 



 

Reichenberg 



Ortskern nördlich des Angers, alter Ortsrand erhalten, Anger 



erhalten, auffällige Lage am Rücken 

 

 



 

 

Riedlhütte/Reichenberg 0,7  2,5 



nur 

Wohnbebauung zu erwarten; Baurecht rd. 3,5 ha (BPL) 

 

 

 



 

 


41 

 

Guglöd 



0,2 

0,5 


ganzer Ort; rechtskr. Ortsabrundungssatzung für letzte Par-

zelle im Nordosten; vom Nationalpark umgeben, reichlich! 

 

 

 



 

Haslach 


0,7 

0,7 


ganzer Ort einschl. Bandbebauung nach Westen, letztere 

als städtebauliche Fehlentwicklung nicht ausweiten; Biotope 

grenzen an, lt. Landsch.-Plan Entwicklung von Obstgarten-

säumen im Osten u. Westen (Dorferweiterung!) notwendig; 

Golfplatz im Süden 

 

 



 

 

Höhenbrunn 



0,6 

0,6 


ganzer Ort (rechtskr. BPL); nördlich und südlich des Angers 

nur Wohnnutzung, davon nur der Norden langfristig erwei-

terbar; landw. Vorrangfläche f. die Betriebsentwicklung im 

Osten! im Süden u. Westen zahlreiche Biotope; Lärmquelle 

Stockbahnen im Nordosten  

 

 



 

 

Dorfgebiete insgesamt 



2,8 4,6 

davon 4,6 ha Baurecht (rechtskräftige BPL`s), sehr reichlich! 

nur Wohnbebauung zu erwarten 

 

 



 

 

 



 

 

 



Mischgebiet 

 

 



 

 

 



 

 

St. Oswald 



 

 

 



 

 

 



 

St. Oswald – Süd 

0,4 



zwischen WA und GE



e

, Lärmbereich FRG 22 

 

 

 



 

St. Oswald 

0,4 



davon rd. 0,2 ha Baurecht (rechtskäftiger BPL) 



 

 

 



 

Riedlhütte  

 

 

Riedlhütte-West 0,1 



0,4 

rechtskräftiger 

BPL; nach Norden u. Nordosten nicht erwei-

tern 


 

 

 



 

Riedlhütte  

0,1 

0,1 


z. T. Einwirkungsbereich GI, nicht in das Ohetal ausdehnen! 

(Überflutungen, ökologisches Schwerpunktgebiet 9 –  

s. Landschaftsplan), Lärmbereich FRG 45 

 

 



 

 

Riedlhütte Ortskern 



0,2 

rechtskräftiger BPL Ortsmitte, nicht ins Ohetal ausweiten 



(Überflutung, Biotope, Feuchtflächen, ökologisches 

Schwerpunktgebiet 9 – s. Landschaftsplan); GI grenzt an, 

Lärmbereich FRG 45 

 

 



 

 

Riedlhütte Südwest (Jo-



sefihäuser) 

0,3 


nicht erweitern, Lärmbereich St 2132 u. FRG 22 

 

 

 



 

Riedlhütte 

0,7 

0,5  


davon rd. 0,5 ha Baurecht (rechtskräftiger BPL) 

 

 



 

 

Mischgebiet insgesamt 



1,1 0,5 

davon rd. 0,5 ha Baurecht (rechtskräftiger BPL) 

 

 

 



 

 

 



 

 

Mischbauflächen ins-



gesamt 

3,9 5,1 

reichlich, davon rd. 5,8 ha Baurecht (rechtskräftige BPL`s), 

fast nur Wohnbebauung zu erwarten 

 

 



 

4.5.3 Gewerbliche 

Bauflächen 

 

 



In Riedlhütte besteht schon seit langem ein Gewerbe-/Industriegebiet. Es wurde inzwischen von 

Wohnbebauung eingeschlossen und ist nicht erweiterbar. In St. Oswald gibt es eine  kleine ge-

schlossene gewerblich genutzte Fläche, sie wurde erst die letzten 20 Jahre eingeplant und zum klei-

nen Teil bebaut. Die Fläche ist vor allem für kleinere Betriebe geeignet und gedacht. 

