Trommeln auf Tierfellen beeinfl usst die sieben Chakren des Menschen


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Land & Leute

BUCHPROJEKT



Heimatforscher schreibt Buch über 

russische Besatzung in Pyhra

W I L H E L M S B U RG / PY H R A . 



Oskar Toman betreibt seit 30 

Jahren Ahnen- und Heimatfor-

schung und hat bereits einige 

Häuser- und Ortschoniken ver-

fasst. Im Dezember erscheint 

ein neues Buch des 76-Jährigen 

über die Russenzeit in Pyhra. 

Zur Ahnen- und Heimatfor-

schung kam der ehemalige 

Bankangestellte durch seine jün-

gere Schwester, die die Herkunft 

ihres Nachnamens erforschen 

wollte. Bald entwickelte sich für 

Toman daraus eine Leidenschaft. 

„Es ist eine Sucht, von der man, 

wenn man einmal damit infi ziert 

ist, nicht mehr los kommt“, sagt 

er. Nach seiner Pensionierung 

begann der Wilhelmsburger eine 

Häuserchronik über St. Georgen 

am Steinfelde zu schreiben, wo 

er geboren worden war und seine 

Kindheit verbracht hatte. Es folg-

ten eine Häuser- und Ortschronik 

über den Böheimkirchner Orts-

teil Mechters sowie über die St. 

Pöltner Katastralgemeinden Alt-

mannsdorf und Windpassing.

Momentan arbeitet Toman mit 

zwei Kollegen an einer Ortschro-

nik über die Wilhelmsburger Ka-

tastalgemeinde Kreisbach, eine 

weitere über Pyhra ist in Planung. 

Erinnerungen aus dem Krieg

An seinem Interesse für die da-

malige Zeit und einprägenden 

Kindheitserinnerungen liegt es, 

dass Toman nun ein Buch über 

die Russenzeit in Pyhra schreibt. 

„In St. Georgen versteckte ich 

mich als Fünfjähriger mit meiner 

Tante im Keller. Ein Panzerge-

schoss sauste an uns vorbei und 

der Dreck hat uns verschüttet. Ich 

sehe das heute noch vor mir, wir 

wären fast draufgegangen“ erin-

nert er sich. Für das neue Buch 

sucht Toman noch nach Zeitzeu-

gen, die sich unter der Nummer 

0676/9135139 melden können.

Oskar Toman bei der Recherche im Stadtarchiv St. Pölten  



Foto: Thomas Lettner

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St. Pölten

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ANZEIGEN / 46. WOCHE 2016

Wirtschaft & Politik

FUSION

Ab Mitte 2017: nur mehr eine Volksbank NÖ

ST. PÖLTEN. Die Volksbank in 



Niederösterreich stellt sich seit 

Sommer 2014 neu auf. Ab Mitte 

2017 wird sie als Volksbank Nie-

derösterreich zur größten Bank 

im Bundesland. 87 Filialen mit 

rund 800 Mitarbeitern stehen 

ab kommendem Sommer unter 

gemeinsamer Flagge. Tips traf 

daher Vorstandsdirektor Rai-

ner Kuhnle zum Gespräch.

von PHILIPP HEBENSTREIT

Tips: Herr Direktor Kuhnle, Sie 

befi nden  sich  aktuell  mitten  in 

einer Neuaufstellungsphase. Wie 

läuft es?

Rainer  Kuhnle:  Wir  sind  zu-

kunftsfi t  und  zwar  auf  Basis 

verschiedener  Faktoren.  Ers-

tens schließen wir uns von zehn 

Banken auf eine Bank innerhalb 

von  zweieinhalb  Jahren  zusam-

men.  Wir  schaffen  Größen,  die 

zukunftsfähig  sind,  sowohl  was 

Vertrieb als auch Verwaltung be-

trifft. Der Zusammenschluss der 

Verwaltung an einer Stelle in St. 

Pölten ermöglicht ein effi ziente-

res Arbeiten. Zweitens sehen wir 

uns als Regionalbank. Wir haben 

vertriebsseitig  Schwerpunkte  in 

Regionaldirektionen  gelegt,  wo 

man  vor  Ort  sehr  kompetente 

Beratungen  und  Kreditentschei-

dungen  bis  zu  zwei  Millionen 

Euro treffen kann. Das war frü-

her  in  den  klein  strukturierten 

Volksbanken nicht möglich. 



