Übersiedlung der Produktion nach Neufeld a d. Leitha


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….. Übersiedlung der Produktion nach Neufeld a. d. Leitha (Lajta-Ujfalu).     

 

Ø



Modernisierung des Produktionsverfahrens bringt beste europäische Weinsäure-              

Qualität und europaweiten Verkaufserfolg.  

 

Ø

Wichtige Voraussetzung dazu war die konstant hochwertige ungarische Wein(stein)-



Säure-Qualität, die auch von vielen ausländischen Herstellern erfolglos 

nachzumachen versucht wurde. 



….. 

1887 

entsteht durch Großbrand in der Wein(stein)säurefabrik großer Sachschaden; 

auch sonst bereitet dieses Unternehmen lt. Biografie des Dr. Emil Medinger trotz 

der hohen Produktqualitäten anfänglich größeren Verdruss. 

….. 

1888 

erfolgt die Übersiedlung des Himberger Betriebes nach Neufeld a. d. Leitha. 

….. 

1890 

Beteiligung an der Wirtschafts- und Forstausstellung in Wien, wo J. Medinger & 

Söhne für die hergestellte Wein(stein)säurequalität den 1. Preis plus Ehrendiplom 

erhält. 


….. 

1891 

Wurde die Fabrik in Neufeld mit einer 50 PS Dampfmaschine, 2 Dampfkesseln 

Pfannen, Pressen und Pumpen ausgerüstet. 2 Werkmeister und 25 Arbeiter 

arbeiteten an 300 Tagen in je 11 Stunden, um 1000 Q Wein(stein)säure im Wert von 

150.000 fl herzustellen. 


….. 

1892 

Aufnahme der Produktion von „Ammoniak flüssig wasserfrei“ in 

Neufeld an der Leitha zur bestehenden Produktion von Kupfervitriol, 

Schwefel und anderen Pigmenten, Farbstoffen und anderen 

Chemikalien, was u.a. vorausschauend war, da die Weinernten sowohl 

ertrags- wie auch qualitätsmäßig gegenüber den italienischen und 

französischen Weinernten stark hinterherhinkten. Zudem 

erschwerten Zoll-Strittigkeiten den Export in einige Balkanländer. 

Trotzdem wird der Grundbesitz sinnvoll vergrößert……. 


….. 

1893 

setzten sich die Probleme fort, billige Import-Produkte drängen in 

den Markt, und die Verschlechterung derNeufelder Braunkohle-

Qualität zwingt zum teureren Kohle-Import aus Ostrau. 

….. 

1894 

In diesen Jahren wurde für die  

Beschäftigten auch eine eigene  

Betriebskrankenkasse errichtet



 

27. April 1897 

 

Brand durch Selbstentzündung gelagerter Rohstoffe im 1. Stock des Hauptgebäudes – ein 



Übergreifen auf die benachbarte Jutefabrik konnte von deren 1889 gegründeten Betriebs-Feuerwehr 

unter der Leitung der dortigen Direktoren  Baum und Blümel,  verhindert  werden.  An dieser 

spektakulären  Brandbekämpfung  beteiligten sich auch Löschtrupps aus Ebenfurth und Haschendorf, 

die Feuerwehr der Neu-Ebenfurther Papierfabrik, der Ebenfurther Dampfmühle, die Pottendorfer 

Feuerwehr, so dass der Brand nach 1 ½ Stunden gelöscht werden konnte. Der Sachschaden war 

relativ gering, dank der Feuerversicherung wurde der Wiederaufbau innerhalb weniger Wochen 

vollzogen. 


….. 

1898 

Als Folge des Brandes erfolgte eine wertmäßige Erfassung der 

Produktionsstätte Neufeld a. d. Leitha, die 43 Seiten umfasst, und 

einen interessanten Einblick in die damaligen Gegebenheiten bietet: 



….. 

1900 

Johann Medinger sen. verstirbt am 3.6.1900 nach längerem 

schweren Leiden in Wien. 

Das Unternehmen wird in seinem Sinne von seinen Söhnen 

Eduard und Dr. Emil Medinger weitergeführt. 

Johann Medinger 

sen. 

