ST. oswald riedlhütte flächennutzungsplan


Download 0.85 Mb.
Pdf ko'rish
bet8/10
Sana21.08.2018
Hajmi0.85 Mb.
1   2   3   4   5   6   7   8   9   10

Parkplätze 

öffentlich zugängliche 

 

 

 



Lage hauptsächliche 

Zweckbestimmung 

Größe in ha 

vorhanden 

Hinweise 

 

 



 

 

Riedlhütte  



 

 

östlich der Fabrik 



Besucher, Kunden, Be-

schäftigte 

0,6 

dient der Fabrik, aber auch dem 



ganzen Ort; weiterer Parkplatz als 

Teil des GE dargestellt 

im Ohetal 

Ortsbesucher 

0,24 

Bedarfparkplatz Festwiese 



bei der Kirche 

Kirchen- u. Ortsbesucher 

0,1 

2 Flächen 



Sportanlage im Ohetal 

Sportler, Ortsbesucher 

0,1 

2 Flächen, bei der Tennisanlage 



Friedhof Besucher 

0, 


09 

 

Sportplätze am Ziegelhüt-



tenweg 

Sportler, Besucher 

 

nicht abgegrenzt, Teil der Sportan-



lagen 

 

 



 

 

Reichenberg Ost 



Skilift 

0,15 


 

 

 



 

 

St. Oswald 



 

 

 



Ortskern Ortsbesucher, 

Kindergarten 

0,09 

Ortsmittelpunkt 



Sportanlage Sportler 

ca. 


0,06 

 

Kirche Besucher 



 

 

Friedhof 



Besucher 

auch für Pfarr- u. Jugendheim 

 

 

0,2 



 

 


53 

 

 



 

 

Fahrverkehr 



 

                überörtliche Hauptverkehrsstraßen                                  

wichtiger Parkplatz 

                örtliche Hauptverkehrsstraßen                                                                          

                Verkehrsstraßen 


54 

 

 



 

 

Fußwegbeziehungen 



 

                stark 

 überörtlich 

                 mittel 

 notwendig/geplant

 

Spiegelau 



Spiegelau 

Spiegelau 

Spiegelau 

Rachel


Rachel

Höhenbrunn



55 

 

5.1.3 Fußwegverbindungen 



 

 

Eigene, separate Fußwegenetze sind nicht vorhanden, wohl aber Gehwege an den Hauptstraßen 



und einzelne reine Fußwege. 

 

 In 



Riedlhütte/Reichenberg ist die Hauptachse des "Fußgängerverkehrs" die Geheimrat-Frank-

Straße, der untere Teil der Straße "Hammerberg" sowie die "innere" Pocherstraße. Ferner sind von 

Bedeutung der innere Teil der Anton-Hilz-Straße mit der Querverbindung zum Hammerberg/ Neuhüt-

tenweg ("Fußgängerachse" für das neue Baugebiet im Norden), die Straße Hammerberg u. die 

Forsthausstraße. Von einiger Wichtigkeit ist auch die "äußere" Pocherstraße (Zugang Friedhof u. 

Sportanlage). Der Siedlungsteil südlich der Ohe weist als eigenen Fußweg einen Weg am Südufer 

der Ohe vom Zentrum bis zur Glashüttenstraße auf, an ihn schließen als Verbindung der Wiesenweg 

und die Siedlerstraße an. Vorhanden sind meist Gehbereiche an den genannten Straßen, in der Re-

gel ausreichend. Als einziger, längerer separater Fußweg ist der entlang der Ohe gegenüber der 

Glasfabrik mit seiner Fortsetzung bis zum Erholungsweiher zu nennen. Notwendig sind, auch im 

Hinblick auf die neuen Baugebiete, folgende Ergänzungen (in der nachfolgenden Skizze als Planung 

eingetragen): 

  Fortsetzung des Weges durch die Grünanlage Steinriegel nach Westen über den Hammerberg 



zur Geheimrat-Frank-Straße und nach Osten zum Ziegelhüttenweg (Sportanlage); 

  Fortführung des Weges durch das Kirchenareal über die Kirchenstraße zur Reinhold-Koeppel-



Straße und darüber hinaus (Wegauslass für spätere Entwicklungen). 

