Wintersport: Kleine Pisten- flitzer Fit Daheim


Download 241.46 Kb.
Pdf ko'rish
bet1/3
Sana14.08.2018
Hajmi241.46 Kb.
  1   2   3

Verband Mühlviertler Alm, Verein für Regional- und Tourismusentwicklung

50. Ausgabe

  Dez. 2016

Wintersport:   

Kleine

Pisten-

flitzer

Fit Daheim 

Ein virtueller Fitnesstrainer soll 

ältere Semester körperlich auf 

Vordermann bringen — und zwar 

vor dem Fernseher.          Seite 7

Köstlich ge[roas]t

Lustig, gesellig, lehrreich, regional 

und vor allem köstlich — das war 

der ersten Durchgang der kulina-

rischen  Alm[roas].              Seite 6

Sozialpreis

Mit dem „Immanuel 2016“ hat 

der gleichnamige Verein heuer 

die Firma Haubner aus Liebenau 

ausgezeichnet.  

        Seite 10

zugestellt durch Post.at

Kinderleicht und supercool — das ist das 

Pistenvergnügen auf den familienfreund-

lichen Schibergen der Mühlviertler Alm. 

Hier können kleine Pistenflöhe das 

Schifahren erlernen und den Winterspaß 

in vollen Zügen genießen! 

Foto: Pletterbauer

Foto:W

intersportarena Liebenau



Liebe Bewohnerinnen und Bewohner 

der Mühlviertler Alm!

Nachdem es in 

den 90-er Jahren 

drei Ausgaben 

einer Mühlviert-

ler Alm Regional-

zeitung gegeben 

hatte, startete 

man 2003 mit 

einem regelmä-

ßigen Informa-

t i o n s m e d i u m . 

Seither wurde 

in unserer Mühl-

viertler Almpost 

drei- bis viermal 

jährlich über 

Neues, Wichtiges 

und Interessantes 

aus der Region berichtet. Die Almpost war dabei aber nicht nur ein 

reines Informationsmedium. Vor allem wurde in der Zeitung auch im-

mer wieder eingeladen, sich aktiv zu beteiligen, bei Workshops und Pro-

jekten mitzuwirken oder auch selbst welche zu initiieren. Rückblickend 

darf man sagen, dass sich sehr viel getan hat und wir glauben, dass 

auch die Almpost einen wesentlichen Beitrag dazu geleistet hat. Alle 

Almpostausgaben können Sie auf www.muehlviertleralm.at unter dem 

Menüpunkt „Regionalentwicklung“ nachlesen.

Heute halten sie die 50. Ausgabe der Almpost in Ihren Händen — sozusa-

gen eine Jubiläumsausgabe. „Tue Gutes und rede darüber!“ — ein Motto, 

dem sich die Almpost verschrieben hat. Wir möchten uns an dieser Stelle 

bei Ihnen als engagierte BürgerIn in der Region oder auch als interessier-

te LeserIn sehr herzlich bedanken. Tragen Sie die Informationen auch 

über die Regionsgrenzen hinaus und helfen Sie mit, unsere Gemeinschaft 

zu stärken und den Bekanntheitsgrad zu steigern! Vielen Dank!

Auch in dieser Ausgabe laden wir wieder zum Mitmachen und Mitge-

stalten ein, aus aktuellem Anlass besonders bei unserem AAL-For-

schungsprojekt „Fit Daheim“. Für dieses Projekt und auch für die Ar-

beitsgruppe „Lebensqualität im Alter“ werden noch weitere engagierte 

MitstreiterInnen gesucht.  

In der bevorstehende Advent- und Weihnachtszeit wird in unserer Region 

einiges geboten! Adventmärkte, Ausstellungen und viele kulturelle Ver-

anstaltungen laden zu einem Besuch ein. Machen wir uns vor allem in 

der Weihnachtszeit bewusst, dass vielerorts auf der Welt bittere Angst, 

furchtbarer Terror und Krieg herrschen! Im Angesicht dieser Tatsachen 

erscheinen die Probleme unserer Region in einem völlig anderem Licht. 

Seien wir zufrieden und dankbar, dass wir diesen heilen Flecken Erde 

unsere Heimat nennen dürfen — unsere Mühlviertler Alm!