 

 



 

geboren 18.1.1818 in Wien – verstorben 3.6.1900 in 

Wien 


Töchterbetriebe in Bulgarien und 

Rumänien zeugen von früher 

Marktöffnung nach dem Osten und 

unterstützen die weltweiten und  

sehr erfolgreichen Exportbemühungen. 


….. 

1902

  

Produktionsaufnahme der wasserfreien schwefeligen Säure 



ermöglicht Zugang zur Zucker-und Zellulose- Industrie  

….. Zeugnis stetiger Expansion sind auch Kauf- und Mietverträge, 

Grundstücks-Tausch wie jene aus 1898, 1900, 1903: 

….. Expansion so weit das 

Auge reicht: In diese Zeit 

fällt auch die Planung 

eines neuen Kesselhauses 

in Neufeld sowie der 

Beginn einer weltweiten 

Verkaufs- Offensive für 

Ammoniak: 



….. 

1904 

Verleihung an die Firma J. Medinger & Söhne im Briefkopf 

den kaiserlichen Adler im Schilde führen zu dürfen. 

Reinschrift: Johann Hagenauer 



….. 

1905 

wurde wieder in alle Bereiche investiert, wie zum Beispiel nicht nur in 

den Neubau eines Kesselhauses, sondern auch in den Bau eines neuen 

„Beamten- Wohnhauses“ für die leitenden Mitarbeiter, u. v. a. m. 



….. 

1906 

meldet lt. Jahrbuch der Chemischen Industrie das Werk Neufeld 100 

Arbeiter sowie Dampf- und Wasserkraft- Antriebsmaschinen mit  

150 PS,  was  sehr  beachtlich  ist.   

Als  Korrespondenz-Märkte   werden  Europa, Kleinasien, Indien, 

China, Japan, Ägypten, Amerika und sogar Australien genannt. 

….. 

1907 

Verleihung des Kronen-Ordens an den Kaiserlichen Rath Dr. Emil Medinger – mit 

entsprechenden Fest am 1. September mit reichlicher  Bewirtung  der  Arbeitnehmer und 

ihren Familien und Blasmusik. 

 

 

 



 

 

 



 

 

Eintritt der beiden Söhne von Eduard Medinger, Eduard jun. und Dr. Paul Medinger, was lt. 



Biographie des Dr. Emil Medinger in der Folge zu erheblichen Spannungen mit deren Vater 

führte….. 



….. 

1908 

J. Medinger & Söhne beschliessen die bisherige Gase-Produktion in 

Gumpoldskirchen samt Werk um 120.000 Kronen an die….. 

…..zu verkaufen und sich mit ca. 25 % daran zu beteiligen und die 

Produktion sowohl am Standort Gumpoldskirchen,  als auch in Wien  

XIII.,  Lützowgasse  1, zu belassen;  die  Einrichtungen  der Farbholz-

mühle wurden nach Neufeld verlegt. 

…..Es traten neuerlich Absatzprobleme auf;  

das Werk beschäftigte unter der Leitung von 

Franz Jüngst dennoch 120 Arbeiter. Die Chronik 

vermerkt auch noch einen Streik wegen  

2 entlassener Arbeiter, wobei eine amikale 

Lösung die Gemüter wieder beruhigte…. 

…..In diesem Jahr gab es auch noch Ärger 

mit unrealistischen Steuervorschreibungen 

 – ein Problem, das ebenfalls gelöst wurde. 



….. 

1909 

Am 12. Februar stirbt Dr. Emil Medinger 

(geb. am 20. April 1852  in  Gumpoldskirchen) 

–  die  hauptverantwortliche Geschäftsleitung geht auf 

seinen Bruder Eduard Medinger sen. über. 


….. 

1910 

Erst gegen Jahresende verbesserte sich die Ertragssituation bei Wein(stein)säure; in der Folge wurden weitere 

Investitionen geplant. 

….. 


1912 

Eine gute Zuckerrübenernte verhilft  zu Absatz-Steigerungen bei  schwefeliger Säure und Nebenprodukten  

 –  allerdings wurden mit Beginn des Balkankrieges ab Oktober die Exporte in die Balkan-Länder komplett   

eingestellt. 

….. 