Tips: Wie groß ist die Differenz 

bei  den  Obergrenzen  im  Ver-

gleich zu vorher?

Kuhnle: Die Pouvoirs zur Kre-

ditvergabe  waren  in  den  ein-

zelnen  Genossenschaften  sehr 

unterschiedlich  gestaltet.  Mit 

dieser  einheitlichen  Obergrenze 

haben  wir  für  alle  neun  Regio-

naldirektionen  einen  massiven 

Wettbewerbsvorteil  geschaffen, 

der  allen  Firmenkunden  zugute 

kommt.


Tips: Fusionen bedeuten im glei-

chen Atemzug das Zusperren von 

Filialen. Geht damit eine Ausdün-

nung der Regionen einher?

Kuhnle:  Wir  haben  zwar  einen 

regionalen  Förderauftrag,  das 

bedeutet  aber  nicht,  dass  wir  in 

jedem  Ort  eine  Filiale  aufrecht-

erhalten müssen. Die Gruppe der 

19- bis 60-Jährigen besucht seine 

Bank  drei-  bis  viermal  pro  Jahr. 

Unsere Strategie ist, mit digitalem 

Banking  die  Jungen  abzuholen. 

Die Filiale bleibt weiterhin Dreh-

scheibe,  denn  sonst  könnten  wir 

gleich  eine  Internetbank  machen. 

Es ist eine Mischung aus digitalem 

Verhalten und regionaler Verwur-

zelung.  Sonst  kann  man  schwer 

eine  Regionalbank  sein.  Denn 

man kann nicht in St. Pölten sitzen 

und  sagen  „Wir  machen  Regio-

nalbank“.  Niederösterreich  ist  so 

unterschiedlich, denn in der einen 

Region gibt es mehr Vermögende, 

in einer anderen mehr Kommerz-

kunden  und  so  weiter.  Natürlich 

– es geht in Richtung größere Ein-

heiten,  denn  eine  Bankstelle  mit 

drei  Mitarbeitern  ist  heute  nicht 

mehr  zielführend.  Denn  die  Net-

tozeit  beim  Kunden  muss  größer 

werden  und  das  gelingt  in  erster 

Linie  mit  einem  großen,  kompe-

tenten Mitarbeiterteam vor Ort.

Tips:  Mit  Zusammenlegungen 

von  Regionalstellen  gehen  oft-

mals Kündigungen einher. Wie ist 

das bei der Volksbank?

Kuhnle:  Wir  haben  jetzt  kein 

Kündigungsszenario.  Dort,  wo 

Filialen zusammengelegt werden, 

werden die Mitarbeiter übernom-

men. Jeder Mitarbeiter ist einge-

laden,  diesen  Weg  mitzugehen. 

Natürlich  spielen  Fluktuation 

und  Pensionierungen  eine  Rolle. 

Die Idee ist, dass man die Vortei-

le der Zusammenlegung – sprich 

Kompetenzen  und  Komplexität 

–    auch  über  natürlichen  Perso-

nalabbau erzielt. Es soll aber je-

der  Mitarbeiter  aus  den  Filialen 

dabeibleiben, denn dieser ist der 

Bezugspunkt  zu  den  Kunden.  In 

der  Verwaltung  ist  das  natürlich 

ein zentrales Thema.



Tips: Wo liegt der künftige Fokus?

Kuhnle:  Wir  konzentrieren  uns 

auf  das  Inlandsgeschäft,  es  gibt 

bei  uns  kein  Osteuropageschäft 

mehr. Unsere Kernprodukte sind 

Kredite und Ausleihungen. Alles 

andere kaufen wir zu. Ein wich-

tiger  Punkt  ist,  dass  wir  genug 

Kapital  und  Liquidität  haben, 

sodass  wir  Richtung  Klein-  und 

Mittelbetriebe  sagen  können: 

„Wir wollen für euch da sein und 

stellen  nächstes  Jahr  eine  Mil-

liarde  Euro  österreichweit  zur 

Verfügung.“  Mit  dieser  Gewer-

bemilliarde  wollen  wir  unsere 

bestehenden  15.000  Kunden  der 

Klein-  und  Mittelbetriebe  unter-

stützen.  Hier  werden  wir  alles 

daransetzen, um ihre Ideen über 

uns zu fi nanzieren.



Tips: Ist das an besondere Rah-

menbedingungen geknüpft?