Ein arbeitsintensives Jahr 2016 neigt sich dem Ende zu. Wir blicken 

zurück auf eine Vielzahl neu gestarteter Projekte, auf ein sehr gutes 

Tourismusjahr und wunderschöne und erfolgreiche Veranstaltungen. Ab-

schließend danke ich allen, die in der Region ihren wertvollen Beitrag 

leisten, besonders den Vorstandsmitgliedern, meinen Bürgermeisterkol-

legen und dem engagierten Team im Almbüro. 

Ich wünsche Ihnen allen ein gesegnetes Weihnachtsfest und für das be-

vorstehende Jahr 2017 vor allem Gesundheit und eine Vielzahl schöner, 

beglückender Momente!

 

 

 



 

   


     Ihr Alm-Obmann 

Johann Holzmann

E D I T o R I A L



Inhaltsverzeichnis

Neue Leader-Projekte, Almbauern-Klausur  Seite 3

Abgeordnet zum Lehrlings-Parlament 

Seite 4


Fitness aus dem Fernsehen 

Seite 7


Den Apfelsorten auf der Spur   

Seite 8


Der Klimawandel ist da 

Seite 9


Der Johannesweg zum Schenken 

Seite 13


Schmucke Stücke im Weihnachtsmuseum  Seite 15

2

Neue Ansprechpartnerin für Tourismus-

Agenden im Mühlviertler Almbüro

V

eronika obereder gehört seit 



Mitte September zum Team 

des Mühlviertler Almbüros. Sie ver-

tritt Christa Winklehner während 

ihrer (voraussichtlich) einjährigen 

Babypause im Tourismusverband 

Mühlviertler Alm. Die Kaltenber-

gerin, Jahrgang 1994, ist ein ak-

tives Mitglied der Musikkapelle 

Kaltenberg und radelt und wandert 

gerne.    Nach  der  Pflichtschulzeit 

2009 in Unterweißenbach begann 

sie ihre Lehre beim oberösterreich 

Tourismus im Bereich Marketing. 

Hier lernte sie aber auch andere 

Unternehmensbereiche wie Touris-

musentwicklung, Buchhaltung und 

die  Tochterfirma  Oberösterreich 

Touristik kennen. Nach der Lehr-

abschlussprüfung zur Bürokauffrau 

2012  wechselte  sie  zur Tochterfir-

ma Tourismus Technologie GmbH. 

Hier zählten zu ihren Hauptaufga-

ben die Gästebetreuung für oÖ so-

wie die Betreuung der bestehenden 

Kunden für Fragen bei Webseiten 

und ToURDATA. „Ich freue mich auf 

die neue Herausforderung, beim 

Tourismusverband  Mühlviertler  Alm  

aktiv an der Weiterentwicklung in 

der Region mitzuarbeiten“, sagt 

die „Neue“ im Almbüro.

Seinen 70. Geburtstag feierte jüngst Herbert Wurz. Der Kaltenberger 

Bürgermeister außer Dienst war mehr als ein Jahrzehnt Vorsitzender 

des Tourismusverbandes Mühlviertler Alm. Während seiner Amtszeit 

wurden  viele innovative Projekte aufgegriffen und umgesetzt. Zum 

70. Wiegenfest gratulierten ihm und auch seiner Frau Leopoldine 

(sie feierte ebenfalls vor kurzem ihren 70-er) der Vorsitzende des 

Tourismusverbandes Mühlviertler Alm, Bürgermeister Alois Reithmayr 

(2. v. l.), Veronika Obereder (l.)  und Christa Winklehner  (r.) sowie 

Alm-Geschäftsführer Klaus Preining, von dem auch dieser Schnapp-

schuss stammt.

Veronika Obereder (r.) vertritt 

beim Tourismusverband Christa 

Winklehner, die sich bereits in die 

Babypause verabschiedet hat. 