 

 

 



 

 

 



42 

 

Gewerbegebiet – GE – gemäß § 8 BauNVO 

 

Dargestellt wurden insgesamt rd. 3,7 ha, wovon rd. 0,8 ha noch bebaubar sind. Das Gebiet in Riedl-



hütte gehört zur Fabrik und ist nur im Zusammenhang mit dieser nutzbar. Die problematische Lage 

im Tal der Ohe und umgeben von Wohnbebauung ergab sich durch die historische Entwicklung, sie 

wird von daher toleriert. Das Gebiet in St. Oswald ist nur für kleinere Betriebe geeignet (Erholungs-

landschaft, hängig, abseitige Verkehrslage, Biotope geben Gliederung vor etc.), es soll dem Bedarf 

aus dem Planungsgebiet dienen. Alle Gebiete sind voll erschlossen; die Abwasserbeseitigung wurde 

verbessert. 

 

 

 



             Tabelle  10

 

gewerbl. Bauflächen

 

 

Name 



Lage 

Neigung     Größe in ha 

Hinweise 

ca. gesamt unbeb.

 

 

 



 

Industriegebiete (GI)   

 

 

 



 

Riedlhütte 

Ohetal  

fast eben 

2,4 



rechtskräftiger BPL; Wohnbebauung 



grenzt an, restl. Freiflächen dazu 

unbedingt erhalten  

 

 

 



 

 

 



Industriegebiet Riedlhütte 

  2,4 


nicht 


erweiterbar 

 

 



 

 

 



 

 

 



 

 

 



 

Gewerbegebiet (GE)   

 

 

 



 

Riedlhütte 

Ohetal  

eben 


1,0 

rechtskräftiger BPL setzt einge-



schränkte Nutzung fest (Störgrad 

MI); Biotope, geschützte Feuchtflä-

chen u. ökologisches Schwerpunkt-

gebiet 9 grenzen an, Überflutungs-

gefahr, nicht erweitern 

 

 



 

 

 



 

St. Oswald/Draxl-

schlag 

südöstlicher Orts-



rand  

5 bis 18% 

2,2 

0,8 


davon rd. 0,5 ha (bebaut) auf den 

Störgrad eines MI eingeschränkt; 

Hecken-Rankengebiet u. Biotope 

grenzen im Norden an, ökologi-

sches Schwerpunktgebiet 1 im Os-

ten  


 

Pronfelden 

 

Gemeindegrenze 



zur Gemeinde Spie-

gelau 


 

eben 


 

0,5 


 

 



 

 

 



 

 

 



Gewerbegebiet 

Planungsgebiet 

 

3,7 


0,8 

davon wegen naher Wohnbebauung 

rd. 1/3 nur eingeschränkt nutzbar 

 

 



 

 

 



 

 

 



 

 

 



 

 

 



 

 

 



 

gewerbliche Bauflä-

chen 

Planungsgebiet  

6,1 

0,8 

nur für den örtlichen Bedarf  

 

 

 



 

 

 



 

 

 



 

 

 



 

 

 



43 

 

4.5.4 Sonderbauflächen 



 

Hierunter fallen alle Baugebiete, die von der Nutzung her der Erholung dienen oder solche, welche 

sich von den übrigen Baugebieten in der Nutzung wesentlich unterscheiden. 

 

Sondergebiet – SO – die der Erholung dienen gemäß § 10 BauNVO 

 

Die anteilige Fläche des Golfplatzes südlich von Haslach wurde in dem Flächennutzungsplan als SO 



Sport – Golf – gekennzeichnet. Das Gebiet erstreckt sich auch auf die Gemeindegebiete von  Neu-

schönau (nordwestlich Schönanger) und Grafenau (nordöstlich Einberg). Die Gemeinde St. Oswald-

Riedlhütte hat den größeren Anteil mit rd. 54 ha. 