1913 

Nach mehrjähriger Planungsphase Inbetriebnahme der eigenen Salzsäure- und Glaubersalz-Anlage 

unter Gewährung steuerlicher Begünstigung. 

….. 


1914 

endete ein seit 1908 schwelender Rechtsstreit mit dem Komitat Sopron wegen Nichteinhaltung der 

Abwasservorschriften mit der Zahlung von 830 Kronen. Dabei ging es nicht um die für das Unternehmen 

geringe Summe, sondern um die fachliche Auseinandersetzung zwischen industriellen und beamteten 

Chemikern: Es ist alles schon einmal dagewesen…. 

Die folgenden Kriegsjahre wurden dank konstanter Belieferung der heimischen Industrie trotz Wegfall 

wichtiger Importgüter und Exportmärkte von J. Medinger & Söhne ziemlich problemlos bewerkstelligt. 


Diese Fliegeraufnahme aus 

1917 zeigt im mittleren 

Bildausschnitt die Fabrik 

J. Medinger & Söhne, 

gegenüber die Jutefabrik 

(Sammlung: 

Wirtschaftskammer 

Burgenland – Repro: M. 

Wölfle,Eisenstadt) 


….. 

1918 

Nach verlorenem Weltkrieg war der Zerfall der österreichisch-

ungarischen Monarchie eine wahre Katastrophe; plötzlicher 

Verlust der wichtigsten Export-Märkte und Import-Quellen 

brachten die Fabrik kurzfristig beinahe zum Stillstand. 

…..so mutet  die  nebenstehende  Betriebs-

Bilanz  der Ammoniak-Abteilung  für  das 

Jahr  1918 schon wie  eine Abschluss-Bilanz  

eines untergegangenen Weltreiches an. 

Es war die letzte Abteilungs-Bilanz  in der 

k.u.k.- Zeit… 


….. 

1919 

Weist  der  Industrie  Compass  für  1919  auf  Seite  313  für  das  

Werk  Neufeld  80  –  100  Arbeiter  und Kraftmaschinen mit 100 PS 

aus. 


Unter  den  bisher  bekannten Erzeugungsprodukten  findet  man  u.  

a.  Düngergips,  Düngerkalk,  Hexatol, Entfärbungskohlen, Appretur-

Stärke…. 

….aber auch nach verlorenem Weltkrieg war der Behördendrang 

ungebrochen: 

 

Zwei Rechtsbescheide betreffend 



Auflagen zur Errichtung einer Stütz-

mauer an der Leitha aus dem Jahre 1920 



….. 

1920 

Markantestes Ereignis dieses Jahres war der Eintritt des  

Ing. Dr. Robert Medinger (8.7.1887 – 1.11.1957 zweitältester Sohn 

des Dr. Emil Medinger sen.) in die Firma deren Leitung er dann 

1932 nach dem Tod von KR Eduard Medinger übernahm und dann 

bis zu seinem Tod 1957 inne hatte. 

Das Bild zeigt den begeisterten 

Flieger als Rittmeister der k. u. 

k. Luftwaffe     (Sammlung: D. 

Rausch-Medinger, Wien    

Repro: M. Wölfle, Eisenstadt) 

Ø

In der Wirtschaft bekleidete KR Dr. Medinger eine Reihe 



wichtiger Funktionen wie u.a. die  des Vize-Präsidenten der  

Wirtschaftskammer Burgenland. 

Ø

An dieser Stelle soll auch auf KR Eduard Medinger (1848 – 1932) 



hingewiesen werden, der über viele  Jahre bis zu seinem Tod 1932 

an der Spitze  des Unternehmens stand: Er wurde u. a. zum 

Generalrat in die Österreichisch – Ungarische National-Bank,  

      der Vorläuferin der Österreichischen Nationalbank berufen. 