L E A D E R / A L M B A U E R N

3

Ideen für die Zukunft



B

ei der jüngsten Vorstandssit-

zung der Mühlviertler Alm am 

7. November in Pierbach wurden 

wieder einige Leaderprojekte be-

schlossen: In St. Leonhard wird 

die E-Tankstelle vom Verein Ener-

gie St. Leonhard überdacht, der 

Verein  Liebenswertes  Langfirling 

gestaltet  den  Dorfplatz  neu,  die 

Betreuung des E-Car-Sharing Pro-

jekts MühlFerdl des Energiebe-

zirks  Freistadt  wird  gemeinsam 

mit der Leaderregion Mühlviert-

ler  Kernland  unterstützt.  Zudem 

soll im Karlingerhaus in Königs-

wiesen eine Indoor-Kletterwand 

entstehen. Die nächste Phase un-

seres BürgerInnenbeteiligungmo-

dels „Regionale Agenda 21“ wird 

ab 2017 gestartet. Und schließ-

lich wird im fünften Bestandsjahr 

des  Johannesweges das dritte 

Buch von Dr. Johannes Neuhofer 

erscheinen.

Im Anschluss an die letzte Sitzung 

des heurigen Jahres gratulierten 

die Vorstandsmitglieder des Re-

gioalverbands  Mühlviertler  Alm  

Obmann  Hans  Holzmann  sehr 

herzlich  zu  seinem  50.  Geburts-

tag.  Mit  einem  Gläschen  Wein 

wurde auf das Jubiläum angesto-

ßen. „Der gesamte Vorstand der 

Mühlviertler Alm und das Team 

des Almbüros wünschen nochmals 

alles  Gute  und  viel  Gesundheit. 

Danke für deinen engagierten 

Einsatz für unsere Region!“

Almbauern-Klausur 

D

ie Almbauern trafen sich 

jüngst, erstmals in der neu-

en  Zusammensetzung  nach  der 

Jahreshauptversammlung, 

zur 

Klausur. Im Mittelpunkt standen 

die Herausforderungen der Bäue-

rinnen und Bauern auf der Mühl-

viertler Alm. Gemeinsam wurden 

die Ideen für einen gemeinsamen 

Lösungsweg erarbeitet. Obmann 

Josef Mühlbachler: „Ich bin stolz 

auf mein Team im Almbauernvor-

stand,  gemeinsam packen wir die 

Herausforderungen an und bli-

cken mit viel Freude in Zukunft.“

N

un geht es an die Umsetzung 

des Arbeitsprogrammes. Dazu 

wurden vier Teams gebildet. Das 

Themenfeld Nachfolge wird von 

Sabina  Moser  geleitet.  Franz 

Mühlbacher geht beim Themen-

feld Landwirtschaft vorne. Die 

Herausforderungen im Kapitel 

Landschaft werden von Almbau-

ern-Obmann  Mühlbachler  zur 

Lösung gebracht. Auch das Image 

der Landwirte bedarf einer Kor-

rektur, diese wird durch Magda-

lena Mühlbachler und ihr Team 

bearbeitet. Die Teams haben vier 

Jahre Zeit, um das Arbeitspro-

gramm umzusetzen.

Zahlreiche neue Leader-

Projekte hat der Vor-

stand der Mühlviertler 

Alm jüngst auf den 

Weg in die Umsetzung 

geschickt. Und auch 

bei den Mühlviertler 

Almbauern gibt es jede 

Menge Themenfelder zu 

beackern. 

Die Herausforderungen der 

Zukunft für die Landwirtschaft 

waren das Thema der jüngsten 

Almbauern-Klausur. 

Ein Prost auf den 50-er von Alm-Obmann Johann Holzmann (v. l.): Albin Schartlmüller, Christa Winklehner, Her-

bert Haunschmied, Josef Mühlbachler, Franz-Xaver Hölzl, Johann Holzmann, Harald Gruber, Hans Hinterreiter 

4

L E H R L I N G S P A R L A M E N T



Was erwarten wir von 

unserem Lehrplatz? 

Was brauchen wir, wo 

bekommen wir Unter-

stützung? Antworten auf 

diese Fragen erarbei-

teten Lehrlinge aus der 

Region im Oktober im 

Lehrlingsparlament.