 

 



Sondergebiet – SO – Campingplatz 

 

Westlich der Ortschaft St. Oswald soll ein Campingplatz entstehen. Die Fläche von ca. 13,36 ha ist 



als SO ausgewiesen. Sie soll durch einen Investor erworben werden, der den Campingplatz auch er-

richtet und betreibt. Das Gebiet wurde im Bebauungsplan in verschiedene Sondergebiete unterteilt, 

um aus Gründen eines geregelten Ablaufes und aus Lärmschutzgründen die einzelnen internen Nut-

zungen abzugrenzen. Die Verkehrserschließung ist über die Kreisstraße FRG 22 gesichert.  

Alle anfallenden Abwässer sind durch ein neu herzustellendes Abwassernetz in den vorhandenen 

Schmutzwasserkanal abzuleiten. 

Anfallendes Niederschlagswasser von versiegelten Böden und Gebäudeflächen wird auf dem eige-

nen Grundstück versickert. 

 

 

Sondergebiet – SO – Photovoltaikanlage 



 

Nordöstlich Riedlhütte wurde eine Fläche von rd. 0,45 ha für eine Anlage zur Gewinnung von elektri-

scher Energie aus Sonneneinstrahlung mittels Photovoltaik dargestellt. Diese Fläche liegt außerhalb 

der geschlossenen Ortschaft im südlichen Anschluss an zwei Wohngebäude, von dessen einem 

auch die Erschließung erfolgt. Die Anlage mit rd. 2 100 m

2

  (Kollektor- und Zwischenraumfläche) und 



ca. 150 kW/p Leistung wird im Ortsbild zwar auffallen, aber dieses nicht prägen.  Dies kann sich je-

doch bei einer Erweiterung ändern. Eine effektive Eingrünung ist auf dem Grundstück kaum möglich 

(Schattenwurf, kleines Grundstück). 

 

 



Sondergebiet – SO – Wintersport und Mountainbike 

 

Östlich von Reichenberg wird eine Fläche für Mountainbike und Skilift vorgesehen. 



Bereits seit Jahren befindet sich auf dem Nordhang nordöstlich der Ortschaft Reichenberg ein Skilift, 

der von einem privaten Investor betrieben wird. Im Sommer wird dieser Hang als Mountainbikestre-

cke genutzt. Auf dem Gelände nahe der FRG 22 befindet sich ein Unterkunftshaus. 

 

 



Sondergebiet – SO – Erholung 

 

Nördlich der Ortschaft St. Oswald, südlich der Kreisstraße FRG 23, zwischen den Ortschaften To-

tenmann und St. Oswald soll eine Ferienhaussiedlung entstehen. Die Ferienanlage besteht aus 

sechs Ferienhäusern, die von einem Privatinvestor errichtet und betrieben werden. 



 

 

4.5.5 Städtebauliche 

Fehlentwicklungen 

 

Als solche sind wegen ihrer negativen Auswirkungen auf die Umwelt (Naturhaushalt, Lärm, Fahrver-



kehr), und das Orts- und Landschaftsbild sowie wegen ihrer Unvereinbarkeit mit den Bestimmungen 

des Baugesetzbuches etc. zu werten: 

Wohnstreubebauung im ganzen Gemeindegebiet, Schwerpunkte Riedlhütte-Ost, Totenmann, Sie-

benellen, Bereich zwischen Draxlschlag und Haslach; Wohngebiete im Nahbereich der Glasfabrik 

Riedlhütte (GI) – im rechtskräftigen Bebauungsplan Riedlhütte-West als Dorfgebiet festgesetzt – . 

Falsche Entwicklungen sind die sich fingerartig an den ausgebauten Wegen in die freie Landschaft 

erstreckende Bebauung bei fast allen Orten. 