Der 10-Kronenschein mit Ausgabetag  

2. Jänner 1922 trägt die Unterschrift 

von Eduard Medinger 


…… 

1923 -1930 

Die Wirtschaft kommt wieder in Schwung 

Briefkopf: Bezirksmuseum Wien-Favoriten, Wien X., Eintragung  Industrie Compass 1924/25 Seite 

927 


 

 

Industrie Compass 1924/25 Seite 



953 

Foto aus Wiener Handelsblatt 

vom 19. Oktober 1927 

Werbung der Firma J.Medinger & Söhne  

im Branchenverzeichnis 1928  

Industrie Compass 1930 

 Seite 774 und Seite 790 

…..1930 

Der Mitarbeiterstand in Neufeld 

beträgt ca. 200 und jener in der 

Zentrale Wien IV., um die 50! 



…..die auch die Firma J. Medinger & Söhne nicht verschont hat: 

Industrie Compass 1935 Seite 760 und 774 

Ø

Die Mitarbeiter-Zahl ist drastisch gesunken, 



die Produktion von Weinsteinsäure dürfte 

weggefallen sein aber dafür „Frigidin“ für 

die Kühlhausindustrie neu ins Programm 

genommen, die Firmenzentrale in den 

billigeren 2. Bezirk, Blumauergasse 6, 

gewechselt. 

Kriegsjahre 1939 - 1945 

Industrie Compass 1940/41 Seiten 714 + 715 

Ø

Als Inhaber scheinen nur mehr Eduard Medinger 



     und Ing. Dr. Robert Medinger auf. 

 

 



 

!!! Gegen Kriegsende wurde das Werk Neufeld fast zur Gänze zerstört !!! 

Mit dem Beseitigen der beträchtlichen Kriegsschäden beginnt ein stetiger Wiederaufbau: 

Ø

Produktions- und Verwaltungsgebäude werden neu errichtet  



     und in die Produktionsanlagen investiert. 

Ø

Man spezialisiert sich auf die Herstellung von Fluor-Kohlen-



Wasserstoffen, die in der Kühl-Industrie, für chemische 

Reinigungszwecke  aber auch als Treibmittel für div. in 

Spraydosen abgefüllte Chemie-Produkte stark steigenden 

Absatz fanden. 



….. 

1947/48 

Das Unternehmen firmiert lt. Industrie Compass 1947/48  

Seite 1646 unter der Adresse A. Schauflergasse 2, 1010 Wien. 

….. 


1952 

Neue  Adresse:  Seilerstätte   13, 1010  Wien 

–  das  Produktionsprogramm   weist  neben  den  bisherigen Chemikalien auch noch 

Chlormethyl und nicht näher aufgeführte „Schwerchemikalien“ auf 

– als Hausbanken vertraut man auf die ÖLB (Österr. Länderbank) und die CA 

(Creditanstalt). 

….. 

1957 – 1960 

Mit dem Tod von Ing. Dr. Robert Medinger ergeben sich größere Veränderungen in der  

Geschäftsleitung: 

Als Inhaber sind Hans Medinger (Sohn  des  Eduard  Medinger  jun.), Maria Margaretha  

Medinger und Dorothea Rausch-Medinger (Adoptiv-Tochter des Ing. Dr. Robert Medinger,  

und Enkelin des Dr. Emil Medinger) im Industrie Compass 1960 Seite 1589 eingetragen. 

Prokurist ist Ing. Gustav Rausch-Medinger, der Ehegatte von Dorothea Rausch-Medinger. 

Neben  den  bekannten  Spezialitäten  sind  auch  „Betriebsmittel  für  Kühlanlagen“, 

im Handelsprogramm Hartschaum-Isolierplatten „Corblanit“ zu finden  

– eine wichtige Ergänzung im Bereich industrieller Kühlanlagen bzw. Kühlhäuser. 



….. 

1965 

Das Unternehmen Medinger um 1965 



….. 

1978 

Übernahme des Unternehmens durch Dipl.Ing. Dr. Werner  Frantsits,  

und Einbringung in einen neuen Firmenverbund bestehend aus den 

Firmen Medinger & Söhne, Anton von Waldheim GmbH und Diehl 

GmbH. 

…..neben dem ursprünglichen Schwerpunkt, der Produktion und dem Handel von Chemikalien   



versteht sich die Firma J. Medinger & Söhne heute in diesem Firmenverbund als technischer 

Servicedienstleister. 

d.h. verantwortlich für Infrastruktur, Ausbaumaßnahmen und Instandhaltung ist sie 

maßgeblich an der weiteren Entwicklung des Standortes Neufeld beteiligt. 