D

as erste Lehrlingsparlament 



der „Arbeits- und Lebensregion 

Freistadt“ (kurz „ALF“) am 6. und 

7. oktober im Salzhof Freistadt war 

geprägt von intensiven inhaltlichen 

Diskussionen unter den 40 teilneh-

menden Lehrlingen sowie der Wahl 

eines Präsidiums, das die Anliegen 

weiter voran bringen wird.

E

s war als österreichweites Pilot-



projekt vorgesehen und mit je-

der Menge Fragezeichen versehen: 

Werden die Lehrbetriebe ihre Lehr-

linge entsenden und die Lehrlinge 

auch kommen? Wie werden sie sich 

einbringen? Sehen sie Chancen, ihr 

Umfeld mitzugestalten? Die WKo 

Freistadt und die Leaderregionen 

Mühlviertler Alm und Mühlviertler 

Kernland als organisatorInnen wa-

ren gleichsam überwältigt davon, 

was sich am 6. und 7. oktober im 

Salzhof Freistadt abgespielt hat. 

„Gleich 40 Lehrlinge aus 22 Ge-

meinden und 17 unterschiedlichen 

Lehrberufen haben  ihre Sorgen und 

Wünsche, Ideen und Vorschläge zu-

sammengetragen, ihre wichtigsten 

Themen ausdiskutiert und gemein-

sam neue Ideen entwickelt“, freut 

sich Gabriele Lackner-Strauss, 

obfrau der WKo Freistadt. Das 

Pilotprojekt Lehrlingsparlament 

Freistadt ist ein wesentlicher Bau-

stein im Gesamtprojekt ALF — Ar-

beits- und Lebensregion Freistadt. 

Dieses zielt darauf ab, den Bezirk 

Freistadt noch stärker als attrak-

tive Region für Lehrlinge und Fach-

kräfte zu profilieren.

I

n moderierten Workshops und 



einer Debatte im Plenum haben 

sich die Lehrlinge engagiert einge-

bracht und ihr Umfeld beleuchtet, 

vor allem im Hinblick auf ihre Rah-

menbedingungen im Arbeitsum-

feld. Dietmar Wolfsegger, Leiter 

der WKo Freistadt: „Es war deut-

lich ein gemeinsamer Stolz  der 

Lehrlinge zu spüren und der Wille, 

sich einzubringen und die Region 

und ihre Zukunft mitzugestalten.“ 

Die Lehrlinge haben sich auf fol-

gende Hauptthemen geeinigt: 

1) Betriebsübergreifende Ver-

netzung: Die Lehrlinge aus den 

unterschiedlichen, meist kleinen 

Unternehmen wollen sich mehr un-

tereinander austauschen und ver-

netzen. Konkret wollen sie einen 

Lehrlingsausflug  organisieren,  um 

den Gedankenaustausch und das 

„Wir-Gefühl“  zu stärken. 



2) Lehrlingskarte: Die Lehrlinge 

wünschen sich eine eigene Karte, 

die zu Ermäßigungen und Vortei-

len berechtigt, z. B. beim Tanken, 

aber auch bei Freizeitangeboten.

3) Lehrlingsparlament jährlich: 

Das Lehrlingsparlament soll im 

kommenden  Jahr  wieder  stattfin-

den und mit einem Fest für alle 

Lehrlinge des Bezirks verbunden 

werden. Dazu wurde spontan eine 

eigene Event-Gruppe gegründet.

4) Lehre mit Matura unterstüt-

zen: Das Angebot an Vorberei-

tungskursen für die Matura (neben 

der Lehre) soll ausgebaut werden. 

Kurse sollen jedes Jahr in Freistadt 

durchgeführt werden, auch wenn 

nur eine geringe Zahl an Lehrlingen 

angemeldet ist. Lernzeiten für die 

Matura sollen von den Lehrbetrie-

ben besser unterstützt werden. 

5)  Mobilitäts-App  für  Lehrlinge: 

Öffentliche Verkehrsmittel sind be-

sonders wichtig für Lehrlinge, die 

oft nicht über ein eigenes Fahrzeug 

verfügen. Das Netz für öffentlichen 

Personennahverkehr ist leider im 

Bezirk deutlich ausbaubar. Über 

eine eigene App sollen sich Pend-

lerInnen und Lehrlinge vernetzen, 

um regelmäßige Mitfahrgelegen-

heiten für Lehrlinge zu ermögli-

chen, wo öffentliche Verkehrsver-

bindungen nicht passen.