 

Auf die vorhergehende Skizze wird verwiesen. 



 

 In 


St. Oswald stellen die Lusenstraße und der Goldene Steig (FRG 22 und 52) die "Hauptachse" für 

die Fußgänger dar. Hier sind eigene Gehbereiche vorhanden. Von einiger Bedeutung ist auch die 

Guntherstraße bzw. die Klosterallee als Weg zum Friedhof. Auch hier ist ein eigener Gehbereich 

vorhanden. Als wichtigen separaten Fußweg gibt es eine Verbindung westlich parallel zur Lu-

senstraße von Totenmann über den Klosterberg zum Erholungsweiher mit Anschluss an die Straße 

Huf-au (Sportanlage). 

 

 

5.1.4 Verkehrslärm 



 

Dazu wird auf die nachfolgende Tabelle 18 verwiesen. Bei der Ermittlung wurden mögliche Abschat-

tungen durch Böschungen, Einschnitte etc. nicht berücksichtigt. Dies bleibt Detailuntersuchungen 

vorbehalten (z. B. im Rahmen eines Bebauungsplanes). Im Flächennutzungsplan wurden die Lärm-

quellen dort gekennzeichnet, wo die Richtwerte für die angrenzenden oder benachbarten Nutzungen 

überschritten werden. 

 

 

             Tabelle 18 



Lärm - Immissionen nach DIN 18 005 

 

 



 

Trasse m.  

durchschnittl. tägl. 

Entfern. 

Mittelungspegel 

Zuschläge

Baugebiete 

Mittelungspegel 

Orientierungswerte  Überschreitungen 

Bezeichnung 

Verk.-Stärke 

in 


Kfz. in 

m  Tag Nacht 

Tag Nacht Tag Nacht Tag Nacht 

 

2000 



2015 

   


      

St 


2132 

4650 5720 20 68 57 

MI 


Riedlhütte-West 

68 57 60 50  8  7 

FRG 

22 


1880 2162 10 67 56 

MI 



Riedlhütte-West 

67 56 60 50  7  6 

FRG 

22 


1880 2162 15 65 54 

MD 



Riedlhütte-West  65 54 60 50  5  4 

FRG 


22 

1880 2162 45 59 49 Steig. 2 

WA 

Reich.-Hüttenfeld  61 51 55 45  6  6 



FRG 22 

1880 


2162 

69 



58 

Steig.  2 

MD 

Reichenberg* 



67 56 60 50  7  6 

FRG 22 


1880 

2162 


69 


58 

Steig. 2 

WA 

Reichenberg* 



67 56 55 45 12 

 11 


FRG 

22 


1880 2162 15 65 54 

WA 



St. 

Oswald-West*  61 50 55 45  6  5 

FRG 22 

1880 


2162 

69 



58 

MD 



Höhenbrunn* 

65 54 60 50  5  4 

FRG 22 

1880 


2162 

69 



58 

Steig. 2 

MD, MI St. Oswald* 

67 


56 

60 


50 



FRG 22 

1880 


2162 

69 



58 

WA 



Vorstatt 

(St. 


O.)*  65 54 55 45 10  9 

FRG 


22 

1880 2162 15 65 54 

GE

e



 St. Oswald 

65 


54 

60 


50 



FRG 

23 


271  312 15 57 46 

WA Totenmann (St. O.) 



57 

46 


55 

45 


FRG 23 



271 

312 


15  

57 


46 

WA Ebenäcker (ST. O.)*



53 

42 


55 

45 


0  

FRG 45 



3458 

3977 


71 


60 

MI 



Riedlhütte-West* 

67 56 60 50  7  6 

FRG 45 

3458 


3977 

71 



60 

MI Riedlhütte*  



67 

56 


60 

50 


FRG 



45 

3458 3977 35 63 52 

WA 


Hammerberg 

(R.)* 59 48 55 45  4  3 

FRG 

45 


3458 3977 15 68 57 

WA 



Reichenberg-H.*  64 53 55 45  9  8 

FRG 


45 

3458 3977 70 59 48 Steig. 2 

WA 

Reichenberg-H. 