….. 

1983 

Umwandlung in eine Kommanditgesellschaft, 

als Prokuristin und Komplementärin zeichnet 

Eveline Frantsits sowie als Prokurist Anton Dallos 

und Geschäftsführer Dr. Werner Frantsits. 

 

Die bisherige Geschäftsanschrift  



Boltzmanngasse 11, 1090 Wien wird auf  

Landeggerstrasse 7, 2491 Neufeld an der Leitha 

geändert. 

….. auch 

1983 

stößt die damalige Werfft-Chemie GmbH zur 

Unternehmensgruppe, die heutige Alvetra & 

Werfft GmbH. Mit ihr wurden neue Produktlinien, 

Veterinärpharmazeutika, integriert. 


….. 

1984 

Zu dieser Zeit sind im Werk Neufeld/Leitha  40 Mitarbeiter auf 

einem Areal von ca. 45.000 m² beschäftigt, 

die zum Jahresumsatz von öS 20 Millionen beitragen. 

Ø

Es erfolgt die Gründung der Waldheim Pharmazeutika GmbH durch das 



Unternehmen Anton von Waldheim chemisch-pharmazeutische Fabrik, die ihren 

Ursprung in einer 1441 gegründeten Apotheke in Wien hat. 

  

Ø

Im Zuge dieser Firmengründung wird der Vertrieb und die Produktion für die 



Produkte der Anton von Waldheim chemisch-pharmazeutische Fabrik in diese neue 

Gesellschaft Waldheim Pharmazeutika GmbH übertragen und der Beschluß zum 

Neubau eines Pharmawerkes in Neufeld gefaßt.  

 

Ø



Waldheim Pharmazeutika GmbH wurde nach Fertigstellung des Pharmawerkes 

von Wien nach Neufeld übersiedelt 

 

 

  



….. 

1986 

nach der Inbetriebnahme des neuen Pharmawerkes in Neufeld - 

innerhalb der Firmengruppe für die gesamten Forschungs- 

und Produktionstätigkeiten im Bereich Humanpharmazeutika und 

Veterinärpharmazeutika zuständig und ist die Vorläuferfirma 

der heutigen Sanochemia Pharmazeutika AG. 

  

 


….. 

1990 

Gründung der SANOCHEMIA Pharmazeutika 

AG am 13. 11. 1990 


….. 

1992 

Ø

US-Approval für Fluorognost IFA™ HIV-1 Diagnose Test 



….. 

1992 

Ausbau des Syntheselabors,  

Grundsteinlegung für die Entwicklung der Galantamin-Synthese. 


….. 

1994 

Verlagerung der Produktionsanlagen der Alvetra Deutschland 

nach Neufeld 


….. 

1995 

Einreichung des Patents auf das Syntheseverfahren von Galantamin 

….. 

1996 

Erteilung des ersten Patentes auf das Syntheseverfahren; damit weltweiter Schutz



 

….. 

1996 

erfolgen weitere millionenschwere Investitionen in modernste 

Produktionsanlagen für innovative Arzneimittel, sodass der 

Firmenverbund zu einem der Leitbetriebe des Burgenlandes zählt. 

….. 

1998 

ein weiteres wichtiges Tor in 

die Zukunft wurde mit der 

Eröffnung der neuen 

Syntheseanlagen aufgestoßen 

….. mit prozeßgesteuerter Produktion und eigenen Forschungs- und Entwicklungsabteilung 

wird dieser Unternehmensbereich höchsten internationalen Ansprüchen gerecht.  


….. 

1998 

Kooperationsverträge mit Janssen (Johnson & Johnson) und Shire 

…..Verschmelzung der Waldheim Pharmazeutika GmbH mit 

Sanochemia zur heutigen Sanochemia Pharmazeutika AG 



….. 

1999 

Börsegang 



….. 