Präsidium gewählt

D

as Lehrlingsparlament hat sein 



eigenes Präsidium gewählt: 

Präsidentin ist  Jasmin Rammer, 

Bankkauffrau, drittes Lehrjahr bei 

der Sparkasse Pregarten-Unter-

weißenbach AG, Pregarten. Zum 

Vizepräsident wurde  Fabian Glas-

ner, Maurer und Schalungsbauer, 

zweites Lehrjahr, Holzhaider Bau 

GmbH, St. oswald/Fr., gewählt. 

Außerdem gehören dem Präsidium 

Verena Aichhorn, Matthias Kapel-

ler, Philip Haider, Matthias Ca-

menzind, Bernhard Pölz, Raphael 

Preslmayr, Christoph Benda und 

Alexander ortner an. 

Aktiv für die Arbeits- und Lebensregion Freistadt: Lehrlingsparla-

ments-Präsidentin Jasmin Rammer und Vizepräsident Fabian Glasner 

Foto: WKo

Parlaments-   

       Sitzung



5

J U G E N D T A N K S T E L L E

M

it einem eigenen Projekt be-



teiligte sich die Jugendtank-

stelle der Mühlviertler Alm bei 

„72 Stunden ohne Kompromiss“, 

der größten Jugendsozialakti-

on im Land. Die Aufgabe laute-

te Auseinandersetzung mit dem 

Thema „Vielfalt der Kulturen“ 

auf zwei Wegen: Einerseits sollte 

der Stiegenaufgang im otelo zum 

Thema gestaltet werden und an-

dererseits eine einstündige Radio-

sendung live aus dem Radionest 

Mühlviertler Alm erklingen. 

Die Jugendlichen zeigten: Wenn 

Kreativität und Struktur einander 

nicht widersprechen, kann Fan-

tastisches entstehen. Im otelo 

kann man ab nun mit dem Kunst-

werk von Christina, Anna, Selina, 

Magdalena, Marie und Viktoria auf 

eine interkulturelle Reise gehen, 

wenn man die Stufen in den er-

sten Stock erklimmt. Unter der 

künstlerischen Anleitung von In-

grid Tischberger gestalteten die 

sechs Mädchen den Stiegenauf-

gang nicht nur mit viel Farbe  und 

unterschiedlichen Formen, hinter 

den ganzen Einzelmalereien steht 

auch ein beeindruckendes Ge-

samtkonzept. So geht man jetzt 

an indischen ornamenten mit 

österreichischem  Einfluss    vorbei 

und gelangt über ein wogendes 

Meer an Farben zu einem viel-

schichten Portrait einer jungen 

Frau, deren Hautfarbe dezent von 

schwarz nach weiß übergeht. Ihre 

Haare transzendieren in die Mut-

ter Erde mit ihren Kontinenten. 

Schließlich  findet  der  Übergang 

in das Weltall mit Planeten und 

Sternen statt. Den Stiegenaufgang 

ziert ein in Rottönen gehaltener 

chinesischer Drache.

D

ie Jugendlichen waren top 



motiviert vom Anfang bis zum 

Schluss. Zum Aufwärmen widme-

ten sie sich den Vorbereitungen 

für die Radiosendung. Am Freitag 

um 17 Uhr ertönte eine Live-Sen-

dung aus dem Radionest im Freien 

Radio Freistadt. Sie interviewten 

dazu auch drei Asylwerber aus 

St. Georgen am Walde. Die Sen-

dung kann auf der Homepage des 

Freien Radios Freistadt (www.

frf.at) nachgehört werden. Am 

Ende der Projekttage waren nicht 

nur die sechs Mädchen, die die 

HBLA für künstlerische Berufe in 

Linz  besuchen, mit ihrem Kunst-

werk zufrieden, sondern auch die 

Hausbesitzer Walter und Stefanie 

Punkenhofer und das Team der Ju-

gendtankstelle. 