Kuhnle:  Es  sind  die  gleichen 

Rahmenbedingungen wie im nor-

malen Geschäft. Wir wollen uns 

aber bei jenen Kunden damit be-

danken, die uns auch in unseren 

schwierigen  Phasen  –  Stichwört 

ÖVAG – die Treue gehalten ha-

ben. Wir wollen im Gewerbebe-

reich Flagge zeigen. 

Tips: Sehr überspitzt formuliert: 

Erledigt die Volksbank damit eine 

Kernaufgabe  der  Politik?  Stich-

wort: Investitionen ankurbeln.

Kuhnle:  Wir  können  nicht  öf-

fentliche Stellen ersetzen. Vorge-

lagert  sollte  die  Politik  gemein-

sam mit allen Meinungsbildnern 

ein  Klima  schaffen,  damit  Un-

ternehmer  investieren  wollen. 

Wir  wollen  Gewerbetreibende 

bei ihren Vorhaben unterstützen, 

aber wenn einer nicht investieren 

möchte, können wir nicht fi nan-

zieren. 

Tips:  Die  Volksbank  schuldet 

dem Staat selbst noch 300 Milli-

onen Euro. Im Jahr 2020 sollen 

diese zurückgezahlt werden. Wie 

ist der aktuelle Stand?

Kuhnle: Wir starten noch heuer 

mit  der  Rückzahlung.  Wir  wol-

len so rasch wie möglich schul-

denfrei sein, um wieder komplett 

eigenständig agieren zu können. 

Zurzeit  ist  es  so,  dass  der  Staat 

hier entsprechend integriert ist.

Tips: Der Bankensektor ist stark 

umkämpft.  Wie  wollen  Sie  Neu-

kunden gewinnen?

Kuhnle:  Wir  haben  in  Nieder-

österreich  etwa  200.000  Privat-

kunden  und  15.000  KMUs.  Das 

ist  eine  sehr  gute  Basis.  Unser 

Zugang  ist  Vertrauen  und  per-

sönliche Weiterempfehlung. Das 

regionale Geschäftsmodell ergibt 

sich daraus.

Vorstandsdirektor Rainer Kuhnle erklärte im Tips-Gespräch die Neuerungen bei 



der Volksbank Niederösterreich.

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46. WOCHE 2016



Wirtschaft & Politik

BUDGET 2017



Investition in Fachhochschule, Haus 

der Zukunft und Infrastruktur

ST. PÖLTEN. Die Landeshaupt-



stadt wird zum dritten Mal in 

Folge ein ausgeglichenes Budget 

erstellen. Der Budgetentwurf für 

2017 sieht 173,5 Millionen Euro 

an Einnahmen und Ausgaben 

im ordentlichen Haushalt und 20 

Millionen im außerordentlichen 

Haushalt vor.

Der Schuldenstand der Stadt wird 

sich mit 116 Millionen Euro auf 

dem Niveau von 2013 einpendeln. 

Dem gegenüber stehen Rückla-

gen in der Höhe von 54 Millionen 

Euro. „Mit diesem Budget, das wir 

für das kommende Jahr erstellt 

haben, wird sich St. Pölten auch 

2017 im Reigen der Städte bestens 

behaupten können, es wird damit 

weiter in die Stadtentwicklung und 

in die gute Lebensqualität für die 

Bevölkerung investiert. Ich bin mir 

sicher, dass wir die Ziele dieser 

umsichtigen Finanzplanung für die 

Stadt so wie bisher nicht nur ein-

halten, sondern letztlich auch posi-

tiv übertreffen werden“, sagte Bür-

germeister Matthias Stadler (SPÖ). 

Kritik am Budgetentwurf hagelt es 

von den Oppositions-Parteien. Das 

liegt zum einen an der für sie un-

erwarteten Erhöhung der Abgaben 

für Wasser, Müll und Kanal. „Die 

Armut ist in St. Pölten angekom-

men, wir müssen handeln und 

mit gutem Beispiel vorangehen. 

Darum wollen wir eine Kürzung 

aller Politikergagen in St. Pölten 

um 20 Prozent. Nur die Gebühren 

zu erhöhen, wie es die SPÖ macht, 

ist zu wenig“, sagte FP-Stadtpartei-

obmann Klaus Otzelberger. 