61 50 55 45  6  5 

FRG 


45 

3458 3977 15 68 57 

MD 


Riedlhütte-W.* 

64 53 60 50  4  3 

FRG 

52 


488  561 10 61 50 

MI/MD St. Oswald* 



57 

46 


60 

50 


FRG 



52 

488  561 15 59 48 

WA Ebenäcker (ST. O)* 



55 

44 


55 

45 


 



Anmerkungen: mit 50 km/h gerechnet, d. h. 4 dB(A) abgezogen – Ortsdurchfahrt. Alle Pegel- und Orientierungswerte in dB(A) 

56 

 

5.2 Öffentliche 



Verkehrsmittel 

 

Im Planungsgebiet verkehren regelmäßig Buslinien. Grundlage ist der Fahrplan für den Landkreis 

Freyung-Grafenau  und der Fahrplan der Igel-Busse.  

 

 



 

5.3. 

Fachliche Informationen und Empfehlungen für die Aufstellung von  

Bebauungsplänen 

 

5.3.1.   Verkehrsentwicklung 

 

Die Verkehrsbelastungszahlen können unter der nachfolgend aufgeführten 



Adresse eingesehen werden: 

http://baysis.bybn.de 

 

 

5.3.2.   Lärmschutz 



 

Die in der Verkehrslärmschutzverordnung (16. Bundesimmissionsschutzgesetz) 

vom 12.06.1990 enthaltenen Grenzwerte für die Lärmvorsorge sind unter 

Berücksichtigung der vorhersehbaren Verkehrsentwicklung einzuhalten. 

 

 

5.3.3.   Anbaubeschränkungen 



 

Außerhalb der zur Erschließung der anliegenden Grundstücke bestimmten 

Teile der Ortsdurchfahrten (freie Strecke) ist, entlang der Bundes- und Staatsstraßen, 

das Anbauverbot bis zu einer Entfernung von 20 m, gemessen vom 

äußeren Rand der Fahrbahndecke, nach § 9 Abs. 1 FStrG und Art. 23 Abs. 1 

BayStrWG zu beachten. 

Vom Anbauverbot sind alle baulichen Anlagen, einschließlich Verkehrsflächen, 

Stellplätze, Aufschüttungen oder Abgrabungen größeren Umfangs, Stützmauern 

etc. betroffen. 

Aus Gründen des Anprallschutzes ist, um z.B. die Errichtung neuer passiven 

Schutzeinrichtung zu vermeiden, die Entfernung von Bäumen, Bepflanzungen, 

Einzäunungen und dgl. im Einzelfall mit dem Staatlichen Bauamt abzustimmen 

 

 

5.3.4.   Einmündungen und Kreuzungen von öffentlichen Straßen 



 

Die Bauflächen sind grundsätzlich über bestehende Einmündungen und Kreuzungen 

von öffentlichen Straßen an die Staatsstraße zu erschließen. 

Die einmündenden Straßen müssen nach der Beschaffenheit der Fahrbahn 

geeignet und dazu bestimmt sein, einen allgemeinen Kraftfahrzeugverkehr 

aufzunehmen. 

Bestehende Kreuzungen und Einmündungen von öffentlichen Feld- und 

Waldwegen sind im Bereich der Bauflächen aufzulassen. 

 

 

5.3.5.   Privatzufahrten 



 

Einzelne Privatzufahrten (§ 8a FStrG, Art. 19 BayStrWG) entlang der freien 

Strecke der Staatsstraße können aus Gründen der Sicherheit und Leichtigkeit 

des überörtlichen Verkehrs nicht zugelassen werden. 

Bestehende Zufahrten im Bereich der Bauflächen sind aufzulassen. 

 

 

 

 

 

 


57 

 

 



5.3.6.   Sichtdreiecke 

 

Die erforderlichen Sichtdreiecke bei öffentlichen Kreuzungen und Einmündungen 

von öffentlichen Straßen sind von sichtbehindernden Anlagen aller Art 

freizumachen bzw. freizuhalten, die mehr als 80 cm über die Fahrbahnoberkante 

der Staatsstraße ragen. 

Lichtmasten, Lichtsignalgeber und ähnliches sind innerhalb der Sichtfelder 

möglich, wenn sie den wartepflichtigen Fahrern die Sicht auf bevorrechtigte 

Fahrzeuge oder nichtmotorisierte Verkehrsteilnehmer nicht verdecken. 