F

ür die Motivation, zum Aufwär-



men und Stärken wesentlich 

war  die  Verpflegung,  für  welche 

das Gasthaus zur Post der Familie 

Greindl und die Familie Punken-

hofer zu Mittag sorgten. Gebäck 

und Brot für Frühstück und Jause 

erhielten die Mädchen von der 

Naturbackstube Honeder. Und Ge-

tränke gab es vom Nah & Frisch 

Riepl in Weitersfelden. Ingrid 

Tischberger unterstützte die Mäd-

chen nicht nur fachlich, sondern 

versorgte sie auch mit heißem Tee 

und Kaffee. Die Jugendtankstelle 

und die Teilnehmerinnen bedan-

ken sich herzlich! 



Was Jugendliche in nur 

72 Stunden vom Plan in 

die Realität umsetzen 

können, bewiesen sie im 

Otelo in Weitersfelden.

Stolz auf das gelungene Werk: die Jugendlichen im Otelo-Stiegenhaus

PERFEKT


IN SZENE

GESETZT


In 72 Stunden

D

er Biobauernhof Hunger in 

Erdleiten bei Bad Zell war der 

erste Schauplatz der kulinarischen 

Alm[roas] auf der Mühlviertler 

Alm. 20 Personen aus Region und 

darüber hinaus ließen sich dieses 

gemeinsame Kochevent mit Bianca 

Gusenbauer als „Lehrmeisterin“ 

nicht entgehen. Nach einer kurzen 

Hofführung wurden in lustigen 

zwei Stunden in mehreren Grup-

pen die kulinarischen Leckerbis-

sen aus regionalen Zutaten zube-

reitet. Schließlich ließen sich die 

TeilnehmerInnen ihre Schöpfungen 

in gemütlicher Atmosphäre auf der 

Zunge zergehen. 

Mitte oktober fand die zweite ku-

linarische Alm[roas] am Schwarz-

bergerhof in Schönau statt, und 

auch hier waren die Beteiligten 

begeistert. Die Gruppe war sich 

auch einig, dass derartige Genuss-

events unbedingt weitergeführt 

werden sollen. Und das ist auch 

geplant! 2017 will man in der Re-

gion „weiterroasen“ und weitere 

Betriebe mit der kulinarischen 

Alm[roas] beehren.



Regionalität zählt 

W

ährend die Alm[roas] als 



singuläre oder sporadische 

 

Veranstaltung darauf aufmerksam 



macht, wie wichtig die regionale 

Herkunft von Lebensmitteln ist, 

gibt es auf der Mühlviertler Alm 

auch dauerhafte Initiativen, die in 

die selbe Kerbe schlagen. Eine da-

von ist das Almkisterl. Dessen Ini-

tiatorInnen sind bemüht, Produkte 

mit kurzem Anlieferungsweg, ohne 

Zwischenhandel und am besten 

noch dazu vom „Bauern ums Eck“ 

anzubieten.  „Dadurch wird Regio-

nalität eine gelebte Wahrheit zum 

Nutzen unserer Bäuerinnen und 

Bauern einerseits und anderer-

seits für die  KäuferInnen, die die 

Garantie für Herkunft,  Qualität 

und kurze Wege haben“, sagt Alm-

kisterl-Mitbegründerin Sabina Mo-

ser. Almkisterl — der Bauernladen 

im Internet: www.almkisterl.at

K U L I N A R I U M

6

Köstliche  Alm[roas]



Man nehme regionale Zu-

taten, viel Neugier und 

Lust auf neue Genüsse — 

und fertig ist ein gelun-

gener, geselliger Abend 

unter dem Motto „kuli-

narische Alm[roas]“. 

Bianca Gusenbauer, immer auf 

neue Genüsse neugierige Koch-

nomadin und Food-Bloggerin (3. 

v. r.) führte zahlreiche Interes-

sierte am Biobauernhof Hunger 

und am Schwarzbergerhof auf die 

kulinarische Alm[roas].

Foto: Gusenbauer



G E N E R A T I o N E N


Download 241.46 Kb.

Do'stlaringiz bilan baham:
  1   2   3




Ma'lumotlar bazasi mualliflik huquqi bilan himoyalangan ©fayllar.org 2020
ma'muriyatiga murojaat qiling