Zum anderen seien die Parteien 

nicht über den Budgetentwurf in-

formiert worden. „Diese Vorge-

hensweise ist ja nicht wirklich neu. 

Eine faire Zusammenarbeit stelle 

ich mir anders vor“, sagte Mar-

kus Hippmann, Geschäftsführer 

der Grünen St. Pölten. „Offenbar 

hat Bürgermeister Stadler Angst 

vor der Kontrolle der Opposition“, 

kritisierte auch Vizebürgermeister 

Matthias Adl (ÖVP).

Das Investitionsbudget wird nächstes 



Jahr 20 Millionen Euro betragen.

INVESTITIONEN



Planung  und  Ausschreibung 

Ausbau  Fachhochschule:  

Millionen Euro



Straßenbau: 3,9 Millionen Euro

Haus der Zukunft – Rathausbe-

zirk: 3 Millionen Euro

Öffentlicher Verkehr: 2,8 Milli-

onen Euro



Wasser-  und  Kanalbau:  2,05 

Millionen Euro

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WEITERBILDUNG

Schritt für Schritt 

zum Lehrabschluss

NÖ. Das Projekt „DU KANNST 



WAS!“ ist für Berufstätige ge-

dacht, die mehr aus sich machen 

wollen, und wird von der AK 

Niederösterreich, der Nö. Wirt-

schaftskammer, dem Land Nie-

derösterreich und dem Arbeits-

marktservice NÖ durchgeführt. 

Wenn man schon lange in einem 

Beruf arbeitet, aber keine Ausbil-

dung gemacht oder diese abgebro-

chen hat, viel Erfahrung im Beruf, 

aber keinen Abschluss hat, den Be-

rufsabschluss im Ausland gemacht 

hat und dieser in Österreich nicht 

anerkannt wird, mindestens 22 

Jahre alt ist, oder seine Chancen 

im Berufsleben verbessern will, 

dann ist man bei „DU KANNST 

WAS!“ genau richtig. Mitmachen 

und dadurch die Chancen am Ar-

beitsmarkt und im Berufsleben ver-

bessern. Denn mit „DU KANNST 

WAS!“ erreicht man Schritt für 

Schritt seinen Lehrabschluss.

Nach der Erstberatung durch die 

AK Niederösterreich begleitet der 

Verein „Jugend und Arbeit“ Schritt 

für Schritt zum Lehrabschluss. Bei 

„Jugend und Arbeit“ hat man fi xe 

Ansprechpartner für alle organisa-

torischen Fragen. Tel: 02742/9005 

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„DU KANNST WAS!“ ist ein nö. Weiter-

bildungsprogramm.  

Foto: shutterstock

www.jugend-und-arbeit.at

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r.gamsjaeger@jugend-und-arbeit.at 

Dieses Projekt wird aus Mitteln der Arbeitnehmerförderung des Landes Niederösterreich,

aus Mitteln der AK Niederösterreich und aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds fi nanziert.

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46. WOCHE 2016



Wirtschaft & Politik

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104,9

Mostviertel 



103,3

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St. Pölten 

100,8

   |   NÖ-Süd 



106,7

Weinviertel 



101,0

   |   Burgenland 



106,3

www.radio886.at

ST. PÖLTEN. Vollerwerbsland-

wirt Nikolaus Zichtl stellt auf 

seinem Hof in Pummersdorf 

seit 2013 Popcorn her. Was ur-

sprünglich mit 1000 Pfl anzen 

begann, soll nun in Programm-

kinos und den regionalen Ein-

zelhandel Einzug fi nden. 

„Heutzutage ist es schwer, als 

Landwirt mit den klassischen 

Feldfrüchten über die Runden zu 

kommen“, erzählt Zichtl, der den 

Ackerbaubetrieb vor sechs Jah-

ren von seinen Eltern übernahm. 

Auf der Suche nach Alternativen 

begann er zuerst Edelbrände und 

schließlich Popcorn zu produ-

zieren. Die Inspiration dazu kam 

Zichtl auf Reisen, vor allem aber 

als er einen Freund besuchte, der 

in seinem Garten zwei Popcorn-

Pfl anzen anbaute. „Ich habe mir 

gedacht, dass das auch auf mei-

nem Acker funktionieren muss“, 

erzählt der 30-Jährige. 