Außerhalb und innerhalb bebauter Gebiete soll das Sichtfeld in einem Abstand 

von 10 m vom Fahrbahnrand der übergeordneten Straße freigehalten werden. 

Die Schenkellänge der Sichtfelder in der übergeordneten Straße ergibt sich 

aus der Tabelle 12 der Richtlinie für die Anlage von Straßen; 

Teil Knotenpunkte (RAS-K-1): 

 

 



Geschwindigkeit V 85 (km/h) 

 

       100         90        80       70       60     50     40     30 



----------------------------------------------------------------------------- 

A     200       170      135     110       85     70     ---     --- 

      (300)     (250)    (210)  (175) 

----------------------------------------------------------------------------- 

B      ---         ---         ---      110       85     70     ---     --- 

----------------------------------------------------------------------------- 

C      ---         ---         ---       ---        ---     70     50     --- 

 

 



A anbaufreie Straßen außerhalb bebauter Gebiete 

B anbaufreie Straßen im Vorfeld und innerhalb bebauter Gebiete 

C angebaute Straßen innerhalb bebauter Gebiete 

 

 



5.3.7.   Entwässerung der Bauflächen 

 

Abwässer und Oberflächenwässer aller Art dürfen von Bauflächen, einschließlich 

der Verkehrsflächen, nicht auf Straßengrund bzw. in die Straßenentwässerungsanlagen 

der Staatsstraße abgeleitet werden. 

 

 

 



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

58 

 

6. 



Ver- und Entsorgung

 

 



6.1  

Energieversorgung  

 

Die Stromversorgung erfolgt im Gemeindegebiet durch die E.ON. Die vorhandenen und geplanten Anlagen 



ab 20 kV wurden im Flächennutzungsplan eingetragen. Neue Leitungen werden in Baugebieten und öffentli-

chen Grünflächen grundsätzlich verkabelt. Schutzabstände siehe Schlussbemerkungen.  

Im Planungsgebiet befinden sich einige kleine Wasserkraftwerke, welche in das Netz der E.ON einspeisen. 

Im Einzelnen:  

An der Großen Ohe:  

Riedlhütter Schleif (Hartl) 



Riedlhütte-Ortsmitte (Wandtner) - wird voraussichtlich aufgelöst 

Riedlhütte – West (Hartl) 



Die Kraftwerke wurden im Flächennutzungsplan nach ihrer örtlichen Lage gekennzeichnet.   

 

Durch das südwestliche Gemeindegebiet verläuft die Gashochdruckleitung Zwiesel – Grafenau, L.Nr. 6/017, 



DN 200 mit der Abzweigung zum Fabrikgebäude Riedlhütte L.Nr. 6/022, DN 150/125 der PLEdoc GmbH, 

Essen. Versorgt wird die Fabrik und über ein Ortsnetz das Zentrum von Riedlhütte sowie der Bereich Ham-

merberg. Das Ortsnetz wird nach Bedarf erweitert. Schutzabstände zu den Leitungen siehe Schlussbemer-

kungen.  

 

 

6.2 Wasserversorgung 



 

 

Die zentrale Wasserversorgungsanlage der Gemeinde versorgt das gesamte besiedelte Gemeindegebiet. 



Der Wasserbedarf beträgt derzeit durchschnittlich 500 m3/Tag, maximal 700 m3/Tag. Dem steht eine durch-

schnittliche Quellschüttung von rd. 569 m3/Tag gegenüber. Die Differenz zum maximalen Bedarf wird durch 

Bezug von Zusatzwasser aus der Anlage der Wasserversorgung Bayerischer Wald (WBW) gedeckt, Ver-

tragsmenge ca. 35.000 m3/Jahr. Die Gemeindeteile Einberg und Rosenau der Stadt Grafenau werden aus 

der zentralen Wasserversorgungsanlage mit versorgt. 

 

Das Quellgebiet Guglöd versorgt nur diesen Ort mit rd. 80 Einwohnern. Durch den Bau eines neuen Hoch-



behälters im Hochwaldgebiet/Hochwaldquellen kann seit 2011 Guglöd auch noch zusätzlich versorgt wer-

den. Dadurch ist eine Versorgungssicherheit mit Trinkwasser gegeben. Diese Hochwaldwasserver-sorgung 

dient natürlich auch dem Feuerschutz.  