44 

 

4.5.6 



Städtebaulich bedeutsame Grün- und Freiflächen in Baugebietsnähe 

 

Hierbei handelt es sich um im Flächennutzungsplan dargestellte Freiflächen mit privater Nutzung 



(Gärten, Wiesen, selten Äcker), in geringem Umfang auch um öffentliche Flächen.  

 

Es sind Areale, die eine besondere ortsgestaltende, gliedernde, abschirmende Bedeutung haben, 



die landschafts-/ortstypisch sowie klimatisch bedeutsam sind. Dazu kommt oft noch ihr erhöhter 

Wert für den Naturhaushalt. Die Flächen wurden mit dem Landschaftsplan abgeglichen und gehen 

daher über den rein städtebaulich bedeutsamen Umgriff hinaus, d. h. sie umfassen auch Bachtäler, 

Talmulden sowie landschaftstypische Freiflächen außerhalb der Orte (s. Kap. 3.3.2). In der nachfol-

genden Tabelle 18 wurden nur die Bereiche in oder im Anschluss an Baugebiete/Ortschaften aufge-

nommen, hier ist die Gefahr einer Verbauung besonders groß.  

 

 

 



 

 

 



 

 

 



                

                   

Tabelle 11

 

Städtebaulich bedeutsame Grünflächen (Auswahl) 

Lage hauptsächliche 

Aufgabe 


Hinweise 

 

 



 

St. Oswald/Draxlschlag   

 

St. Oswald, Bereich un-



terhalb der Kirche 

Ortsbild, Landschaftsbild, Immissi-

onsschutz, Biotopschutz, Erholung, 

Kaltluftabfluss 

Blick auf die Kirche u. das ehem. Kloster als 

Merkmal von St. Oswald freihalten, Klosteral-

lee nicht anbauen!  

 

 



 

St. Oswald-Zentrum 

Ortsbild, Schutz der Naturdenkmale 

und der Großbäume 

Teil des Rückens, der mit den Großbäumen für 

den alten Ortskern den Hintergrund bildet; ge-

plante Bebauung am freien Rücken riegelt 

zentrale Fels- und Baumgruppe von der freien 

Flur ab und beeinträchtigt das überkommene 

Ortsbild deutlich  

 

 

 



St. Oswald-Nord 

Landschaftsbild, Immissionsschutz 

(Skilift, Tennisanlage) 

Teil des Rückens hinter dem alten Ort, zu er-

haltende Ranken-Heckenlandschaft schließt 

an (s. Landschaftsplan) 

 

 

 



Draxlschlag-Ost Immissionsschutz, 

Biotopschutz 

teilweise Immissionsschutzfläche zwischen 

WA und GE; im Süden Teil der zu erhaltenden 

Ranken-Heckenlandschaft (s. Landschafts-

plan) 


 

 

 



 

 

 



Riedlhütte/Reichenberg  

 

Tal der Großen Ohe 



Wasser- u. Kaltluftabfluss, Orts- u. 

Landschaftsbild, Naturhaushalt, Bio-

topschutz und -verbund, Immissions-

schutz u. Gliederung, Erholung, Aus-

gleich für bauliche Eingriffe 

z. T. bereits bedenklich eingeengt, ökologische 

Schwerpunktgebiete 7, 8 und 9 (s. Land-

schaftsplan u. Tab. 14 dieses Berichtes) 

 

 

 



Steinriegel Ortsbild, 

Erholung 

rechtskräftiger Bebauungsplan, nicht weiter 

einengen, einzige Zäsur in dem einförmigen, 

langen Wohngebiet, Grünverbindung nach 

Westen Richtung Ohetal anstreben  

 

 

 



Riedlhütte-Ost 

Ortsbild, Naturhaushalt, Wasser- und 

Kaltluftabfluss, Ausgleich für bauliche 

Eingriffe 

umfangreiche Dränflächen, ökologisches 

Schwerpunktgebiet 6 (s. Landschaftsplan u. 

Tab. 14 dieses Berichtes), laut Landschafts-

plan Einbringung von Bäumen u. Hecken gepl.