Hitze und Druck wichtig zum 

erfolgreichen Poppen

Wer schon einmal probiert hat, 

aus Futtermais Popcorn her-

zustellen, und am Ende einen 

schwarzen, verkohlten Kolben 

in der Hand hielt, darf sich da-

rüber nicht wundern. „Der Pop-

corn-Mais hat kleinere Körner 

und eine ganz harte Schale. Das 

Popcorn braucht genau die rich-

tige Temperatur (200 bis 240 

Grad), Feuchtigkeit und einen 

gewissen Druck zum Poppen“, 

weiß Zichtl. Das Wissen über 

die Popcorn-Produktion musste 

sich der Quereinsteiger auf meist 

englischsprachigen Internetseiten 

und durch viel Experimentieren 

mühsam erarbeiten. Dabei zeigte 

sich, dass aller Anfang schwer ist. 

Zu Beginn erntete, trocknete und 

rieb Zichtl den Mais per Hand ab. 

2014 warf ein Sturm den ganzen 

angebauten Mais um, sodass er 

ihn wieder mit der Hand ernten 

musste. Trotz geringen Ertrags 

kam die Produktion ins Laufen 

und mittlerweile baut Zichtl auf 

zwei Hektar Popcorn-Mais an. 

Popcorn mit Karamell 

und Chilli-Paprika

Da Kunden zu Hause selten 

Popcorn-Maschinen haben, 

kam Zichtls Freundin Bianca 

auf die Idee, fertiges Popcorn 

zu produzieren. „Sie ist eine 

begnadete Köchin und macht 

Gourmet-Popcorn in den Ge-

schmacksrichtungen Karamell, 

Knoblauch, Chilli-Paprika und 

Zimt-Karamell“, berichtet Zichtl. 

Zum Poppen werden österrei-

chisches Sonnenblumenöl und 

Steinsalz verwendet, auf Butte-

raroma, Geschmacksverstärker 

und Farbstoffe wie bei industri-

ell hergestelltem Popcorn wird 

verzichtet. 

Neider unter den benachbarten 

Landwirten gibt es zum Glück 

keine. „Pummersdorf ist eine 

eingeschworene Gemeinschaft. 

Aber das Dorfkabarett ‚Die fi -

delen Pummasdorfer‘ hat mich 

schon auf der Schaufel gehabt, 

weil ich meinen Mais mit der 

Hand geerntet habe“, erzählt 

Zichtl schmunzelnd.

KULINARIK



Regionales Popcorn

Foto: Thomas Lettner



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46. WOCHE 2016



Wirtschaft & Politik

ERWEITERUNG



St. Pölten-Land wächst

BEZIRK ST. PÖLTEN. Die Ge-

meinden Gablitz, Mauerbach, 

Pressbaum, Purkersdorf, Tull-

nerbach und Wolfsgraben wer-

den mit Jahresbeginn Teil des 

Bezirkes St. Pölten-Land. Für die 

neuen Gemeinden ist künftig das 

AMS St. Pölten zuständig. „Die 

Arbeitslosigkeit in unserem Be-

zirk wird sich um zirka 800 Per-

sonen erhöhen, was wiederum 

einen Mitarbeiterzuwachs von 

fünf Vollzeitbeschäftigten er-

gibt“, sagte Thomas Pop, Leiter 

der AMS-Geschäftsstelle St. 

Pölten. Die fünf neuen Mitar-

beiter werden vom AMS Tulln 

nach St. Pölten wechseln. 

Die neuen Gemeinden wer-

den aber nicht dem Finanzamt 

Lilienfeld-St. Pölten zufallen, 

für sie wird weiterhin das FA 

Wien 12/13/14 Purkersdorf zu-

ständig sein. Die Außenstelle 

der Bezirkshauptmannschaft 

in Purkersdorf bleibt erhalten. 

„Das BH-Personal wird nicht 

aufgestockt. Es werden mehrere 

Dienstposten von der ehemaligen 

BH Wien-Umgebung in Kloster-

neuburg nach St. Pölten verlegt“, 

verriet Bezirkshauptmann-Stell-

vertreter Christian 

Steger.



Mauerbach



Gablitz

Purkersdorf

Tullnerbach

Pressbaum

Wolfsgraben

Die neuen St. 

Pölten-Land-

Gemeinden. Die schwarz eingefärbten 

Gemeinden stehen unter ÖVP-Führung, 

Purkersdorf (rot) unter SPÖ-Führung. 

Tullnerbach wird von der Liste Novo-

mestsky geführt.  

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