 

Die Löschwasserversorgung erfolgt aus den Hochbehältern der zentralen Wasserversorgungsanlagen mit-



tels Hydranten. Daneben bestehen Löschwasserzisternen in St. Oswald (2 Stück), Guglöd, Haslach, Hö-

henbrunn und Reichenberg sowie ein Badeweiher in St. Oswald und in Riedlhütte.  

Die Löschwasserversorgung ist gesichert.  

 

 



6.3 Abwasserbeseitigung 

 

Die Gemeinde betreibt eine zentrale Entwässerungseinrichtung zur Entsorgung des Abwassers (Entsor-



gungsgrad 99 %). Aufgrund der geografischen Gegebenheiten ist das Abwassersystem zweigeteilt. Der Ost-

teil der Gemeinde (St. Oswald, Höhenbrunn, Guglöd und Haslach) ist an die Kläranlage Schönanger ange-

schlossen. Der Westteil der Gemeinde (Riedlhütte und Reichenberg) ist an die Kläranlage Spiegelau ange-

schlossen. Die Kapazitäten der beiden Kläranlagen, die durch Zweckverbände mit dem Nachbargemeinden 

Neuschönau und Spiegelau betrieben werden, sind für die künftige Entwicklung ausreichend dimensioniert.  

 

 



6.4. Niederschlagswasser 

 

Gemäß § 55 Abs. 2 WHG soll Niederschlagswasser ortsnah versickert, verrieselt oder direkt oder über eine 

Kanalisation ohne Vermischung mit Schmutzwasser in ein Gewässer eingeleitet werden, soweit dem weder 

wasserrechtliche noch sonstige öffentlich-rechtliche Vorschriften noch wasserwirtschaftliche Belange entge-

genstehen. 


59 

 

Für die Einleitung des Niederschlagswassers in ein Gewässer oder das Versickern sind die Bestimmungen 



der Niederschlagswasserfreistellungsverordnung -NWFreiV -vom 01.01.2000 und der Technischen Regeln 

zum schadlosen Einleiten von gesammeltem Niederschlagswasser in das Grundwasser (TRENGW) vom 

17.12.2008 oder in Oberflächengewässer (TRENOG) vom 17.12.2008 zu beachten. Ggfs. ist ein wasser-

rechtliches Verfahren erforderlich. 

Eine frühzeitige Abstimmung mit dem WWA Deggendorf wird empfohlen. 

 

Die einschlägigen technischen Regelwerke (DWA-M 153, A117, A138) sind bei Planungen zu beachten. 



 

Bei Geländeanschnitten muss mit Hang- und Schichtwasseraustritten sowie mit wild abfließendem Oberflä-

chenwasser aufgrund des darüber liegenden oberirdischen Einzugsgebietes gerechnet werden. Der natürli-

che Ablauf wild abfließenden Wassers darf gem. § 37 WHG nicht nachteilig für anliegende Grundstücke ver-

ändert werden. 

 

 



6.5. Gewässer 

 

Bei baulicher Entwicklung in der Nähe eines Gewässers ist darauf zu achten, dass der Bereich in einem Ab-



stand von 10 Metern zum Gewässer von Bebauungen und Aufschüttungen freigehalten wird. 

 

 



6.6 Abfallbeseitigung 

 

 

Der Restmüll wird zentral durch den Zweckverband Abfallwirtschaft Donau-Wald erfasst und über eine Um-



ladestation zur Müllverbrennungsanlage München abgefahren. Ein Wertstoffhof der Stufe 2 befindet sich im 

Gewerbegebiet von St. Oswald. Wertstoffinseln befinden sich in Riedlhütte, Höhenbrunn, Haslach und 

Guglöd. 