2000 

 

Ø

Akquisition Goldham Pharma 50 % 



 

Ø

Erstmalige Zulassung des Demenz-Präparates Reminyl mit dem Wirkstoff Galantamine 



in Europa 

 

Ø



Erteilung des endgültigen Synthesepatents zur industriellen Synthese des Wirkstoffes 

Galantamin auch in USA 

 

Ø

Akquisition Goldham Pharma auf 75-%-Anteil 



 

Ø

Markteinführung von Iopamidol (erstes generisches Röntgenkontrastmittel) in Ö und D 



 

 

Ø

Gründung der SANOCHEMIA UK 



 

 

 



 

 

Ø



US-Approval für Galantamine-Syntheseanlage (und Genehmigung für synthetisch 

hergestelltes Galantamin) 

….. 

2001 

 

Ø

Zulassung des Demenz-Präparates Reminyl mit dem Wirkstoff 



Galantamine in USA 

….. 

2002 

weiterer Ausbau der Syntheseanlage 



….. 

2002 

 

Ø

EU-Zulassung für synthetisches Galantamin abgeschlossen 



Ø

Gründung der SANOCHEMIA Diagnostics 



….. 

2003 

Gründung der SANOCHEMIA Schweiz 

….. 

2004 

Gründung der SANOCHEMIA US 

….. 

2005 

Eröffnung von Repräsentanzen in China und Indien 



….. 

2006 

Eröffnung des Werk 2 



….. 

2006 – 2008 

 

Ø

Entwicklungs-Schwerpunkt "Tolperison": 



Verlizenzierungen und erste Zulassung für Tolperison-Formulierung in Deutschland, 

Markteintritt in Deutschland 

 

Ø

Komplettierung des Radiologieportfolios durch ein MRT-Kontrastmittel 



 

Ø

Neue Substanzentwicklung einer hochreinen Formulierung von Tolperison - "New 



Chemical Entity" 

 

Ø



US-Patent für PVP-Hyperizin (für Formulierung und Anwendung des Wirkstoffes) 

 

Ø



Erste Patenterteilung auf verbessertes Galantamin-Herstellungsverfahren 

….. 

2009 

Europaweit Zulassungsanträge eingereicht für Tolperison und MRT-

Kontrastmittel

 

….. 


2010 

 

Ø

Marktzulassung (DCP) für MRT-Kontrastmittel in Europa, sowie US-Zulassung für 



Scanlux (Röntgenkontrastmittel) 

 

Ø



Verlizenzierung von Agileo® (Tolperison-Formulierung) für die Türkei 

 

Ø



Entwicklungsschwerpunkt PVP-Hyperizin: Klinische Studien für PVP-Hyperizin für 

Diagnose und Therapie von Harnblasenkarzinomen 

 

Ø

Börse: Wien-Listing seit Februar 2010 im Segment mid market an der Wiener Börse / 



Frankfurt: Wechsel in den General Standard der FWB per Mai 2010 vollzogen 

 

Ø



exklusive Vertriebsvereinbarung mit IBEROINVESA Pharma SL zur Vermarktung 

radiologischer Produkte in Spanien, Portugal und Lateinamerika



 

….. 

2011 

 

Ø

Übernahme der Alvetra & Werfft GmbH: veterinärpharmazeutisches Produktportfolio 



und Synergien in Verwaltung, Vertrieb und Arzneimittelentwicklung 

 

 



 

 

 



Ø

Radiologie: Neue Vertriebspartnerschaften im Iran, Russland und Indonesien 

 

Ø

Kapitalerhöhung in Q1 für die Zukunftsentwicklung der Sanochemia erhöht auch 



Freefloat auf 40 % 

 

Ø



Abschlußbericht für Vidon® (Blasenkrebsdiagnostikum) bestätigt erfolgreiche 

      klinische Phase IIa-Studie



 

J.Medinger & Söhne 

Sanochemia 

Alvetra & Werfft 

J.Medinger & Söhne 

Farbholzerzeugung 

J.Medinger & Söhne 

Weinsäure 

Produktion 

J.Medinger & 

Söhne 


Gasfabrik 

Waldheim Apotheke 

Wien 

Anton v. Waldheim 



Chem. Pharm. Fabrik 

Waldheim 

Pharmazeutika 

GmbH 


Sanochemia 

Pharmazeutika 

AG 

Alvetra GmbH 

Deutschland 

Werfft Chemie 

Wien 

Alvetra & Werft 



GmbH 

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pharmazeutika 

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