 

 

 



Reichenberg-Südhang  Naturhaushalt, Biotopschutz, Land-

schaftsbild 

teilweise zu erhaltendes Ranken-Heckenge- 

biet, Bandbebauung in die freie Flur nicht fort-

führen, Ortrandeingrünung im Norden (Hütten-

feld) notwendig 

 

 

 



 

 


45 

 

Reichenberg-Nordost 



Naturhaushalt, Biotop-,  Immissions- 

u. Quellschutz, Landschaftsbild,  

zu erhaltende Ranken-Hecken-Landschaft, 

Aussichtspunkt  

 

 

 



Guglöd  

 

Guglöd Süd u. Ost 



Ortsbild, Naturhaushalt, Biotopschutz  vom Nationalpark umgeben 

 

 



 

Höhenbrunn  

 

Höhenbrunn-West Biotopschutz, Ortsbild (alter Orts-



rand), Immissionsschutz 

der Eigenentwicklung der vorh. Anwesen         

überlassen, selbständige Bebauung in zweiter 

Reihe vermeiden, Kfz.-Werkstätte 

 

 

 



Höhenbrunn-Süd 

Orts- und Landschaftsbild, Biotop-

schutz  

z. T. zu erhaltende Ranken-Hecken-

Landschaft 

 

 



 

Haslach  

 

Haslach-Nord (Hasla-



cher Bach) 

Orts- und Landschaftsbild, Biotop-

schutz, Immissionsschutz (Sommer-

stockbahnen) 

Bepflanzung der ausgeräumten Bachstrecke 

im „Unterlauf“ lt. Landschaftsplan geplant 

 

 

 



Haslach-Ost 

Orts- und Landschaftsbild 

z. T. steiler Hang, Golfplatz im Süden 

 

 



 

 

 



 

4.6 Zentrale 

Einrichtungen* 

 

 



4.6.1 Kirchen 

 

Der Sprengel des kath. Pfarramtes St. Oswald umfasst das Gemeindegebiet ohne die Orte Riedl-



hütte und den größten Teil von Reichenberg, zuzüglich die Ortschaft Waldhäuser aus der Gemeinde 

Neuschönau mit insgesamt rd. 1 500 Seelen. Bis zum Jahre 2020 wird mit max. 1600 Katholiken ge-

rechnet. Der Bedarf wird durch die Pfarrkirche St. Oswald abgedeckt (s. Tabelle 12). 

Die ca. 1 600 katholischen Bürger von Riedlhütte und fast ganz Reichenberg gehören zum Sprengel 

des kath. Pfarramtes Spiegelau. Bis zum Jahre 2020 wird mit max. 1900 Katholiken gerechnet. In 

Riedlhütte ist eine Filialkirche vorhanden, die den Bedarf abdeckt (s. Tabelle 12). 



 

 

Anmerkung: 

Bei den Einwohnerzahlen wird immer von den "wohnberechtigten" Personen ausgegangen, d.h. auch Zweitwohnsitze etc.   

werden mitgerechnet. 

 

Die rd. 130 evangelischen Gemeindebürger gehören zur Pfarrei Grafenau. In Spiegelau besteht 



eine Filialkirche. 

 

 



4.6.2 Schule 

 

 



Der Sprengel der Hauptschule  Riedlhütte umfasst das ganze Gemeindegebiet mit 3 006 Einwoh-

nern. Schulsitz ist Riedlhütte (das Schulgebäude in St. Oswald steht leer, die Verwendung ist noch 

offen). Die Schule hatte im Schuljahr 2009/2010  220 Schüler, wobei 84 aus dem Gemeindebereich 

St. Oswald-Riedlhütte stammen. Im Schuljahr 2011/2012 wird die Hauptschule zur Mittelschule um-

gewandelt. 

 

 



4.6.3 Kindergarten 

 

Der Einzugsbereich für den Kindergarten umfasst das ganze Gemeindegebiet mit rd. 3 006 Einwoh-



nern. 

 

 



  
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