 

Altlasten bzw. Deponien: aufgelassene Müllkippe auf Fl.Nr. 2051, Gemarkung St. Oswald, nördlich Riedl-

hütte nahe der FRG 4 im Nationalpark, Fläche rd. 300 m2, Volumen rd. 500 m3, Inhalt Hausmüll, Tonscher-

ben, Glasbruch; Angabe WWA Passau

aufgelassene Säureschlammdeponie auf Fl.Nr. 1964, Gemarkung St. Oswald, nordöstlich Riedlhütte an der 

Pocherstrasse, Inhalt Säureschlamm; Angabe WWA Passau;  

aufgelassene Müllkippe auf Fl.Nrn. 602/1, 603, Gemarkung St. Oswald, nördlich St. Oswald an der Lu-

senstrasse, Fläche rd. 500 m2, Volumen rd. 1000 m3, Inhalt Hausmüll und chemische inerte Rückstände 

aus der Glasindustrie; Angabe WWA Passau;  

rekultivierte Deponie im südlichen Anschluss an das GE Draxlschlag (im Anschluss an den Bauhof der Ge-

meinde) für inertes Material (auch Ofenabbrüche der Glasindustrie);  

Verdachtsfläche südlich Haslach, rekultivierte Müllkippe des Ortes;  

 

 

6.7 Nachrichtenwesen 



 

 

Grundversorgung durch Kabelnetz der Deutschen Telekom. Die Breitbandversorgung ist von Ortschaft zu 



Ortschaft unterschiedlich.  

Ein Funkmasten östlich von Reichenberg (Bienstand) der Deutschen Telekom und Vodafone GmbH mit 

Ausbaustand UMTS (LTE in Planung). 

 

 



 

 

 



 

 

 



 

 

 



 

 


60 

 

7. Schlussbemerkungen



 

 

 

7.1 

Hinweise für die Bebauung und Zulässigkeit von Bauvorhaben  

(soweit nicht im Erläuterungsbericht im einzelnen Angaben gemacht wurden) 



 

 

Straßen des überörtlichen Verkehrs:  

 

Nach dem Bayer. Straßen- und Wegegesetz (Art. 23 und 24 BayStrWG) gelten für die Errichtung 



und Änderung von baulichen Anlagen (Hochbauten) folgende Beschränkungen. Außerhalb der zur 

Erschließung der anliegenden Grundstücke bestimmten Teile der Ortsdurchfahrten besteht bei 

Staatsstraßen ein Bauverbot bis 20 m, bei Kreisstraßen bis 15 m, gemessen vom äußeren Rand der 

befestigten Fahrbahn. Bei Vorhaben an Staatsstraßen bis zu 40 m und an Kreisstraßen bis 30 m 

entlang der freien Strecke kann die Untere Bauaufsichtsbehörde in eigener Zuständigkeit nur im Ein-

vernehmen mit den Straßenbaubehörden entscheiden (Art. 24 BayStrWG).  

 

 

Schallschutz (siehe Ziffer 5.1 Straßenverkehr): 



 

Nach der Bekanntmachung des Bayer. Staatsministeriums des Innern vom 3.8.1988 Nr. IIB19/8-

4641.1-001/87 (MABl S. 670) müssen Baugebiete entlang von vorhandenen und geplanten Haupt-

verkehrsstraßen in den Bauleitplänen die nach der DIN 18 005 (Schallschutz im Städtebau) zu be-

messenden Abstände aufweisen. 

 

Sind ausreichende Abstände von diesen Straßen nicht mehr möglich, so sind geeignete und ausrei-



chende Schallschutzmaßnahmen vorzusehen (z.B. Dämme, Tieflegung der Straße, abschirmende 

Bauwerke o.ä.). Dabei ist in jedem Fall nachzuweisen, dass die Werte,  wie sie in der Norm nieder-

gelegt sind, nicht überschritten werden (z.B. für Wohngebiete 55 dB(A) bei Tag, 40 dB(A) bei Nacht). 

Dies gilt analog auch für den Schutz gegen sonstige Lärmquellen. Hingewiesen wird auf die Immis-

sionsgrenzwerte der 16. Verordnung zum Bundesimmissionsschutzgesetz (16. BImSch), welche um 

nur 4 dB(A) höher liegen. 

 

 



Download 0.85 Mb.

Do'stlaringiz bilan baham:
1   2   3   4   5   6   7   8   9   10




Ma'lumotlar bazasi mualliflik huquqi bilan himoyalangan ©fayllar.org 2020
ma'muriyatiga murojaat qiling